Soooo schön! 1885 auf Expedition in Alaska entlang des Wolverine Rivers bis zum Yukon River. Verschiedene Zeitebenen machen das nur aus Briefen, Berichten und Tagebucheinträgen bestehende Buch so interessant und abwechslungsreich, es war eine wahre Freude. Lieblingszitat: "...was ist die Geburt anderes, als die Umkehr vom Tod und was ist Liebe anderes als der Herzschlag einer Mutter am Ohr ihres Sohnes?"
>>Wir erhaschen nichts als einen Flügelschlag – pochendes Leben an der Schattengrenze. Eine erste Ahnung des Möglichen – alles, was wir jemals erleben, sehen, lernen mögen, liegt dort vor uns.<< „Das leuchten am Rand der Welt“ von Eowyn Ivey war wieder eine ganz ganz besondere Reise... Eowyn Ivey entführt den Leser hier nach Alaska, durch die Zeiten, durch die Geschichte des Landes, durch all seine Mythen. Sie erzählt auf besonders einnehmende, nahezu poetische Weise von Kälte, rauer Natur, Liebe, Freundschaft, den Kampf ums überleben. Sie erzählt von Lebensformen, den verschiedensten Geschöpfen und dem tieferen Bewusstsein, dessen sich jeder wohl über übel stellen muss, der sich auf die gefährliche und mitunter auch einsame Reise durch die Wildnis begibt. Für mich persönlich ist dieses Buch wirklich einer der ganz besonderen Buchschätze und ganz klar schon jetzt eines meiner Jahreshighlights

