Einiges, was man nicht lesen will und doch vieles, was man wissen sollte.
Wirkt alles so surreal. Zwischendrin ist man fassungslos. Text ist angenehm lesbar.
"Die Superyachten lehren uns vier Dinge über die Superreichen, ..., Sie leben in ihrer eigenen Welt; stehen über den normalen Wirtschaftszyklen; scheren sich nicht um den Planeten; müssten erheblich mehr Steuern zahlen." Lesenswerter Essay, der sich kritisch mit Superyachten, also den Superreichen und dem Kapitalismus, auseinandersetzt. Dekadenz pur! Von verschiedenen Seiten nähert sich der Autor dem Thema , besonders interessant finde ich den Aspekt der Ausbeutung der Crew und die Auswirkungen auf die Natur. Informativ , mit der Gefahr ungläubig den Kopf zu schütteln oder auch einfach wütend zu werden. Richtig gut getan hat hingegen die teilweise ironische Darstellung und der Bericht aus Sicht des Neptungrases. Und echt jetzt, Duschköpfe, so groß wie Motorhauben, mit einem Wasserverbrauch von 45 Liter pro Minute, wahlweise mit Wasser oder Champagner?!
Schwieriger Einstieg, trotzdem interessante Lektüre
An der Anzahl der Superyachten kann man den Zustand der Wirtschaft erkennen. Der Wahnsinn der Superreichen wird gut beschrieben und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kritisch.



