18. Mai
Über 600 Seiten Langeweile
Rating:1

Über 600 Seiten Langeweile

Ich frage mich auch hier erneut, warum das Buch so abgefeiert wurde. Die Charaktere sind so klischeebehaftet wie nur irgendwas. Auch zwischenmenschlich passiert gar nichts – keine Entwicklung, keine wirklichen Verbindungen, gar nichts. Und der Fall als solcher ist schlichtweg langweilig. Es kommt nirgendwo auch nur der Hauch von Spannung auf, und der Plot ist aktiv aus einer Folge The Mentalist geklaut.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
6. Mai
Rating:4

Wirklich unsympathischer Prota, der am Ende doch interessant wird!

Die Geschichte war spannend geschrieben und wurde durch die vielen unterschiedlichen Charaktere lebhaft und unterhaltsam! Den Protagonist Sebastian fand ich zwischendurch sehr anstrengend und unsympathisch, was auch genau so gewollt ist. Davon war ich bisher nicht der allzu große Fan. Allerdings war das Ende dann so spannend, dass ich mir vorstellen kann weiterzulesen! Der Fall hat viele Plotttwists und auf einige bin ich nicht gekommen! Das hat mir viel Spaß gemacht😄

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
4. Apr.
Rating:4

Anfangs fast abgebrochen, später kaum noch aus der Hand gelegt

Für diesen Krimi brauchte ich Durchhaltevermögen. Auf den ersten ca 140 Seiten zieht es sich extrem. Alle Charaktere werden in teilweise ermüdend langsamer Weise eingeführt und die Geschichte bzw. der Kriminalfall geht kaum voran. Man erfährt wenig bis gar nichts aus Tätersicht und nicht viel mehr aus der Perspektive der Polizei. Hätte mir das Buch nicht eine Kollegin empfohlen, mit dem Hinweis, die ersten 70 Seiten müsse man durchhalten, dann hätte ich es abgebrochen. Ich wurde dann aber doch noch belohnt. Das Buch nimmt dann plötzlich an Fahrt auf, es wird spannend berichtet, wie immer neue Indizien gefunden werden, Verbindungen werden geknüpft und wieder gekappt und auch der Täter kommt hin und wieder zu Wort. Man kann wunderbar miträtseln, wobei ich bis zum Schluss eigentlich im Dunkeln getappt bin. Das finde ich immer gut, wenn ich bis zuletzt eigentlich nicht weiß, wie es aufgelöst wird. Die Längen vom Anfang kommen schon noch hin und wieder vor aber insgesamt war es dann ein sehr spannender Krimi. Leseempfehlung, wenn man bereit ist, ein bisschen durchzuhalten...

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
28. Jan.
Rating:5

Wow, dass war ein tolles Buch. Ich hatte dieses Buch seit 10 Jahren auf dem SUB, weil mich die 600 Seiten abgeschreckt haben. Jetzt weiss ich gar nicht mehr, wo da das Problem war. Das Autorenduo hat es geschafft, dass die Spannung über die kompletten 600 Seiten aufrecht erhalten wurde. Auch wenn Sebastian Bergmann ein schwieriger Charakter war, mochte ich ihn trotzdem. Ich freue mich schon auf den 2. Teil.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
28. Jan.
Rating:4

Ein fesselnder Krimi mit einem genialen, komplizierten Ermittler.

In einem Wald bei Västerås wird die Leiche eines Jungen gefunden. Er wurde brutal getötet, und sein Herz fehlt. Die örtliche Polizei kommt mit dem Fall nicht weiter. Deshalb reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm an, um zu helfen. Dort trifft er auf Sebastian Bergman, einen sehr klugen Kriminalpsychologen, der aber menschlich ziemlich schwierig ist. Obwohl das Team ihn erst nicht dabeihaben will, merken sie schnell, dass sie seine Hilfe brauchen. Denn hinter dem Mord steckt mehr, als es am Anfang scheint, und in Västerås gibt es noch weitere dunkle Geheimnisse. Sebastian Bergman ist Kriminalpsychologe und ein sehr komplizierter Mensch. Er ist intelligent, aber auch egoistisch, verletzend und oft schwer zu ertragen. Gleichzeitig merkt man, dass viel Schmerz und Einsamkeit hinter seinem Verhalten stecken. Seine Vergangenheit prägt ihn stark und beeinflusst, wie er mit anderen umgeht. Genau diese Mischung macht ihn interessant, auch wenn man ihn nicht immer sympathisch findet. Trotz seiner schwierigen Art ist er unglaublich gut in seinem Job. Er durchschaut Menschen schnell und erkennt Dinge, die andere übersehen. Oft steht er sich aber selbst im Weg, weil er emotional so verschlossen ist. Das Ermittlerteam der Polizei ergänzt ihn gut. Besonders Vanja wirkt ehrgeizig, klug und emotional engagiert in ihrer Arbeit. Die Teammitglieder haben unterschiedliche Persönlichkeiten, was für Spannung sorgt. Man merkt, dass nicht immer Harmonie herrscht, aber genau das macht es realistisch. Jeder bringt eigene Stärken und Schwächen mit in die Ermittlungen. Vanja will sich beweisen und nimmt ihren Beruf sehr ernst. Sie zeigt mehr Gefühl als Sebastian und wirkt dadurch nahbarer. Gleichzeitig merkt man, dass die Zusammenarbeit mit ihm sie innerlich oft herausfordert. Der Schreibstil von Michael Hjorth war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von dem Autoren gelesen habe. Michael Hjorth schreibt spannend und gut verständlich. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was zusätzliche Tiefe bringt. Man bekommt Einblicke in die Ermittlungen, aber auch in die Gedanken der Figuren. Dadurch entsteht eine dichte und oft beklemmende Atmosphäre. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt aber konstant. Man merkt, dass viel Wert auf Charakterentwicklung gelegt wird. Das macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch emotional. ,,Der Mann, der kein Mörder war“ ist ein spannender Krimi mit viel psychologischer Tiefe. Die Figuren stehen klar im Mittelpunkt und machen die Geschichte besonders. Vor allem Sebastian Bergman bleibt im Gedächtnis, auch wenn er kein klassischer Held ist. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit und persönlichen Konflikten funktioniert sehr gut. Ein Buch für alle, die Krimis mit starken Charakteren mögen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
26. Jan.
Rating:4

Toller erster Band der Sebastian Bergmann Serie, toll erzähltes Hörbuch!

Sebastian Bergmann ist ein ziemlicher Arsch. Aber er ist auch ziemlich gut in seinem Job als forensischer Psychologe. Noch dazu ist er sexsüchtig bzw benutzt Sex und die Eroberung von Frauen um sein eigenes Trauma zu verarbeiten. Naja... Wie dem auch sei, einmal mit der falschen Frau gepennt (genaugenommen mehrmals), schon gehört man plötzlich zum Polizeiteam das im Mordfall eines Jugendlichen aus Bergmanns Heimatstadt ermittelt. Das Ende der Story kann man sich zumindest in Teilen ein kleines bisschen denken, aber sie war trotzdem super erzählt! Ich habe schon die nächsten Bände als Hörbuch runtergeladen und werde mich jetzt durch die Serie arbeiten. Denn nicht nur Sebastian Bergmann ist ein faszinierender Anti-Held, sondern auch beim Rest des Polizeiteams möchte ich gerne wissen wie es weitergeht.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
26. Jan.
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Rating:3

Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Mobbing kann verheerende Folgen für die seelische Gesundheit der Betroffenen haben. Stress, Angst und Depressionen sind häufige Symptome. Das Vertrauen in andere Menschen ist nur schwer aufzubauen, was den Betroffenen sozial isoliert. Körperliche Symptome, wie Schmerzen, Schlaf- und Angststörungen sind weit verbreitet. Die psychischen Symptome dürfen niemals unterschätzt werden, weil die mögliche Aggression, sich entweder gegen sich selbst oder andere richten kann. Diese schwerwiegenden Auswirkungen, haben meist langfristige Folgen für die Opfer und deren Angehörige. Mobbing kann Betroffene in den Suizid treiben. Hilfe und Unterstützung ist entscheidend, damit dieser Kreislauf durchbrochen werden kann. Täterinnen und Täter müssen in ihrem Verhalten gestoppt werden. In der Arbeitswelt gibt es immer wieder Kolleginnen und Kollegen, die der festen Überzeugung sind, sie seien den anderen überlegen. Diese Einstellung führt oft zu einer toxischen Atmosphäre, unter der die Teamarbeit leidet. Das Gefühl, der eigenen Überlegenheit, schränkt die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ein und macht ein faires Miteinander fast unmöglich. Menschen, die denken, sie sind besser als alle anderen, erwarten oftmals einen schnellen Aufstieg in ihrem Beruf. Wird eine erwartete Beförderung nicht umgesetzt, kann dies diese Person erschüttern. Die Enttäuschung trifft diesen Menschen sehr hart und kann dazu führen, dass das Betriebsklima zusätzlich geschädigt wird. Hierbei sollten Verantwortliche die richtigen Schlüsse und mögliche Konsequenzen ziehen. Unwahrheitsmäßige Aussagen bei der Polizei, bergen erhebliche Risiken. Sie führen oftmals zu Misstrauen und erhöhen das Risiko, dass Menschenleben auf dem Spiel stehen und Täter dadurch ungestraft davonkommen. Durch fehlerhafte Aussagen können Ressourcen falsch eingesetzt werden. Einem Zeugen sollte immer bewusst sein, welche Verantwortung er im Allgemeinen hat. Die Wahrheit schützt nicht nur andere, sie führt dazu, dass einet Täterin oder einem Täter, die Macht entzogen werden kann. In einer Familie leben, bedeutet nicht immer, sich verbunden zu fühlen. Die innere Leere entsteht oftmals durch unerfüllte Erwartungen und unausgesprochenen Gefühlen. Dieses trennt jedes einzelne Familienmitglied auf unterschiedliche Weise von dem jeweils anderen. Das Streben nach Aufmerksamkeit, kann dazu führen, dass das Gefühl aufkommt, nicht wahrgenommen zu werden. Das Gefühl der Verlorenheit, kann dazu führen, dass die betroffene Person denkt, hinter einer unsichtbaren Wand zu leben. Diese Einsamkeit kann zu innerem Aufruhr führen, der die Seele belastet. Wachsende Isolation, verminderte Lebensfreude und das Gefühl, ungeliebt zu sein, kann dazu führen, dass Betroffene im Erwachsenenalter, schwer ein Vertrauen aufbauen können und dadurch eine eigene Beziehung, oftmals in Frage stellen. Eine Partnerschaft erfordert ständige Aufmerksamkeit und Pflege. Achtsamkeit und Respekt sind die Grundpfeiler einer starken Beziehung. Konflikte sind unvermeidlich, sollten aber als Chance zur Weiterentwicklung gesehen werden. Wir alle sollten die kleinen Dinge zu schätzen wissen. Schließlich ist das Zusammensein und das Gefühl zu haben, dass jemand ein Zuhause schenkt, niemals selbstverständlich. Es ist eines der wertvollsten Dinge, in unser aller Leben.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
13. Jan.
Rating:4.5

Toller Reihenauftakt!

In einem Waldstück wird ein ermordeter Junge gefunden. Sein Herz fehlt und die Polizei geht zunächst davon aus, dass es sich um einen Ritualmord handelt. Die hinzugezogenen Experten tappen ebenso im Dunkeln wie die Lokalpolizei. Aus diesem Grund wird Sebastian Bergman, ehemaliger Kriminalpsychologe und Kotzbrocken deluxe, mit in den Fall einbezogen, um den Täter zu finden. Ich wollte die Sebastian-Bergman-Reihe schon lange lesen, habe mir die Bücher zusammengesammelt, aber sie schreckten mich bisher ab. Bei Krimis/Thrillern mit fast 600 Seiten ist es einfach oftmals so, dass sie sich ziehen. Umso überraschter war ich, dass ich durch dieses Buch geflogen bin. Es hat mir richtig gut gefallen, am Ende ein paar Twists, mit denen ich nicht gerechnet habe. Es gab dann doch ein paar Stellen, die ein wenig zäh waren, darum kann ich keine vollen 5 Sterne vergeben. Aber bei 4,7 sind wir auf jeden Fall 😄 Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile!

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
19. Dez.
Rating:4

4,5 Ein Hauptcharakter, den man irgendwie mag. Dennoch wünsche ich ihm, dass er mal so richtig auf die Fresse fliegt (obwohl ihm das Schicksal schon übel mitgespielt hat). Der Fall war richtig clever und ich habe manche Wendungen nicht kommen sehen. Und das Ende war der Hammer. Da könnte man fast 5 Sterne geben.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
26. Sept.
Rating:5

Spannend und gelungen

Der erste Teil der Sebastian Bergmann Reihe hat mich ab den ersten Seiten gefesselt. Der Schreibstiel ist einfach gehalten und es gibt regelmäßige Perspektivwechsel. Besonders gut gefallen mir die kleinen Ausschnitte von 'dem Mann, der kein Mörder war'. Solche "Täterperspektiven" gefallen mir sehr. Das Buch spiegelt auch die teilweise sehr frustrierende Aussicht beim Lösen des Mordfalles sehr gut und ohne Spannungsverlust. Die Charaktere entwickeln sich und das Buch macht Lust darauf mehr von der Reihe zu lesen und mehr über die Charaktere zu erfahren. Das Ende des Buches ist aufregend und ich bin gespannt wie sich die Dynamik zwischen Sebastian und Vanja entwickelt.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
23. Aug.
Rating:5

Ein klassischer Krimi.

Ein junger Mann wird ermordet und mit herausgerissenem Herzen im Wald gefunden. Ein Elitegymnasium, ein Schüler ohne elitären Hintergrund, Mobbing. Verdächtige, ermittelnde Polizisten und Psychologe Bergmann – überwiegend Unsympathen. Trotzdem wurden die 500 Seiten gut gefüllt; es wurde nicht langweilig, ließ sich leicht lesen und war auch für Genre-Fremde durchaus zumutbar 😁 Einfach ein klassischer Krimi – und dazu noch sehr gelungen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
3. Aug.
Rating:4

Es war mein erstes Buch von Hjorth und Rosenfeld und ich habe ziemlich lange gebraucht um es durchzulesen. Doch es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich habe eine Zeit gebraucht um alle Zusammenhänge zu verstehen,aber das lag er daran,dass ich so lange zum Lesen gebraucht habe. Der Hauptcharakter Sebastian Bergman wirkt bei den ersten Begegnungen im Buch sehr unsympathisch,aber je mehr man über ihn erfährt desto eher kann man ihn verstehen. Ich werde den nächsten Teil der Reihe auf jeden Fall auch noch lesen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
17. Juni
Rating:4

Ein fesselnder Auftakt der Bergman-Reihe: Düster, psychologisch tief und typisch skandinavisch. Der Fall eines ermordeten Schülers entwickelt sich zu einem spannenden Verwirrspiel aus Schuld, Trauma und falschen Fährten.

Sebastian Bergman ist brillant, aber emotional kaputt – und genau das macht ihn faszinierend. Der Krimi punktet mit überraschenden Wendungen, glaubwürdigen Figuren und düsterer Atmosphäre. Ein Stern Abzug, weil der Mittelteil etwas Längen hat und Bergman nicht immer leicht zu ertragen ist. Fazit: Komplex, spannend und voller Abgründe – ein Muss für Fans psychologischer Krimis.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
29. Mai
Rating:4.5

4,5⭐

Super Auftakt! Der Fall ist spannend, unvorhersehbar und bis zum Schluss mit in sich schlüssigen Wendungen. Auch das Erzähltempo fand ich super angenehm - ich wollte immer weiter lesen, wurde aber nie vor lauter Geschehnissen überfahren. Die Charaktere sind alle so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat sie wirklich zu kennen. Dabei hat jede und jeder seine Eigenheiten, aber ohne die Eigenschaften total zu überzeichnen. Ich hoffe sehr darauf, dass in den kommenden Bänden neben Sebastian Bergman auch das restliche Ermittlerteam wieder mit dabei ist.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
24. Mai
Starker Auftakt
Rating:4.5

Starker Auftakt

Schwedische Krimis und ich sind einfach immer ein perfektes Match! Und so habe ich „Der Mann, der kein Mörder war“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt, erschienen bei @rowohltverlag, verschlungen. Wahrscheinlich bin ich dafür ein bisschen spät dran, denn schließlich ist das Buch schon 2013 erschienen, aber lieber spät als nie, sage ich da nur. Kurz zum Inhalt: Ein sechzehnjähriger Schüler aus sozial ärmeren Verhältnissen, der mit einem Stipendium ein privates Elitegymnasium besucht, wird brutal ermordet aufgefunden. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Sebastian Bergmann, genialer Kriminalpsychologe und sexistischer Großkotz, seine Hilfe anbietet. Meine Meinung: Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Charaktere mit Ecken und Kanten liebe! Und genau diese lieferten mir das Autorenduo! Jede der dargestellten Personen hatte ihre Eigenheiten, allen voran der sexistische, überhebliche und sexsüchtige Sebastian Bergmann. Obwohl der Krimi mit 587 Seiten sehr üppig für dieses Genre ist, gab es keine einzige Länge in der Storyline, und der Spannungsbogen fiel niemals ab. Natürlich war vieles, was sich hinter dem gepflegten Gemäuer der Eliteschule abspielte, nicht neu, und dennoch hat es mich gefesselt. Sebastian Bergmann sezierte seine Umgebung genau, und ich hatte großen Spaß daran, seinen Gedankengängen zu folgen. Auch alle anderen Teammitglieder der Stockholmer Polizei rund um ihren Chef Höglund wurden komplex und tief beschrieben; alle hatten ihre Macken und Eigenarten, die ich mit jeder Seite mehr ins Herz schloss. Lange rätselte ich mit und folgte den falschen Fährten, die von den Autoren gekonnt eingestreut wurden. Natürlich wird, wie in schwedischen Krimis üblich, viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Charaktere gelegt. Den Schreibstil des Autorenduos kann man nur als perfekt bezeichnen; gespickt mit vielen Plot-Twists konnte das Buch mich bis zur letzten Seite fesseln. Ich werde diese Reihe definitiv weiterverfolgen und bin schon auf den nächsten der insgesamt sieben Fälle gespannt. 4,5 von 5 Sternen für dieses schwedische Krimi-Lesevergnügen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
17. Mai
Rating:4

Nach der Hälfte grandios

Die erste Hälfte war zäh. Viele Namen, viele Orte, ständiger Perspektivwechsel. Aber dann ging es los und das so richtig. Ich konnte mich nicht mehr losreißen. Eine Wendung nach der anderen, dabei nie künstlich konstruiert sondern immer nachvollziehbar. Der Cliffhanger am Ende war auch total unerwartet. Ein Stern Abzug gibt es für die Tatsache, dass sich die Erzählweise mitten im Text von einer Person zur anderen verschiebt. Das war teilweise anstrengend und ich musste den Satz dann nochmal aus der richtigen Sicht lesen damit es Sinn ergab. Freue mich schon sehr auf den zweiten Band

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
8. Mai
Rating:5

Dieses Buch macht richtig Lust auf mehr!

Ich bin eher zufällig über eine Leseprobe gestolpert – und war sofort völlig gefesselt. Die Figuren sind so unglaublich feinfühlig und psychologisch vielschichtig gezeichnet, dass ich beim Lesen regelrecht eingetaucht bin. Es ist spannend, klug, tiefgründig – und einfach brillant geschrieben. Dieses Buch macht richtig Lust auf mehr! Der Protagonist? Ein echtes Ekelpaket. Ein älterer, hochintelligenter Kriminalpsychologe, der so unangenehm, so arrogant, so unfassbar schwierig ist – und trotzdem (oder gerade deshalb?) absolut faszinierend. Ich liebe ihn! Die Kapitel sind kurz und mitreißend, man fliegt nur so durch die Seiten. Und dieser Schreibstil! So viele Sätze, die ich am liebsten unterstreichen würde – sprachlich stark, pointiert, voller Atmosphäre. Die Figuren? Einfach großartig. Dieses Buch lässt mich nicht mehr los. Übrigens: Rosenfeldt schrieb unter anderem das Drehbuch zur schwedisch-dänischen TV-Serie Die Brücke – Transit in den Tod sowie zur britischen TV-Serie Marcella.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
27. Apr.

„Mörder sind Kriminelle. Mörder sind schlechte Menschen. Die Finsternis hat ihre Seele verschlungen, sie haben die Schwärze umarmt und willkommen geheissen, dem Licht ihren Rücken zugewandt. Er war kein schlechter Mensch. Ganz und gar nicht.“ (Zitat aus „Der Mann, der kein Mörder war“, Seite 5)

…. endlich lerne ich Sebastian Bergmann kennen 🤭… der sehr eigen ist, der sehr unsympathisch ist, der absolut ein berüchtigter Kotzbrocken ist, der Sex braucht….der ein älterer hochintelligenter, unausstehlich, aber brillanter Kriminalpsychologe ist… was soll ich sagen, ich mag ihn total 🤫🤭 Ich wusste absolut nicht, was mich da erwartet, als ich das Buch angefangen habe zuerst zuhören über # Audibl… sollte ich mir diesen Sebastian wirklich antun… Tja, ich bin ziemlich schnell dann umgestiegen auf das Buch & musste es einfach lesen & wer diesen Sebastian nicht kennt, sollte das schleunigst ändern… sehr eigen & doch hat er das Herz auf dem rechten Fleck… „Die meisten Menschen hatten Phantasien. Sexuelle, dunkle, brutale, in denen ständig das eigene Ego bestärkt wurde und mitunter Dinge oder Menschen vernichtet wurden, die im Weg standen. In der Phantasie war man übermächtig, doch nur die wenigsten lebten ihre Phantasie aus.“ (Zitat aus „Der Mann, der kein Mörder war“, Seite 44) Das Buch, ich konnte es absolut nicht aus den Händen legen, es hat mich gepackt & ich war gefangen in dieser Geschichte… es hat unglaublich viele tolle Zitate, sooo viele Momente, die einem nicht loslassen & Passagen, die unglaublich gut geschrieben sind … Ich habe das Buch hauptsächlich gelesen & nur während der Fahrt mit dem Auto zur Arbeit gehört.. das war dann wiederum praktisch, wenn das Buch einem nicht loslassen möchte 🤭 ….das gehörte Hörbuch war klasse vorgelesen, war übrigens mein erstes Hörbuch 📖🎼 Die Kapitellänge, sind kurz & knackig & animiert zum weiterlesen 📖🤭…. der Schreibstil & vorallem die vielen tollen Passagen, sind so unglaublich gut geschrieben, ich konnte das Buch praktisch nicht weglegen… Die Charaktere, genial & vorallem dieser Sebastian, hat es echt in Sich & Vanja, mag ich auch total gerne ☺️!! Ein Fall, der einem nicht los lässt, Spannung über das ganze Buch & psychologisch genial, mit unerwartet Wendungen, ich bin absolut Fan 📖🥰 Band 2 liegt schon bereit zum lesen & da Band 1 mit einem sprachlosen Cliffhanger aufhört 😱… ich freue jetzt schon total & bin gespannt 📖

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
16. März
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Rating:5

Ja, "wtf"‼️‼️😮😮👏👏😁... Also, ich liebe ja Skandinavien 🤗🇸🇪🇳🇴🇩🇰... Skandinavische Krimis, beziehungsweise Thriller sowieso🤗🤗 Und das Hörbuch hier, hat das nochmal alles bestätigt 🫠🎧🎧🎧🎧🎧🫠😊❣️❣️❣️ So eine ruhige, unaufgeregte Grundstimmung, die völlig ohne Action auskommt... eine sehr intelligente Story🙂... Charaktere, auf die ich mich gut einlassen konnte🙂🙂... und ein mega Überraschungseffekt am Ende🫣💥💥😮😮😮... Wobei🤔🤔🤔... wobei ich das etwas einschränken muss😉...Also, ICH hatte da schon so einen Verdacht☝️🕵‍♂️😁😅... Also, das mit der Frau und dem... Neee,🤐🤐🤐😅 kein Spoiler hier bei mir✌️✌️... Aber das hatte ich schon geahnt 😉... Okay, den ganzen Rest aber definitiv nicht😮😮😮😊 Und ich weiß jetzt auch, dass es eine Reihe ist🤗😊, zu der ich auf jeden Fall gerne wieder zurückkommen werde🙂 Ja, ist schon ziemlich lang gewesen😏... Ähm... ich schau nochmal 🙄🙄... Boah, volle 16 Stunden😮😮😮 Aber nie langweilig, hat sich wirklich gelohnt✌️✌️😊 Tja, was soll ich weiter noch sagen?🤷‍♂️ - Absolute Hörempfehlung🎧🎧🎧🎧🎧👏👍😁...

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
9. Feb.
Rating:4

Ich war im Zuge einer Challenge auf der Suche nach einem Buch, mit einem Protagonisten, der einen Neuanfang wagt. Laut KI sollte es dies in diesem Buch geben.... Wohl eher in den folgenden Bänden... Ein 16 jähriger junger Mann wird ermordet und ein Team von Ermittlern der Reichmordkommission Stockholm versucht den Fall aufzuklären. Etliche mögliche Täter und doch kein wirkliches Motiv. Der Fall plätschert so dahin und wird von Sebastians Bettgeschichten unterbrochen. Dann noch die Ehefrau eines Polizeibeamten, die unbedingt schwanger werden möchte... Etwas zu viel drumrum. Ich wollte am Ende nur noch wissen, wer der Täter war und was seine Beweggründe waren. Ich werde sicher keine Folgebände dieser Reihe lesen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
18. Dez.
Genialer Serienstart
Rating:5

Genialer Serienstart

Worum geht’s? Roger war ein sensibler Junge. Er wurde gemobbt. Musste mehrmals die Schule wechseln. Nun ist er tot. Brutal ermordet. Das Herz herausgerissen. Wer tut so etwas? Was für ein Motiv steckt dahinter? Meine Meinung: Mit „Der Mann, der kein Mörder war“ startet das Autorenduo Hjorth & Rosenfeldt die Serie um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman. Und ja, das Buch liegt schon ewig auf meinem SuB und aufgrund des Umfangs habe ich mich lange nicht rangetraut. Aber: Warum nicht? Der Schreibstil ist genial. Die Perspektiven, aus denen wir lesen dürfen. Die Szenerien. Ja, mit hat wirklich alles an dem Buch gefallen. Wie unsympathisch ist ja bitte Sebastian, unser Hauptprotagonist? An der Grenze zum Übergewicht, nicht wirklich attraktiv, schwindender Haaransatz. Eine Affäre nach der anderen. Unsympathisch, kann ein richtiges Ekel sein - ich liebe ihn! Endlich mal was anderes! Auch das Ermittlungsteam gefällt mir gut, allen voran Vanja, die in diesem Buch fast noch eine größere Rolle hat, als Sebastian. Aber auch die anderen aus dem Team sind interessante Charaktere und ich bin schon sehr darauf gespannt, das Team in den nächsten Fällen weiter kennenlernen zu dürfen! Auch der Fall hat mir wirklich gut gefallen. Ein Krimi mit leichtem Thriller-Einschlag – genau richtig. Die Ermittlungen waren gut und nachvollziehbar aufgebaut, der Fall selbst und der Hintergrund wirklich grausam und erschreckend. Ich kann gar nicht so viel dazu sagen, ohne zu spoilern! Was mir auch gut gefallen hat ist, wie Sebastian und Vanja in den kursiven Parts den Tathergang nachvollzogen haben. Und auch die psychischen Einblicke fand ich wirklich gut. Den Blick in den Kopf des Täters haben wir ja häufig, aber hier bekommen wir auch einen Blick in die Psyche der Ermittler. Wie sie mit dem Ermittlungsstress umgehen und was er mit ihnen macht. Das ist mal ein ganz anderer, außergewöhnlicher Blickwinkel, der alles noch realer und authentischer wirken lässt. Aber das wirklich geniale neben den Ermittlungen, den beschriebenen Szenen und den Protagonisten war das Ende! Was für ein gemeines Ende ist ja das? Man will unbedingt sofort weiterlesen um zu wissen, wie es weitergeht. Wissen, wie die entsprechenden Personen mit diesem Ende umgehen. Und vor allem: Was hat dieses Wissen künftig für einen Einfluss auf die Teamarbeit? Wirklich ein großartiges Buch und eine klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Der Einstieg in die Krimiserie um Sebastian Berman hat mir wirklich gut gefallen. In „Der Mann, der kein Mörder war“ bauen Hjorth & Rosenfeldt einen Fall und Ermittlungen auf, die es in sich haben. Der Hauptprotagonist ist sympathisch unsympathisch und auch das Ermittlerteam ist toll. Ich mochte die Einblicke in die Köpfe des Teams und die Gedanken darüber, was die Ermittlungen mit ihnen machen. Es war spannend, es war fesselnd und es war ein wirklich gelungener Einstieg in eine Serie, die ich auf jeden Fall weiterlesen muss! 5 Sterne von mir und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, nachdem wir im letzten Kapitel noch ein absolut unvorhersehbares, erschreckendes, Gänsehaut bewirkendes, wundervolles Detail erfahren haben. Ich brenne auf Teil 2!

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
16. Dez.
Rating:4

Toller Reihenauftakt!!😍😍

„Der Mann, der kein Mörder war“ von Hjorth und Rosenfeldt Wow!!! Das hat Spaß gemacht!!😍😍 „Der Mann, der kein Mörder war“ habe ich als #hörbuch gehört, als ich ein paar Tage krank war und es hat richtig Spaß gemacht. Auch wenn es wirklich, wirklich lang war und ich manchmal ein wenig den Faden verloren habe mit all den Figuren und der langen Story.😅 Ich muss zugeben, ich bin dabei auch mal eingeschlafen, aber nicht, weil es langweilig war, sondern weil Douglas Welbat es so toll eingelesen hat und ich seine Stimme total mag!!🤩🤩 Ich liebe besonders den Titel und die Täterkapitel total!! Eine richtig, richtig tolle Storyidee und Umsetzung!!🤩👏 Die Figur Sebastian Bergman ist einfach klasse!! Spezieller Charakter! 😅☺️👏 Ich freue mich schon ihn in den nächsten Bänden weiter zu begleiten! Für mich, trotz der Länge, ein gelungener Reihenauftakt. Ich bin mir sicher, dass ich die Figuren besser im Blick gehabt hätte, einen besseren Überblick, wenn ich es gelesen und nicht gehört hätte.🙂 Die Auflösung der Story und auch das Ende haben mich überrascht und total begeistert!!!🤩👏 Außer einiger Längen gibts hier nichts zu meckern.☺️ Große #leseempfehlung !! 😍📚 Tini 📚🫶

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
27. Nov.
Rating:5

Super Spannend mit düsterer Krimi Atmosphäre!

Hatte Anfangs Angst, dass sich das Buch in die Länge ziehen könnte wegen der höheren Seitenzahl, aber das war absolut nicht der Fall! 📖 Durch Perspektivenwechsel und immer wieder spannende Wendungen war es ein sehr kurzweiliger, spannender Krimi. Ich liebe es, wenn die Erzählung einen Hacken schlägt, sobald man glaubt man weiß wie der Hase läuft! Hier kann man jedenfalls super mit rätseln. Ich hatte zwar eine Ahnung wie es ausgehen könnte, wurde am Ende dennoch von der Auflösung überrascht. 📖 Und ganz am Ende gibt's sogar nochmal einen "mit-offenem-Mund-Buch-zuklappen-Moment". Die sehr unterschiedlichen und interessanten Charaktere waren nochmal das Salz in der Suppe. 📖 Eine klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans und solche, die es werden wollen! ⭐⭐⭐⭐⭐/5

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
13. Nov.
Rating:4

Ein relativ ruhiger, leicht blutiger Krimi, der mir wirklich gut gefallen hat. Trotz der fast 600 Seiten war es kaum langweilig, man hat einen guten Einblick in die Geschichten der Protagonisten bekommen und es blieb trotz der Längen durchweg spannend mit einer leicht düsteren Atmosphäre. Die Auflösung des Falles wurde durch mehrere Wendungen interessant und doch unerwartet, und die letzten Seiten waren dann doch nochmal sehr überraschend. Damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Ich freue mich auf die weiteren Teile dieser Reihe!

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
12. Aug.
Rating:4

Eine verzwickte Jagd nach dem Mörder des 16-jährigen Roger! Anfangs ein bisschen zäh - am Ende sehr spannend!

Mir hat es gut gefallen, dass der Hauptprotagnist, Sebastian Bergmann, nicht gerade ein Sympathieträger ist. Auch das ganze Team rund um Sebastian fand ich sehr interessant: Gut ausgearbeitete und plastisch beschriebe Charaktere, die sich nicht von Sebastian in den Schatten stellen lassen… Vor allem das letzte Drittel des Buches war wirklich spannend und das Ende - für mich - sehr überraschend! Fazit: Ein gut geschriebener, origineller und nicht alltäglicher Krimi, den ich weiterempfehlen kann. Ich bin gespannt, wie die Geschichte von Sebastian Bergmann weitergeht...

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
27. Mai
Rating:3

Irgendwie bin ich hin und her gerissen. Einerseits fand ich das Buch wirklich gut, der Hauptcharakter war spannend und mir sogar ein wenig sympathisch, obwohl er doch n richtiger Arsch ist. Aber mittendrin hat mich die Story n bissl angeödet. Teilweise zu lange Erzählstränge, wo nichts passiert. Daher nur drei Sterne. Ob ich den zweiten Band lese weiß ich noch nicht.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
18. Apr.
Rating:4

Arroganter Psychologe & sympathisches Ermittlungsteam überzeugen im 1.Fall

Ganz toller Start mit der Serienfigur Sebastian Bergmann, der nicht nur ein angesehener Psychologe, sondern oftmals auch einfach ein arroganter Arsch ist; mag es, dass die Hauptfigur kein Sympathieträger ist. Daneben macht auch das das gesamte Ermittlungsteam Freude, die nicht nur als Sidekicks fungieren, sondern sich allesamt gut einfügen und Lust machen, auch mehr von Ihnen zu erfahren (hatte ich zuletzt bei Sonderdezernat Q erlebt) Die Story selbst zieht sich anfangs etwas, bekommt dann aber bald mehr fahrt, wird sehr spannend und hat ein gutes, wendungsreiches Ende. Auch das „zweite Ende“ präsentiert einen schönen Twist. Dank gutem Schreibstil und tollem Ermittler-Ensemble werde ich die Reihe nun auch weiterhin verfolgen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
14. Apr.
Rating:3

Hjorth & Rosenfeldt sind mir als Drehbuchautoren der genialen schwedisch-dänischen TV-Serie „Die Brücke“ bekannt gewesen, bevor ich jetzt erstmals einen Roman von ihnen las. Als ausgedehnte Serie im Fernsehen funktioniert ihr Stil meiner Meinung besser als in Form eines Buchs. Mein größtes Ärgernis beim Lesen war die Länge der Lektüre. Knapp 600 Seiten für einen Fall, dessen Komplexität auf dem Niveau eines SOKO-Irgendwo oder eines Tatorts liegt, sind mir einfach zu viel. Umgekehrt lassen sich knapp 18 Stunden Lesezeit halt prima in zwei Staffeln im TV unterbringen. Außerdem gaukelt der Roman einem psychologische Elemente vor, denn die Ermittlungen werden ja nicht aus Sicht eines Polizisten, sondern eines Kriminalpsychologen geführt. Doch seine Fähigkeiten als Psychologe hält Sebastian Bergmann lange zurück. Hauptcharakterzüge des Protogonisten sind mal wieder Traumata und Einzelgängertum, was ja fast schon klischeehaft für das Genre ist. Auch die anderen Personen, vom spießigen Rektor bis zum erniehaften Bürotrottel auf dem Revier, sind oft überspitzt dargestellt. So war ich schon drauf und dran, das Buch nicht mögen zu wollen, da reißen die Autoren im letzten Viertel das Ruder der Spannung kräftig herum und liefern einen wirklichen guten Abschluss des Falls ab. Mit überraschenden Cliffhanger. Das Ende war 4 Sterne würdig. Wenn ich doch nur nicht eine halbe Anna Karenina hätte dafür lesen müssen…

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
19. März
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Rating:4.5

Ich habe das Buch vor 2 Jahren gekauft, da es mir empfohlen worden ist, jedoch blieb es immer auf meinem SuB liegen, da ich eigentlich keine Reihe mehr anfangen wollte. Doch Jan und ich wollten mal was zusammen lesen und haben uns an diesen Schinken gewagt. @jans.bookbase erster Buddyread und dann so ein Knaller 😍❤️ Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, haben Tiefe und obwohl es viele Namen und Charaktere gab, hatten sie einen Wiedererkennungswert, sodass ich keinerlei Probleme hatte diese auseinander zu halten. Ich liebe solche Kriminalromane, wo die Charaktere so gut gezeichnet sind wie hier, das ist wirklich die halbe Miete für mich. Dementsprechend gibt es auch viele Hintergrundinformationen, worüber man sich natürlich streiten kann, ob man das braucht oder mag, aber ich fand es richtig gut. Natürlich wurden die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere auch detaillierter dargestellt, was ich so, so gut fand, das ist auch alles so authentisch und natürlich gewesen. Sebastian Bergman, der Hauptprotagonist, ist schon eine Hausnummer gewesen, ich liebe solche "unsympathischen" Charaktere, die ihre Ecken und Kanten haben, aber im Grunde eine gute Type sind. Auch die teilweisen flachen und grenzwertigen Sprüche und Witze haben genau meinen Humor getroffen. Der eigentliche Fall ist eigentlich nichts Besonderes und es geht in der Ermittlungen langsam voran, was mich hier nicht gestört hat, da ich nie das Gefühl hatte, dass es Längen gab. Es ist spannend gewesen und ich habe den Fall gerne verfolgt. Die Auflösung ist nicht enttäuschend gewesen, obwohl ich mir insgesamt etwas mehr Pfiff für den Fall gewünscht habe. Nichtsdestotrotz ein toller erster Band, den ich hier gelesen habe und freue mich im März auf den zweiten Band. Ich kann es euch definitiv weiterempfehlen, für diejenigen die es nicht so actionreich brauchen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
23. Feb.
Rating:3

Hjorth & Rosenfeldt sind mir als Drehbuchautoren der genialen schwedisch-dänischen TV-Serie „Die Brücke“ bekannt gewesen, bevor ich jetzt erstmals einen Roman von ihnen las. Als ausgedehnte Serie im Fernsehen funktioniert ihr Stil meiner Meinung besser als in Form eines Buchs. Mein größtes Ärgernis beim Lesen war die Länge der Lektüre. Knapp 600 Seiten für einen Fall, dessen Komplexität auf dem Niveau eines SOKO-Irgendwo oder eines Tatorts liegt, sind mir einfach zu viel. Umgekehrt lassen sich knapp 18 Stunden Lesezeit halt prima in zwei Staffeln im TV unterbringen. Außerdem gaukelt der Roman einem psychologische Elemente vor, denn die Ermittlungen werden ja nicht aus Sicht eines Polizisten, sondern eines Kriminalpsychologen geführt. Doch seine Fähigkeiten als Psychologe hält Sebastian Bergmann lange zurück. Hauptcharakterzüge des Protogonisten sind mal wieder Traumata und Einzelgängertum, was ja fast schon klischeehaft für das Genre ist. Auch die anderen Personen, vom spießigen Rektor bis zum erniehaften Bürotrottel auf dem Revier, sind oft überspitzt dargestellt. So war ich schon drauf und dran, das Buch nicht mögen zu wollen, da reißen die Autoren im letzten Viertel das Ruder der Spannung kräftig herum und liefern einen wirklichen guten Abschluss des Falls ab. Mit überraschenden Cliffhanger. Das Ende war 4 Sterne würdig. Wenn ich doch nur nicht eine halbe Anna Karenina hätte dafür lesen müssen…

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
21. Jan.
Rating:4.5

Ein unsympathischer unfreiwilliger Ermittler in einem Fall mit überraschenden Twists

Über meine Bücheforumsmädels bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden und habe den ersten Teil als Hörbuch gehört. Douglas Welbat passt wunderbar zu diesem Hörbuch, hat eine angenehm tiefe Stimme und ich konnte ihm wirklich gut zuhören. Es ist schwierig eine Rezi zu schreiben, ohne allzu viel zu verraten, aber was ich sagen kann ist, dass die Autoren ein tolle Erzählweise haben. Man kommt den Ermittlern des Teams aus der Reichsmordkommission unheimlich nah, da es zu einem großen Teil auch um das Privatleben der Protagonisten geht. Sebastian Bergmann - Psychologe - nimmt dabei auch einen großen Teil ein und stößt quasi aus Versehen zu den Ermittlungen, als er den Hausstand seiner verstorbenen Mutter auflösen möchte. Dabei ist er kein typischer Protagonist, denn er ist rundherum unsympathisch. Vieles erklärt sich aus seiner Vergangenheit, was ihn mir aber nicht sympathischer gemacht hat. Er ist ein Protagonist, an dem man sich reiben kann, was ich persönlich sehr mochte. Der Fall um den ermordeten Jugendlichen Roger entfaltet sich langsam, bietet aber zum Ende hin den ein oder anderen überraschenden Twist und ist in sich stimmig. Fast tritt er gegenüber den persönlichen Geschichten der Teammitglieder in den Hintergrund, aber ich finde, dass die Autoren da ein gutes Gleichgewicht gefunden haben. Ich habe auf jeden Fall direkt mit dem 2. Teil begonnen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
10. Jan.
Rating:5

Spannend. Kaum aus der Hand zu legen

Da ich eigentlich nur Fantasie lese, wollte ich mal was neues probieren und habe mir von einer Freundin diese Krimi Reihe empfehlen lassen. Einfach der Hammer. Die einzelnen Kriminalfälle in den einzelnen Bänden ist immer sehr spannend. Das was die Bücher aber noch besser macht, sind die einzelnen Charaktere und dir Entwicklung der Charakter über dir gesamte Reihe hinweg. Es passieren so viele heftige Sachen mit den Charaktere, die man sehr gut nachvollziehen kann. Ich habe hier mit gefiebert. Einfach eine Tolle Krimireihe.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
22. Dez.
Rating:4.5

Großartiges Krimidebut des Autorenduos

Der Hauptprotagonist, Sebastian Bergmann ist ein richtiger Stinkstiefel, trotzdem mag ich ihn. Er ist der psychologische Berater der Polizei. Am allerbesten hat mir das Ende gefallen. Das war ne richtige Überraschung für mich. So dass ich Teil zwei sofort kaufen musste. Dem Autorenduo Hjorth & H. Rosenfeldt ist ein gutes Krimidebut gelungen.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
31. Okt.
Rating:3.5

War gut...

Hat mir gefallen. Ich hab schon lange keinen Krimi mehr gelesen. Durch YouTube bin ich auf die Sebastian Bergmann Reihe gekommen. Es war interessant zu lesen. Die verschiedenen Sichtweisen, Sebastians Verhalten gegenüber Mitmenschen... Das Buch hat mich verwirrt, interessiert, fasziniert. Am Anfang war ich kurz davor es abzubrechen, hab es doch nicht gemacht und bin froh darüber. Wenn mein SuB kleiner wird, lese ich die Reihe bestimmt weiter. Zumindest den nächsten Band😅 Ich find Sebastian Bergmann und seine Kollegen zu interessant und faszinierend.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch
25. Sept.
Rating:4

Mit „Der Mann, der kein Mörder war“ von Hjorth & Rosenfeldt habe ich im Sommer den ersten Fall für Sebastian Bergman gelesen und weiß definitiv, dass ich die Reihe weiterverfolgen werden. Denn das Ermittlerteam um Torkel Höglund, das unfreiwillig mit dem brillianten Kriminalpsychologen Sebastian Bergman zusammenarbeiten muss, ist grandios zusammengesetzt und macht Lust auf mehr. Von dem aktuellen Fall um den brutal ermordeten Jungen weiß ich schon gar nicht mehr so viel, aber die Figuren sind hängengeblieben und zwar nicht nur der namensgebende Protagonist der Reihe. Klar, Sebastian Bergman sticht insofern heraus, weil er nicht gerade der sympathischste Protagonist ist, er ist arrogant und selbstverliebt und man kann verstehen, wenn die Ermittler in Torkels Höglunds Team auch böse von ihm genervt sind, aber für den außenstehenden Leser, der sich nicht persönlich mit ihm auseinander setzen muss, ist das Unterhaltung pur. Aber auch alle anderen im Ermittlerteam haben ihre Eigenarten und Hintergrund und das hat Auswirkungen auf die Gruppe und das Geflecht untereinander. Da ich direkt vor diesem Buch einen anderen ersten Teil einer skandinavischen Krimireihe gelesen habe, fällt mir hier wieder einmal extrem auf, wie wichtig mir gute Protagonisten sind, auch wenn das andere Buch eigentlich die spannendere Grundidee hatte. Aber hier war ich von der ersten Seite an gepackt und vor allem auch das Ende mit einer Enthüllung für Sebastian Bergman, lassen mich freudig-gespannt auf die weiteren Bände der Reihe hoffen, von denen ja glücklicherweise schon einige erschienen sind. Da der Fall für mich tatsächlich Nebensache war ist es aber kein totales Highlight für mich geworden.

Der Mann, der kein Mörder war
Der Mann, der kein Mörder warby Michael HjorthROWOHLT Taschenbuch