Ein Berlin-noir wie man ihn von Johannes Groschupf gewöhnt ist. Er lässt einem quasi nicht zu Atem kommen. Eine Hetzjagd Par excellence.
Ganz gut lesbar, allerdings hat der Autor mMn schon Besseres geschrieben;)
Der Autor beweist den Mut (oder Zeitgeist) seine Charaktere teilweise durchaus unsympathisch bisweilen naiv zu gestalten. Berlin Heat hat mir insgesamt besser gefallen, aber das Buch ist durchaus lesbar. Eher kurzweilig!
Spannung auf hohem Niveau und liebevoll gezeichnetes Personal. Berlin Prepper hab ich auch gern gelesen.
Gefährliche Berliner Nächte Ein Feuerteufel geht um in Berlin. Immer wieder brennen Autos, darunter ein Bulli, aus dem sich der Obdachlose Radek in letzter Minute retten kann. Während er als „polnischer Messias“, der durchs Feuer ging durch die Straßen zieht, um andere vom Alkohol abzuhalten, streifen auch die Polizistin Romina und die Journalistin Jette auf der Suche nach dem Brandstifter und einer guten Story durch die nächtliche Hauptstadt, ebenso wie der junge angehenden Postbote Maurice, der seinen Frust nur mithilfe von Bränden abbauen kann. Die Stunde der Hyänen wird als Thriller bezeichnet, ich finde, es ist eher eine sozialkritische Studie der Hauptstadt. Die Protagonisten sind ebenso vielfältig, wie die Themen, die Johannes Groschupf in seinem Roman verarbeitet: der trinkende Fernfahrer, der bei einem Unfall ein Menschenleben auslöscht, die Polizistin, die von ihren männlichen Kollegen gemobbt wird, die Frau, die einen gewalttätigen Mann zuhause hat und das Mädchen, dass von den Ältesten der Gemeinde missbraucht wird. Nicht zu vergessen, die Bürgerwehr, die sich zum Selbstschutz bildet. Das liest sich wirklich gut und ist auch spannend, vor allem, wenn die Geschichte zum Ende hin doch noch ein paar Wendungen nimmt die nicht vorhersehbar waren. Alles in allem ist der Roman leider etwas überfrachtet, aber durchaus lesenswert. Mein Fazit: kein Thriller, eher ein spannender Roman mit viel Sozialkritik. Lesenswert.

Inhalt: In Berlin kommt es in kürzester Zeit zu mehreren Autobränden. Die Polizei scheint machtlos zu sein und die Anwohner gründen eine Bürgerwehr. Reporterin Jette Geppert ist auch auf dem Weg, um eine exklusive Story über Berlins Brandstifter zu verfassen. Bei ihren Rundgängen trifft sie auf die junge Polizistin Romina Winter, die eher unfreiwillig beim Dezernat für Branddelikte gelandet ist. Die beiden Freunden sich schnell an und begeben sich auf Tätersuche. Hat eventuell der junge Postbote Maurice was damit zu tun? Dieser gehört jedenfalls einer Glaubensgemeinschaft an, die denkt das die Menschheit von Satan besessen ist. Oder ist es doch jemand ganz anderes? Meinung: Es war leider gar nicht mein Buch. Schon am Anfang war klar, wer der wirkliche Tätet ist und was ihn antreibt. Da kam Nicht wirklich Spannung auf. Auch Romina und Jette haben mich eher mit ihrer Art genervt, als das sie mir sympathisch waren. So richtig den roten Gaden durch das Buch habe ich nicht gefunden, da es am Ende um etwas ganz anderes ging. Für mich war es zu wirr, daher kann ich hier leider keine Leseempfehlung aussprechen.




