17. Mai
Es ist okay, nicht immer okay zu sein.
Rating:5

Es ist okay, nicht immer okay zu sein.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch ist ein sehr ehrliches und bewegendes Buch. Trotz der Schwere der Thematik gelingt es der Autorin, psychische Erkrankungen sensibel und verständlich darzustellen. Die Gespräche zwischen der Autorin und ihrer Therapeutin wirken sehr nahbar und echt. Man hat beim Lesen das Gefühl, mit im Raum zu sitzen und den Gesprächen zu lauschen. Das Buch regt zum Nachdenken an. Ein Buch, das auf jeden Fall lange nachhallt. Klare Leseempfehlung.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
5. Mai
Rating:3.5

Unfassbar Interessant und extrem tiefgründig

Ich habe selten ein so ehrliches Buch gelesen. Dieses Buch ist so unfassbar mutig. Die Autorin macht sich einfach komplett nackt vor uns, zeigt uns ihre verwundbarsten Stellen und alle Abgründe, die sie mit sich trägt. Unfassbar Nachbar und so echt. Ich mochte gerne wie sie immer wieder die Wichtigsten Dinge unterstrichen hat, wie sie am Ende immer aufgeschlüsselt hat, was für Erkenntnisse sie mitnimmt. Mein größtes Problem war, dass ich leider sowohl die Autorin, als auch den Therapeuten, extrem unsympathisch fand. Mir ist bewusst, dass das kein Punkt sein sollte aber es hat für mich das Lesen beeinträchtigt. Alles in allem aber wirklich toll!

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
5. März
Rating:4

Ich will sterben aber Tteokbokki essen will ich auch von Baek Sehee

Die Autorin des Buches ist erfolgreich in ihrem Beruf, hat ein scheinbar intaktes Sozialleben und kann doch ihre Gefühle nicht richtig ausdrücken. Angst, Selbstzweifel, Nervosität und auch Freude und Glück geben sich abwechselnd die Klinke in die Hand. Über 12 Wochen zeichnet sie ihre Therapiesitzungen auf und erkennt, was nötig ist, um Handlungsschleifen und Denkmuster zu durchbrechen, die einen niederdrücken können. „ … ein Buch, das man in Zeiten der Dunkelheit zur Hand nehmen sollte.“ Ich finde, das trifft es ganz gut. Die Widersprüchlichkeit der Autorin, die Vielzahl der Gefühle und der Ausdruck dieser, machen das Buch sehr authentisch. Als Leser stellt man nichts in Frage, jeder leidet anders, empfindet anders und findet andere Auswege aus einer solchen Zeit. Ich fand die Denkansätze sehr spannend und mich hat es berührt, wie offen die Autorin mit ihrer Situation und ihrem Leben umgegangen ist. Sie hat wohl gelernt, sich selbst zu verstehen und auch anzunehmen, was ihr nicht leicht gefallen ist. Das Buch ist insofern hilfreich, dass man es als Denkanstoß nehmen kann. Sicherlich sind nicht alle Dinge auf jeden Menschen übertragbar, aber das soll es ja auch nicht sein. Im Grund zeigt das Buch, dass man sich Hilfe holen kann/sollte und der Weg zur Heilung individuell ist.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
4. Nov.
Rating:5

„Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch“ von der koreanischen Autorin Baek Se-hee ist ganz anders, als ich erwartet hatte. Das Buch basiert auf den Gesprächen, die die Autorin mit ihrem Psychologen geführt und aufgenommen hat. Dabei ist Baek Se-hee schonungslos ehrlich, sowohl in ihrem Umgang mit sich selbst als auch in ihrer Sprache. Sie versucht, sich selbst zu verstehen und ihre inneren Muster zu durchbrechen, was ihr mal mehr, mal weniger gelingt. Das Buch hat mich tief bewegt, weil ich mich in manchen Verhaltensweisen der Autorin wiedererkannt habe. Baek Se-hee geht sehr hart mit sich ins Gericht, was stellenweise schwer zu ertragen ist. Das letzte Drittel empfand ich als etwas verwirrend: Es besteht aus vielen kurzen Texten, die zunächst zusammenhangslos wirken, aber trotzdem ihre Daseinsberechtigung haben. Leider ist die Autorin im Oktober 2025 im Alter von nur 35 Jahren verstorben. Nach ihrem Tod spendete sie ihre Organe und konnte so fünf Menschen das Leben retten.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
30. Aug.
Rating:1.5

Wichtiges Thema, aber leider kein Lesevergnügen!

Baek zeigt Symptome einer Depression und sucht sich deshalb Hilfe bei einem Therapeuten. Der Dialog mit ihm ist in diesem Buch zu lesen. Ich bewundere wirklich ihren Mut, so offen über sich selbst und ihre Probleme zu schreiben. Sie lässt alle an ihrem Innenleben teilhaben und das Thema ist auch unglaublich wichtig. Dafür einen Stern! ⭐️ Und noch einen halben Stern für das neuartige Konzept. Ich war wirklich neugierig, da das Thema „Depression“ zu selten offen in Büchern angesprochen wird. Aber leider habe ich mich unglaublich gelangweilt 🙈 Ist man in einer ähnlichen Lage, kann man bestimmt etwas aus diesem Buch mitnehmen. Vielleicht hilft es auch, Betroffene besser zu verstehen. Aber mal im Ernst - Wer empfindet denn Lesevergnügen bei 150 Seiten Therapie-Sitzung? Und es kommen auch wenig neue Erkenntnisse, häufig wird dasselbe thematisiert. Authentisch? Mag sein. Unterhaltsam? Nein! Ich persönlich habe mich gefühlt, als müsste ich einen Psychologie-Reader aus dem Studium durchkauen. Es gibt in meinen Augen bessere Werke, die informativ sind, aber nicht einschläfern. Diese harte Kritik tut mir fast schon leid, aber ich bewerte nicht das Thema selbst oder die Person, die sicherlich viel geschafft hat. Es mag auch sein, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre, deshalb ist es eine sehr subjektive Meinung. Trotzdem will ich dieses Buch nie wiedersehen!

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
28. Juni
Rating:2

War wirklich eine Enttäuschung!! Auch wenn ,wie in den meisten Büchern, eine gewisse Mühe investiert wurde reicht es meiner Meinung nach nicht für ein gutes Buch. Dadurch ,dass das Buch in einem Dialog geschrieben ist bin ich relativ gut durchgekommen. Aber die letzten 30 Seiten haben mich dann doch ziemlich ausgebremst. Ich bin in eine fette Leseflaute gefallen nur weil dieses Buch unter "self-help" verkauft wird aber nix damit zu tun hat. Es ist halt einfach ein Mitschnitt aus Therapiesitzungen ,aus denen man nicht wirklich was mitnehmen kann. Auch der Therapeut kam manchmal rüber als würde er manche Dinge einfach abtut mit: " das ist bei jedem so " als ob damit alle Probleme gelöst wären. Am Anfang dachte ich mir ,dass das Buch wirklich überzeugend sein muss wenn man 20€ für 200 Seiten ausgeben soll ,aber das Geld hätte ich besser in ein anderes Buch gesteckt...

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
31. Mai
Zu oberflächlich
Rating:3

Zu oberflächlich

Ich habe es geliebt, wie offen die Autorin war. Solche Bücher mit so einer Offenheit brauchen wir mehr. Allerdings haben mir die Therapiesitzungen nicht so gut gefallen. Ich fand den Therapeuten unsympathisch und hatte das Gefühl die beiden haben aneinander vorbei geredet. Ich war erstaunt darüber, dass der Therapeut ihr nicht wirklich Tools an die Hand gegeben hat, sondern es hauptsächlich nur ums besprechen ging. Meiner Meinung nach sollte eine Therapie aktiver sein. Ich weiß, dass es sich hierbei nur um ein Buch handelt aber es ist ja dennoch ein sehr reales, Thema von dem viele betroffen sind und konnte mich so leider nicht abholen.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
30. März
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Rating:3

Das Buch ist anders als vieles was ich bisher kenne - der Schreibstil bzw. Die Form wechseln und wandeln sich von einem Dialog mit dem Therapeuten zu einer Sammlung von Gedanken in eigenen kleinen Kapiteln. Ich bin mir nicht sicher, ob ich vieles verstehen und nachvollziehen kann, weil ich eine Frau bin und ob es einem Mann auch so gehen würde - aber in einigen Momenten kann ich sehr mitfühlen oder finde die Gedankengänge anders anregend. Es liest sich sehr leicht und gleichzeitig hinterlässt es eine schwere. Es fühlt sich an als steigt man auf der Route eines Zuges zu, und steigt vor der Endstation aus; was davor und danach mit und in dem Zug passiert, weiß man nicht.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
20. Jan.
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Rating:3

Ein Buch zu bewerten in dem jemand über seine psychische Erkrankung erzählt ist für mich sehr schwierig. Deshalb versuche ich das Buch so neutral wie nur möglich zu beschreiben. Zuallererst ist er sehr mutig sich und seine Probleme für alle so offen darzulegen. Hauptsächlich begleiten wir in dem Buch Baek zu ihren Therapiesitzungen. Deshalb lesen wir auch meistens nur Dialoge von ihr und ihrem Therapeuten. Am Ende jedes Kapitels kommt immer eine Art „Zusammenfassung“ oder „Abschluss“‘ das habe ich so aufgenommen als wäre es das was die Autorin aus der Therapiestunde mitgenommen/gelernt hat. Ich mochte außerdem die Kapitel und die Texte die nach dem Epilog noch zu lesen waren.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
25. Nov.
»Ich hoffe, Sie lauschen auf diese eine ungehörte Stimme in Ihrem Inneren. Denn das menschliche Herz, wenn es sich zuweilen auch danach sehnen mag zu sterben, sehnt sich recht oft sogleich auch nach ein bisschen Tteokbokki.«
Rating:2.5

»Ich hoffe, Sie lauschen auf diese eine ungehörte Stimme in Ihrem Inneren. Denn das menschliche Herz, wenn es sich zuweilen auch danach sehnen mag zu sterben, sehnt sich recht oft sogleich auch nach ein bisschen Tteokbokki.«

»Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch« von Baek Sehee ist ein mutiges und ehrliches Buch, das Einblicke in die Gespräche der Autorin mit ihrem Therapeuten gibt. Die Autorin spricht offen über Themen wie Depression, Selbstzweifel und den täglichen Kampf mit der mentalen Gesundheit. Das Buch regt dazu an, über die eigenen Gefühle und den Umgang damit nachzudenken und bietet spannende Ansätze für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten. Allerdings fiel mir das Lesen manchmal schwer: Die Erzählstruktur wirkte teils etwas wirr, und die verschiedenen Diagnosen, die während der Therapiesitzungen angesprochen wurden, machten den Verlauf für mich weniger nachvollziehbar. Auch wiederholten sich viele Punkte, was das Leseerlebnis etwas zäh machte. Trotzdem finde ich, dass »Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch« ein wertvolles Buch ist, das wichtige Themen anspricht und erste Denkanstöße liefert. Es eignet sich besonders für Leser:innen, die sich erstmalig intensiver mit mentaler Gesundheit auseinandersetzen möchten. ❤️‍🩹

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
21. Apr.
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Rating:5

SprecherIn: Rebecca Veil, Bernd Reheuser Auotrin: Baek Sehee Hörbuchlänge: 3Std 52 Minuten ISBN: 9783732408290 Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch Nach einer Empfehlung von RM aus der K-Pop Gruppe BTS Ein Hörbuch, das man in Zeiten der Dunkelheit hören sollte. Baek Sehee ist eine erfolgreiche junge Angestellte in der Social-Media-Abteilung eines großen Verlagshauses. Doch trotz ihrer Erfolge fühlt sie sich ständig niedergedrückt, ängstlich, zweifelt an sich selbst und urteilt über andere. Bei der Arbeit und im Freundeskreis kann sie ihre Gefühle gut verbergen; sie ist geübt darin, die Gelassenheit und Leichtigkeit auszustrahlen, die das Leben ihr abverlangt. Aber diese Fassade aufrecht zu erhalten ist unfassbar anstrengend und hindert sie daran, tiefe Beziehungen einzugehen. Zugleich: Wenn doch alles so hoffnungslos erscheint, warum hat Baek dann dennoch immer wieder Lust auf ihr Lieblingsstraßenessen, den scharfen, würzigen Reiskuchen Tteokbokki? Baek fragt sich, ob mehr dahinter steckt, und sie entschließt, einen Psychologen aufzusuchen. Kann sie aus dem Kreislauf ihres selbstzerstörerischen Verhaltens ausbrechen? Indem sie ihre Gespräche mit ihrem Psychologen über einen Zeitraum von 12 Wochen aufzeichnet, beginnt Baek, die Rückkopplungsschleifen, Kurzschlussreaktionen und selbstschädigenden Verhaltensweisen zu entwirren, die sie gefangen halten. Baek: Das Hörbuch hat eine Laufzeit von nur 3 Std und 52 Minuten. Aber lasst euch nicht täuschen, denn diese Zeit ist vollgepackt mit therapeutischen Gesprächen, tiefen Gefühlen und einer Aufarbeitung meiner selbst. Doch wer bin ich ? Ich bin Baek Sehee. Ich bin eine erfolgreiche Angestellte in der Social-Media-Abteilung, jedoch macht Erfolg nicht automatisch glücklich. Da ich es leid bin, mich ständig zu fühlen, wie ich mich fühle, habe ich beschlossen, einen Therapeuten aufzusuchen und an einem 12-wöchigen Programm teilzunehmen. Ich stelle während der Therapiestunden immer wieder fest, dass ich die Welt in Grautönen sehe. Als habe mir jemand den Farbstift geklaut. Ich bin mir sicher, dass sich viele LeserInnen in meinem Verhaltensmuster wiedererkennen werden. Doch werde ich meinen Farbstift zurückgewinnen ?. Nina: Das Hörbuch mag nicht sonderlich lag sein, jedoch verlangt es die volle Aufmerksamkeit. Ich habe mich beim Hören so oft wiedererkannt, dass es mich zwischenzeitlich traurig machte. Gleichzeitig gab einem das Buch etwas Hoffnung und gute Ratschläge mit auf dem Weg. Ich kann mir denken, wieso RM das Buch empfohlen hat und schließe mich an. Hört oder lest dieses Buch. Falls ihr das Hörbuch hören möchtet, kann ich euch versichern, dass die Synchronisation gelungen ist.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
18. Apr.
Rating:2.5

Sehr gerafft und ein Denkanstoß

Ich hatte keine Probleme in das Buch reinzukommen. Aber während des Lesens waren einige Stellen so abgehackt, dass die Kürze es unklar machten. Man hätte mehr ausbauen können, um das Thema besser zu verdeutlichen. Depressionen und die Unzufriedenheit mit dem Leben ist nahezu schon eine Volkskrankheit geworden. Das ganz wegen dieser Behauptung diese psychische Belastung an Wert verliert (zumindest in westlichen Regionen) ist traurig. Das Unglück einer Person sollte nicht verallgemeinert werden und auch nicht weggefegt werden. Das man einen Einblick von Südkorea bekommt, erschreckt mich nicht mehr. Der Druck äußerlich zu entsprechen und der gesellschaftliche Druck sind Themen, welche schon in den Nachrichten durchsickern. Natürlich kann man pauschal nichts darüber sagen, aber man kann einen groben Eindruck erhalten. Man kann es lesen, um sich berieseln zu lassen. •●•●•●•●•●•●•●●•●•●•●•●•●•●●•●• Meinungen können sich unterscheiden, deswegen muss jede:r wohl selbst entscheiden, welcher er/sie/div es hat. MEINE MEINUNG IST NICHT EURE. •●•●•●•●•●•●•●•●•●•●•●•●•●•●•●

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
11. Apr.
Rating:2

Ich möchte nicht sagen, dass das Buch schlecht war, aber es war schwierig. Schwierig, weil man sich manchmal selbst kaum versteht und dieser tiefen Einblick in die Psyche der Autorin ist teilweise schwer nachzuvollziehen, wenn man nicht genau so auch funktioniert. Ich gehe seit bald 2 Jahren zur Therapie u.a. wegen Depression, aber ihre Sitzungen (zumindest der Teil, den man mitbekommt) kamen mir sehr unproduktiv vor. Es wurden Tipps mitgegeben, aber keine wirkliche Verhaltensänderung bewirkt (meiner Meinung nach). Die Autorin erlebt immer wieder Rückschläge, was normal ist, aber ein Fortschritt ist für mich kaum zu erkennen. Außerdem halte ich die vielen nebenbei eingeworfenen Diagnosen für sehr schwierig. So funktioniert das einfach nicht. Mag sein, dass der Therapeut, das tatsächlich so gesagt hat, aber eine kritische Auseinandersetzung hat mir da einfach gefehlt. Alles in allem sind da ein paar schöne Tipps bei, aber es ist eher ein Tagebuch über die Therapie einer Einzelperson ohne großen Anspruch auf Erleuchtung, Weiterbildung oder Repräsentation einer Therapie.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
9. März
Rating:1

Hatte für mich leider keinen Mehrwert

Die Bewertung fällt mir aufgrund des Thema ziemlich schwer. Dass die Autorin so offen darüber schreibt, finde ich per se gut, aber ich fand das Buch leider trotzdem nicht gut. Der Großteil des Buchs sind lediglich abgetippte Aufnahmen von Therapiesitzungen, die mir persönlich ziemlich wenig gebracht haben. Die Anmerkungen zu verschiedenen Themen am Ende fand ich zwar teilweise interessant zum Reflektieren, wie ich selbst zu Thema XY stehe, aber mehr auch nicht. Wäre die Autorin eine berühmte Persönlichkeit, deren Gedanken etc. mich interessieren, hätte ich das Buch vielleicht interessant gefunden. So fällt es mir aber schwer einen Mehrwert zu finden. Infos zu Diagnosen und Krankheitsbildern sind in sehr geringem Ausmaß vorhanden, lehrreich ist das Buch also auch nicht unbedingt. Im Grunde lernt man also einfach nur mehr über die Autorin, die ich aber bis zu dem Buch gar nicht kannte.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
10. Feb.
Kein Buch für zwischen durch...
Rating:3

Kein Buch für zwischen durch...

Es war für mich etwas sehr schwer zu lesen. Die Lektüre ist definitiv nicht einfach was für zwischendrin. Denn es istein verschriftlicher Mitschnitt der Therapiesitzungen. Ich habe gedacht ich kann es eben mal als 'zwischendrin Buch' lesen. Für mich war es von der Thematik her interessant, aber dennoch hab ich wirklich schwer ins Buch gefunden. Daher nur 3/5*.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
7. Feb.
Rating:1

Eine sinnlose Aneinanderreihung sich wiederholender Gedanken

Das Cover und der Titel dieses Buchs haben mich sehr angesprochen, weshalb ich es auch unbedingt lesen wollte. Irgendwie habe ich mir - wohl aufgrund des unkonventionellen Titels - eine Art Roman erwartet, weniger ein Transkript von Therapiesitzungen der Autorin. An und für sich finde ich die Idee gut und es erfordert sicherlich eine Menge Mut, seine eigenen Gedanken und Gefühle zu veröffentlichen. Allerdings ist das Werk für mich nichts anderes als eine Aneinanderreihung teils sinnloser, teils repetitiver Sequenzen beziehungsweise Gedanken der Autorin. Ich möchte keinesfalls jemandem zu nahe treten aber die sich stets wiederholenden Sätze wie „Sie haben Recht“ und das kurz darauffolgende erneute Aufwerfen der Problematik - welche sie doch eigentlich gerade noch angeblich erkannt hatte - sind einfach nur trostlos und anstrengend. Mir ist bewusst, dass eine Therapie genau so abläuft: Schritte vorwärts, Schritte rückwärts - aber die Sitzungen scheinen auch nicht im Geringsten miteinander in Zusammenhang zu stehen! Viel mehr sind es durcheinander gewürfelte Sitzungen, in denen nie das Vorhergehende besprochen wird. Generell empfinde ich die Erzählerin als eine mühsame und oberflächliche Person, die ständig nur davon spricht, dass ihr wichtig ist, was andere von ihr denken und dass auch sie andere verurteilt, wenn diese zum Beispiel dicker sind oder gewisse Charakterzüge haben. Umgekehrt beneidet sie Menschen, die scheinbar „besser“ sind als sie. Leider für mich ein absoluter Fehlgriff! Und wäre das Buch nicht so kurzweilig (bzw. in meinem Fall das Hörbuch), hätte ich es NIEMALS zu Ende gelesen!

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
23. Jan.
Nicht, was ich erwartet habe - aber nicht schlecht.
Rating:3

Nicht, was ich erwartet habe - aber nicht schlecht.

Ich muss zugeben, dass ich den Klappentext nur überflogen und mir das Hörbuch hauptsächlich des Titels wegen geholt habe. Ich wusste, dass es eine Art Memoir ist, aber dass es eine teilweise wortwörtliche Mitschrift von therapeutischen Sitzungen ist, hat mich dann doch überrascht. Vermutlich dient dieses Buch eher der Verarbeitung und Aufklärung. Themen wie mental health sind mir nicht fremd und so konnte ich wenig Neues aus den Darstellungen ziehen; aber ich bewundere den Mut der Autorin, so offen und schonungslos auch ihre dunklen Seiten nach außen zu tragen. Dazu zählen auch Gedanken und Verhaltensmuster, für die sie sich schämt. Nach dem Epilog gibt es noch ein paar Worte zur Sozialisierung und eine Botschaft alà "der Weg ist das Ziel", auch hier sehr ehrlich. Im Großen und Ganzen ein mutiges Memoir, das sehr transparent mit Themen wie Therapie, Medikation und verschiedenen Diagnosen umgeht. Wer sich dafür interessiert, wird hier ein paar tolle Einblicke finden, gepaart mit Fakten.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
18. Jan.
Rating:3

"Das ist die Geschichte eines gewöhnlichen, unvollkommenen Menschen, der auf einen anderen gewöhnlichen, unvollkommenen Menschen trifft, wobei letzterer zufällig ein Therapeut ist." (S. 150) Ich mag die wüsten und düsteren Gedanken und ich mag die Ehrlichkeit und die Empathie dieses Buchs. In dem Buch geht es viel um Selbstwert und Selbstakzeptanz. Und daraus kann ich sehr viel mitnehmen. Mir hat leider nicht so gut gefallen, wie oberflächlich das Buch geschrieben war. Ich hätte gerne mehr über die Erlebnisse und Gedanken und Gefühle der Autorin zwischen den Therapiesitzungen erfahren und auch darüber hinaus, wie sie zur Therapie gekommen ist. Aber vielleicht soll dieses Buch auch gar nicht so sein. Und das ist auch gut so.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
19. Dez.
Rating:5

Dieses Buch regt zum Nachdenken an

Das Buch besteht aus Mitschriften von einzelnen Therapiesitzungen der Autorin. Es ist leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Oft habe ich mich selbst in den Aussagen der Autorin wieder gefunden und habe deshalb intensiver über einzelne Themen nachgedacht. Dieses Buch ist kein Selbsthilfebuch und gibt auch keine Tipps, aber schon allein die Denkanstöße haben mir etwas geholfen. Ich werde es definitiv wieder lesen und kann es jedem empfehlen, der Probleme hat mit seinem Selbstwert.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
23. Okt.
Rating:1.5

Abgebrochen

Ich habe das Buch ab Seite 75 abgebrochen. Am Anfang las es sich noch sehr gut, habe mir Notizen gemacht. Aber dann googelt ich nach den Notizen und dachte mir.. Hä.. Das sind ja gar keine diagnosen nur psychologische Test für den Medienbereich... Die Hauptfigur ging mir auch Mega auf den Sack. Ihre Antworten waren teilweise so, als hätte sie der Therapeutin vorher nicht zugehört oder es war ihr egal. Die Themen sind auch alle viel zu schnell und oberflächlich aufeinander geschmissen worden. Nur die ganze zeit der Dialog war nicht so mein Ding.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
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7. Okt.
Rating:5

Wenn man ertrinkt, kann es eine Erleichterung sein, am Grund anzukommen, am Tiefpunkt, denn dann können wir uns davon abstoßen, um wieder aufzutauchen.

Man liest aus der Audioaufnahme der Therapiesitzungen der Autorin. Als wäre man auch vor Ort. Dort behandeln sie verschiedene Themen und Probleme in ihrem Leben. Tatsächlich berührten mich ein paar Themen sehr und ich fand mich selbst in der Situation wieder, weshalb mein Herz sehr schwer wurde. Besonders gefallen hat mir, dass sie am Ende nicht „geheilt“ ist, sondern ehrlich zugibt, dass sie immer noch viele Dinge belasten und sie auch mal Tiefs hat. Man darf Höhen und Tiefen haben.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
12. Sept.
Rating:5

Ein sehr authentisches und bewegendes Buch, welches verdeutlicht, dass eine Person, die psychisch erkrankt ist, auch mit der Unterstützung durch eine Therapie, nicht von heute auf morgen ,,geheilt" werden kann. Es ist ein langer Weg und oft wird nicht das erreicht, was die Gesellschaft erwartet, aber das ist in Ordnung, denn es geht darum, dass der Alltag der betroffenen Person erträglich und lebenswerter wird.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
17. Aug.
Rating:4.5

Interessante Herangehensweise.

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Gesprächsaufzeichnungen zwischen der Autorin und ihrem Therapeut waren wirklich interessant zu verfolgen. Meist hat sie am Ende eines Kapitels einen Abschnitt verfasst, der zeigen soll, wie sie heute mit der Thematik der jeweiligen Sitzung umgeht. Was besser oder eventuell schlimmer geworden ist. Ich finde es gut, dass die Autorin ihre Geschichte erzählt und sicherlich vielen damit Hoffnung verspricht. Vor allem macht es Sinn, dass sie auch andere Perspektiven ihrer Erfahrungen in Betracht zieht, wie zum Beispiel die ihres Therapeuten.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
9. Juli
Rating:3.5

Stellenweise gut, stellenweise fraglich

Erstmal vorweg, die Autorin hatte nie wirklich vor ihr Leben zu beenden. Der Aufbau des Buches besteht aus kurzen Alltagserzählungen gepaart mit Dialogen mit ihrem Therapeuten. Stellenweise gibt es hier wirklich spannende Denkanstösse, andererseits wird auf anderes gar nicht eingegangen. zB erwähnt die Autorin während den Sitzungen ihren Hang zum Alkohol und das wird wortlos stehen gelassen. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich super. Manche Dinge konnte ich durchaus nachvollziehen, anderen nicht - was aber sicher auch an grossen kulturellen Unterschieden liegen mag. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, es ist aber recht dünn und für mich seinen stolzen Preis von 16.- (Kindle Version) aber nicht wert.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
1. Juni
Rating:3

Ich verstehe den Hype nicht.

Das Buch ist ein bisschen seltsam. Vielleicht liegt es an meiner Erwartungshaltung, aber ich habe mir das Buch so nicht vorgestellt. Im Prinzip hat die Autorin einige Therapiegespräche+ nähere Erläuterungen (Begriffe und Hintergründe) niedergeschrieben. Dazu sollte man erwähnen, dass man zum Verständnis für die immer wiederkehrenden Probleme der Protagonistin über die Rolle und Wahrnehmung der Frau in Südkorea zumindest rudimentär Vorkenntnisse besitzen sollte, da sich sonst einige Lücken ergeben sollten. Lücken haben sich auch so ergeben. So hat die Prota über ihre kurzlebigen und längerfristigen Beziehungen gesprochen und in der nächsten Sitzung hat sich ihr Beziehungsstatus wieder geändert. Etwas später bekommt man durch einen Nebensatz mit, dass Monate vergangen sind, wo die Gespräche vorher wöchentlich stattfanden. Das ist mitunter sehr verwirrend. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das Buch als Hörbuch durchgearbeitet habe. Schön fand ich wiederum, dass einige sehr gegensätzlich scheinende Eigenschaften im Zusammenhang mit der Depression gut erklärt wurden und so verdeutlichen, dass man als depressive Person nicht ausschließlich traurig ist. Das Prinzip findet gleich mehrfach Anwendung und genau das empfinde ich als sehr Mut machend. Das Buch ist ein kleiner Mutmacher, aber wirklich überzeugt hat es mich leider nicht. Dazu war es stellenweise sehr lückenhaft und verwirrend.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
24. Mai

Biografisch, darum ohne Sterne Bewertung „Selbst jetzt, während Lektüre des fertigen Manuskripts, fällt es mir sehr schwer, dass ständige Schwanken, zwischen Depressionen und Zufriedenheit anzunehmen. Einen Sinn darin zusehen.“ „Solange ich weiter voran gehe und nicht aufgebe, werde ich Momente des Glücks und Leids erleben“

Baek Sehee nimmt uns in ihrem Buch, durch ihre Gedankenwelt und ein paar ihrer Therapiesitzungen mit. Das Buch ist hauptsächlich in Interviews geschrieben, zwischen ihr und dem Therapeuten mit kleinen Abschnitten von Reflectionen. Ich fand es interessant, Depressionen aus einer anderen Perspektive als meine zu erleben. Die Unterschiedlichkeiten von betroffen davon nochmals vor Augen gehalten. Ihr größtes angesprochenes Probleme ist die Akzeptanz von sich selbst. Ob das Äußere, ihre Entscheidung, Gedanken oder Gefühle. Sie macht sich ständig selbst schlecht und hat ein geringes Selbstwertgefühl. Trotz meiner sehr sichtbaren Erkrankung (seltene genetische Hauterkrankung Epidermolysis Bullosa) , ist das zum Glück eher ein sehr kleines Problem seit ich nicht mehr zur Schule gehe und ständigen Mobbing ausgesetzt bin. Klar werde ich auf der Straße immer noch angestarrt und komisch behandelt wegen der sichtbaren Narben, Verbände, Wunden und Blasen,

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auchby Baek SeheeROWOHLT Taschenbuch
10. Mai
Rating:5

Der Überraschungsbestseller aus Korea

Wow, was für ein KnallerBuch. 183 Seiten, die ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen und dabei jede Seite mit jedem Wort aufgesogen habe. Baek führt von außen betrachtet ein normales Leben: Sie hat einen Job in einem Verlag, der ihr Spaß macht, Freunde und eine Partnerschaft, die sie sehr erfüllt. Ihre Gefühle kann sie gegenüber jeder Person gut verbergen und strahlt eine Gelassenheit und Leichtigkeit aus. In ihrem Inneren ist Baek ängstlich, verzweifelt und niedergeschlagen und begibt sich daher in eine Therapie, denn es kostet sie viel Kraft diese Fassade aufrechtzuerhalten. Das Buch beinhaltet den Dialog mit ihrem Therapeuten, sowie authentische und ehrliche Reflexionen über ihre eigene Person. Und genau das konnte mich absolut abholen und überzeugen. Das Geschriebene lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Es geht um das Ergründen der Ursachen von Gefühlen und alten Verhaltensmustern, die sie mit Hilfe der Therapie umpolen kann. Ich hatte ein tolles Leseerlebnis und kann den Hype total nachvollziehen. Für mich persönlich ein kleines LeseHighLight.

Ich will sterben, aber Tteokbokki essen will ich auch
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