Nordlicht
Abgebrochen
Echt tolles Buch mit Setting in Island
Ich fand das Buch echt schön, von Elin bis hin zu den unaussprechlichen isländischen Namen. Das Buch hat einfach ein so toll beschriebenes Märchenhaftes Setting im Land der Feen, Elfen und Trolle, dem wunderbaren Island. Da möchte ich jetzt auch mal in. Elin ist als eine der Hauptcharaktere extrem sympathisch, hin und wieder ein bisschen launisch aber das liegt am Alter und ihrer Geschichte mit ihrem Pferd Sahara. Und dann die sich leicht aufbauende Romanze zwischen Elin und Kári einfach nur Zuckerwattensüß und führt um es mit Elins Worten zu sagen zu Ameisenbrausekribbeln im Bauch. Eine klare Empfehlung für jeden der leicht magische Pferdebücher mit einem Hauch von Romantik lieben
Ein guter erster Band der ,,Nordlicht“ Saga mit einem wunderschönen Setting. Island, das Land der Elfen, Feen und Trolle, der Nordlichter und Islandpferde. Und das Land in dem die Protagonistin Elin zusammen mit ihrer Mutter Urlaub machte. Mit Elin habe ich etwas gebraucht um warm zu werden, denn sie war mitten in der Pubertät und ihr Verhalten gegenüber ihrer Mutter und ihre Gedankengänge, die Jugendsprache und Ausdrücke waren zwar realistisch aber für mich persönlich etwas zu übertrieben und dadurch nervig. Der Junge Kári, in dessen Innenleben man ebenfalls einen Einblick bekam, war mir dafür gleich sympathisch. Seine Verbindung zu seiner Isländerstute Mánadís und allgemein seine Gabe Pferde zu verstehen genauso wie Großmutter Jorúnn und ihre Unterhaltungen waren etwas besonderes. Genauso besonders war das erste Aufeinandertreffen der beiden Charaktere. Da waren eine Herde Wildpferde und Kári, beides unsichtbar für andere aber nicht für Elin. Da waren ein Halstuch und ein Strauß Wildkräuter, zwei Geschenke mit einer größeren Bedeutung. Und dann war da noch die kleine Stute Ljósadís, ein fremdes Pferd das Elin Zuneigung schenkte und Beistand in einem Schneegestöber. In einem Film an Bildern über die Stute Sahara und einen Unfall, über Schuld und Schmerz. Diese Thematik hat mir Elin sympathischer gemacht und mich tief berührt, genauso wie die eigene Geschichte der Stute über den Verlust eines Fohlens. Die beiden bauten eine Verbindung auf und die Momente zwischen ihnen waren schön zu lesen, es ging um Wiedergutmachung und das einander brauchen. Die Insel stellt etwas mit Elin an und veränderte sie, die Dinge die sie dort erlebte. Vor allem die Zeit mit der Stute und auf dem Pferdehof von Gunnar, aber auch die Zeit mit ihrer Mutter. Da waren Walsichtungen und die Nordlichter, Besuche im Schwimmbad und im Souvenirshop. Da waren die Wesensart der Wikinger und ihre Traditionen und Speisen, der Aberglaube über das Versteckte Volk und die Geschichten darüber. Und dann war da die unfassbar schöne Landschaft in der es ein Ding der Unmöglichkeit war nicht an Verwunschenes zu glauben. Und am Ende bekam die Geschichte auch einen Hauch Verwunschenes. Durch einen besonderen Abschied bei der ein Handkuss und ein Halstuch, ein Versprechen und ein Gefühl, sowie ein Anhänger eine Rolle spielten. Ein Anhänger, der schimmerte wie ein Nordlicht.
Eine wirklich überaus tolle Geschichte ♡♡♡ Ég elska Ísland ♡