Nach einer Trennung steckt Rebekka fest – zwischen Selbstzweifeln, schrägen Alltagssituationen und dem Versuch, emotional wieder auf die Beine zu kommen. Dabei schwankt die Geschichte zwischen ironischem, manchmal ziemlich trockenem Humor und Momenten, die wehtun. Besonders gelungen fand ich, wie das Thema Krankheit und Verlust in die Handlung hineinwächst. Das passiert nicht pathetisch, sondern eher leise – und gerade dadurch trifft es. Fuchs schreibt sehr direkt, mit viel Wortwitz und einem eigenen Ton, der manchmal fast flapsig wirkt, aber darunter viel Gefühl transportiert. Manche Gedankengänge ziehen sich ein bisschen, aber insgesamt bleibt ein ehrlicher, bittersüßer Eindruck. Ein Buch über das Hinfallen und Weitermachen – ohne große Dramatik, aber mit viel Herz und einem Blick für die Absurditäten des Lebens.
