Came for the Witze, stayed for the Geschichte.
Ein paar Mal schmunzeln durfte ich bei diesem Werk, immerhin. Dieses Buch ist ein weiterer Beweis, dass es Menschen, die auf Meme-Länge im Internet in unfassbar witzig sind, nicht automatisch auch auf Buchlänge vermögen. Es ist alles zu brav, zu vorhersehbar, zu sehr Recycling von Stangenware-Klischees. Da war ich schon kurz davor, abzubrechen. Wo ist die Derbheit, das Krasse, das unsere schöne Sprache braucht, um wirklich was hervorzukitzeln? Was ich dann aber nicht erwartete: Die Geschichte, die hat was. Es ist klein, es ist deutsch, aber es ist auch rührselig und sympathisch. Man kennt diese Menschen, die dort handeln, jeder von uns. Und so hörte ich auf, hier Schenkelklopfer zu suchen und ließ mich stattdessen ein bisschen in die Welt der Ahlmanns entführen. Und dann ... War's irgendwie ganz okay.











