Es war ein interessantes Buch
Mit Mord am Schätztag legt Waldi Lehnertz, bekannt als 80-Euro-Waldi aus der TV-Sendung Bares für Rares, seinen zweiten Antiquitätenkrimi vor. Wieder einmal gerät der charmant-chaotische Antiquitätenhändler Siggi Malich in einen Mordfall – und diesmal geht es sogar um sein eigenes Leben. Für mich war es das erste Buch, das ich von Waldi Lehnertz gelesen habe – leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Obwohl der Schreibstil angenehm ist und sich flüssig lesen lässt, fehlt es der Geschichte an Tiefe. Der Einstieg ist eher schleppend, und im weiteren Verlauf kommt kaum Spannung auf – etwas, das ich mir von einem Krimi definitiv erwarte. Die Handlung bleibt oberflächlich, und auch die Figuren konnten bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schade, denn das Setting rund um Antiquitäten hat grundsätzlich Potenzial. 3/5 ⭐️

Ein Mord zu viel
Inhalt: Siggi veranstaltet auf dem Gelände seines Antiquitätenladens wieder einen Schätztag. Doch der Tag verläuft ganz anderes, als alle Beteiligten es erwartet hätten: Er findet inmitten des Trubels ein Leihe in seinem Trevi-Brunnen. Schnell ist klar, dass es sich um einen grauenhaften Mord handeln muss. Der Tote wurde nämlich unter Wasser gedrückt. Doch ein weiterer Verdacht keimt in Siggi, denn der Tote sah im von hinten zum Verwechseln ähnlich. Aber warum sollte ihn jemand umbringen wollen? Hat es etwa etwas mit dem geheimnisvollen Koffer voller Ramsch zu tun, den Siggi versehentlich gekauft hat? Die Fragen häufen sich. Kann Siggi das Rätsel lösen? Meinung: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und es passt super zum Thema. In die Geschichte bin ich leider wieder sehr schleppend gestartet. Der Schreibstil war zwar angenehm zu lesen, aber mir hat der Tiefgang gefehlt. Anton, Siggi und Doro waren mir trotz ihrer Ecken und Kanten sehr sympathisch. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Geschichte an sich zu oberflächlich war und mit dem Ende habe ich schon mehr oder weniger gerechnet. An Spannung hat es mir ebenfalls gefehlt. Schade, aber ich werde diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen.
2. Fall
Auch diesen Fall fand ich sehr unterhaltsam. Nach wie vor erkenne ich Leute aus der Serie "Bares für Rares", die als Vorbild für die einzelnen Personen gedient haben können. Ich kann es empfehlen für jeden, der was Leichtes für zwischendurch lesen möchte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass noch weitere Teile folgen werden ;)



