Es war gut geschrieben, aber das ganze politische Thema hat mich dann doch nicht so abgeholt.
Puuh...ganz schwierig. Eigentlich ein super spannendes Thema. Aber ich habe mich bis zur letzten Seite nur durch das Buch gequält. Die Zeitsprünge in der Geschichte haben es so schwierig gemacht, sie haben mich eher immer wieder raus gerissen. Jetzt bin ich unsicher, ob ich die weiteren Teile lesen soll.
Hat noch Luft nach oben ↗️

Ein Buch mit einer schönen Liebesbeziehung, wenn auch ein bisschen toxisch❤️Wir begleiten die junge aufständische Marlene von Runstedt auf ihrem Weg und im Kampf für Frauenrechte. Sie ist sehr ehrgeizig und hat große Ziele! Ein Buch, das sich leicht lesen lässt, aber an einigen Stellen etwas langweilig wird. Trotzdem ein lesenswerter und wichtiger Roman. 🫶
Was für ein großartiger Abschluss. Die Reihe hat mich von Buch zu Buch immer mehr gefangen genommen und sehr berührt.

Die Geschichte lebhaft erzählt und dadurch erlebbar gemacht!
Eine starke Frau auf den Spuren ihres großen Traumes Berlin, 1918: Marlene von Runstedt ist schon ihr ganzes Erwachsenenleben eine Verfechterin der Frauenrechte. So hat sie es mit viel Ehrgeiz geschafft in Paris Jura zu studieren, in Warschau bei der Rückführung der vielen Frauen, die während dem Kreig den Soldaten zur Seite standen und Arbeiten in der Gefahrenzone erledigt haben, zu helfen und schließlich sogar eine der ersten Abgeordneten im deutschen Parlament zu werden. Nur in der Liebe hat sie immer wieder entgegen ihrer Gefühle gehandelt. So hat sie bereits 1907 den ersten Heiratsantrag ihrer großen Liebe Justus von Ostwald erhalten, ihn aber abgelehnt, denn ein Ehemann steht ihren großen Lebensplänen im Weg. Dennoch begleitet Justus sie weiterhin und auch ihre Liebe erlischt nie ganz. Doch die Ablehnung, die er immer wieder erfährt, treibt ihn schließlich in die Arme Sonja, der ehemals besten Freundin Marlenes... Micaela A. Gabriel bettet die Geschichte der fiktiven Marlene von Runstedt in die politischen Wirren der Nachkriegszeit, dem Erstarken der Frauenrechte und schließlich dem Einzug von Frauen in das Parlament. Obwohl die Autorin zu Beginn des Romanes die Namen der ersten Frauen, die 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurden, nennt, hat sie als Protagonistin eine erdachte Person gewählt, die allerdings am Ende die Rede einer realen Politikerin hält. Während der gesamten Handlung ist erkennbar, dass die Autorin die historischen Fakten sehr gründlich recherchiert hat und immer wieder wie nebenbei einfließen lässt. Die Liebesgeschichte zu Justus von Ostwald sorgt für eine emotionale Nebenhandlung, die das Leben von Marlene durcheinanderwirbelt. Da der Roman zwischen mehreren Zeitebenen wechselt, erfährt der Leser die Geschehnisse aus den Jahren von 1898 bis 1919 in nicht-chronologischer Reihenfolge. Bisher habe ich kaum Bücher über die politischen Wirren von 1918 gelesen und war sehr interessiert daran. Der Autorin ist es schon mit dem Prolog gelungen mich zu fesseln. Deshalb habe ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt und war dementsprechend schnell am Ende angelangt. Die Handlung war durchgehend packend, allerdings haben mich die Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen oftmals gestört und meistens auch kurzzeitig verwirrt, obwohl ich nachvollziehen kann, warum die Autorin das Geschehen so erzählt.
Wirklich ein toller Auftakt! Starke und selbstbewusste Protagonistinnen und ganz nebenbei lernt man etwas über das Frauenwahlrecht und die Weimarer Republik. Die Autorin versteht es, die geschichtlichen Hintergründe sehr gut in die Handlung zu integrieren. Ich freue mich schon auf Band 2 und 3.
Ganz nett für zwischendurch, sehr viele Zeitsprünge, die grundsätzlich kein Problem darstellen, aber auch zwei verschiedene Point of Views. Fand ich zeitweise schwierig die Motivation beizubehalten, von der Geschichte eine spannende Thematik, die eigentlich 5 Sterne bedarf.
Interessante Thematik, aber nur ausbaufähig dargestellt
Die Grundgeschichte von Marlene ist gut gewählt und der Schreibstil ist flüssig lesbar, aber was mich persönlich echt stört, sind die öfter vorkommenden Zeitsprünge, die einen verwirren und man durcheinander kommt, wo man ist. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Autorin die historischen Fakten besser einarbeitet. Für mich war zu wenig drin
Eigentlich ein interessantes Thema, aber die Brisanz der schwierigen Anfänge der Demokratie und der politischen Emanzipation der Frauen wird leider zugekleistert mit Klischees von Liebe und Eifersucht. Mit dem entsprechenden Weichzeichner kann man sich die Geschichte gut am Sonntagabend im ZDF vorstellen zwischen Traums Hilfe und Rosamunde Pilcher. Und wieder nerven die ständigen Sprünge zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen und die nicht nachvollziehbaren Zeitsprünge, die mich nach etwa drei Vierteln in die Aufgabe getrieben haben.
Berlin 1919. Die ersten Wahlen nach dem Krieg haben stattgefunden und erstmals durften Frauen nicht nur wählen, sie durften sich auch wählen lassen. Marlene von Runstedt und Sonja Grawitz kandidieren beide aus unterschiedlichen Gründen und schaffen es als erste Parlamentarierinnen Deutschlands in die Nationalversammlung, die in Weimar die neue Verfassung des Deutschen Reichs verfassen wird. Man muss bei diesem Buch ein wenig vorsichtig sein. Es beschreibt den Weg, den Marlene und Sonja gehen, bevor sie gewählt werden, Weimar ist eher der Schlusspunkt des Buchs. Wir lernen also die beiden von der gemeinsamen Schulzeit in den neunziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts kennen und erfahren in Rückblenden was ihnen bis 1918 passiert ist. Diese Teile drehen sich im Großen und Ganzen um die persönliche Entwicklung der beiden und die Beziehung zu Justus von Ostwald. Während Marlene sich immer wieder entscheiden muss, ob sie lieber ihr privates Glück mit Justus genießen will, oder ihre beruflichen Pläne vorantreiben, arbeitet sich Sonja aus prekären Verhältnissen als Schauspielerin nach oben und sieht in Justus auch die Möglichkeit in der Gesellschaft aufzusteigen. In den Teilen, die in den Jahren 1918 / 19 spielen begleiten wir Marlene auch immer wieder bei ihrer Arbeit als Rechtsanwältin. Sie wird dann auch vom Kriegsministerium beauftragt die Rückführung der sogenannten Etappenhelferinnen von der Ostfront zu organisieren. Hierbei verschlägt es sie nach Warschau und sie hat dort auch die Möglichkeit mit Justus zusammen zu arbeiten. Mir hat die Geschichte an sich recht gut gefallen, allerdings bin ich weder mit Marlene noch mit Sonja so richtig warm geworden. Mir war die Dreiecksgeschichte um Justus irgendwie zu viel, vor allem da alle am Ende des Krieges bereits Mitte dreißig sind, sich in Gefühlsdingen aber manchmal eher naiv Verhalten. Wobei man dabei in Betracht ziehen muss, dass alle drei sicher Menschen ihrer Zeit sind und man heute wahrscheinlich viele Dinge anders angehen würde. Man merkt dem Buch deutlich an, wie viel Recherche die Autorin in auch kleine Details gesteckt hat. Die Geschichte mit den Etappenhelferinnen war mir komplett neu und auch die Ereignisse in Polen am Ende des Krieges waren für mich Neuland. Das Buch endet mit einem Paukenschlag und die Neugier, wie es mit Marlene und Sonja wohl weiter geht, wird geweckt. Von daher freue ich mich auf die Fortsetzung der Geschichte.









