10. Nov.
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Rating:4

Meine Meinung zum Buch ⤵️ Winter, Berlin 1983: Auf der Glienicker Brücke soll ein Agentenaustausch stattfinden. Ein KGB Offizier namens Kukura gegen den Sohn eines Politbüromitglieds. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange, aber das Treffen endet in einem totalen Fiasko. Nur einige Jahre zuvor: Wir begleiten die Agentin Nina Winter. Sie gehört zum BND und ist gleichzeitig eine Verbindungsperson zum KGB. Sie reist Anfang der 80ziger Jahre in die Sowjetunion und wird dort auf Schritt und Tritt überwacht und gerät in kürzester Zeit in ein Netz aus Lügen und Intrigen. Es wird für sie zusehends schwerer zu erkennen, wer Freund oder Feind ist. Sie ist zudem auch noch ständiger Gefahr ausgesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Spionagethriller des kalten Krieges. Vor 1985 und vor Gorbatschow und Glasnost und Perestroika. Bisher hatte ich noch nie so einen interessanten Thriller mit zeigeschichtlichem Hintergrund gelesen. Allerdings fiel mir der Anfang etwas schwer. An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen. Sehr wortgewandt, anspruchsvoll, bildhaft und komplex nimmt uns der Autor mit auf die Reise. Aber zugegebenermaßen hatte ich zwischenzeitlich auch so meine Schwierigkeiten. Denn hin und wieder musste ich wirklich überlegen, wer jetzt für wen spioniert. Nichtsdestotrotz ist es ein fantastischer Thriller, der auf keinen Fall langweilig ist. So richtig kann ich mein Gefühl nicht zum Ausdruck bringen. Hier die richtigen Worte zu finden ist schon sehr schwer. Bisher habe ich keine Vergleichslektüre gelesen, so dass dieses Buch für mich, trotz aller Schwierigkeiten, etwas Besonderes ist und vermutlich auch bleibt. Der Autor hat es geschafft, die Wahrheit und fiktive Ereignisse so zu vermischen, dass daraus ein sehr spannender Thriller wurde. Wer Agententhriller mag sollte das Buch unbedingt lesen. Wer - so wie ich - bisher keine Agententhriller gelesen hat, sollte sich mal trauen und zu diesem Buch greifen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Man muss sich halt nur darauf einstellen, dass es keine leichte Lektüre für Zwischendurch ist.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
26. Okt.
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Rating:4.5

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Habt ihr schonmal einen Agenten-Thriller gelesen? "Wie sterben geht" von Andreas Pflüger war mein erstes und ich weiß kaum was ich sagen soll. Dieses Genre ist einfach anders 🤔 Aber kurz zur Geschichte: Auf der Glienicker-Brücke soll ein Austausch stattfinden. Aufeinmal geht alles schief und Nina, eine Agentin des Westens, erzählt ihre Gecshichte. Erstmal muss ich sagen, ich habe etwas gebraucht um ins Buch und die Schreibweise reinzukommen. Sie ist anders und keine leichte, da es großteils in Moskau spielt und um 1981, spricht man da einfach anders.😅 Ich finde, die Spannung hier ist anders🤔 Es ist durchgehend spannend, aber auf einer anderen Art🤔 Es geht hier sehr viel um die Abhörung, die Ost- sowie Westagenten damals gemacht haben. Man ist eher schockiert über die Arten, wie es gemacht wird und wie hohe Offiziere, Agenten und Politiker das einfädeln, ohne erwischt zu werden😳 Es ist keine Spannung in dem Sinne, man sucht einen Mörder, sondern man muss überleben, in einem Leben voller abhören, verwanzen und drohen.🤔 Ich weiß kaum, wie ich es ausdrücken soll🫣 Dieses Buch ist der Wahnsinn und lässt einen Sprachlos zurück 😳 Eine klare Leseempfehlung von mir😊

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
22. Apr.
Rating:4.5

Politischer Sprengstoff aus der Zeit des kalten Krieges

Spannend erzählte Geschichte. Ohne Langeweile dafür mit viel Hintergrundwissen angereicherte Story, die einen nicht mehr loslässt und auch emotional zu überzeugen weiß. Unbedingt mehr davon. 👍

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
23. Jan.
Rating:5

Ein sehr cooler Krimi, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges - zunächst ruhig und von subtiler, atemloser Spannung - dann geht es actiongeladen zu Ende! Viel kann man hier gar nicht sagen, da man schnell zu viel verraten würde. Nina Winter wird in einer geheimen Mission nach Moskau geschickt, um dort den Informanten PILGER zu führen. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft zu dieser Quelle - und eine Liebe zu seinem Sohn; und ebenso schnell gerät sie ins Visier des KGB. Und dann wird immer unklarer, wer für wen spioniert. KGB, BND, BKA, STASI, CIA - alle hängen sie drin und für Nina beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Wer einen gepflegten Agententhriller schätzt, der im Stile eines John le Carré beginnt und dann in einem actiongeladenen Ende mündet - mit Überraschungen ohne Ende, gespickt mit sehr gut recherchierten Fakten aus der Spionagewelt der 1980er, der ist hier bestens bedient. 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
23. Dez.
Rating:3.5

Zugegebenermaßen sind Spionage-Thriller eigentlich überhaupt nicht mein Genre. Daher fiel es mir an der ein oder anderen Stelle tatsächlich schwer zu folgen. Insgesamt hat das Buch mich aber auch nicht vom Genre überzeugt. Der russische Spion als einer der Hauptpersonen war für mich nur schwer greifbarer. Zudem hatte das Buch Längen im gesamten Mittelteil. Da konnte es das wirklich spannende letzte Drittel dann auch nicht mehr rausreißen. Zumal das Ende dann auch wirklich zu wundersam war.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
17. Aug.
Rating:4.5

Zur Abwechslung ein Spionagethtiller zur Zeit des kalten Krieges. Ich mag die nüchterne und doch in weiten Teilen spannende Erzählweise. Wer die Romane von Andreas Pflüger mag, wird nicht enttäuscht sein.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
9. Aug.
Rating:5

Zurück im Kalten Krieg.

Andreas Pflüger „Wie Sterben geht“ Gerade erst hat ein spektakulärer Gefangenenaustausch mit Russland für weltweite Diskussionen gesorgt. Erinnerungen an Zeiten des Kalten Krieges werden wach, und das Ganze erscheint wie aus einem Agententhriller der 80er Jahre… Genauso ein Buch habe ich just in diesem Moment gelesen. Gleich zu Beginn von „Wie Sterben geht“ findet ein Austausch von Gefangenen und Agenten zwischen Russland, den USA und Deutschland statt. Ein verurteilter Mörder und russischer Spion, der in Kalifornien auf die Giftspritze wartet, wird in Berlin gegen einen Doppelagenten ausgetauscht. Der Austausch scheitert eklatant, doch das ist nur die Ausgangssituation einer komplexen, aber extrem spannenden Agentengeschichte. Anfang der 80er Jahre ist Nina Winter eine unbedeutende Schreibtischagentin beim BND. Dann wird ihr mitgeteilt, dass ein Top-Agent sie als Führungsoffizier in Moskau haben möchte. Nina nimmt den Auftrag an und bekommt es beim KGB mit gefährlichen Gegnern zu tun… Sie verliebt sich in den Sohn des Agenten und erfährt nach und nach, wem sie ihre unverhoffte Karriere als Spionin der Extraklasse zu verdanken hat. Mein erstes Buch von Andreas Pflüger war ein seltener Ausflug ins Reich der Agententhriller, der sich aber absolut gelohnt hat und mir einige atemlose Lesestunden beschert hat, in denen ich durch diesen rasanten Thriller gerauscht bin. Eine komplexe und hochspannende Geschichte, mit vielen Einblicken, sowohl in das Moskau der damaligen Zeit, als auch in die alte BRD. Einige durchaus bekannte Namen kommen vor und wecken Erinnerungen an die Zeiten des Eisernen Vorhangs. Und, wie anfangs schon erwähnt, kommt einem einiges sehr bekannt vor.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
20. Mai
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Rating:4

Berlin, Winter 1983: Auf der Glienicker Brücke soll der Austausch des Top-Agenten Rem Kukura gegen den in den Vereinigten Staaten zum Tode verurteilten Sohn eines Politbüromitglieds stattfinden. Identifizieren kann Kukura nur Nina Winter, Spionin des BND, die in Moskau einige Jahre zuvor Führungsoffizierin des "Pink Star" war. Nina Winter möchte den tot geglaubten Rem Kukura auf der Brücke gerade in die Arme schließen, als diese in die Luft fliegt. Nach dieser Explosion zieht Andreas Pflüger in seinem Spionagethriller "Wie sterben geht", hier in der sowohl optisch wie haptisch unglaublich schön gestalteten Ausgabe der Büchergilde, die Geschichte zunächst von hinten auf: Er erzählt, wie sich Nina von der Angestellten im Schreibtischdienst beim BND zur eiskalten Spionin entwickelt, schildert ihre Ausbildung und ihre Zeit in Moskau als Führungsoffizierin. Pflüger hält sich dabei sehr nah an den realen geschichtlichen Hintergründen, die akribische Recherchearbeit zu diesem rasanten Thriller, der atmosphärisch wie ein Kinofilm anmutet, ist auf jeder Seite spürbar. Obwohl Spionagethriller nicht zu meinen gewohnten Lektüren gehören, hat mir dieses Buch gefallen, nicht zuletzt wegen des lakonischen und abgründig humorvollen Stils des Autors sowie seines Talents, vielschichtige Charaktere zu kreieren. Auch die in die Handlung eingewobene Liebesgeschichte mochte ich, auch wenn ich das Ende des Thrillers fast als ein klein wenig kitschig empfunden habe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen temporeichen historischen Thriller voller unerwarteter Wendungen - ich habe den Ausflug in eine für mich eher ungewohnte Genre-Niesche genossen!

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
29. März
Rating:4

Interessanter Spionagethriller des Kalten Krieges

Wow. Spionagethriller der jüngeren Zeitgeschichte gefallen mir. Anfangs hatte ich bei den ganzen Abkürzungen und Bezeichnungen etwas Probleme aber dann tauchte ich immerweiter ein in den Spionagesumpf, wo man niemanden so richtig trauen konnte. Gerade das Ende gefiel mir sehr und war für mich eine gelungene Auflösung. Die Zeit von Nina in der Sowjetunion haben mir sehr gut gefallen. Gerade auch die alltäglichen Sachen und Problemen, denen sie dort gegenüberstand waren sehr gut beschrieben. Für meinem Empfinden her, war die Sache mit dem Imker und den ganzen Toten etwas übertrieben und doch sehr zufallbehaftet aber unmöglich wäre es nicht.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
17. Jan.
Rating:5

Spannungsgeladener Agententhriller in Moskau der 80er Jahre

Ich bin ein großer Fan der Thriller von Andreas Pflüger. In „Wie sterben geht“ beschreibt er sehr eindringlich die Entwicklung einer jungen BND-Agentin, die in den 80er Jahren nach Moskau geschickt wird, um dort eine hochrangige Quelle zu führen. Andreas. Pflüger gibt uns einen detaillierten und authentischen Einblick in die Welt und Praktiken der Spionage, der Verknüpfung mit der russischen Unterwelt, korrupten Politikern. Sehr schnell fiebert man mit den toll ausgearbeiteten und nie eindimensionalen Figuren und ihrem Schicksal mit. Was wie ein Agentenlehrstück im Stil John le Carres beginnt, entpuppt sich nach dem ersten Drittel als ein rasanter und atemberaubend spannender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen. Und überall erkennt man im Moskau der 80er Jahre das Russland von heute. Erschreckend! Empfehlenswert!

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp
27. Dez.
Rating:4

Spannend, spektakulär, absolut nicht vorhersehbar mit einer guten Portion Action

Sobald ich in der Geschichte drin war es wie ein Sog und ich musste wissen wie es weiter geht, konnte das Buch nicht weglegen. Interessante Einblicke in die Zeit des kalten Krieges. Toll dargestellte Charaktere, die man lieben oder hassen lernt. Es bleibt durchgehend spannend mit viel Action und unerwarteten Wendungen. Mich hat das Buch sehr überzeugt und ich werde es gerne weiterempfehlen. Allerdings liest es sich nicht nebenbei, gerade am Anfang musste ich die viele Abkürzungen, russischen Begriffe und Alias erstmal auseinanderhalten. Wenn man den Überblick hat macht es allerdings einfach nur Spaß und lässt nicht mehr los.

Wie Sterben geht
Wie Sterben gehtby Andreas PflügerSuhrkamp