27. März
Rating:1

Ein Stern, weil Andrea Sawatzki ganz gut gelesen hat, das Buch an sich hätte nur einen halben bekommen.

Marlene ist Hausfrau und Mutter und von ihrem gut verdienenem Mann gut versorgt. Sie sollte glücklich sein, doch je älter die Kinder werden, desto nutzloser und leerer fühlt sie sich. Ihre drei besten Freundinnen haben alle etwas aus ihrem Leben gemacht, sind selbständig oder in Führungspositionen, nur sie hat den rechtzeitigen Absprung nicht geschafft. Als sie in der Buchhandlung ihrer Freundin einer Lesung zuhört, in der die letzten Stunden eines Mordopfers geschildert werden, wird Marlene immer nachdenklicher. Kritische Stimmen bezeichnen Mona, das Mordopfer, als Parasit, als eine Frau, die sich von ihrem Mann aushalten gelassen hat und dabei das Abenteuer mit fremden Männern suchte. Unweigerlich vergleicht sie Mona mit sich selbst. Sie beginnt, über die Geschichte des Mordes zu recherchieren und gerät dabei selber in Gefahr. Ich habe noch nie so oft übers Abbrechen nachgedacht, wie bei diesem Buch. Aber irgendwann war ich über die Hälfte hinaus und hab dann durchgezogen. Zum nebenbei hören, beim Haushalt war's okay, wenn man mal nicht ganz genau hinhört verpasst man trotzdem nicht viel. Es geht lange Strecken lang nur um Marlene, ihre Freundinnen und deren Männer und Kinder. Was mitunter verwirrend ist weil es einfach zuviele Namen sind. Da im Kopf zu behalten, wer mit wem verheiratet ist und was beruflich macht fand ich kompliziert. Und dann wird sehr viel Zeit damit verschwendet, wie Marlene sich fühlt, was sie im Haushalt macht oder nicht macht, was sie von welcher Freundin hält...der Fall an sich könnte spannend sein, wird aber einfach unnötig in die Länge gezogen und wirkt zum Ende hin sehr konstruiert. Auch die Darstellung einer Frau etwa Mitte Ende 40, die bei Musik noch von einem Kassettenrekorder ausgeht, kein Handy hat und mit Mühe und Not eine CD aus einem PC nehmen kann ist irgendwie unrealistisch. Immerhin war die Auflösung dann aber doch nicht ganz so vorhersehbar wie erwartet. Aber fast.

Der Frauenjäger
Der Frauenjägerby Petra HammesfahrROWOHLT Taschenbuch
4. Sept.
Rating:2

2 Sterne für die ersten 67 Seiten - dann abgebrochen

Ich habe dieses Buch nach 67 Seiten abgebrochen. Ohne schon zu viel sagen zu wollen, ist es einfach erklärt. Es sind viel zu viele Charaktere, die sich sehr schwer auseinander halten lassen. Alles in einem wirkt es sehr unübersichtlich und daher ist es sehr anstrengend. Vielleicht probiere ich es als Hörbuch weiter, aber nicht jetzt. Mal sehen …

Der Frauenjäger
Der Frauenjägerby Petra HammesfahrROWOHLT Taschenbuch
24. Mai
Rating:2

Leider war dieses Buch sehr enttäuschend. Mehrmals war ich kurz davor, dass Buch einfach zuzuklappen und ein neues anzufangen. Der Prolog klang ausgesprochen interessant und auch die Passagen, in denen Marlene ums Überleben kämpft waren durchaus lesenswert und spannend. Die dazwischenliegenden Kapitel waren einfach langgezogen und einschläfernd. Der Schreibstil ermunterte mich, es trotzdem zu Ende zu lesen. Kein Buch, das ich weiterempfehlen kann.

Der Frauenjäger
Der Frauenjägerby Petra HammesfahrROWOHLT Taschenbuch
6. Dez.
Rating:2

Leider gibt es in diesem Buch nicht allzu viel Handlung. Obwohl es sicherlich auf die Psyche gehen sollte, da die Protagonistin im Dunkeln festgehalten wird - ohne Essen, ohne Trinken - und ihr das Zeit- und Raumgefphl abhanden kommt, kam diese Stimmung leider bei mir nicht allzu gut an. Ständig hört sie in der Endlosschleife ein und dasselbe Lied. Wer hat sie hierher gebracht und wo ist sie überhaupt? Warum wurde sie entführt? Leider fand ich das Buch - wohl eben wegen der recht eintönigen Handlung - recht langweilig und es hat mir daher nicht allzu gut gefallen. Ich finde allerdings, dass man mehr daraus hätte machen können und die Ansätze sowie die Idee an sich fand ich sehr gut.

Der Frauenjäger
Der Frauenjägerby Petra HammesfahrROWOHLT Taschenbuch