P. B. Kerr Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya Rowohlt Autor: P. B. Kerr wurde 1956 in Edinburgh/Schottland geboren. Er studierte Jura an der Universität Birmingham und arbeitete zunächst als Werbetexter, bis er sich einen Namen als Autor von Krimis und Thrillern für Erwachsene machte. Viele seiner Bücher wurden internationale Bestseller, etliche mit großem Erfolg verfilmt. Für seine Arbeit wurde er u. a. zweimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Mit der Abenteuer- und Fantasy-Serie «Die Kinder des Dschinn» gelang ihm auch als Kinderbuchautor auf Anhieb ein internationaler Erfolg. Die Filmrechte daran hat sich Hollywoods Star-Regisseur Steven Spielberg gesichert. (Quelle: Rowohlt) Die Zwillinge John und Phillipa sind junge Dschinn und bekommen von ihrem Onkel mitgeteilt, dass sie nun bereit für die Taranuschi sind. Dabei geht es darum, dass sie sich jemanden suchen, der drei Wünsche verdient hat. Sind die Wünsche erfüllt, entscheidet ein Gremium, ob die Aufgabe bestanden ist. Während John und Phillipa dabei sind ihre Aufgabe zu erfüllen, taucht bei ihrem Onkel Nimrod, eine Frau namens My auf. Diese möchte mit Nimrod über das Gleichgewicht von Glück und Unglück reden. Die Handlung des Jugendbuches “Der Spion im Himalaya” umfasst insgesamt 44 Kapitel, von denen jedes mit einem kleinen Bild anfängt. Die gewählte Überschrift für das jeweilige Kapitel, ist immer passend. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es ebenfalls eine kleine Abbildung, welche allerdings immer gleich bleibt. Gestalterisch setzt das Buch also kleine, passende Akzente. “Der Spion im Himalaya” ist der 6. Band der Reihe “Die Kinder des Dschinn”. Lesen lässt er sich allerdings auch recht gut, wenn man die Vorgänger selbst nicht kennt (für mich selbst, war dieses Buch auch der Einstieg in die Reihe). Natürlich versteht man, trotz Andeutungen und Rückblicke auf vergangene Abenteuer, nicht jede Einzelheit des Buches, allerdings lässt sich die Hauptstory von Band 6, auch ohne weitere Kenntnisse gut verstehen. Autor P. B. Kerr hat ein tolles Abenteuer geschrieben, welches eigentlich aus vielen verschiedenen kleinen Abenteuern besteht. Hierbei kann es passieren (gerade bei jüngeren Lesern), dass man im Laufe der 448 Seiten, dass eigentliche Ziel vergessen hat. Am Ende treffen aber alle Handlungsstränge und Abenteuer wieder zusammen. Für einen kleinen Moment des Nachdenkens sorgte bei mir allerdings eine Stelle des Buches, bei der man auf Nazis trifft. Eigentlich nichts für ein Kinderbuch, hat Autor P. B. Kerr diese aber wirklich gut und humorvoll ins Geschehen integriert, weshalb der Auftritt auch nicht negativ ausfällt. Ist man am Ende des Buches angekommen, wird einem auffallen, das man sich eigentlich wieder am Beginn des Buches befindet. Hier hat die Story sich also im Kreis gedreht und man könnte sofort wieder bei Kapitel 1 anfangen zu lesen. Die gewählten Charaktere passen gut zueinander und haben auch jeder seine eigenen Züge und Eigenschaften (z. B. John ist etwas trotteliger als seine Schwester), die immer mal wieder zum Vorschein kommen. Wie es sich für ein Kinder-/Jugendbuch gehört, lässt sich “Der Spion im Himalaya” gut lesen, was am tollen Schreibstil des Autoren liegt. Dadurch sind die, für ein Kinder-/Jugendbuch doch recht lang wirkenden 448 Seiten, schnell gelesen. Cover: Das Cover von “Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya” ist in einem Cyan-Ton gehalten, der ein wenig verraucht wirkt. Der Titel der Buchreihe (Die Kinder des Dschinn), steht in gelber Farbe, recht groß, auf der oberen Hälfte des Covers. Den Titel des Buches (Der Spion im Himalaya), hat dieselbe Farbe, steht allerdings deutlich kleiner, unter einer Abbildung, eines Wolfes. Hier hat man ein Element gewählt, welches einem im Buch, ebenfalls begegnen wird. Das Cover ist, besonders für ein Kinder-/Jugendbuch, recht einfach gehalten, was allerdings nicht sonderlich schlimm ist, besonders weil man es als eBook bekommt. Wer allerdings noch die Chance hat, das gebundene Buch zu bekommen, wird mit einem tollen Glanzeffekt des Covers belohnt. Fazit: Der Spion im Himalaya war mein erstes Buch der Reihe “Die Kinder des Dschinn” und von Autor P. B. Kerr, wird aber sicherlich nicht mein letztes Buch der Reihe geblieben sein. Auch ohne Kenntnisse der Vorgänger, habe ich mich zurechtgefunden und konnte der durchaus humorvollen und abenteuerlichen Story des Buches folgen. Was aber auch mit Sicherheit, an dem wirklich tollen Schreibstil des Autoren gelegen hat. Von mir bekommt “Der Spion im Himalaya” eine Leseempfehlung und 5/5 Sternen. Klappentext: John und Philippa sind ratlos: Jemand hat das irdische Gleichgewicht zwischen Glück und Unglück zerstört. Überall auf der Welt häufen sich die Unglücksfälle. Die Suche nach dem Übeltäter führt die Dschinn-Zwillinge auf die Spur einer Gruppe tibetischer Bettelmönche. Doch wer ist der Kopf der Organisation? Gemeinsam mit ihrem Onkel Nimrod und dem weisen Mr Rakshasas folgen John und Philippa den Hinweisen quer durch den Himalaya. Ziel ihrer gefährlichen Bergtour ist Shamba-La, das bedeutendste Kloster Tibets. Doch dann müssen sie feststellen: Die böse Macht weilt mitten unter ihnen! Das sechste atemberaubende Abenteuer der «Kinder des Dschinn». (Quelle: Rowohlt) Autor: P. B. Kerr Titel: Die Kinder des Dschinn: Der Spion im Himalaya Verlag: Rowohlt Genre: Fantasy Seiten: 448 Preis: eBook: 8,99 Erstveröffentlichung: 2010 ISBN: 978-3644472914
Das sechste Abenteuer der ,,Die Kinder des Dschinn“ Reihe das ich wieder fantastisch fand. Mit einem tollen Einblick in das Leben von John und Philippa. Ihre Spezielle Verbindung als Zwillinge und die damit telepathischen Fähigkeiten fand ich besonders spannend, genauso wie Philippas Stärke, ihre Intelligenz und Johns Stärke, die er noch finden musste. Und dann war da das Taranuschi, eine Prüfung, bei der sie an einem Ort ihrer Wahl jemanden drei Wünsche schenken sollten, der sie wirklich verdient hatte, eine alte Tradition bei den Dschinn. Über die erfuhr man, wie auch in den Bänden davor wieder Neues. Da waren das Reisen per Fliegendem Teppich und der Ort an dem man diese erwerben konnte, der Markt der fliegenden Teppiche. Da waren Falener Wein um das innere Feuer zu nähren und Pensionswetten. Das Dschinn Sein und die Macht, das Wünschen und das Leben im Luxus wurde hinterfragt, genauso wie das Fokuswort. Und dann war da noch das Glücksometer. Dieses war defekt und zeigte nicht mehr das Ungleichgewicht von Glück und Unglück auf der Welt. Und damit begann eine neue Mission, ein Abenteuer und verschiedene Reisen zu verschiedenen Orten. Philippa ging nach Pompeji und traf auf Silvio, der als größter Pechvogel bekannt war, John ging mit Groanin nach Brumy, welches als die Unglückseligste Stadt der Welt in der Presse war. Es war wieder unfassbar interessant den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen, die Orte zu entdecken und auch die Charaktere, die sie trafen. Da waren eine beeindruckende alte Dame die beim Geheimdienst arbeitete und ein Geheimniswahrer. Und es gab ein Wiedersehen mit Mr Rakshasas, bei dem ein Wolf eine Rolle gespielt hat, der auch auf dem Cover zu sehen ist. Die Orte waren Marokko und das Atlasgebirge, der Yellowstone Nationalpark und natürlich Tibet, das Dach der Welt, das Himalaya Gebirge. Über Tibet erfuhr man wieder viele Fakten, was ich klasse fand. Und besonders beeindruckend fand ich die Szenen im Paradies Shangri-La, dem Lamakloster, in das man nur Einlass bekam mit dem glücklichsten Menschen der Welt. Doch auch wegen einem anderen Grund bekamen sie Einlass und diese Enthüllung hat mir den Mund offen stehen lassen. Auch so gab es einige Überraschungen und Wendungen und gerade das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

