Ich fand schon in den Ersten 50 Seiten konnte Mann merken dass die Beziehungen unter den Schwestern Sehr Ernst ist.
Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren gut gestimmt, wo man dann nach den Plot merken konnte dass die Zeitsprünge am Ende zueinander führen, Außergewöhnlicher Thriller. Die Logic am Ende in den Action Szenen so Naja. Trotzdem 4 Sterne
Hard Girls von J. Robert Lennon
handelt von den Zwillings-
schwestern Jane und Lila Pool, die
sich nach Jahren wieder zusammen
tun, um ihre verschwundene Mutter
zu finden. Die gemeinsame Reise
konfrontiert sie mit ihrer
verkorksten Kindheit, alten
Geheimnissen und der Frage nach
Identität und Loyalität. Dabei wird
Janes scheinbar stabiles Leben
zunehmend infrage gestellt. Eine
gelungene Mischung aus
Familiendrama, Roadtrip und
Spionagegeschichte...mal ein etwas
anderer Thriller.
Das war leider nichts für mich...
Die erhoffte Spannung blieb bis auf ein paar wenige, kurze Szenen aus. Auch die Handlungsstränge haben nicht wirklich zum Spannungsaufbau beigetragen. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin. Meiner Meinung nach kein Thriller, eher ein Roman.
Schade.
Für mich war es irgendwie nix. Ziemlich zäh und Spionage ist eh nicht mein Ding. Ich muss zugeben, dass ich den mittleren Teil meist überflogen habe. Verfilmt könnte ich es mir sehr actionreich vorstellen.
Die Geschichte wird über 2 Erzähl-Stränge erzählt- damals und heute- die sich nach und nach immer weiter verweben.
Der Erzählstil ist kurz und fast roh. Manchmal gespickt durch ein paar seltende Worte bzw. Metaphern. Passte für mich nicht so gut hinein.
Es ließ sich gut lesen, aber für mich war auch irgendwann klar was Sache war. Daher fehlte mir der Spannungsbogen meistens.
Ganz nett für zwischendurch, aber leider nicht mehr.
Nach dem ersten Satz war ich schon begeistert von diesem Buch. Jane wächst mit ihrer Schwester Lila in einem von Vernachlässigung und Hilflosigkeit geprägten Elternhaus auf. Vernachlässigt von ihrer Mutter, die immer wieder Tage oder auch Wochen, und schließlich scheinbar für immer spurlos verschwindet, zurückgelassen mit ihrem hilflosen Vater, der nicht weiß, wie er damit umgehen soll.
Als Lila sich nach Jahren der Funkstille bei Jane mit der Nachricht meldet, sie wüsste, wo sich ihre Mutter aufhielte, macht sich Jane auf, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.
Dieser Roman ist eine Mischung aus Thriller, Familiendrama, Roadtrip und Coming-of-Age-Geschichte, heißt es im Klappentext, und so ist es - auch wenn jedes dieser Genres sich auf sehr ungewöhnliche Weise in dem Buch wiederfindet. Lennon schafft es mühelos, die Spannung aufrechtzuerhalten und den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, während er gleichzeitig die komplizierte Dynamik zwischen den Schwestern und ihre Vergangenheit beleuchtet.
Es ist eine absolut fesselnde Story mit Protagonisten, die man nicht sofort - vielleicht auch nie - mag, deren Denkweisen und Handlungen aber dafür sorgen, dass man jedes Kapitel emotional miterlebt.
„Ich hab Mum gefunden.“ Und plötzlich reißt die Vergangenheit alles mit sich.
Zehn Jahre Schweigen, bis der Anruf kommt. Lila meldet sich bei ihrer Schwester Jane und droppt ganz beiläufig eine Bombe. „Ich habe Sie gefunden.“
Die Mutter, die einst einfach verschwand. Die Kindheit, die im Nichts versickerte. Und jetzt?
Ein Thriller, der leise beginnt und dich dann atemlos durch emotionale Abgründe jagt. Zwischen Geschwisterdynamik, Verlust und der Frage, „Wie viel Vergangenheit steckt noch in uns, wenn wir längst erwachsen sein sollten?“
Lennon schreibt schnörkellos und direkt, die Kapitel fliegen nur so dahin. Die Spannung? Hält konstant Druck.
Zwei Schwestern, zerrissen zwischen Erinnerung, Trauma und einer Mutter, die plötzlich wieder Teil der Realität wird.
Emotionaler Pageturner mit cleverem Aufbau, überraschend roh, atmosphärisch dicht und ein Cover, das im Regal sofort sticht.