Super Duper. Würde ich jeder Person sofort empfehlen!
"Du siehst! Was meinst du? Du siehst gar nichts. Du glotzen nur. Glotzen ist nicht sehen."
"Eine Hauptursache der Armut in den Wissenschaften ist meist eingebildeter Reichtum. Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine Tür zu öffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum."
ℹ️ Vorabinfos
Zuallererst ein paar Infos zu meiner Lesegeschwindigkeit.
Ich habe für jede Seite 2 Minuten gebraucht. Es war mühsam, aber noch konnte ich es lesen.
Am Anfang konnte ich das Buch sehr schnell lesen und dann ist die Lesegeschwindigkeit gesunken.
Ich hatte einen Monat lang Pause in mitten des Buches auf Seite 76. Da habe ich dann Greg’s Tagebuch 20 gehört und Kisses in the Snow angefangen.
📖 Inhalt
Es geht um das Universum und Mathematik. Da wurde gestritten, wer es als erstes erfuhr, dass die Welt ein Universum ist und die Erde eine Kugel. Galileo Galilei forscht nach der Mathematik und des Universums. Er forscht mit seinem Fernrohr. Er widerlegt die Bibel und dass man nicht an Gottes Informationen glauben soll. Die Forschung ist der Bibel überlegen.
Zum Ende reist Andrea nach Italien aus.
🧍 Protagonisten
Galileo Galilei ist der Hauptprotagonist.
Andrea Sarti ist ein Schüler von Galilei.
der Papst ist auch eine Nebenfigur.
Virginia ist die Tochter von Galilei.
Frau Sarti ist die Mutter von Andrea.
Der kleine Mönch (Fulganzio) ist ein Astronom.
🥰 Positiv aufgefallen
Es ist spannend zu lesen, wie Wissenschaftler sich an ein Thema widmen. Auch ist dieses Theatherstück nicht schwer zu verfolgen.
Ich mochte die Sichtweise von Gallilei.
😡 Negatives
Die Sprache ist nicht einfach, denn das Buch ist aus dem 17. Jahrhundert und nunmal waren es andere deutsche Begriffe, die man heutzutage nicht nutzen kann.
Da es ein Theatherstück ist, gibt es viele Charaktere. Für mich war es schwer den Überblick zu halten, wer welche Rollen einnimmt.
— Fazit
Insgesamt ist dieses Buch eigentlich für die Schule gedacht. Ich habe es jedoch bei mir Zuhause gefunden und habe es eine Chance gegeben. Ich fand es nicht so ansprechend. Außerdem ist es nicht so sehr mein Fall.
Das ist das vierte Buch aus dem SuB der nie endet.
Das ist eine erfundene Serie von mir, wo ich zufällige Bücher lese, die bei mir Zuhause rumliegen. Es wäre finde ich zu schade, die zu verkaufen oder wegzuschmeißen.
Das Buch dreht sich um das Leben des Galilei, woran er forscht und was seine neuen Erkenntnisse dabei sind. Es ist interessant zu lesen, wie damals der Rang der Kirche war und wie wenig Beachtung und Relevanz gegenüber der Wissenschaft galt.
Dennoch spannendes und offenes Ende des Dramas :)
Kann man gut in der Schule lesen.
Wie immer ist es schwierig eine Lektüre zu bewerten, da sie immer sehr vielschichtig und viel Raum für Interpretationen lässt.
Die gesamte Handlung spielt über das Leben des Wissenschaftlers Galilei.
Dieser forscht in der Astronomie, doch seine Ergebnisse werden nie so wirklich akzeptiert oder gar angenommen.
Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Kirche und Machthaber, sodass eines Tages Galilei seine Tätigkeit aufgibt und offiziell nichts mehr macht.
Die Tatsache, dass Galilei seine Arbeit nur aufgeben musste, weil eine andere Denkweise oder ein Widerspruch des bisher bekannt nicht akzeptiert wurden, ist unglaublich frustrierend.
Es war förmlich zu sehen, wie alles immer gegen ihn spielte, bis er aufgab.
Das letzte Treffen mit seinem ehemaligen Schüler zeigte nochmal mehr, wie sehr er abgeschlossen hatte. Doch dieser blieb ihm dennoch treu und verbreitete seine Arbeiten.
In diesem Buch erhält man einen kleinen Einblick in das Leben des Galilei. Man wird in die Zeit geworfen in der die Wissenschaft noch deutlich hinter der Kirche steht. Galilei hatte Erkenntnisse die er der Welt preisgeben wollte, jedoch stellt sich die Kirche in seinen Weg.
Wenn man interessiert an Naturwissenschaft und deren Geschichte ist, ist dieses Buch sehr empfehlenswert!
"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"
Gute Bücher haben es an sich, Botschaften und Wahrheiten zu enthalten, die über den ursprünglichen Kontext hinausgehen. In Brechts Leben des Galilei findet sich auf jeden Fall einiges, dass in Zeiten von sogenannten Alternativen Fakten brandaktuell ist. Dabei ist das Stück durchzogen von einem unerschütterlichen Glauben an den Wahrheitshunger des Volkes, das bestimmt glauben würde, könnte es nur sehen und daran nur von den Kirchenoberen gehindert wird, die sich weigern, überhaupt durch Galileis Fernrohr zu blicken. Diesen Optimismus kann ich leider nicht (mehr) teilen, in unser Zeit wirkt er beinahe fehlplatziert.
,,Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität. (...) Wozu jetzt noch so klug sein wollen, wenn wir endlich ein klein wenig weniger dumm sein können!"
Die Gestaltung
Na ja, eigentlich könnte ich diese Kategorie auch auslassen, weil das Cover jetzt wirklich nichts Besonderes ist und die Innengestaltung … tja, alles wirkt eben sehr altbacken und das hat mir von vornherein ein bisschen den Spaß am Lesen verdorben, obwohl das Thema an sich schon recht interessant ist.
Der Erzählstil
Wie bei Dramen gewöhnlich, ist „Leben des Galilei“ in Dialogen geschrieben. Hier fand ich die Sprache der Charaktere sehr typisch für das siebzehnte Jahrhundert, weshalb ich wenig daran auszusetzen habe.
Anders als bei den typischen Klassikern habe ich hier aber doch zwischendurch mit einigen Ausdrücken und besonders mit Formulierungen gehadert. Ich bin es einfach nicht gewohnt, Dramen zu lesen, und werde dies außerhalb des Unterrichts wohl auch nie tun.
Durch die sehr schwierigen Ausdrücke, die teilweise verwendet wurden und den auch ebenso schwierig zu lesenden, sehr verschachtelten Satzbau bin ich oft abgeschweift beim Lesen. Ich denke, einige von euch kennen das auch, wenn man liest, aber nicht bei der Sache ist und gar nicht richtig mitbekommt, was passiert. So ging es mir oft in dem Drama, was ich schade fand – bei „Der Besuch der alten Dame“ ist mir das Lesen insgesamt zum Beispiel einfacher gefallen.
Die Handlung
Das Drama erzählt sozusagen die Geschichte des Physikers Galileo Galilei. Insgesamt spielt die Geschichte mehrere Jahrzehnte lang, wodurch öfter mal größere Zeitsprünge da waren, die aber nicht sonderlich gestört haben, weil das Buch sonst einfach viel zu lang gewesen wäre.
Trotzdem fehlten mir zwischendurch einfach die Zusammenhänge – zwar bin ich mir darüber bewusst, dass Galilei verhaftet wurde, aber allein aus der Handlung des Dramas ist mir nicht klargeworden, weshalb. Das konnte ich mir nur zusammenreimen durch meinen vorherigen Wissensstand.
Die Charaktere
Ich fand es interessant, dass Galilei in dem Drama nicht die Rolle des Helden eingenommen hat, wie es ja oft der Fall ist. Bertolt Brecht hat sich nicht darauf berufen, Galileis Handlungen vor dem Publikum zu rechtfertigen, sondern seine Entscheidungen konsequent zu hinterfragen und sich so ein eigenes Bild von ihm als Protagonist zu machen. Für mich wirkte Galilei wie ein sehr jähzorniger Wissenschaftler, der seine guten und auch seine schlechten Eigenschaften hatte, wobei gerade zum Ende hin die schlechten weitaus überwogen, wodurch es mir schwerfiel, mich in ihn hineinzuversetzen.
Über die anderen Charaktere erfährt man auch viel, und meine Deutschlehrerin wäre sicherlich enttäuscht, weil ich nicht zu jedem einzelnen etwas aufschreiben werde. Alle wirkten sehr vielschichtig, und trotzdem waren einige dabei, die nur so wenig Auftritte hatten, dass ich sie nur oberflächlich kennenlernen konnte.
Fazit
„Leben des Galilei“ ist ein Drama, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits fand ich die Thematik sehr interessant, andererseits bin ich einfach kein Fan von Dramen.
Schulbuch bleibt Schulbuch und alles was man in der Schule liest ist Mist. Das Buch war zwar interessant aber nichts was man nicht schon vorher wusste.