Wie sich die Kindheit in den letzten 30 Jahren verändert hat
Haidt und sein Team argumentieren, dass sich seit den 1990er Jahren das Aufwachsen der Kinder durch zwei Trends maßgeblich verändert hat. 1. Safetyism/ Überbehütung 2. Die zunehmende Digitalisierung Diese Veränderungen führen u.a. zu einem Anstieg an psychischen Problemen bei Kindern und Jugendlichen. Kinder und Jugendlichen verbringen immer mehr Zeit alleine, zuhause vor einem oder mehreren Bildschirmen. Diese Zeit fehlt ihnen, um wichtige Erfahrungen im realen Leben mit Gleichaltrigen zu machen. Dadurch kommt es zu Entwicklungsverzögerungen und einer mangelnden Sozialisation, die allerhand Probleme verursachen. Diese Probleme begleiten die Kinder und Jugendliche ihr Leben lang und verändern unsere Gesellschaft grundlegend. Wenn Kinder nicht mehr lernen miteinander zu reden, zu diskutieren und Konflikten zu lösen, werden sie es als Erwachsene auch nicht können. Am Ende des Buches sammelt Jonathan Haidt Forderungen an die Politik und die Tech Unternehmen, um Kinder und Jugendliche besser vor den negativen Auswirkungen der sozialen Medien und Videospielen zu schützen. Gleichzeitig appelliert er an Eltern und Schulen, den Kindern und Jugendlichen wieder mehr Gelegenheiten zum gemeinsamen freien Spiel zu geben. Am besten unbeaufsichtigt an der frischen Luft im Grünen.






















