Thrill und Tempo gut vereint
Nach dem starken ersten Band setzt Eighteen die Reihe rund um den Auftragskiller „Seventeen“ fort – allerdings mit etwas weniger Biss. Der Roman bietet erneut jede Menge Action, rasante Szenenwechsel und technische Raffinessen, die den Plot antreiben. Die Geschichte liest sich flüssig und bleibt durch zahlreiche Cliffhanger durchgehend spannend. Allerdings wirkt manches diesmal etwas zu glatt: In entscheidenden Momenten läuft es für den Protagonisten oft erstaunlich gut, wodurch die Spannung manchmal etwas an Glaubwürdigkeit verliert. Auch der freche, sarkastische Ton, der Band 1 so besonders gemacht hat, fehlt hier ein wenig – das Buch ist ernster und weniger charmant. Da technische Themen vermehrt aufkommen und mich es nicht groß interessiert hat, empfand ich einige Passagen als langatmig. Trotz dieser Schwächen bleibt Eighteen ein unterhaltsamer Thriller, der Fans des ersten Teils definitiv gefallen dürfte. Fazit: Nicht ganz so stark wie der Auftakt, aber immer noch spannend, lesenswert und ein würdiger zweiter Teil einer sehr guten Buchreihe. Ich hoffe auf einen dritten Band






