Eine Suche nach der eigenen Geschichte
Ich hatte nun den Luxus, dieses Buch ein zweites Mal lesen zu dürfen. Argentinien in der Zeit der Militärdiktatur und danach. 30000-50000 verschwundene Menschen. Über diese Zahlen, wird bis heute gestritten. Da es oft keine Unterlagen gibt. Kinder die zwangsadoptiert wurden oder sogar "verschenkt " wurden. Die Gruppe der Großmütter "Asociación Civil Abuelas de Plaza de Mayo ", die sich unermüdlich eingesetzt haben, um ihre Enkelkinder zu finden. Luz, die Protagonistin, kann sich oft nur auf ihr Gefühl berufen, bei ihrer Suche. Menschen in ihrer Umgebung, die die Augen verschließen. Es war ein "gerechter" Kampf gegen den Kommunismus. Doch auch viele Menschen, die anzweifeln, recherchieren und selbst ihr Leben aufs Spiel setzen. Ein grossartiger Roman


