Das Tor zur Welt: Hoffnung von Miriam Georg Buch 2 von 2
Ein wunderbarer Roman über die Sehnsucht und die Träume, in einer anderen Welt die Erfüllung zu finden. Von der Auswandererstadt in Hamburg, erbaut von Albert Ballin, der Eigentümer der Reederei HAPAG, wußte ich bisher sehr wenig. Ich habe hier viel neues Wissen erfahren und es hat mich zu einigen Stunden Recherche angeregt. So etwas liebe ich 🩷 Der 2. Teil der Reihe knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes an und hat für mich an Spannung nochmal ordentlich zugelegt. Im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse geradezu und ich war gefangen in dem Flow der Handlung. Meine Vermutungen wurden immer wieder über Bord geworfen und Bedingungen neu gestaltet. Miriam Georg hat es perfekt verstanden den Leser bei der Stange zu halten und in die Handlung einzubeziehen. Die Charaktere hat sie wunderbar und absolut authentisch gezeichnet und gerade bei Claire haben meine Gefühle, ob ich sie nun sympathisch finde oder nicht, permanent gewechselt. Das war für mich eine spannende Erfahrung. Auf Seite 347 tauchte Lily Karsten auf, die ich bereits aus Miriam Georgs Familiensaga Elbleuchten/Elbstürme kannte. Dieses Wiedersehen hat mich gefreut. Auf Seite 478 fand ich dann mein Lieblingszitat des Buches: "Die Toten bleiben nicht da, wir man sie in die Erde ließ. Man nahm sie mit, wir auch immer man hinging. Und eigentlich war das etwas Tröstliches." Diesen Zweireiher kann ich jedem empfehlen, der gute und lehrreiche Historienromane mag. Ich werde Ava und Claire nicht so schnell vergessen. Danke Miriam Georg 🩷























































