Erschreckend brutale Geschichte über eine Militär-Diktatur, in der gezeigt wird, welche Opfer es gegeben hat verknüpft mit einer Liebesgeschichte zwischen einem Mann aus der Arbeiterschicht und einer Frsu aud gutbürgerliche Veehältnissen
Beim lesen ergibt sich der Eindruck, dass viele Gegebenheiten in jeder Militärdiktatur entstehen können, einige hingegen scheinen spezifisch zu sein für lateinamerikanische Länder. Insgesamt ist die Geschichte voll Schmerz, Gewalt und Trauer. Sie thematisiert Flucht und Vertreibung, Militärgewalt, Korruption und Armut in kreigsähnlichen Zuständen. Ich empfand Beim Lesen vor Allem Mitgefühl für die Figuren, die zwischen den eigenen moralischen Vorstellungen und den aufgezwungen Regeln bewegen müssen. Die Autorin nutzt die Beziehung zwischen Francisco , der sich in eher linken Settings gegen das Militär stellt, Irene Verlobten als Militärangehörigen und die gutbürgerliche Irene als stellvertretend für die gesellschaftlichen Gruppen. Besonders gut hat ir hierbei die Persönlichkeitsentwicklung bei Iriene gefallen. Punktabzug für die letzten 100 Seiten, die für mich unnötig waren. Die Geschichte war für mich nach dem zweiten Drittel zu Ende erzählt.

