10. Juli
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Habermas beschreibt hier, wie sich Öffentlichkeit in der Epoche der Aufklärung entwickelt hat und wie sie nun mit den träge gewordenen Bürgern dahinsiecht. Die Menschen haben dafür gekämpft Bürger sein zu dürfen und waren wie Habermas es schreibt einer „Lesesucht“ verfallen. Was wir heute haben ist nicht selbstverständlich. Nach der Hälfte dieses Buchs fragt man sich wirklich, was aus dieser Lesesucht geworden ist und, wie wir nur so träge und bequemlich werden konnten. Nach Ende des Buchs ist man schlauer und einerseits beschämt, dass man zwangsläufig zu diesen trägen Bürgern gehört, andererseits ist man hoch motiviert etwas zu verändern - angefangen bei sich selbst.

Strukturwandel der Öffentlichkeit
Strukturwandel der Öffentlichkeitby Jürgen HabermasSuhrkamp