Für mich ist Urmel einfach Kindheit. Ich liebe alle Charaktere und das Wissen was dieses Buch ganz spielerisch vermittelt.
Urmel ist top, aber das Lesevergnügen wird stellenweise getrübt, durch den sehr anspruchsvollen Sprachgebrauch.
Inhaltlich bietet es eine ganze Menge und greift viele Interessensgebiete, gerade für jüngere Kinder auf. Aus meiner Sicht ist es sprachlich jedoch ziemlich anspruchsvoll. Ich war froh, als wir es durch hatten.
Wissen statt Glauben. Kennt ihr das Phänomen, wenn ihr euch zb für ein neues Auto interessiert, dann seht ihr plötzlich überall dieses Modell? So geht es mir mit "Wissen statt Glauben" . Es stand bei einem Vortrag auf einem Banner der Giordano Bruno Stiftung und begegnet mir beim Urmel immer wieder. Für Kinderliteratur gilt das nämlich auch, etwas wenn Urmel auf dem Mond ist und keine Märchenfeen dort findet, obwohl Wutz ganz fest daran glaubt. Oder wenn die heile und phantastische Märchenkulisse benutzt wird, um Wutz zu fangen um sie zu schlachten. Immer wieder wird Wutz durch Wissen, Fortschritt und Technik gerettet. Märchen sind gut, aber eben nur Märchen.


