17. Mai
Rating:2.5

Ich hatte mir von dem Buch mehr erwartet, vor allem in Bezug auf die Erfinderin. Inhaltlich wirkte die Geschichte stellenweise sprunghaft, da einige Passagen zu schnell abgehandelt oder ausgelassen wurden. Dadurch fiel es schwer, richtig in das Buch einzutauchen. Insgesamt ganz okay, aber kein Muss.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
24. Apr.
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Rating:4

❓ Hast du früher mit Barbies gespielt? Ich nicht, wenn man mal von "oh, lass uns Friseur spielen und der Barbie die Haare abschneiden" absieht... Trotzdem hat mich aber die Entstehungsgeschichte dieser Puppe brennend interessiert, die ja seit eh und je bei Kindern beliebt ist. Viele Dinge darüber habe ich nicht gewusst und mir war auch die Entwicklung des Spielzeugkonzerns Mattel absolut nicht bekannt. Das Buch ist zwar ein Roman, aber in den wesentlichen Punkten orientiert es sich an der wahren Geschichte der Barbie-Schöpfer. Es zeigt, wie die Idee zur Barbie entstanden ist, wie sie zu ihrem Namen gekommen ist, warum die Barbie anfangs fast komplett gefloppt wäre und welche Hürden und Stolpersteine die Macher überwinden mussten. Du lernst außerdem viele verschiedene Personen und deren Hintergründe kennen, die alle für den Erfolg der Barbie verantwortlich waren. Ein toll geschriebenes Buch, bei dem du viel über die Welt der Barbie aber eben auch über Mattel lernen kannst. Mir hat es richtig gut gefallen.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
8. März
Rating:3

Spannende Mischung aus Recherche und fiktiver Geschichte über Barbie. Die Idee ist interessant, aber manche Stellen sind sehr lang gezogen, während andere wichtige Punkte zu kurz erklärt werden. Insgesamt trotzdem lesenswert. 📚

Ich fand das Buch insgesamt interessant, weil es eine Mischung aus Recherchen und fiktiven Geschichten ist. Dadurch lernt man etwas über das Thema Barbie und hat gleichzeitig eine Story. Die Geschichte war teilweise wirklich spannend. Allerdings habe ich ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu lesen, weil manche Stellen sehr in die Länge gezogen waren. Andere wichtige Dinge wurden dagegen sehr kurz abgehandelt. Zum Beispiel wird kaum erklärt, warum die Mütter am Ende ihre Meinung änderen und Barbie kaufen. Insgesamt eine gute Idee, aber die Gewichtung der Inhalte hätte meiner Meinung nach besser sein können.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
24. Feb.
Rating:4

Ein Buch über die Geschäftsfrau Ruth Handler und ihr Team und die Entwicklung von Barbie

Das Buch geht zum größten Teil um Ruth, ihre Familie und ihr Team bei Mattel während und nach der Entwicklung von Barbie. In den Perspektiven wechselt es immer wieder zwischen einzelnen Personen und so bekommt man einen guten Einblick in verschiedene Perspektiven. Insgesamt spannend geschrieben, leider ging es am Ende recht schnell. Hätte gern noch mehr von Ruth gelesen. Einer Frau die sich zu einer Zeit in einer Männerwelt beweisen hat.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
2. Okt.
Rating:5

Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob es nun eine Biographie ist oder nicht. "Ein Leben für Barbie" ist ein spannender Roman über Barbies Erfinderin Ruth Handler, welcher teilweise auf echten Fakten und zum anderen Teil auf fiktiven Einfluss beruht. Das Buch ist flüssig geschrieben, gut zu lesen und äußerst interessant.

Meine persönliche Meinung: Renée Rosens Roman „Ein Leben für Barbie“ erzählt auf eindrucksvolle Weise das Leben von Ruth Handler, der Mitgründerin von Mattel und Erfinderin der weltberühmten Barbie-Puppe. Im Mittelpunkt steht nicht nur ihr beruflicher Werdegang, sondern auch ihr persönliches Umfeld. Darunter ihr Ehemann Elliot Handler und ihr Geschäftspartner Jack, die beide eine wichtige Rolle beim Aufbau des Unternehmens spielten. Obwohl der Roman auf wahren Begebenheiten basiert, ist er kein trockenes Sachbuch. Vielmehr gelingt es der Autorin, historische Fakten mit erzählerischer Freiheit zu verweben. Dadurch entsteht ein lebendiges Porträt einer starken Frau, das sowohl informativ als auch emotional berührend ist. Die Sprache ist angenehm flüssig und nicht überladen. Das Erzählte bleibt stets leicht verständlich und liest sich sehr zugänglich. Selbst wenn man sich zuvor nicht mit der Spielzeugbranche oder der Geschichte von Mattel beschäftigt hat. Besonders gelungen ist die Darstellung Ruth Handlers innerer Kämpfe, ihrer Ambitionen und der gesellschaftlichen Hürden, die sie überwinden musste. Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Mut und Ausdauer nötig sind, um eine Idee wie Barbie zum globalen Phänomen zu machen, und welchen Preis das manchmal im Privaten hatte. Fazit: „Ein Leben für Barbie“ ist ein fesselnder biografischer Roman, der nicht nur die Entstehungsgeschichte einer Ikone beleuchtet, sondern vor allem eine inspirierende Frau in den Mittelpunkt stellt. Ein inspirierendes Buch, das sich durch seine klare Sprache und gute Lesbarkeit auszeichnet. Lesenswert für alle, die sich für weibliche Pionierfiguren, Unternehmertum oder die Geschichte hinter kulturellen Phänomenen interessieren.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
13. Aug.
Rating:3.5

Nette Geschichte

Die Geschichte ist ganz nett, vor allem, wenn man eben ein Fan von Barbie ist und war. Allerdings fand ich etwas schade, dass vieles dazu erfunden wurde, das hab ich nicht verstanden, warum das nötig war. Das Ganze hat sich durch diese fiktiven Gespräche ein bisschen gezogen. War ein schönes Buch, aber jetzt kein Riesenknaller. Der Schreibstil war sehr schön und flüssig, so dass man schnell durchlesen konnte.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
7. Juli
Rating:3

Interessanter Ausflug in die Entstehungszeit und Entwicklung von Barbie

Das Buch hat mir gut gefallen. Interessant und unterhaltsam beschreibt Renée Rosen die Entwicklung von Barbie von Anfang an bis in die 1970er Jahre. Außerdem bekommen wir einen Einblick in das Leben der Mattel- Gründer Ruth und des Personals. Der Fokus liegt dabei auf Ruth Handler, Jack Ryan und der fiktiven Designerin Stevie. Mich hat das Buch gut unterhalten und ich habe mich an meine Zeit mit Barbie erinnert.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
30. Juni
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Rating:5

Ein Leben für Barbie von Renée Rosen hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Als jemand, der mit Barbies aufgewachsen ist, war meine Neugier sofort geweckt, als ich von diesem Roman erfuhr. Auch wenn mir viele Hintergründe bereits bekannt waren, hat mich die Art, wie die Autorin historische Fakten mit Fiktion verbindet, wirklich begeistert. Schon das Cover wirkt wie ein Versprechen und trifft den Ton der Geschichte hervorragend. Die Geschichte rund um Ruth Handler – Mitbegründerin von Mattel und treibende Kraft hinter der Barbie – entfaltet sich vielschichtig und mitreißend. Besonders gelungen finde ich, mit welchem Mut und Ehrgeiz Ruth sich in einer von Männern dominierten Geschäftswelt behauptet. Dabei werden nicht nur die Glanzmomente beleuchtet, sondern auch die persönlichen Opfer, die sie auf dem Weg zum Erfolg bringen musste. Ihre Ehe mit Elliot, die Distanz zu ihren Kindern und der Druck, dem sie sich selbst aussetzt – all das wirkt authentisch und nachvollziehbar. Auch die anderen Figuren bekommen ausreichend Raum, um sich zu entfalten. Jack Ryan, der charismatische Ingenieur mit Hang zum Luxusleben, bleibt besonders im Gedächtnis. Ebenso beeindruckt hat mich Stevie Klein, eine junge Designerin, deren kreative Energie trotz schwieriger Bedingungen spürbar wird. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist fein herausgearbeitet – sie streiten, unterstützen sich, scheitern und wachsen über sich hinaus. Neben der persönlichen Ebene gibt der Roman auch faszinierende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Barbie. Dass eine vermeintlich simple Puppe solche Kontroversen auslösen konnte – vom Vorwurf der Unangemessenheit bis zur gesellschaftlichen Wirkung auf Mädchen – wird klug thematisiert, ohne belehrend zu wirken. Die Diskussion darüber, ob Ruth tatsächlich als alleinige Erfinderin gilt, bringt zusätzlich Spannung in die Handlung. Was mir besonders gefallen hat: Am Ende des Buches bietet die Autorin Hintergrundinformationen zu den wichtigsten realen Figuren und reflektiert in einer persönlichen Nachbemerkung ihre Herangehensweise an die Geschichte. Diese Mischung aus Unterhaltung und Wissensvermittlung hat das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Der Roman zeigt auf packende Weise, wie aus einer Idee ein weltweites Phänomen entstehen kann – mit all seinen Höhen, Tiefen und Widersprüchen. Auch Leserinnen und Leser, die sich bisher wenig für Barbie interessiert haben, könnten hier überrascht werden: von einer Geschichte über Mut, Macht, Kreativität und den Preis des Erfolgs.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
28. Juni
Rating:4

Girls to the Front 😉

Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil und ich lässt sich locker lesen. Ich bin nicht der absolute Barbie-Fan, trotzdem war die Geschichte super interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass die Entwicklung und der Launch von Barbie mit so vielen Hürden verbunden war. Der Grundgedanke, dass Barbie ein Vorbild für Mädchen sein sollte, alles sein und machen zu können, was sie wollen, konnte sich glaube ich, nie so ganz durchsetzen. Doch es geht nicht nur um Barbie sondern auch um das Unternehmen Matell, wie es groß und seinen Inhabern Ruth und Elliot schließlich entrissen wurde. Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Frauen noch wenige Rechte hatten, doch Ruth konnte sich lange in dieser von Männern beherrschten Welt durchsetzen. Dennoch behält man den Eindruck, dass ihr der Ruhm der ihr für die Entwicklung von Barbie zukommen müsste, verwehrt geblieben ist. Ruth war die eigentliche Erfinderin von Barbie. Mit Hilfe des Entwicklers Jack brachte sie Barbie auf den Weg und schließlich zum Erfolg. Die junge Designerin Stevie entwirft zahlreiche Outfits und war fast von Anfang an mit im Team. Jack stieg der Erfolg irgendwann zu Kopfe und durch Drogen, Partys und Alkohol verlor er einiges. Auch die enge Beziehung zu Ruth ging in die Brüche, dass Jack den gesamten Ruhm für sich haben wollte. Als Ruth auch noch schwer krank wurde und des Betrugs beschuldigt wurde, ging es für sie ziemlich bergab. Dennoch schaffte sie es, in einer anderen Branche wieder Fuß zu fassen. Mein Fazit…. auf jeden Fall lesenswert, auch wenn man mit Barbie nicht viel am Hut hat. Es erinnert mich vom Genre her an die Reihe „Die Farben der Schönheit“ von Corina Bomann.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
20. Juni
Rating:3.5

Ein interessanter Roman über eine Frau die eine Legende erfunden hat. Ruth ist eine wirklich starke und auch beeindruckende Frau und da ich auch eines der Kinder damals war welches Barbies hatte wollte ich wissen was es alles damit auf sich hat. Leider hat mir ein Handlungsstrang eines Charakters nicht gefallen der zuviel Raum einnahm.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
18. Juni
Rating:4

Das was ich gelesen habe, war gut.

Sie ersten 200 Seiten habe ich aktiv gelesen und die letzten 200 Seiten habe ich nur im Schnelldurchlauf überflogen, weil ich das Buch für den Buchclub fertig kriegen musste. Daher kann ich nicht alles 100 % beurteilen, aber mir hat das Buch gefallen. Für mich war es mal was ganz anderes und ich habe mich ständig gefragt, was davon Wahrheit und was fiktiv ist. Auch, dass das Buch nicht mit der Herausbringung von Barbie endete, fand ich spannend, weil ich nicht vorhersagen konnte, was noch kommen würde. Die einzelnen Schicksale, Hürden und Produktionsschritte hinter Barbie fand auch super spannend. Besonders gut gefiel mir aber der Zwiespalt zwischen Vorbild als Barbie "Du kannst alles sein (ausbrechen aus der Frauenrolle der Gesellschaft)" und "Körperliches Vorbild und unrealistisches Schönheitsideal".

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
3. Juni
Rating:4

Barbie - eine Geschichte, die gar nicht so rosarot ist, wie gedacht.

Was für eine Geschichte! Ich finde, dieses Buch ist nicht das Stärkste der Reihe, bietet aber einen völlig unerwarteten Einblick in die Geschichte eines Spielzeugs, das die (Spielzeug-) Welt verändert hat. Die Charaktere, die uns im Buch begegnen, könnten unterschiedlicher nicht sein und ich fand es faszinierend, wie oft sie sich gegenseitig Inspiration und Vorbild waren. Im ersten Drittel lernen wir die Gesichter hinter der Barbie kennen, die Erfinder*innen und Designerinnen ihrer Kleider, die am Ende wohl maßgeblich zum Erfolg geführt haben. Ich habe in all den Ups und Downs total mitgefiebert und musste mich so manches Mal beruhigen, dass alles gut gehen wird (immerhin habe ich am Ende als Kind mit Barbie gespielt). Die Einblicke in die Zeit mit ihren Hürden und Herausforderungen in puncto Emanzipation, Revolution des Spielzeugs, Firmenführung etc. waren gut dargestellt und im Gegensatz zu manch anderen Leser*innen erschienen mir die Etappen auf dem Weg zum Ziel auch nicht unverständlich. Trotzdem hatte ich eine kleine Flaute während des Lesens. Barbie ist auf dem Markt, und nun? Da ist noch ein halbes Buch! Was dann kam, hatte ich nicht erwartet. Die knallharten Abgründe von Mattel: Verrat, Betrug und Absturz. Statt Euphorie und Sentimentalität wurden während des Lesens plötzlich Fassungslosigkeit, Wut, Zorn und Unverständnis geweckt. Insgesamt war die Handlung vielschichtig, die wichtigen beteiligten Charaktere erhielten ihren Raum und ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben und besonders die Geschichte von Ruth kennengelernt zu haben. Eine ganz besondere Frau!

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
3. Juni
Rating:2

Ich weiß auch nicht genau, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe – vielleicht ein Anflug von Nostalgie? Als Kind habe ich natürlich auch mit Barbies gespielt, aber das ist schon ewig her und eigentlich habe ich mich seither kaum mit dem Thema beschäftigt. Und trotzdem: Ein Leben für Barbie hat mich irgendwie angelockt. Der Einstieg war überraschend fesselnd. Ich war sofort drin, fand das Thema spannend und hatte tatsächlich das Gefühl, dass mich hier etwas Besonderes erwartet. Aber mit der Zeit zog sich das Ganze wie Kaugummi. Das Buch hätte locker 200 Seiten weniger haben können, ohne dass irgendetwas Essenzielles verloren gegangen wäre. Im Gegenteil: Es hätte wahrscheinlich sogar gewonnen. Und dann dieser fiktive Part – für mich völlig unnötig. Ich hatte mir eher eine spannende biografische oder gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erwartet, keine Mischung aus Realität und ausgedachten Elementen. Schade eigentlich. Das Buch hatte definitiv Potenzial und ich wollte es wirklich mögen.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
1. Juni
Rating:3.5

Ufff..weiß jetzt auch nicht so recht. Grundsätzlich ist die Entstehungsgeschichte der Barbie interessant gewesen. Aber mir war zu viel drum rum. Und als ich dann im Nachwort der Autorin erfahren habe, dass das meiste „drum rum“ auch noch frei erfunden war…..hm. Dann stellt sich mir die Frage: „braucht‘s das?“

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
11. Mai
Rating:4

Ein Muss für alle Barbie Fans!

Als 84er Jahrgang hat mich Barbie den Großteil meiner Kindheit begleitet. Sie war immer mein Lieblingsspielzeug, zu Spitzenzeiten hatte ich über 30 Puppen, zwei Pferde, Häuser, Campingwagen... so war definitiv klar, dass ich dieses Buch über die Entstehung von Barbie jetzt auch lesen muss! Und es hat sich definitiv gelohnt... als Erwachsener ist es für mich jetzt natürlich sehr interessant, hinter die Kulissen meines damaligen Lieblingsspielzeuges zu schauen (wohlwissend, dass einige Aspekte des Romans eben fiktiv sind!). Ich fand es eine sehr interessante und teilweise auch ergreifende Geschichte! Ich weiß aber nicht, ob jemand der nicht so einen Bezug zur Barbiepuppe hat, ähnlich begeistert von dem Buch sein wird...

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
3. Mai
Rating:3.5

Die spannende Geschichte um die Erfindung der Barbie

Jeder kennt Barbie! Dieses Buch fokussiert sich auf die Entstehung der Barbie und die Herausforderungen, die sich für Ruth und Elliott Handler mit einem massiv wachsendem Unternehmen ergaben. Der Schreibstil hat mich leider nicht ganz gecatcht, wodurch ich immer wieder bei diesem Buch ins Stocken geraten bin. Die Geschichte um Ruth als CEO zu einer Zeit, wo dies ein Novum war, hat mich allerdings fasziniert. Es ist ein spannendes und augenöffnendes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Da gerade der Schreibstil sich sehr subjektiv ist.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
20. Apr.
Rating:3

Das Buch "Ein Leben für Barbie" war für mich das erste Buch von Renée Rosen. Mich hatte das Buch anfangs sehr interessiert, da ich gerne Bücher lesen die von berühmten Betrieben oder Personen handeln. Leider war das Buch am Ende nicht so toll für mich wie gedacht. Ich mochte die Person Jack nicht. Es war interessant, aber nicht so toll wie gedacht. Das Buch ist besonders für Menschen, die die Barbiepuppe lieben und unbedingt wissen möchten, wie es zu der Erfindung kam 😊

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
19. Apr.
Rating:4

Barbie, Mattel und Ruth Handler

Die Autorin erzählt hier die Geschichte der Barbie. Kein Spielzeug begeistert und polarisiert die Gesellschaft über Generationen hinweg so sehr wie Ruth Handlers 1955 erdachte "erwachsene Puppe". Zuerst wollte sie keiner, dann wurde sie ein weltweiter Riesenerfolg, die die Spielzeugfirma Mattel groß werden ließ. Zusammen mit dem exzentrischen Ingenieur Jack Ryan und der Designerin Charlotte Johnson entwickeln Ruth und Elliot Handler die Barbie. Die Geschichte erzählt vom auf und nieder. Ob mir Barbara Handler sympathisch ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Sie ist zweifellos eine taffe Geschäftsfrau, die aber durchaus für ihre Interessen über Leichen geht. Wobei man das wahrscheinlich muss um als Frau, noch dazu in den 50er, in der männerdominierten Geschäftswelt zu bestehen. Ihre Kinder kamen immer an 2. Stelle, gut dass Elliot sich da immer gekümmert hat und alles auffing, was Barbara als Unwichtig erachtet hat. Mattel wächst, wird zu einer Aktiengesellschaft und wird dann durch die unlauteren Machenschaften von Seymore Rosenberg fast in den Ruin getrieben.. Auch Jack Ryan, immer mehr auf Drogentrip verklagt Mattel auf Millionen Dollar an Tantiemen. Daraufhin muss die vom Krebs gezeichnete Ruth ihren Platz im Vorstand räumen. Aber sie gibt nicht auf und entwickelt mit einem Prothesenmacher eine Brustprothese für Frauen nach einer Brustkrebsamputation. Damit kommt sie wieder auf die Füße und hat ihr nächstes Millionenunternhemen gegründet. Die Autorin hat einen angenehmen Erzähstil. Am Ende erklärt sie was auf wahren Begebenheiten, Vermutungen und ihrer Fantasie beruht. Besonders interessant fand ich den Aspekt, wieso Barbie so eine dünne Taille und langen Hals hat. Auch die Schwierigkeiten den richtigen Kunststoff zu finden, die Beweglichkeit zu entwickeln, die richtigen Kleider zu entwerfen usw. fand ich sehr aufschlussreich. Auch ich habe als Mädchen mit Barbie gespielt und konnte mich hier wieder in meine Kindheit versetzen. Viele der beschriebenen Kleider und Accessoires habe ich wiedererkannt. Leseempfehlung, nicht nur für Barbie-Fans.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
12. Apr.
Rating:5

Im Jahr 1956 macht sich Ruth Handler, Mitbegründerin des aufstrebenden Spielzeugunternehmens Mattel, daran, den Markt zu revolutionieren: mit einer Puppe, die wie eine erwachsene Frau aussieht. Im Gegensatz zu den üblichen Babypuppen, die die traditionelle Mutterrolle bestärken, soll diese Puppe kleine Mädchen dazu ermutigen, alles sein und tun zu können, was sie wollen. So wird Barbie geboren! Ruth muss sich nicht nur an beruflicher Front behaupten, sondern gerät auch immer wieder in Streit mit ihrer Tochter Barbara, Namensgeberin für Barbie. Denn Barbara findet sich so gar nicht in dem neuen Frauenbild wieder. Doch Ruth macht weiter, mit der Hilfe ihres Mannes Elliot, dem Ingenieur Jack Ryan und der ambitionierten Modedesignerin Stevie Klein. In den kommenden Jahrzehnten wird Barbie zu einem Phänomen, das den Spielzeugmarkt revolutioniert. Aber je größer der Erfolg, desto tiefer der Fall, und die Probleme bei Mattel fangen gerade erst an … Die Autorin Reneé Rosen schafft mit ihrer Erzählweise eine facettenreiche und spannende Geschichte, die abwechselnd aus der Sicht von Ruth, Jack und Stevie erzählt wird. Ruth ist bei ihrer ältesten Schwester aufgewachsen, weil ihre Mutter nicht noch ein Kind aufziehen wollte. Auch wenn sie bei ihrer Schwester erleben konnte, wie man erfolgreich ein Unternehmen führt, konnte sie ihr doch nicht die liebevolle Mutter ersetzen. Und so kommen auch bei Ruth in ihrem späteren Leben die Kinder oftmals zu kurz. Ruth ist eine Kämpferin in einer Männerdomäne und hat oft mit der Akzeptanz des „starken“ Geschlechtes zu kämpfen. Jack, der Chefingenieur bei Mattel, zeichnet federführend für die Entwicklung der Barbie. Doch neben seinem beruflichen Perfektionismus quälen ihn ganz andere Probleme. Es ist manisch-depressiv und Legastheniker. Das versucht er mit ständig wechselnden Affären, Alkohol und Partys zu kompensieren. Stevie, eine junge Designerin, die eigentlich immer Haute Couture entwerfen wollte, lernt schnell, dass man Mode nicht einfach kleiner machen kann, damit sie Barbie passt. Doch steckt sie gegenüber ihren ehemaligen Kommilitonen in einem Zwiespalt, da diese sich über Barbie lustig machen. Doch der Mythos Barbie brachte für alle auch Schattenseiten mit sich. Gegner fanden Barbie zu dünn, zu unnatürlich und zu perfekt. Und so feiern die drei Protagonisten die Erfolge und haben aber auch mit Rückschlägen zu kämpfen. Alles in allem hat die Autorin eine spannende und interessante Geschichte über den Mythos Barbie geschaffen, und die beeindruckende Frau, die hinter der Entstehung steckt.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
7. Apr.
Rating:4

"Ein Leben für Barbie“ von Renee Rosen auf das ich mich lange gefreut hatte. Eine Puppe hinter der eine Geschichte steckt und ich bisher nur die Firma Mattel damit in Verbindung brachte, jedoch keine starke und hart arbeitende Geschäftsfrau. Ruth Handler, will in den 50er Jahren als Mitgründerin des Spielzeugunternehmens Mattel den Markt dominieren. Es soll eine Puppe werden, die eine erwachsene Frau darstellt und diese soll den Namen „Barbie“ in Ablehnung des Namens ihrer Tochter „Barbara“ erhalten. Es soll mehr wie eine Puppe sein. Barbie soll einen positiven Einfluss haben und auch Brüste. Die Mode soll dabei auch eine Rolle spielen. Mit ihrer Tochter, für die sie keine Zeit hat, gerät sie immer wieder aneinander. Ihr Ehemann, Ellliot, der in der Firma mitarbeitet, steht ihr beiseite. Erzählt wird die Geschichte einer willensstarken und hart arbeitenden Frau mit Höhen und Tiefen in ihrer Karriere. Zu Anfang schien alles ein Flop zu werden, bevor die eigentliche Erfolgsgeschichte von Barbie startete. Persönlich hatte ich beim Lesen gemischte Gefühle. Die dominante rücksichtslose Art von Ruth machte mich teilweise wütend. Der Ehemann trug alles mit, ein anderer wäre vermutlich längst abgehauen. Ihre Tochter war eher Nebensache. Es war alles in allem eine schöne Geschichte, in der man viel über die Geschichte von Barbie und deren Erfinderin erfahren konnte.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
20. Feb.
Barbie und ihre „Erfinder“ - eine polarisierende Geschichte
Rating:4

Barbie und ihre „Erfinder“ - eine polarisierende Geschichte

Barbie-Puppen sind aus Kinderzimmern seit Jahrzehnten nicht wegzudenken. Zuletzt bekam die berühmteste Puppe der Welt durch den gleichnamigen Film noch einmal einen richtigen Popularitätsschub. Pink ist in und Barbie ein größerer Star denn je. Doch wer kam eigentlich auf die Idee, eine Gelenkpuppe zu kreieren, die nicht - wie bisher üblich - einem Baby oder Kleinkind nachempfunden ist, sondern einer erwachsenen Frau mit Modebewusstsein? Die Antwort wird überraschen und sie ist nicht so eindeutig, wie der Untertitel des Buches das suggeriert. Denn man kann sich durchaus seine ganz eigenen Gedanken dazu machen, ob man das, was Ruth Handler und ihre Mitarbeiter getan haben, als „Erfindung“ der Barbiepuppe werten will. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte selbst lesen, was es damit genau auf sich hat. Und zu diesem Buch sollte man noch etwas wissen, denn ich finde er ist nicht nur „ein Roman über eine bemerkenswerte Frau“, wie der Klappentext suggeriert, sondern vor allem die Unternehmensgeschichte von Mattel, der Herstellerfirma von Barbie. Ruth Handler stand an der Spitze dieser Firma und diese war - vielleicht mehr als ihre eigenen zwei Kinder - ihr „Baby“. Sie ordnete dem Unternehmen ihr Privatleben deutlich unter und die Firma hatte immer Priorität. Doch in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts schossen auch Aktiengesellschaften wie Pilze aus dem Boden, die Wall Street boomte und wer etwas sein sollte, musste ein börsennotiertes Unternehmen haben… Das machte Mattel noch größer - aber auch anfällig für Skandale. Der Roman, den Renée Rosen hier geschrieben hat, beleuchtet mehr die Unternehmensgeschichte als das Privatleben von Ruth (vielleicht auch, weil ersteres vielmehr hergibt als letzteres). Es bezieht die tatsächlich beteiligten Mitarbeiter, den engsten Kreis, ein und geht auch auf deren Lebensgeschichten ein - z.B. Jack Ryan, den genialen Chefentwickler, der für den Erfolg von Barbie und auch anderen Spielzeugen von Mattel verantwortlich war. Aber auch Charlotte Johnson, die Chef-Designerin von Barbies umfangreicher Garderobe, findet sich im Buch wieder. Und so handelt es sich bei diesem Roman um eine interessante Mischung aus Romanbiografie(n) und Betrachtung der Geschichte eines Großunternehmens. Mit allen Höhen und Tiefen. Letztlich ist es - wie bei vielen solcher Firmen - eine Geschichte von Kapitalismus und Macht(gier). Auch wird beleuchtet, was Geld und Ruhm mit einem Menschen machen können (Beispiel Jack Ryan). Die Story ist unterhaltsam aufbereitet und macht Spaß zu lesen - wenn ich auch eine etwas andere Geschichte erwartet hatte.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
19. Feb.
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Rating:4

Die Puppe „Wenn Sie einem kleinen Mädchen eine Babypuppe geben, wird es sich für eine Mutter halten. Aber wenn Sie ihr solch eine Puppe geben, kann sie spielen, sie wäre eine unabhängige Frau. Vielleicht spielt sie, dass sie ins Büro geht oder zu einer Verabredung, aber sie wird ganz bestimmt nicht spielen, dass sie Windeln wechselt und einen Kinderwagen schiebt.“ (S 14) 1956 entdeckt Ruth Handler im Familienurlaub in der Schweiz die „Bild Lilli“, eine Puppe, die nach dem Vorbild des gleichnamigen Comics als Werbefigur verkauft wird. Allerdings ist Lilli nicht für Kinder gedacht, dazu ist sie viel zu sexy. Doch Ruth, der zusammen mit ihrem Mann Elliot und einem Geschäftspartner die Spielzeugfirma Mattel gehört, sieht sofort das Potential, das in einer erwachsenen Puppe steckt. Leider steht sie damit allein, denn auch die Ingenieuren von Mattel sagen, dass Lilli wie eine Sexpuppe aussieht. Ruth, die sich bisher nur um Marketing und Verkauf gekümmert hat, kämpft diesmal gegen alle Widerstände und Rückschläge, bis es ihr zusammen mit Chefentwickler Jack Ryan und der Modedesignerin Stevie Klein gelingt, Barbie herzustellen und auf den Markt zu bringen. Ich hatte als Kind keine Barbie, da es die in der DDR nicht gab, und habe den Hype um die Puppe und das Zubehör ehrlich gesagt auch später bei meinen Nichten nie verstanden. Mir ging es da wie den Barbie-Gegner in Reneé Rosens Buch: Ich fand sie zu dünn und unnatürlich, kein gutes Vorbild für kleine Mädchen. Alles drehte sich ums perfekte Aussehen bzw. das perfekte Leben. Dass Barbie die Mädchen zum Träumen anregen sollte, was sie später alles werden und machen können, kam bei meinen Nichten (und mir) nicht an. Und obwohl ich bis heute kein Fan der Puppe bin und ihre Geschichte schon aus mehreren Podcasts kannte, hat mich der Roman überrascht. Zum einen wartet Reneé Rosen mit vielen neuen Fakten auf, von denen ich noch nicht gehört hatte, zum anderen wirkt er fast so spannend wie einen Krimi, weil sie ihn aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Da ist als erstes Ruth, die bei ihrer ältesten Schwester aufwuchs, weil ihre Mutter nicht noch ein 10. Kind aufziehen wollte. Ihre Schwester hat ihr zwar gezeigt, wie man erfolgreich ein Geschäft führt, war ihr aber keine liebevolle Mutter. Auch Ruth steckt jede freie Sekunde in Barbie, während sich ihr Mann (neben der Arbeit) um die Kinder kümmert. Jack, der geniale Chefingenieur, hat früher Raketen gebaut. Er ist hypersexuell, manisch-depressiv und Legastheniker. Letzteres kann er dank seiner Sekretärin vor den anderen verbergen. Aber er braucht ständige Abwechslung und Ablenkung von seinem Gedankenkarussell. Die findet er beim Tüfteln, Fremdgehen und später bei seinen legendären Partys, die wahrscheinlich selbst Hugh Heffner vor Neid erblassen lassen würden. Stevie, die junge Designerin, wollte eigentlich „richtige“ Haute Couture entwerfen. Sie muss erst lernen, dass man Mode nicht einfach kleiner machen kann, weil Barbies Maße keiner normalen Frau entsprechen. Sie hadert lange mit ihrer Situation, obwohl sie viel besser verdient als ihre KommilitonInnen, machen die sich über „die Puppe“ lustig. Zudem ist sie selber nicht mit dem Bild einverstanden, das Barbie verkörpert. Reneé Rosen hört nicht mit Barbies schwieriger „Geburt“ auf, sondern erzählt, wie es danach weitergeht, welche Rückschläge Ruth und ihr Team hinnehmen müssen, welche Erfolge und Höhenflüge sie erreichen, wie aus der kleinen Spielzeugfirma eine Aktiengesellschaft und Ruth am Ende aus ihrer eigenen Firma geworfen wird. Aber wie es dazu kam, lest ihr am besten selbst. Das war alles wahnsinnig spannend, aber im letzten Drittel verliert sich die Handlung in den Umwälzungen und Unternehmensstrukturen und es wurde mir zu unübersichtlich und ausufernd. Ruth hat mir imponiert. Sie sprühte vor Ideen und hatte ein gutes Gespür für Trends und Mode, war die geborene Verkäuferin und wusste, wem sie was zutrauen konnte. In einer reinen Männerwelt setzte sie sich gegen alles und jeden durch, auch gegen den Willen ihres Mannes, und ging ihren Weg. Ohne sie wäre Mattel nie so groß geworden. Ein sehr interessantes Buch über eine beeindruckende und umstrittene Frau.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch
18. Feb.
Rating:4.5

Glaube an deinen Traum Barbie - Der Traum aller Mädchen - Ruth Handler lebt diesen Traum. Nach einem Europaurlaub in den 1950er Jahren kehrt sie mit einer Bild-Lilli, einer Puppe, die die BILD-Zeitung anhand einer Geschichte, die sie regelmäßig veröffentlichte, gestaltete. Ab diesem Zeitpunkt träumt Ruth von einer Puppe, die jungen Frauen nicht die Mutterrolle beibringt, sondern ihnen die Möglichkeit gibt, spielerisch ihre Zukunft zu erträumen. Für Ruth beginnt damit ein harter Kampf. „Ein Leben für Barbie-Sie erfand eine Puppe. Sie wurde zur Legende.“ Von Renée Rosen erzählt die Erfolgsgeschichte einer Puppe und schildert den Kampf einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Ich gebe zu, ich war nie ein Fan von Barbie, noch besaß ich je eine. Doch mich interessieren immer die Geschichten hinter diesen Erfolgsmodellen und ganz speziell die, die durch Frauen auf den Weg gebracht wurden. So lesen wir hier die Geschichte von Ruth Handler. Was mir als erstes ins Auge gestochen ist, ist die Farbgebung des Covers. Es ist zwar typisch Barbie in rosa gehalten, aber dennoch schlicht, nicht übertrieben und nicht zu verspielt. Für mich ist es damit wirklich gelungen und den 1950ern angemessen. Renée Rosen bringt Ruth Handler sehr authentisch rüber. Sie ist eine absolute Kämpferin in einer Männerdomäne, die sich den Respekt dieser hart erarbeitet hat. Auch die vielen realen Personen wie Ruths Mann, Elliott, Jack Ryan und die Designerin Charlotte machen diese Geschichte rund. Aber auch die fiktive Stevie gibt der Geschichte ein gewisses Etwas. Was mir einerseits gefallen hat, sind die sehr authentischen Dialoge aus den Besprechungen, aber auch aus Streitgesprächen o.ä. Andererseits war mir die Sprache manchmal doch zu vulgär. Da zweifle ich doch, dass das in der damaligen Zeit so erfolgt ist. Die ganze Geschichte war sehr spannend, obwohl man als Leser ja weiß, wie das Ergebnis sein wird. Dennoch war ich über das Ende sehr überrascht. Ebenso interessant fand ich das Nachwort mit den Entwicklungen der Charaktere nach der Zeit, in der der Roman spielt. Fazit: Ein klasse Roman über eine strebsame Frau, eine Puppe, die bis heute Mädchenträume wahr werden lässt und eine Spielzeugfirma, die uns auch bis heute ein Begriff ist. Wer Geschichten hinter erfolgreichen Produkten o.ä. mag und auch Geschichten über erfolgreiche Menschen, ins Besondere Frauen, der ist hier absolut richtig! Daher gibt es meinerseits 4,5 Sterne.

Ein Leben für Barbie
Ein Leben für Barbieby Renée RosenROWOHLT Taschenbuch