4,5⭐️ Ein historischer Roman der Renaissance 1493 mit viel Liebe zum Detail und sehr gut recherchierten Gepflogenheiten und Kontexten, eingebettet in eine Kriminalgeschichte. Toller Schreibstil. Der Ich Erzähler Pandolfo und der Allwissende Erzähler, der zusätzliche Informationen liefert , kommen zu Wort. Die Liebesgeschichte ist schlicht gehalten, die Ränkespiele um so ausladender. Es dreht sich viel um den Bau von Flugmaschinen und sonstige wissenschaftliche und technische Entwicklungen und Erforschungen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ein besonderer Historischer Roman ,der mich sehr gefordert hat. Wer sich vorher nicht mit dem geschichtlichen Kontext dieser Zeit beschäftigt hat, hat etwas zu kämpfen, da es viele Namen, Beziehungen, Verstrickungen gibt, die sich um die Italienischen Herrschaftshäuser, den Papst, das Königshaus Italiens, die türkischen Herrschaftshäuser und Frankreich drehen. Wenn ich mehr Ahnung von der Renaissance gehabt hätte, hätte ich das Buch noch mehr genießen können und 5⭐️ wären nicht unrealistisch gewesen.
Ein sehr detaillierter historischer Roman, der von zwei verschiedenen Erzählern erzählt wird. Pandolfo selbst erzählt sein eigenes Leben in der ich-Perspektive, unterbrochen wird er hin und wieder von einem über der Geschichte stehendem Erzähler, der uns Hintergründe aus der Vergangenheit erzählt oder Details zu Pandolfos Geschichte hinzufügt. Dazu muss man sagen, dass Pandolfo zu Beginn des Buches sein Gedächtnis verliert und daher selbst nichts über einige Dinge sagen kann. Nachdem ich mich in diese Erzählweise reingelesen hatte, ging das ganz fließend und leicht. Mir fehlte zu der Geschichte jedoch eine Karte vorne oder hinten im Buch, um die diversen Reisen der Charaktere, vor allem, die in der Vergangenheit, besser nachvollziehen zu können. Alles in allem eine runde Sachen, wenn sie mich auch nicht so richtig in ihren Bann ziehen konnte.

