Im 2. Teil der Rothmann-Trilogie geht es um die zwölfjährige Luisa, die im Chaos der letzten Kriegsmonate auf einem norddeutschen Gut Zuflucht sucht und dabei auf verstörende Weise mit Gewalt, Schuld und dem Verlust von Kindheit konfrontiert wird. Mit stiller Wucht und poetischer Sprache schildert der Roman, wie der Krieg auch jene prägt, die scheinbar am Rand stehen. Im direkten Vergleich zu „Im Frühling sterben“ fand ich es etwas schwächer.
Der Gott jenes Sommersby Ralf RothmannSuhrkamp

