15. Juli
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„Ach, die Freuden des Sauerkrauts, rief die Mutter, man hat gut davon reden, wenn man sie nicht kennt! Ein gutes Sauerkraut ... mit über fünfundsiebzig Jahren ... zwei Kriege ... wenn ich bedenke ... Zu allem Überfluß ... sechs Mutterschaften ... ich frage mich immer noch, wie ich das geschafft habe . . . wieso ich sie nicht alle umgebracht habe ... O je! Es ist ein Kreuz ... einen Tropfen Beaujolais, bitte.“ Drei sehr unterschiedliche Ungeheuer treffen aufeinander. Die Mutter besucht nach fünf Jahren ihren Sohn, einen Spieler, Gigolo und Dieb, der mit einer Prostituierten zusammenlebt. Ein beunruhigendes Kammerspiel, in dem niemand unversehrt davonkommt. Ein starkes, verstörendes Leseerlebnis.

Ganze Tage in den Bäumen
Ganze Tage in den Bäumenby Marguerite DurasSuhrkamp