Mehr feministische Literatur in den Geschichtswissenschaften!📜
Disclaimer: Diese Kritik steht im Kontext historisch wissenschaftlicher Arbeit. Vera Weidenbach ist keine Historikerin, sondern eine geschichtsinteressierte Journalistin und das merkt man dem Buch an. Als Historiker gehe ich mit einer persönlichen Erwartungshaltung an Geschichtsbücher heran. Deshalb hätte ich mir in den einzelnen Biographien mehr Tiefe und Objektivität gewünscht. Aber das ist reine Geschmackssache, denn meine Kritik hat die Autorin sogar vorweggenommen und gegen Ende begründet. Das macht das Buch aber nicht weniger aufschlussreich. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur multiperspektivischen Geschichtsschreibung. Wir brauchen mehr Autor*innen, die sich weg von der Vergangenheit des alten weißen Mannes bewegen. Das Buch regt also zu neuen historischen Themen an und bietet eine gute Grundlage, sich mit den einzelnen Biografien weiter zu beschäftigen.








