Hoffnung in verhärteten Zeiten
die briefe schneiden. sie schlüpfen unter die haut und genau dort werden sie gebraucht, um sie zu verinnerlichen. sie haben mich aufgerüttelt, mir den blick geschärft - es ist eine kostbare sammlung, eine ehrliche. und so klug aufbereitet. briefe berühren anders als essays. ich fühle mich den geschichten näher - da gibt es kaum distanz, was zu vemehrten durchatmen, tränen und unzähligen emotionen meinerseits führte. daher konnte ich die briefe nicht weglesen, nicht in einem durch, sondern stück für stück, weil ich jedem einzelnen raum geben wollte und musste. darüber nachdachte, nachspürte und reflektierte und dabei verdammt viel über meine eigenen privilegien lernte. 🙏🏻 also: danke fürs aufwecken. danke fürs hinschauen. danke für den kampf. und danke für die worte. die sammlung bewegt durch das lebendige darin. die zerissenheit zwischen heimat, anderssein und fremde wird unterschiedlich transportiert. schwermütig, sehnsuchtsvoll, wütend, hoffnungsvoll, melancholisch, fragend, verzweifelt. sie rütteln im herzen und machen wach. ich kann sie euch allen sehr, sehr, sehr empfehlen. und um zumindest ein bisschen einen eindruck zu vermitteln, habe ich mehrere zitate für mein instagramprofil ausgewählt, die ich im buch mehrfach markiert habe. das war nicht leicht. am liebsten würde ich euch all die briefe selbst reichen. also lest sie. bitte. sie stoßen zur veränderung an und starten genau am richtigen punkt: bei uns selbst.
so viele verschiedene briefe und berührende geschichten, die so wesentlich sind. danke für diese sammlung, danke für jeden einzelnen brief.

