24. Mai
die Neue, Skifahren, Streiche
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die Neue, Skifahren, Streiche

Im vierzehnten Band der berühmten „Hanni und Nanni“-Reihe gründet das Zwillingsduo einen Klub – der „Klub der Spatzen“. Und nicht nur irgendeiner. Es ist ein Klub für Spürnasen, die auf Geheimnissuche geht und den Wichtigen in ihrem Leben hilft. Mit Feldzugsplan, gestohlenen Dingen und verschwundenen Menschen – alles mit dabei. ♡♥︎♡ Und in all diesem Trubel kommt auch noch eine Neue dazu: Gina Garibaldi. Sie ist als Neue die Zielscheibe Nummer eins der Verdächtigen unter den Mädchen, wenn irgendetwas nicht nach gewöhnlichem Tagesablauf geht. ☆★☆ Das Buch spielt teilweise mit vielen Stereotypen, die als solche kritisch betrachtet werden können. Vor allem junge Leser*innen können nicht gleich auf Anhieb den Schaden solcher Klischees erkennen und verinnerlichen diese, wenn das Buch es zu lässt. So wird Gina als gebürtige Italienerin als „glutäugig und leidenschaftlich“ (S. 18 Z. 26) sowie „lebhaft[…]“ (S. 18 Z. 25) erwartet. Alles Leitbilder, die sie in ihrem Dasein dann doch nicht auslebt und sich als unwahr behaupteten. Sie ist viel mehr den anderen Mädchen aus dem Internat ähnlich, wie Hanni und Nanni auch. Vielleicht zeigt hier das Buch auch schön auf, dass Menschen nicht das Stereotyp eines Landes sind. (Je nachdem wie man es sehen möchte 😋) Welches irgendwo dann doch eine sehr schöne Nachricht ist, die man sich als Kind dann sich hoffentlich eher einprägt. ☆★☆ Wie auch im vorherigen, werden die Leser*innen auch in diesem Band mit Illustrationen (von Kajo Bierl) zu der Geschichte mitbegleitet. Manchmal dunkel und düster zeigen sie die drückende und gespenstige Stimmung der Nacht auf. Auf anderen wiederum wird die Helligkeit der Schneelandschaft und die Glückseligkeit unter den Mädchen wunderschön ausgedrückt. In allen Fällen zeigen die Bilder in teils minimalistischer Feinheit die Handlungen und geben dadurch den Lesenden einen kurzen Überblick auf die Gesamtsituation. ☆★☆ Das Buch ist mir in seiner Spannung in Erinnerung geblieben. Das Ankommen einer neuen Mitschülerin hinaus über die Gründung eines Klubs, der dann doch eher als Detektiv-AG agierte. Es waren lustige Streiche dabei, Gespenster und Geheimnisse. Ein bisschen Drama, das wohl bei jedem „Hanni und Nanni“-Buch Pflichtprogramm ist. ♡♥︎♡ Die Dynamiken unter den Mädchen hatte ich spannend verfolgt, nachdem Gina – die Neue – in das Internat gekommen ist. Was eine neue Person so alles anrichten kann, ob bewusst oder unterbewusst, fand ich als junges Kind ganz interessant zu verfolgen. Wie innerhalb einer Gruppe die Meinungen auseinander gehen und Gina von den einen bewundert und aufgenommen wird und von anderen noch kritisch unter Beobachtung steht. Das hat safe meine Wahrnehmung als Neuankömmling einer neuen Schule geprägt 🥲 ♡♥︎♡ Doch wie auch schon bei dem letzten Teil, hatte mich „Hanni und Nanni“ einfach nicht wirklich überzeugt. Es war mir zu realistisch. Zu… einfach. Es ist viel passiert, aber nichts Fantastisches. Es war ein Buch, dass mich einfach nicht wirklich angesprochen hatte. Ich hatte es zwar gelesen und fand’ es auch stellenweise spannend, dachte mir aber im gleichen Augenblick auch, dass mich es eigentlich nicht wirklich interessiert und liebäugelte schon mit den anderen Schmökern in meinem Regal. ♡♥︎♡ Nichtsdestotrotz ist die Reihe nicht schlecht. Sie hat mich als Kind einfach nur nicht so gepackt wie andere Bücher. Es ist trotzdem ein Klassiker, den ich wertschätze und ein Zwillingsduo, an das ich mich gerne zurückerinnere.

Hanni und Nanni gründen einen Klub
Hanni und Nanni gründen einen Klubby Enid BlytonSchneiderbuch