Unterhaltsam, kurzweilig aber man braucht schon alle Infos aus Band 1 präsent um mitzukommen
Band 1 hat mir nochmal ein gutes Stück besser gefallen. Es war nachwievor unterhaltsam, nur hätte ich Band 1, um nicht zwischendrin immer wieder verwirrt zu sein, vorher nochmal komplett lesen müssen. Es baut nicht nur in ein paar Teilen auf Band 1 auf, sondern komplett. Namen, Akteninfos etc werden alle als Hinterkopfinfos vorausgesetzt. Das hat mich beim Hören etwas gestört.
Im Vergleich hat mir der Plot aus Band 1 besser gefallen.
Wie bereits das erste Buch, hat mir der zweite Band sehr gut gefallen. Ich mag die beiden Protagonistinnen Annie und Frances in ihren jeweiligen Zeitlinien sehr gerne, wobei mir Frances' Parts sogar noch ein bisschen mehr zusagen. Jenny ergänzt das Ermittlerteam ganz gut und Crane sowieso. Auch, wenn ich mir von ihm und Annie etwas mehr Duozeit gewünscht hätte.
Den zweiten Fall des Mörderarchivs fand ich noch ein Stückchen verwirrender und düsterer als seinen Vorgänger- auch diesmal ist es mir nicht gelungen den Mörder selbst zu finden! Ich hatte meinen Blick auf die falsche Person gerichtet.
Freue mich schon auf Band #3!
Ordentlicher Cozy Krimi. Hat aber leider ein paar Längen und auch Lücken und gerade am Anfang hat man es schwer reinzukommen. Die Idee ist aber gut, da hätte man mehr raus machen können
Ich fand es nicht so gut wie den ersten Teil. Trotzdem hat es mir gut gefallen, allerdings hat man aufgrund der vielen Namen immer aufmerksam beim Lesen sein müssen. Die Protagonisten sind sympathisch und das Setting im englischen Landleben gefällt mir immer wieder!
Wieder win schöner gemütlicher britischer cosy Krimi mit 70iger jahre flashbacks. Genauso gut wie teil eins...nur der cliffhänger an schluss kam unerwartet.
Kristen Perrin verbindet in diesem Cozy-Crime charmant Humor, Geheimnisse und ein idyllisch-mörderisches Dorfsetting. Die Protagonistin Annie ist sympathisch und neugierig – sie wühlt sich Stück für Stück durch das geheimnisvolle Archiv ihrer Tante, um den Mord aufzuklären. Der Fall ist clever konstruiert und hält mit überraschenden Wendungen bis zum Ende die Spannung hoch. Allerdings bleiben einige Figuren und Hintergründe relativ oberflächlich. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Krimi, perfekt zum Miträtseln an verregneten Nachmittagen.
Toller Cosy Crime zum mit rätseln 🕵🏻♂️
Wichtig! Vorher unbedingt den ersten Teil lesen!
Schon beim ersten Buch hat mir das springen zwischen Tagebuch und Gegenwart toll gefallen.
Man möchte in beiden Geschichten weiter kommen bis die losen Enden zusammenführen.
Freue mich auf den nächsten Teil und auf neue (alte) Geheimnisse aus dem Mörder Archiv.
Leider hat mich der zweite Teil nicht ganz so gecatcht, wie der erste. Manchmal waren die Zeitsprünge zu 1960 etwas unübersichtlich. Dennoch ein gutes und spannendes Buch
„Jemand hat Olivia Gravesdown umgebracht.“ – Mit diesen Worten begegnet die Wahrsagerin Peony Lane der Krimiautorin Annie bei einem nebligen Morgenspaziergang in Castle Knoll. Die exzentrische Seherin ist im verschlafenen Dorf berüchtigt für düstere Prophezeiungen, in denen der Tod oft eine Rolle spielt. Während manche Bewohner ihre Vorhersagen ernst nehmen, lächeln andere nur müde über Aussagen wie: „Der Tod kommt an einem Dienstag.“
Doch kurz darauf wird Peony selbst tot aufgefunden – ausgerechnet in Annies Gewächshaus. In ihrem Rücken steckt ein antiker Dolch, der voller Fingerabdrücke der jungen Schriftstellerin ist. Schnell steht Annie unter Verdacht. Wer hat der Wahrsagerin ihr tödliches Schicksal besiegelt – und warum soll Annie den Mord begangen haben?
Auf der Suche nach Antworten wendet sich Annie dem „Mörderarchiv“ ihrer verstorbenen Tante zu – einer geheimen Sammlung mit Informationen über jeden einzelnen Dorfbewohner. Mit jeder geöffneten Schublade kommen mehr dunkle Geheimnisse ans Licht. Doch je näher Annie der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr, selbst zum nächsten Opfer zu werden.
Der zweite Band der Reihe bringt wieder charmanten Cozy-Crime-Flair, doch die lange Pause seit Band 1 erschwert den Einstieg – viele Namen sind nur noch vage in Erinnerung. Die vielen Spuren machen das Miträtseln spannend, doch das Ende wirkt überhastet und wenig eindrucksvoll. Es bleibt der Eindruck, dass man den Mörder bald wieder vergessen haben wird.
Die Rätsel um Castle Knoll gehen weiter - ein spannender zweiter Teil!
Ich habe dieses Buch gleich im Anschluss an den ersten Teil der Reihe "How to Solve your own Muder" verschlungen. Der Erzählstil mit der Mischung aus Tagebucheinträgen aus der Vergangenheit und Ich-Erzählerin in der Gegenwart gefällt mir weiterhin sehr gut.
Das Buch war wieder sehr spannend und die aufzuklärenden Morde interessant. Ich konnte aber leider nicht so gut miträtseln wie im ersten Teil, weil der Kreis der Verdächtigen sehr undurchschaubar ist und sich erst recht zum Ende des Buches ergibt, wer überhaupt ein Motiv haben könnte. Die Auflösung fand ich wieder sehr überraschend und dramatisch, ich wäre nicht darauf gekommen, wer warum gemordet hat (und das Motiv kann ich auch mit Erklärung noch nicht so ganz nachvollziehen).
Ich bin gespannt auf den dritten Teil im nächsten Jahr!
Total gelunge Fortsetzung des 1. Teils. Daher vestehe ich die vielen negativen Rezensionen gar nicht. Es handelt sich nun mal um einen 2. Teil und die meisten Charaktere lernt man daher schon vorher kennen.
Die Geschichte war auf jeden Fall mal wieder spannend und einzigartig. Vor allem das Setting habe ich in beiden Teilen geliebt.
Ich hoffe wir hören noch mehr von Kristen Perrin und der Mörderarchiv-Reihe 🫶🏼
Gut, aber leider nicht so gut wie der erste Band..
In Annies Herrenhaus taucht die nächste Leiche auf: die Wahrsagerin, die das Schicksal ihrer Tante gesehen hat, bietet ihr morgens noch an, ihr eine Weissagung zu verraten und liegt nachmittags schon tot in ihrem Gewächshaus... Und alles deutet auf Annie.
Natürlich gibt es auch das nächste Tagebuch der Großtante, leider mit deutlich weniger Seifenoper, dafür einer von Anfang an zum scheitern verurteilten Romanze und einem weiteren Cold Case.
An den ersten Band kommt es für mich leider nicht ran...
Ich habe es geschafft!! Zwischendurch war es nicht ganz klar, ob ich bis zum Ende durchhalte!
Leider wurde aus dem von mir erhofften britischen Krimi eine verwirrte Geschichte mit
unsympatischen Protagonisten.
Na ja, Bücher sind Geschmackssache!
Das Buch hat mir längst nicht so gut gefallen wie der erste Teil, die Spannung war irgendwie raus. Ich habe es als Hörbuch gehört und die Pausen zwischen den einzelnen Kapiteln waren sehr lang, teilweise so lange, dass ich sogar überprüft habe, ob mein Hörbuch noch läuft…
Toller zweiter Teil.
Gefällt mir fast noch besser als der erste.
Wahrscheinlich, weil man vieles bereits kannte und sich einfach darauf gefreut hat.
Eine tolle, verworrene Geschichte, die einen echt fordert, aber nie restlos verwirrt.
Kristen Perrin zwingt den Leser, am Ball zu bleiben und mitzudenken, die Belohnung dafür ist ein brillant ausgeklügeltes Rätsel mit grandioser Auflösung.
Meinung: Nachdem mich bereits der erste Band begeistert hat, stand für mich außerfrage, dass ich auch den zweiten Teil lesen muss. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil! Dieser Teil hat die Spannung sogar noch gesteigert und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Nach dem Mord an Tante Frances ist es eine Zeit lang ruhig in Castle Knoll, doch dann erschüttert ein weiterer Mord die vermeintliche Idylle: Die Wahrsagerin Peony Lane wird in der Orangerie von Annies Haus gefunden – mit einem Beweisstück eines früheren Mordfalls im Rücken. Wer will Annie den Mord anhängen? Das müsst ihr am besten selbst herausfinden!
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und gespickt mit einer guten Prise Humor. Man fliegt förmlich durch die Seiten und fühlt sich, als wäre man selbst mitten im Geschehen. Besonders gelungen finde ich, wie sie es schafft, immer wieder falsche Fährten zu legen. Gerade wenn man glaubt, dem Täter auf der Spur zu sein, zieht sie einem den Boden unter den Füßen weg – im besten Sinne. Die Geschichte wird sowohl in der Gegenwart als auch durch die Tagebucheinträge von Frances erzählt. Diese Einblicke in die Vergangenheit verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Man hat das Gefühl, Stück für Stück ein komplexes Puzzle zu lösen. Mit jeder Seite erfährt man mehr über die Geheimnisse, die unter der idyllischen Oberfläche von Castle Knoll schlummern. Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Castle Knoll selbst entwickelt sich fast zu einem eigenen Charakter: charmant, ein bisschen schrullig und voller Geheimnisse. Es ist ein Ort, den man trotz (oder vielleicht gerade wegen) der düsteren Ereignisse sofort ins Herz schließt.
Das Ende hat mich absolut überrascht – mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet!
Der 2. Teil der Reihe überzeugt durch zwei Handlungsstränge. Damals und heute werden Geheimnisse aufgedeckt. Die Handlung ist spannend und die Charaktere sind gut gezeichnet.
Was ich mir diesmal gewünscht hätte, wären unterschiedliche Stimmen für beide Handlungen. Die Sprecherin hat das gut gemacht, aber wenn ich das Buch pausiert habe, musste immer kurz überlegen, um wen es denn gerade geht, wenn ich weitergehört habe.
Ein Cozy Krimi, wie er im Buche steht – charmant, unterhaltsam und mit einem clever gestrickten Plot, der mich am Ende richtig überrascht hat. Aber fangen wir vorne an: Der Einstieg war für mich etwas holprig. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig ins Rollen kommt. Viele Figuren werden erwähnt, die man im ersten Band gar nicht so sehr beachtet hat, die Atmosphäre wird aufgebaut und man muss sich erst einmal wieder in das kleine englische Dorf und die Vergangenheit von Frances einfühlen. Doch sobald man einmal drin ist, entwickelte sich ein Sog, der mich bis zur letzten Seite nicht mehr losließ.
Der Schreibstil ist insgesamt eher schlicht gehalten – leicht verständlich, ohne Schnörkel, aber angenehm flüssig. Für mich hat das aber super zum Genre gepasst. Man merkt, dass hier nicht die Sprache im Mittelpunkt steht, sondern die Geschichte, die Figuren und das Rätsel rund um den Mord. Und das funktioniert richtig gut.
Im Zentrum stehen zwei Zeitebenen: Die Vergangenheit, in der Frances als junges Mädchen prophezeit bekommt, dass sie eines Tages ermordet wird und gleichzeitig versucht, ein Verbrechen aufzuklären – und die Gegenwart, in der ihre Nichte Annie eben genau dieses Verbrechen aufklärt. Diese Konstruktion fand ich wieder extrem spannend. Hier griff es sogar noch mehr ineinander als in Band 1. Die Kapitel wechseln zwischen damals und heute, geben nach und nach Hinweise auf die Geschehnisse – und zeigen, wie sehr die Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinwirkt. Denn eines ist schnell klar: Das, was damals passiert ist, schwelt immer noch in den Menschen im Dorf …
Was mir besonders gefallen hat: Obwohl wir es hier mit Mord und dunklen Geheimnissen zu tun haben, ist die Stimmung nie bedrückend. Die Dorfbewohner:innen – von skurril über herzlich bis verschroben – wachsen einem richtig schnell ans Herz. Ich mochte es total, wie viel Liebe in den kleinen Szenen steckt, in Gesprächen über Tee, in alten Fotos, in stichelnden Nachbarschaftskommentaren. Man merkt: Dieses Dorf lebt. Und je mehr man über die Leute erfährt, desto schwieriger wird es, wirklich jemandem zu misstrauen – was die Auflösung des Falls umso überraschender macht.
Denn ja – das Ende hat mich kalt erwischt. Die Auflösung war für mich absolut nicht vorhersehbar, aber im Nachhinein total stimmig. Ich liebe es, wenn ein Krimi es schafft, alle Fäden am Ende logisch zusammenzuführen, ohne dass ich es beim Lesen schon komplett durchschaut habe. Besonders gelungen fand ich dabei, wie die Ereignisse der Vergangenheit und die Morde in der Gegenwart miteinander verknüpft sind – das gibt der Geschichte noch mal eine ganz andere Tiefe und sorgt für ordentlich Spannung. Zudem fand ich es wieder cool, wie ernst auf einmal alles wurde. Zum Finale hin löst sich dieses ganze langsame Herumrätseln auf und wird zu etwas, was über Leben und Tod entscheidet.
UND ein ganz bisschen geht es auch mit Annie und dem Detective weiter. Zwar immer noch nicht so sehr, wie ich es gerne hätte, aber ich habe noch Hoffnung für die beiden. Ebenso wie für Annie und ihre Mutter, die sich hier wieder ein Stück mehr einander annähern.
Fazit:
Das Mörderarchiv – Der Tod, der am Dienstag kommt ist ein rundum gelungener Cozy Crime mit toller Atmosphäre, liebenswerten Figuren und einem Plot, der Vergangenheit und Gegenwart klug miteinander verwebt. Trotz eines etwas langsamen Einstiegs entfaltet sich eine wunderbar spannende Geschichte mit einer absolut unerwarteten Auflösung. Wer gerne miträtselt, Tee trinkt und schrullige Dörfer liebt – bitte lesen!
5 von 5 Sterne von mir.
Eine gelungene Fortsetzung, auch wenn ich mich wieder etwas schwer mit den Perspektiv- bzw. Zeitwechseln getan habe.
Diesmal auch deshalb, weil viele der beteiligten Personen in beiden Zeiten aktiv waren und die Geschichten noch stärker überlappen bzw. in einander übergehen.
Durch die Wechsel fliegt man aber nur so durch die Geschichte und auch das Ende lässt keine Fragen offen.
Übersetzt von Susann Rehlein
Ein Mord, eine Wahrsagerin und ein Archiv voller dunkler Dorfgeheimnisse – klingt nach dem perfekten Cozy-Crime-Stoff für einen regnerischen Sonntagnachmittag, oder? Genau das dachte ich auch, als ich gemeinsam mit Sarah Sophie zum Buddyread von Der Tod, der am Dienstag kam griff. Es ist der zweite Band rund um das charmant-chaotische „Mörderarchiv“ von Tante Frances – ein vielversprechender Auftakt. Aber ob die Vorhersage „Der Tod kommt an einem Dienstag“ tatsächlich ein literarisches Highlight einläutet? Naja… sagen wir mal: Die Sterne standen dieses Mal eher auf Sturm.
Inhaltsangabe Als Annie bei einem Spaziergang durch das verschlafene Castle Knoll der Wahrsagerin Peony Lane begegnet, sagt diese ohne Umschweife: „Ich habe Olivia umgebracht.“ Ganz Castle Knoll kennt Lane für ihre düsteren Prophezeiungen – mal ernst genommen, mal belächelt. Doch bevor Annie herausfinden kann, was an der Geschichte dran ist, liegt Peony selbst tot im Gewächshaus – und ausgerechnet Annies antikes Küchenmesser steckt in ihr. Schnell wird aus einem Spaziergang ein Kriminalfall, bei dem Annie nicht nur ihre Unschuld beweisen, sondern auch im Mörderarchiv und Tagebüchern ihrer verstorbenen Tante graben muss. Denn in diesem Dorf hat jeder ein Geheimnis – und manche davon sind tödlich.
Atmosphäre Im ersten Band habe ich das Dorf Castle Knoll mit seinen schrulligen Bewohner:innen direkt ins Herz geschlossen – wie ein englisches Rosendorf mit mörderischer Note. Dieses Mal aber blieb das Dorffeeling eher im Nebel hängen. Annie agiert isolierter, ihre Bindung zu den anderen Figuren wirkt blasser. Das cozy Mystery-Flair war zwar da, aber nur in homöopathischen Dosen.
Ich war neugierig, absolut! Aber richtig mitgerissen wurde ich nur in den ersten zwei Dritteln. Besonders gegen Ende wurde es zunehmend verworren – ich habe mich zwischen all den Plot-Twists und Rückblicken fast verirrt. Es gibt Bücher, bei denen man sich am Ende fragt: „Wie genial war das denn bitte?!“ – hier dachte ich eher: „Hä? Moment, wieso hat derjenige das jetzt gemacht?“ Emotional hat mich das Buch also leider nicht ganz abgeholt.
Kristen Perrins Stil – in der Übersetzung von Susann Rehlein – bleibt gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Kein überflüssiger Schnickschnack, aber auch keine stilistischen Höhenflüge. Das passt eigentlich gut zu diesem Genre. Doch in den Zeitsprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit war der Ton nicht klar voneinander abgegrenzt – besonders das Setting der 60er kam bei mir kaum an. Ich hätte mir hier mehr Gefühl für die jeweilige Epoche gewünscht.
Vergangenheit trifft Gegenwart, Geheimnisse unter der Oberfläche und die Frage: Wie gut kennen wir die Menschen um uns wirklich? All das klingt nach einem soliden Krimigerüst – und ist es auch. Leider wird es durch zu viele Nebenstränge unnötig verkompliziert. Das eigentliche Herzstück, das Mörderarchiv, hätte ruhig mehr Raum bekommen dürfen – stattdessen dominieren die Tagebücher.
Fazit Der Tod, der am Dienstag kam ist ein solider zweiter Band, der für mich jedoch nicht an den Charme seines Vorgängers heranreicht. Atmosphäre und Figuren bleiben stellenweise blass, das Ende wirkt überkonstruiert, und die Magie des Mörderarchivs verblasst im Plot-Dickicht. Wer komplexe Krimis mag und bereit ist, ein wenig im Nebel zu stochern, kann trotzdem seine Freude daran haben. Ich werde einen vielleicht anstehenden dritten Band nicht mehr lesen.
Das Mörderarchiv – Teil 2 ist ein wirklich toll geschriebenes Buch, das mich aber leider nicht ganz so überzeugt hat wie der erste Teil. Die Geschichte ist solide und gut erzählt, doch es fehlte mir etwas an Spannung und Tiefe. Trotzdem ein angenehmes Hörbuch für zwischendurch.
Annie hat sich inzwischen auf dem Anwesen ihrer verstorbenen Tante Frances eingerichtet. Als sie eines Morgens der Wahrsagerin Peony Lane begegnet, möchte sie die ihr zugedachte Prophezeiung lieber nicht hören. Kurz darauf wird Peony tot aufgefunden - ausgerechnet mit Annies Fingerabdrücken auf der Tatwaffe. Annie beginnt erneut auf eigene Faust zu ermitteln...
Es ist mehr als ein Jahr her, dass ich den ersten Band gelesen habe, und so waren mir nicht mehr alle Namen und familiären Beziehungen geläufig. Dadurch fiel es mir leider schwer, alle Personen und deren Hintergründe zuzuordnen. Ein Personenverzeichnis oder Stammbaum fehlt auch diesmal - leider.
Die Geschichte braucht ein bisschen, bis sie ins Rollen kommt. Dann aber haben wir es mit einem Mord in der Gegenwart und einem mysteriösen Unfall in der Vergangenheit zu tun. Annie versucht mithilfe der Aufzeichnungen ihrer Tante Frances, beide Fälle zu lösen. Diese Tagebucheinträge fand ich wieder spannend - sie geben Hinweise auf frühere Verstrickungen der Figuren und helfen, die Geschehnisse von heute besser einzuordnen.
Annie in der Gegenwart konnte mich als Ermittlerin jedoch nicht überzeugen. Sie wirkt noch unstrukturierter und zerstreuter als im ersten Band. Es gibt so viele lose Enden, dass nur wenige davon wieder aufgegriffen werden, und ich bin beim Lesen kaum noch hinterhergekommen. Die Freude am Miträtseln wurde mir dabei mehr und mehr genommen, und ich habe die Seiten irgendwann eher lustlos umgeblättert. Auch die Beziehung zu Detektive Crane hat sich so gar nicht weiterentwickelt - schade!
Für mich kann der zweite Band leider nicht mit dem ersten mithalten.
Der erste Teil des Mörderarchivs hat mich total begeistert. Die Geschichte um Annies Großtante und ihre gesammelten Informationen über sämtliche Dorfbewohner fand ich total spannend und habe mich auf die Fortsetzung gefreut.
Irgendwie war da nun aber die Luft ein wenig raus. Ja, der Kriminalfall an sich war okay. Der in der Vergangenheit war tatsächlich spannender. Aber mir waren jetzt einfach zu viele Leute gleichzeitig schuldig und dann wieder doch nicht und irgendwann konnte ich mich kaum noch konzentrieren.
Bei der Auflösung hat alles dann wieder ein wenig mehr Sinn bekommen, aber auch nicht so hundertprozentig.
Die Zeitenwechsel gingen mir irgendwann tatsächlich auf die Nerven. Vor allem, weil der Wechsel nicht so arg ersichtlich war und man kurz brauchte, um wieder in die neue Zeitlinie zu finden. Das fand ich im ersten Teil besser gelöst.
Alles in allem war es nette Unterhaltung und ich werde auch einen möglichen Folgeband lesen. Ein Highlight ist’s aber nicht. Was aber auch total in Ordnung ist.
Hab mich wieder gut unterhalten gefühlt 🤗 Stimme den anderen Rezensionen, die sagen, dass es sehr verwirrend wäre, nicht zu. Fand die Geschichte eigentlich recht schlüssig!
Einen Punkt Abzug gibt es für die Übersetzung. An einigen Stellen hatten sich kleine Fehler eingeschlichen (Annie wechselt z. B. häufiger zwischen Sie und Du, wenn sie mit Crane spricht).
Super gelungene Fortsetzung und absolute Leseempfehlung für Krimi- und Mystery-Fans!
Ich musste etwas in meinem Gedächtnis kramen, um mich an den ersten Teil zu erinnern, doch war man schnell wieder in der Welt von Castle Knoll, dem fiktiven Ort in Südengland und dem Mörderarchiv von Frances Adams Gravesdown.
Um nicht zu viel zu verraten vom ersten Teil, Versuche ich es sehr allgemein zu haben. Langsam richtet sich Annie ihr Leben in dem kleinen Ort ein, fernab von London. Sie trifft auf Peony Lane, die ihrer Großtante Frances damals eine Weissagung gab. Sie sagt Annie, dass es für sie auch eine Weissagung gibt und ob sie diese hören möchte. Ihre Wege trennen sich, doch etwas später wird Peony Lane tot in der Orangerie von Annie und ihrer Freundin Jenny gefunden. Ein weiteres Mal stöbern in der Vergangenheit beginnt. Doch auch Annie steht unter Verdacht… was ist nur geschehen ?
Ich kann nach dem Lesen des zweiten Buches, nur hoffen, dass Kristen Perrin an einem weiteren Buch arbeitet. Stoff und Andeutungen hat sie bereits hinterlassen. Mal abwarten…
Das Buch „Das Mörderarchiv - Der Tod, der am Dienstag kommt“ ist der zweite Teil von Kristen Perrins Mörderarchiv Reihe. Nachdem es einige Zeit ruhig in Castele Knoll war, wird die Idylle auf dem Lande durch einen weiteren Mord gestört. Dieses Mal erwischt es die Wahrsagerin Peony Lane und sie wird ausgerechnet in Annies Orangerie gefunden mit einem Dolch im Rücken, der eben noch in ihrer Küche lag.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gefallen. Er ist leicht und locker zu lesen. Die Beschreibungen sind insgesamt sehr bildlich und in der Geschichte gibt es einen angenehmen Humor, sodass ich das ein oder andere Mal trotz Mord und Totschlag schmunzeln musste. Wie auch schon der erste Teil wird die Geschichte in zwei Erzählstränge unterteilt. Einmal in der Gegenwart, in der der Mord an Peony Lane geschehen ist und es darauf hindeutet, dass alles mit dem Autounfall der Gravesdowns in den 60er Jahren in Verbindung steht. Zum anderen liest man in Tante Frances Tagebuch, wie auch sie den damaligen Autounfall untersucht. Mir persönlich haben die Tagebucheinträge insgesamt besser gefallen, als der Strang in der Gegenwart. Da dauerte es mir persönlich etwas zu lange, bis die Handlung an fahrt aufnahm.
Die Charaktere wurden von der Autorin wieder sehr authentisch dargestellt. Annie mochte ich sehr gerne. Auch wenn es mit ihrer Karriere als Krimiautorin noch nichts geworden ist, kombinieren und ermitteln liegt ihr auf jeden Fall. Dieses Mal will Annie nicht nur herausfinden, was in der Vergangenheit passiert ist sondern muss auch noch ihre Unschuld beweisen. Dabei hilft ihr ihre beste Freundin Jenny und auch der Polizist Rowan Crane. Beide bewahren Annie nicht nur vor unüberlegten Handlungen, sie bilden auch insgesamt ein gutes Team und kommen dem Mörder damit gefährlich nah. Gut gefiel mir, dass auch Frances und ihr Mörderarchiv in diesen Ermittlungen wieder präsent waren.
Es gab in der Story einige Punkte, die einem aus Band eins bekannt vorkommen, ich mochte den Bezug zu Frances und ihren Recherchen aber sehr gerne. Auch wenn man selbst und auch Annie Frances nie persönlich kennengelernt hat, hatte man doch das Gefühl sie durch ihre Tagebücher und ihre Recherchen näher kennenzulernen.
Mir hat der zweite Teil des Mörderarchivs auf jeden Fall gut gefallen. Die beiden Fälle im Buch haben es wieder in sich gehabt. Es war zum Teil etwas verworren aber von der Autorin sehr gut durchdacht. Vor allem das entwirren der Fakten mit Annie und Jenny mochte ich sehr gerne. Von mir gibt es insgesamt vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Die Wahrsagerin Lane wurde ermordet nachdem sie kurz zuvor Annie besucht hatte. Natürlich beteiligt sich Annie sofort an der Aufklärung und zieht das Mörderarchiv ihrer verstorbenen Tante zu Rate. Diesmal gerät sie auch selbst unter Verdacht, doch der Kommissar und ihre Freundin stehen ihr zur Seite. Und wieder gibt es interessante Verbindungen in die Vergangenheit. Es tut gut, diese Reihe mit Teil 1 zu starten.
Der Schreibstil war wieder anschaulich, mitreißender, spannend, so dass man dem Geschehen gut folgen kann. Es gab im Laufe der Geschichte immer wieder mal Wiederholungen, die mich dann doch etwas genervt haben. Ich habe die Geschichte gehört. Anfangs musste man gut hinhören um zu erkennen, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde. Das hat die Sprecherin aber gut gemacht, so dass man an Hand der Stimme schnell orientiert war, also prima gelesen. Auch dieser zweite Teil hat meine Erwartungen gut erfüllt.
Nach dem Tod von Tante Francis befindet sich das Mörderarchiv in Besitz der Schriftstellerin Annie. Es dauert nicht lange und sie muss die Dienste des Mörderarchivs für sich selbst nutzen. Jemand versucht ihr einen Mord anzuhängen. Und der Fall ist kompliziert, denn er hängt mit der Vergangenheit zusammen. Wieder muss sie die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten, um sich selbst aus der Schusslinie zu bringen. Der zweite Teil des Mörderarchivs bietet wieder einen besonders kniffligen Fall, der für mich noch um einiges spannender war als der Tod von Tante Francis. Das Buch lädt zum Miträtseln ein, führt einen ein ums andere Mal auf die falsche Fährte und überrascht immer wieder. Ein absolut gelungenes Buch, besonders für Fans von Cozy Crime.
Na ja… es war schon irgendwie nett und einiges war spannend umgesetzt aber teilweise fand ich es etwas wirr vor allem zum Ende hin. Manchmal kam ich gerade in den Rückblenden nicht so ganz mit wer jetzt was weiß und wer wo dabei war. Also selbst wäre ich so nicht auf die Lösung gekommen. Annie ist mir aber sehr sympathisch. Ich würde wohl einen 3. Band auch noch aus Neugier lesen, aber so richtig überzeugt bin ich leider nicht.
Nach dem Tod von Tante Francis befindet sich das Mörderarchiv in Besitz der Schriftstellerin Annie. Es dauert nicht lange und sie muss die Dienste des Mörderarchivs für sich selbst nutzen. Jemand versucht ihr einen Mord anzuhängen. Und der Fall ist kompliziert, denn er hängt mit der Vergangenheit zusammen. Wieder muss sie die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten, um sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.
Der zweite Teil des Mörderarchivs bietet wieder einen besonders kniffligen Fall, der für mich noch um einiges spannender war als der Tod von Tante Francis. Das Buch lädt zum Miträtseln ein, führt einen ein ums andere Mal auf die falsche Fährte und überrascht immer wieder. Ein absolut gelungenes Buch, besonders für Fans von Cozy Crime.
Auch der 2. Band dieser Reihe hat mir gefallen. Den 1. fand ich etwas besser, da es hier etwas gedauert hat bis ich reingekommen bin. Aber dann war es auch wieder spannend. Grade die Einblicke in die Vergangenheit fand ich sehr interessant!
An sich hat mir das Buch wieder gut gefallen, so viel kann ich vorab schon einmal sagen. Auch hier mochte ich wieder die Dynamik zwischen Annie und Det. Crane, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass es nicht SO extrem Slow Burn ist - das die beiden sich mögen, war in Band 1 ja schon zu sehen. Dennoch habe ich auch 1, 2 kleine Kritikpunkte. Fangen wir mit dem harmloseren an. In einer Szene wird ein Charakter falsch betitelt. Aber sowas kann passieren.
Was mich jedoch massiv verwirrt hat, war die Tatsache, dass es im ersten Band heißt, Emilys Schwester hiesse Laura. In Band 2 gab es plötzlich Birdy. Und entweder, Emily hatte zwei Schwestern, oder die Autorin hat hier einen gravierenden Logikfehler gemacht, der mich persönlich doch sehr gestört hat.
Trotzdem werde ich die Reihe denke ich weiterverfolgen, denn dass es einen dritten Band geben wird, ist bei dem Ende doch recht offensichtlich.
Selten fand ich es so schwer ein Buch zu beurteilen wie dieses:
Einerseits fand ich besonders den Anfang unglaublich verwirrend, da extrem viele Namen genannt werden und in der Zeit bzw. Sichtweise gesprungen wird. Kurzzeitig war ich schon am überlegen, ob ich mir eine Übersicht rausschreiben soll, da es im Buch selbst leider keine gibt.
Andererseits war das Buch aber trotz allem ziemlich spannend, sodass ich weiterlesen wollte.
Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe, habe ich den ersten Band auch noch nicht gelesen.
Annie hat das Haus ihrer verstorbenen Tante Frances geerbt und mit ihm zusammen ein Mörderarchiv, in dem ihre Tante die Geheimnisse von jedem im Ort festgehalten hat.
Als Annie eine Weissagung von der Frau gemacht bekommt, die bereits ihrer Tante den Tod prophezeit hat, fängt sie direkt an zu ermitteln. Doch dann wird die Wahrssagerin ermordet in ihrer Orangerie aufgefunden…
An sich wirklich spannend, aber die vielen Namen und Zeitsprünge haben mich genervt. Wenn man die Story anders aufgebaut bzw. erzählt hätte, hätte das Buch wesentlich mehr Potenzial. Ob ich den ersten Band noch nachlesen werde weiß ich nicht.
Wer es etwa verwirrend mit Zeitsprüngen mag, wird dieses Buch bestimmt mögen.
Ich weiß nicht wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits ist es spannend, aber dann auch so völlig verwirrend und Durcheinander, das man kaum mitkommt. Man muss schon gut aufpassen und die vielen Personen sind auch noch etwas viel. Hier würde ein Personenregister gut helfen, welches leider fehlt. Da es Teil zwei ist, sollte man lieber mit dem ersten beginnen um das ganze zu verstehen. Oft wollte ich abbrechen, aber ich wollte auch das Ende wissen. Einiges ist unlogisch und total verwirrend, aber es ist auch interessant
Band 1 hab ich vergangenes Jahr geliebt und verschlungen. Bei Band 2 war ich deutlich langsamer, auch wenn es mir insgesamt gut gefallen hat. Es waren ziemlich viele Personen und zwischendurch war ich kurz davor, den Überblick zu verlieren 😅 So richtig spannend fand ich den Fall nicht, aber es ist definitiv ein nettes Rätselvergnügen, sehr schön für Zwischendurch.
Leider fand ich dieses Buch nicht so gut wie den ersten Teil. Die Rückblenden in die Vergangenheit fand ich zum Teil etwas langatmig und irgendwie hat mich die Story nicht wirklich begeistert.
»Sie kann nicht verstehen, wie es ist, sich verloren zu fühlen und zwischen verschiedenen Möglichkeiten zu schweben, ich andererseits kann nicht verstehen, wie es ist, sein ganzes Leben lang auf ein und dasselbe Ziel hinzusteuern.«
Den 1. Band des »Mörderarchivs« habe ich witzigerweise auf den Tag genau ein Jahr zuvor beendet und war so begeistert, dass das Buch es in meine Top 10 2024 geschafft hat.
Nachdem wir den vor Jahrzehnten prophezeiten Mord an Annies Tante aufgeklärt haben, stolpern wir im 2. Teil über die Leiche eben jener Wahrsagerin, die diese Weissagung getroffen hat. Castle Knoll hat offenbar noch reichlich Geheimnisse zu bieten.
Mit diesem Band hatte ich leider so meine Probleme, glaube aber, dass das nur zum Teil am Buch lag. Es war vermutlich nicht die beste Idee, es im Umzugsstress zu lesen. Ich kam nur schwer in die Geschichte rein und fand nicht so recht die Konzentration, am Ball zu bleiben. Häufig musste ich im 1. Band nachschlagen, um die Figuren zuordnen zu können, denn hier wird viel Vorwissen vorausgesetzt.
Die Figuren sind nach wie vor sehr sympathisch, allen voran Annie und ihre Tante Frances, die in zwei verschieden Zeitsträngen jeweils eigene Ermittlungen anstellen. Das Konzept ist sehr interessant und die zwischen den beiden wechselnden Perspektiven gut gemacht, ich hätte mir hier aber ausnahmsweise längere Kapitel gewünscht, denn kaum hatte ich mich in die eine Perspektive eingefuchst, wurde ich schon wieder in eine andere geworfen.
Die Geschichte an sich ist interessant und gut durchdacht, allerdings nicht so temporeich wie in Band 1. Auch die Figurenkonstellation und deren Dynamik untereinander gefiel mir im Vorgänger besser, hier wirkte das Ganze zeitweise etwas träge, wenn auch ähnlich komplex.
Dennoch kann ich das Buch allen empfehlen, die vom 1. Band ebenso begeistert waren wie ich, würde aber empfehlen, diesen zuvor noch einmal durchzublättern, um den Einstieg zu erleichtern. Ich für meinen Teil freue mich auf Fortsetzung!
Ausgerechnet die Wahrsagerin
Band eins hatte mich ja schon in seinen Bann gezogen und war schon total hyped auf Band
zwei. Ich wurde nicht enttäuscht, denn es gibt wieder Wendungen und Charaktere, die ich so
nicht habe kommen sehen. Ich bin allerdings auch total schlecht im Rätseln, dafür genieße
ich jede Sekunde der Aufklärung und Recherche.
Die Charaktere haben mich sehr überrascht und tatsächlich dachte ich, dass ein anderer ein
falsches Spiel spielt. Detektivin wird jedenfalls nicht mein zweites Standbein, das ,acht Annie
dafür umso besser und bringt sich wieder einmal selbst in Gefahr. Ich hoffe auch nach
diesem Band auf eine Romanze zwischen ihr und dem Detective, also ist Band drei für mich
auch wieder einnMUSS.
Was mich sehr gestört, aber mit der Geschichte nichts zutun hat, war tatsächlich beim
Hörbuch diese unnötig langen Pausen zwischen den Abschnitten und Kapiteln. Ich höre
schon schneller als normal und will mir dabei gar nicht vorstellen, wie lang die bei einfacher
Geschwindigkeit sind. Ich hab jedes Mal geschaut, ob das Handy aus ist und war dann
genervt
Der erste Teil hat mich zwar mehr überzeugt, aber ich habs trotzdem gerne gehört.
Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgehört, konnte aber nicht so in die Geschichte eintauchen, wie ich es beim ersten Teil konnte. Außerdem fiel es mir durch die Zeitsprünge häufig schwer, der Geschichte zu folgen und ich bin oft etwas durcheinander gekommen.
Zusammenfassend hat mir der zweite Teil dennoch gut gefallen und auch die Hauptfiguren und verschiedenen Schauplätze finde ich sehr gut ge- und beschrieben.
Ich freue mich auf einen hoffentlich erscheinenden dritten Teil und werde auch ihm eine Chance geben.
Meine Kurzmeinung zu „Das Mörderarchiv – Der Tod, der am Dienstag kommt“ von Kristen Perrin
Das Cover und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen und mich angesprochen.
Dieser Krimi hat mir leider gar nicht gefallen.
Ich war während des Lesens eigentlich nur genervt.
Die Zeitsprünge von 1967 ins Jetzt, die Charaktere, der Schreibstil, das alles hat mich genervt und mir überhaupt nicht gefallen.
Auch hat mir die Spannung und der Humor gefehlt, den ich eigentlich erwartet habe.
Ich kann leider keine Leseempfehlung für dieses Buch geben.
Und hier ist der Klappentext:
«Ich habe Olivia umgebracht.» Das sagt Peony Lane, als sie Krimischriftstellerin Annie bei einem nebligen, aber sonst fast idyllischen Morgenspaziergang trifft. Wahrsagerin Lane ist im beschaulichen Castle Knoll berüchtigt, denn in ihren Prophezeiungen kommt oft das Wort «Sterben» vor. Einige nehmen ihre Vorhersagen ernst, während andere über Sprüche wie «Der Tod kommt an einem Dienstag» nur lachen. Aber hat die ältere Dame wirklich einen Mord begangen? Annies Neugier ist geweckt, doch bevor sie mehr herausfinden kann, wird eine Leiche gefunden: die Wahrsagerin. Im Gewächshaus von Annie. Und die Mordwaffe liegt gleich daneben: Es ist ein antikes Messer aus der Küche, auf dem es vor Fingerabdrücken von ihr nur so wimmelt. Wer hat das Schicksal der Schicksalsbringerin besiegelt? Und wer setzt Himmel und Hölle in Bewegung, Annie den Mord anzuhängen? Da kann nur das Mörderarchiv der verstorbenen Tante mit all den persönlichen Informationen über die Dorfbewohner helfen. Je mehr Schubladen Annie dort aufzieht, desto näher kommt sie dem Geheimnis, das jemand unbedingt bewahren will.
Geld macht einsam
„Mal sehen wie gut Sie darin sind, Geheimnisse aufzudecken. Sie sind immerhin Frances‘ Erbin. Vielleicht kommen sie ein paar Mördern auf die Spur.“ (S. 23)
Seit den Ermittlungen zum Tod ihrer Großtante Frances will Annie die Wahrsagerin kennenlernen, deren Prophezeiung Frances‘ Leben geprägt hatte. Eines Morgens steht sie ihr plötzlich gegenüber, Peony will auch ihr die Zukunft voraussagen. Annie hat kein Interesse, doch Peony lässt nicht locker. Dann soll sich Annie wenigstens mit dem Tod von Olivia Gravesdown befassen, die vor fast 60 Jahren zusammen mit ihrem Mann, dem Erben des Gravesdown-Vermögens, und dessen Vater bei einem Autounfall umgekommen ist. Frances war nämlich der Meinung, dass Olivia ermordet wurde. Und auch Peony würde gern wissen, was damals wirklich passiert ist. „Schauen sie unter U wie Untreue und vielleicht noch unter B wie Betrug nach. Ich bin wirklich gespannt, ob Frances über die ganze Sache Bescheid wusste.“ (S. 21) Doch noch bevor Annie im Mörderarchiv nach den Akten schauen kann, findet sie Peony erstochen mit einem antiken Dolch der Gravesdowns bei sich in der Orangerie. Kein Wunder, dass sich der neue Chief Inspektor sofort auf sie als Täterin konzentriert, zumal es nicht bei einem Mord bleibt und alles auf Annie als Täterin hindeutet ...
Wie schon im ersten Band verbindet Kristen Perrin hier einen alten und einen aktuellen Fall. Schnell wird klar, dass Annie erst das Geheimnis um Olivias Tod und den ihrer Mitfahrer lösen muss, um Peonys Mörder auf die Spur zu kommen. Helfen könnten ihr dabei Frances‘ Akten, doch die wichtigsten fehlen! Wer konnte sie wann und wie aus dem Mörderarchiv entwenden? Und wie kamen Peony und ihr Mörder in Annies Haus? Sobald eine Frage gelöst scheint, kommen neue Varianten und Verdächtige ins Spiel.
Und über allem schwebt die Frage, ob sich Annie langsam zum Spiegelbild ihrer Tante entwickelt, einer einsamen Millionären in einem alten Herrenhaus, die von niemandem im Ort gemocht wird und selbst keinem traut. „… ich habe das Gefühl, dass mein Leben hier auf Gravesdown Hall quasi eine Blaupause des Lebens ist, das Tante Frances geführt hat. Dieses Haus mit all den Akten im Zentrum ist eine Zielscheibe für Verbrecher. (S. 218)
Auch der zweite Band der Reihe ist wieder sehr spannend, da die Fälle der Gegenwart und Vergangenheit diesmal extrem ineinander verschachtelt sind. Dazu kommen die vielen Beteiligten (ich musste ganz schön aufpassen, dass ich den Überblick nicht verliere) und ein grausamer Hintergrund für die Morde. Ich bin gespannt, ob Annie im nächsten Teil vielleicht doch noch erfährt, was Peony ihr vorhersagen wollte.