29. Dez.
Rating:4

Ein toller Auftakt, der viele Fragen aufwirft und viele Spekulationen zulässt! Die Welt ist ganz anders magisch, als ich es bis jetzt aus Fantasy Geschichten kenne, was mir super gefallen hat!! Ich hoffe, dass alle Fragen im Laufe der Geschichte gelüftet werden und die Charaktere etwas mehr Tiefgang bekommen.

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch
18. Dez.
Rating:2

Inhalt Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt und spielt an verschiedenen Orten. Ein Mann möchte die Völker des Nordens vereinen, eine Frau sucht ihre Schwester, ein Dieb, der gegen die Götter kämpfen muss. Magische Kräfte, ein Baum, der alles verbindet. Intrigen um eine Krone, welche von vier Söhnen getragen werden will, doch nur einer wird sie sich verdienen. Und immer näher kommt die kälteste Nacht des Jahres. Meine Meinung Ich weiß, ich bin grottig im Inhalt wiedergeben, aber hier liegt es daran, dass ich bis jetzt nicht genau weiß, worum es eigentlich geht. Es passiert eigentlich recht viel, aber die ständigen Wechsel der Perspektiven reißen einen völlig aus der Handlung raus. Mein Nachteil war, dass ich einige Pausen hatte und ich dann immer wieder rauskam. Warum ich Pausen gemacht habe? Weil es schlichtweg langweilig war. Bis zum Ende gab es nur eine Perspektive, die ich wirklich interessant fand. Aber fangen wir mal formal an. Der Schreibstil ist sehr alt und durchaus anspruchsvoll. Lange Sätze, viele Beschreibungen, welche vor allem dafür gesorgt haben, dass die Spannung ausblieb, denn meist war ich darauf konzentriert, alles zu verstehen. Man konnte nicht einfach mal 50 Seiten weglesen, ich habe mir immer richtig Zeit nehmen müssen, durfte nicht abgelenkt werden, denn sonst verpasste man schnell mal was. Außerdem hat es ein wenig gedauert, bis ich dann endlich wusste, was eine Trossdirne, ein Kebsweib und ein Hetmann sein sollten. Zwischen den ganzen Perspektiven gab es Zusammenhänge. Einige waren irgendwann ersichtlich, aber die meisten habe ich immer noch nicht verstanden. Allgemein hat das meiste zu lange gedauert, es ist zu wenig passiert und irgendwie hat mich vieles sehr an Game of Thrones erinnert. Die ganze Welt wirkte irgendwie ähnlich. Der Süden, eine Wüste wie Dorne, der Norden eine kalte und rohe Landschaft wie Winterfell. Handlungsmäßig wirkt es wie eine sehr lange Einleitung. Es gibt schon 2 Fortsetzungen, von denen ich eine besitze. Der Höhepunkt des Buches blieb wenig spannend. Was mir gefallen hat, waren oft die Kapitelenden. Diese waren meist mit einem kleinen Cliffhanger ausgestattet, sodass man weitergelesen hat, bis dieselbe Perspektive wieder aufkam. Eine der drei Haupthandlungsstränge hat mich auch besonders interessiert, einer leider überhaupt gar nicht. Kurze Übersicht + ein Handlungsstrang war wirklich interessant + die Kapitelenden waren meist spannend, sodass man weiterlesen wollte — zu viele Beschreibungen und ein zu alter Schreibstil, sodass die Handlung selbst mit ihrer Spannung unterging — es gab zu wenig Handlung — kaum Zusammenhänge zwischen den Perspektiven Fazit Ich vergebe 2/5 Sternen. Man kann es lesen, aber im Endeffekt hätte ich lieber was anderes gelesen, was mir mehr Spaß gemacht hätte. Ich kann es nicht empfehlen und rate jedem die Finger davon zu lassen.

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch
11. Okt.
Rating:3

Für mich persönlich war es leider das letzte Buch , was ich aus dieser Reihe lesen werde als solches ist die Geschichte plausibel und hat einige spannende Passagen mein Problem ist einfach grade wenn es spannend wird ändert sich die Erzählsichtweise und man stürzt von 100 auf 10 runter das macht auf Dauer keine Lust so weiter zu lesen. Aber ich sage auch, vielleicht ist es ja für jemand anderen genau das richtige .

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch
22. Jan.
Rating:3

Ab und zu brauch ich Völker, Blut und Intrigen und so kamen mir die Königschroniken, besser gesagt, der Auftakt dazu, gerade recht. Allerdings ist es wie bei vielen solcher Bücher, man muss sie mögen. Man begleitet mehrere Handlungsstränge und muss sich ordentlich darauf einlassen können. Drei davon sind sogar recht spannend, aber einer war nicht wirklich meins. Da hab ich vielleicht etwas quer gelesen, nur um voran zu kommen. Wir befinden uns in zwei Strängen im Krieg mit Hetmann Morwa und Sölva. Bei Sölva handelt es sich um die Tochter Morwas. Dieser merkt, dass es ihm nicht mehr lang gut gehen wird und er braucht einen Nachfolger für sein Volk. Eigentlich hat er auch noch 4 Söhne, die diesen Posten übernehmen sollen. Doch keiner von ihnen scheint geeignet, nur Sölva bringt alle Eigenschaften mit um das Volk erfolgreich zu führen. Doch sie ist erstens noch zu jung und Zweitens, ihr ahnt es schon, eben eine Frau bzw. ein Mädchen. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen in einer von Männern und Schlachten dominierten Welt. Auch treffen wir auf Leyken. Ihr Volk lebte in den Oasen und wurde niedergemetzelt. Die junge Frau ist eine der wenigen Überlebenden. Sie soll ihre Schwester finden, welche von den Leuten entführt wurde, die Leykens Dorf zerstört haben. Auf ihrer Suche wird die junge Frau in der Rabenstadt gefangen genommen und an den Hof gebracht. Ihr steht vieles zur Verfügung, vorallem ihr Leben, aber frei ist sie nicht. Wie soll sie so, ihre Schwester finden? Der Letzte der Runde ist Pol. Ein Dieb, der in der freien Stadt Carcosa lebt. Dort wird er, für etwas, das er nicht getan hat, gefangen genommen und steht plötzlich vor dem Punkt, dass er Retter der Welt der Esche sein soll. Schuld daran ist ein alte Prophezeiung. Das ist genau der Strang, der nicht so wirklich meins war, da er überhaupt nicht fesseln konnte. Überall ist man der gleichen Meinung. Die Götter sind erzürnt, weil sie mehr oder weniger von den Menschen vergessen wurden. Diese haben sich zu sehr an ihren Reichtum und ihr bequemes Leben gewöhnt. Sie haben die Natur geschröpft und die rächt sich jetzt, mit Dürren und Regen, wo vorher keines von Beidem existierte. Doch wie kann das noch aufgehalten werden? Hauptsächlich geht es im ersten Teil darum, die Figuren und die Umgebung, in der sie sich befinden, kennenzulernen. Beziehungsweise die Widrigkeiten in denen sie sich gerade befinden. Man merkt nach und nach, das Alles zusammen gehört und ein großes Ganzen ergeben wird. Aber der Weg dahin, ist nicht immer so ganz einfach. Fazit Solider Auftakt, den man allerdings mögen muss. Die Stränge sind interessant, spannend und auch mal blutig. Genau nach meinem Geschmack. Einzig Pols Strang konnte mich so fägar nicht mitreißen. Ich empfehle Erstens zur Leseprobe zu greifen und Zweitens beim Lesen die volle Aufmerksamkeit auf das Buch zu richten, denn sonst entgehen einem bestimmte Sachen und manches wird eventuell nicht mehr nachvollziehbar. Auch wenn ich nur 3,5 Sterne gebe, werde ich zum zweiten Teil greifen, da die letzten Seiten des Auftakts es in sich hatten und ich wissen will, wie es weitergeht.

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch
14. Jan.
Rating:4

Im Kaiserreich der Esche herrschen unruhige und düstere Zeiten. Eine Hand voll junger Menschen versuchen das Land aus der Dunkelheit zu führen und sind sich ihren einzelnen Rollen noch nicht in voller Gänze bewusst. Der Stammesfürst Morwa grübelt, welchem seiner Söhne er den Reif des Anführers anvertrauen soll? Und dann ist da noch Sölva, Morwas Tochter - Leyken, die ihre Schwester sucht und Pol, ein junger Dieb ... Zunächst sei einmal angemerkt, dass der Rückentext meiner Meinung nach viel zu viel verrät. Nehmt das Buch zur Hand, lest es an, und wenn euch der Schreibstil zusagt, dann inhaliert es. Der Info-Text nimmt einen großen Teil der Spannung vorweg. Aber das nur am Rande. Als ich das Buch aufschlug wurde ich zunächst mal von einer schönen, informativen Karte begrüßt (ich liebe Karten! Ich bin von der Fraktion, die sie immer mal wieder aufschlägt um zu sehen, wo sich die Protagonisten eigentlich zur Zeit herumtreiben). Dann fiel mir die lose Karte in die Hand, auf der sich eine Art Stammtafel befindet. Gemeinsam mit dem Glossar ist „Ein Reif von Eisen“ schon mal perfekt ausgestattet für eine hoffentlich lange gemeinsame Reise. Ich wurde direkt von Sölva begrüßt, deren Erlebnisse und deren Kampf gegen den Hunger mich mitnahmen ins Kaiserreich. Das Setting war so schonungslos und kraftvoll beschrieben, dass ich gar nicht mitbekam, wie die Seiten verflogen. Ergo fand ich gut in das Buch hinein - wenn mich ein Charakter an der Hand nimmt, bin ich generell schnell im Roman drin. Was mir aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Er ist sicher nicht jedermanns Sache. Doch ich mochte den Stil sehr. Wenn sich z.B. Sölva mit ihrer Freundin unterhielt oder Pol sich versteckte, ratterten bei mir die grauen Zellen, da ich immer das Gefühl hatte, eine Ebene höher geschieht noch etwas, das der Autor nur andeutet und das später noch einmal von Bedeutung sein wird. Ich habe also ein bisschen zwischen den Zeilen gelesen, doch diese Notwendigkeit war auf keinen Fall störend oder unterbrach den Lesefluss. Im Gegenteil - das wertete das Buch für mich noch ein bisschen auf. Über meinen Lieblingscharakter muss ich etwas länger grübeln. Generell wird die Geschichte aus verschiedenen PoVs erzählt, was das ganze zu einem wirklich komplexen Gesamtwerk zusammenwachsen lässt. Und jeder Charakter hat etwas an sich, das ihn im Gedächtnis haften lässt. Da wäre zuerst mal Leyken, deren Suche nach ihrer Schwester gewaltig schief geht und die sich plötzlich im Intrigengeflecht der kaiserlichen Rabenstadt wieder. Pol, ein junger Dieb hatte mein Herz im Sturm erobert und Sölva hatte Führungsqualitäten, die ich ihr nicht zugetraut hätte zu Beginn der Reise. Um ehrlich zu sein hatte jeder Charakter etwas für sich und mal lag Pol vor, dann hat mich Sölva überrascht und dann war Leyken so entschlossen, dass ich ganz perplex war. Nur eines hat mir in diesem Buch gefehlt. Die einzelnen Handlungsstränge wuchsen leider noch nicht zusammen und so ließ mich das Buch ein bisschen unzufrieden und hibbelig auf Band zwei zurück. Ich konnte mich des Gefühls nicht erwehren, dass der Autor zuerst mal seine Schachfiguren in Position bringt und in die richtige emotionale Lage versetzt, um die Geschichte wirklich beginnen zu lassen. Ich hätte mir vielleicht noch hundert oder zweihundert Seiten mehr gewünscht! Was ich im Gegensatz großartig fand, war die Art, wie es Stephan M. Rother fertig gebracht hat, meine Ansicht über verschiedene Charaktergruppen zu wandeln. Im ersten Moment hielt ich sie noch für Monster, dann kam ein Gespräch und ich verstand plötzlich die Emotion oder das Pflichtgefühl dahinter. Im Endeffekt habe ich über mich selbst gestaunt, da ich normalerweise nicht der Typ bin, der seine Zuneigung so wankelmütig verteilt. Fazit? Ich hibbele auf den nächsten Band. Wer Charaktere zum Mitfiebern sucht und eine tolle Welt mit vielen fantastischen Elementen, dem lege ich „Die Königchroniken“ wärmstens ans Herz. Ich vergebe trotzdem vier glitzernde Sterne, weil mir das Zusammengehörigkeitsgefühl der Plotstränge noch ein bisschen fehlt. Ich hoffe auf den nächsten Teil!

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch
22. Sept.
Rating:4

In „Die Königschroniken – Ein Reif von Eisen“ entführt uns Stephan M. Rother ins Kaiserreich der heiligen Esche, dem tiefgreifende Veränderungen bevorstehen. Erschienen ist der Roman im Oktober 2017 bei Rowohlt. Es handelt sich hierbei um den ersten Band einer Tetralogie. Der Norden befindet sich in Aufruhr. Morwa, Sohn des Morda, hat fast alle Völker des Nordens unter seiner Herrschaft vereint, doch ein Volk wehrt sich noch. Morwa muss sich beeilen, denn er ist schwer krank und nur Ildris, eine geheimnisvolle Fremde aus dem Süden, hält ihn mit ihren ungewöhnlichen Kräften am Leben und auch seine Nachfolge muss noch geregelt werden. Welchem seiner Söhne soll er den Reif von Eisen anvertrauen? Pol, ein Dieb, weder vom Vater gezeugt noch von der Mutter geboren, wird auf eine abenteuerliche Reise geschickt, um die zürnenden vergessenen Götter zu besänftigen. Und eine junge Frau aus dem Wüstenvolk, die den Namen Leyken trägt, macht sich auf den Weg, um die Ehre ihres Volkes wieder herzustellen. Sie wird gefangen genommen und landet letztendlich in der Rabenstadt auf der heiligen Esche. Eine völlig neue Welt voller Intrigen und höfischer Sitten öffnet sich ihr, in der sie sich erst einmal zurechtfinden muss. Wie ihr an der kurzen Inhaltsübersicht sehen könnt, gibt es drei unterschiedliche Handlungsstränge. Die Welt, in die uns Stephan M. Rother entführt, ist groß angelegt. Der Norden ist kühl und rauh und wird von barbarischen Stämmen beherrscht, die Leittiere haben. Im Süden gibt es freie Handelsstädte, die sich ihre eigenen neuen Götter erschaffen haben und mit Münzen bezahlen. Es gibt aber auch Völker, die der Hitze der Wüste trotzen und dann gibt es das Kaiserreich auf der heiligen Esche auf der alles perfekt zu sein scheint. Für mich eine äußerst interessante Welt, in der aber auch vieles noch im Unklaren bleibt, auch wenn ich am Ende des ersten Bandes nun doch eine Ahnung habe, wie alles zusammenhängen könnte. Es gibt viele Parallelen zur echten Welt, die den Roman für mich authentischer machen, auch wenn hier natürlich keine wahre Geschichte erzählt wird. Man findet Motive aus der nordischen Geschichte. Namen wie Sölva erinnern mich an Skandinavien. Worte wie Kebsweib oder Tross lassen mich an einen historischen Roman denken. Aber auch moderne Themen, wie z.B. die Erderwärmung und das man nicht mehr mit der Natur im Einklang lebt, werden aufgegriffen. In diesem Roman steckt also sehr viel mehr als nur eine erfundene Geschichte und ich habe hier nur einige Beispiele genannt. Auch die Szenen wurden sehr bewusst ausgewählt und sind sehr ausführlich beschrieben. Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und diese geben den Kapiteln ihre Namen. Wir nehmen an wichtigen Ereignissen teil, die für den Fortgang der Geschichte wichtig sind. Bei der nächsten Begegnung mit der selben Person ist möglicherweise schon etwas Zeit vergangen und diese befindet sich mittlerweile in einer ganz anderen Situation. Was mir bisweilen etwas Schwierigkeiten bereitet hat, ist der Schreibstil. Diesen empfand ich nicht als so gut und flüssig zu lesen wie ich es sonst aus anderen Romanen gewohnt bin. Ich musste mich wirklich auf das Lesen und das Gelesene konzentrieren. Erst mit der Zeit hatte ich ein richtiges Gefühl für diesen Schreibstil entwickelt und konnte diesen dann auch genießen. Auch die Geschichte an sich entfaltet ihren Sog erst über die Zeit. In der ersten Hälfte das Buches war sehr viel noch unklar und verwirrend. Mit Fortschreiten der Geschichte fand ich die Welt und die Geschichte immer faszinierender. Es wurde spannender und ich habe richtig mit den Personen mitgefiebert. Ich habe die Welt durch deren Augen gesehen und mit ihnen entdeckt. Besonders die heilige Esche und das Leben auf diesem Baum fand ich sehr interessant. Alles ist sehr geheimnisvoll und ich bin sehr gespannt, was es dort noch alles zu entdecken gibt. Aber auch die restlichen Orte werden sicher noch mit einigen Überraschungen aufwarten können. Da dies der erste Teil einer Reihe ist, endet das Buch natürlich mit einem fiesen Cliffhanger, bei dem man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Fazit: Ein guter Auftakt für eine interessante und spannende Fantasy-Reihe, die mit ihrer Dichte und den Parallelen zur echten Welt zu überzeugen weiß, die aber auch noch Potenzial nach oben hat und den Leser anfangs ein wenig verwirrt. Von mir gibt es hierfür 3,5 Sterne.

Ein Reif von Eisen
Ein Reif von Eisenby Stephan M. RotherROWOHLT Taschenbuch