23. Juni
Rating:4

Im 2. Teil der Rothmann-Trilogie geht es um die zwölfjährige Luisa, die im Chaos der letzten Kriegsmonate auf einem norddeutschen Gut Zuflucht sucht und dabei auf verstörende Weise mit Gewalt, Schuld und dem Verlust von Kindheit konfrontiert wird. Mit stiller Wucht und poetischer Sprache schildert der Roman, wie der Krieg auch jene prägt, die scheinbar am Rand stehen. Im direkten Vergleich zu „Im Frühling sterben“ fand ich es etwas schwächer.

Der Gott jenes Sommers
Der Gott jenes Sommersby Ralf RothmannSuhrkamp
24. Apr.
Rating:3

3,5 Sterne Es bleibt ein zwiespältiger Eindruck: Figurenzeichnung, Personenkonstellation, Setting und Sprache - das gefiel mir alles gut bis sehr gut. Aber Anfang und Ende sowie der gesamte Plot ließ alles auf mich wie eine lange Kurzgeschichte wirken.

Der Gott jenes Sommers
Der Gott jenes Sommersby Ralf RothmannSuhrkamp