
Stark gedacht, aber schwer zu fühlen…
Mutter Courage und ihre Kinder hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Die Geschichte spielt im Dreißigjährigen Krieg: Mutter Courage zieht mit ihrem Planwagen durchs Kriegsgebiet und versucht, vom Krieg zu leben – dabei verliert sie nach und nach alle ihre Kinder und macht trotzdem einfach weiter. Ich verstehe total, was Brecht zeigen will: wie absurd Krieg ist und wie Menschen sich daran anpassen. Das ist auch stark umgesetzt, aber ich hatte Schwierigkeiten, emotional reinzukommen. Der Stil ist ziemlich distanziert, was es für mich stellenweise etwas trocken gemacht hat. Einige Szenen sind wirklich eindringlich, aber insgesamt hat mir der Zugang gefehlt. Fazit: Wichtiges Thema, gute Ansätze – aber nicht ganz mein Geschmack.












