21. Dez.
Rating:3

Eine weitere berühmte Geschichte Lovecrafts und ich war erstaunt zu erfahren, dass ich sie bisher noch gar nicht gelesen hatte. Nun ist das auch nachgeholt und für mich entfesselt diese Geschichte ihre wahre Macht erst einige Tage nach der Lektüre. Während des Lesens verwirrten mich die architektonischen Beschreibungen etwas zu sehr, als dass ich die Geschichte als Ganzes würdigen konnte. Jetzt, im Rückblick, kommen mir immer mehr gruselig und bedrückende Details in den Sinn. Uff, also ich möchte nicht nach Innsmouth reisen.

Schatten über Innsmouth
Schatten über Innsmouthby H. P. LovecraftSuhrkamp
14. Apr.
Rating:4

Schatten über Innsmouth war bislang die beste Geschichte, die ich von HPL gelesen habe. Wenn man sich mal an den etwas eintönigen Schreibstil bei der Erzeugung von Grusel gewöhnt hat, dann kann man sich mehr auf die Handlung als solches konzentrieren. Diese wurde geschickt eingeleitet und aufgebaut, mit einem langen, erklärenden Monolog über die schattenhafte Stadt Innsmouth im Mittelteil überbrückt, und dann mit einem rasanten und überraschende Ende versehen. Gute Unterhaltung für eine fast 90jährige Horrorgeschichte. Der eintönige Schreibstil bezieht sich auf die Tatsache, dass für Lovecraft der Horror immer unerklärbar erscheint, nicht in Worte zu fassen ist oder namenlos daherkommt. Dies sind nur drei der Phrasen, die einfach zu häufig vorkommen und aus heutiger Sicht der Erzählung etwas antiquiert-amüsantes mitgeben. Was mir dabei aber auffiel: Bei Lovecraft wird nie Gewalt erzeugt, auch bei den anderen beiden Geschichten, die ich bislang las, war dies der Fall. Die Hauptperson wird immer nur Zeuge einer Ungewöhnlichkeit, die ihn in Schrecken versetzt. Dies ist immer so schrecklich, dass der Person die Worte fehlen, um es genauer zu beschreiben. Positiv könnte man sagen, dass die Protagonisten immer traumatisiert aus dem Erlebten zurück bleiben. Und weil alles so namenlos schrecklich ist, hat die Phantasie des Lesers auch genug Freiräume, sich bei dem eigenen Kopfkino auszutoben. Hier in dieser Geschichte ziehen gegen Ende die schrecklichen Wesen am Protagonisten vorbei, während er im Graben liegt, die Prozession beobachtet und anschließend in Ohnmacht fällt. Wie gesagt, bei taumelnden Bewusstsein kann man sich schlecht auf die wortreiche Beschreibung des Schreckensszenario konzentrieren. Daher: Namenloses Entsetzen äußern und dann ab ins Reich der Träume. Was aber wirklich ärgerlich ist, ist der unverhohlene Rassismus Lovecrafts, der an mehreren Stellen zum Ausdruck kommt. Diesmal ist es ja nicht eine einzelne Kreatur, die Schrecken verbreitet, sondern gleich eine größere Gemeinschaft in Form des gesamten Dorfes Innsmouth, welches durch Abkehr von christlichen Glauben und Anbetung eines okkulten Wesens massenhaft degeneriert. Diese Rasse von Menschen mit dem sogenannten Innsmouth-Look sind schon nach Ansicht des Erzählers widerwärtig. Aber selbst dunkle Hautfarbe und andersgeformte Augen werden abgelehnt. Lovecraft war ein Rassist. Bedauerlich, wenn das so klar in einer Geschichte hervortritt. Aufgrund des überraschenden Endes der Geschichte und des guten Unterhaltungswertes würde ich dieses Buch trotzdem Einsteigern in Lovecrafts Welt empfehlen.

Schatten über Innsmouth
Schatten über Innsmouthby H. P. LovecraftSuhrkamp
23. Feb.
Rating:4

Schatten über Innsmouth war bislang die beste Geschichte, die ich von HPL gelesen habe. Wenn man sich mal an den etwas eintönigen Schreibstil bei der Erzeugung von Grusel gewöhnt hat, dann kann man sich mehr auf die Handlung als solches konzentrieren. Diese wurde geschickt eingeleitet und aufgebaut, mit einem langen, erklärenden Monolog über die schattenhafte Stadt Innsmouth im Mittelteil überbrückt, und dann mit einem rasanten und überraschende Ende versehen. Gute Unterhaltung für eine fast 90jährige Horrorgeschichte. Der eintönige Schreibstil bezieht sich auf die Tatsache, dass für Lovecraft der Horror immer unerklärbar erscheint, nicht in Worte zu fassen ist oder namenlos daherkommt. Dies sind nur drei der Phrasen, die einfach zu häufig vorkommen und aus heutiger Sicht der Erzählung etwas antiquiert-amüsantes mitgeben. Was mir dabei aber auffiel: Bei Lovecraft wird nie Gewalt erzeugt, auch bei den anderen beiden Geschichten, die ich bislang las, war dies der Fall. Die Hauptperson wird immer nur Zeuge einer Ungewöhnlichkeit, die ihn in Schrecken versetzt. Dies ist immer so schrecklich, dass der Person die Worte fehlen, um es genauer zu beschreiben. Positiv könnte man sagen, dass die Protagonisten immer traumatisiert aus dem Erlebten zurück bleiben. Und weil alles so namenlos schrecklich ist, hat die Phantasie des Lesers auch genug Freiräume, sich bei dem eigenen Kopfkino auszutoben. Hier in dieser Geschichte ziehen gegen Ende die schrecklichen Wesen am Protagonisten vorbei, während er im Graben liegt, die Prozession beobachtet und anschließend in Ohnmacht fällt. Wie gesagt, bei taumelnden Bewusstsein kann man sich schlecht auf die wortreiche Beschreibung des Schreckensszenario konzentrieren. Daher: Namenloses Entsetzen äußern und dann ab ins Reich der Träume. Was aber wirklich ärgerlich ist, ist der unverhohlene Rassismus Lovecrafts, der an mehreren Stellen zum Ausdruck kommt. Diesmal ist es ja nicht eine einzelne Kreatur, die Schrecken verbreitet, sondern gleich eine größere Gemeinschaft in Form des gesamten Dorfes Innsmouth, welches durch Abkehr von christlichen Glauben und Anbetung eines okkulten Wesens massenhaft degeneriert. Diese Rasse von Menschen mit dem sogenannten Innsmouth-Look sind schon nach Ansicht des Erzählers widerwärtig. Aber selbst dunkle Hautfarbe und andersgeformte Augen werden abgelehnt. Lovecraft war ein Rassist. Bedauerlich, wenn das so klar in einer Geschichte hervortritt. Aufgrund des überraschenden Endes der Geschichte und des guten Unterhaltungswertes würde ich dieses Buch trotzdem Einsteigern in Lovecrafts Welt empfehlen.

Schatten über Innsmouth
Schatten über Innsmouthby H. P. LovecraftSuhrkamp
12. März
Rating:2

Naja.. Das Buch war ganz okay🙈 Da das Buch nur um die 120 Seiten hat, hatte man es schnell durch gelesen. Das Buch ist in der Ich- Form geschrieben. Der Ixh-Erzähler erzählt über sein Erlebnis in Innsmouth. Die wenigen Bewohner sehen anders aus, nicht normal, und verabscheuen Fremde in ihrer Stadt. Dennoch möchte der Ich-Erzähler wissen, was es mit der Stadt und seinen Geschichten auf sich hat und macht sich selbst ein Bild von allem und kommt mit dem ein oder anderen, die nicht aus Innsmouth kommen ins Gespräch. Vorallem Zadok Allen, der seit über 90 Jahren in Innsmouth wohnt, hat viel zu erzählen, wenn er gut getrunken hatte. Nach dem Treffen mit Zadok wurd es, ein paar Seiten lang, spannend. Die Verfolgungsjagd war richtig gut. Zum Ende hin, gab es eine Art Verwandlung des Ich- Erzählers und das war es dann gewesen. 😅 Empfehlen? Weiß ich nicht.. Meins war die Geschichte jetzt nicht. Ich hatte mir bisschen mehr erhofft; mehr gruselfaktor etc..

Schatten über Innsmouth
Schatten über Innsmouthby H. P. LovecraftSuhrkamp