Ein sehr interessantes und sehr aktuelles Thema , welches aus allen Bereichen beleuchtet wird . Mir persönlich ist es zu viel auf England bezogen und auch viele fachliche Wörter , welche ich nachschlagen musste und Studien auf welche sich bezogen wird . Mir persönlich, hat es das lesen dieses Buches erschwert. Man sollte auf jeden Fall konzentriert sein, keine leichte Kost für zwischendurch aber ein so wichtiges Thema.
Eine Lektüre für nicht mal gerade so nebenbei. Ich habe viel Wochen gebraucht bis ich es nun durchgelesen habe.
Ein komplexes Sachbuch, welches sich mit dem immer mehr um sich greifenden Thema des PERFEKTIONISMUS beschäftigt.
Im Job, Privatem, Alltag, der Gesellschaft.
In uns allen oder in den allermeisten schlummert er!
Auch in mir!
Deshalb hat mich dieses Buch angesprochen, um zu erfahren, was dahinter steckt. Und das ist erschreckend. Was diese Einstellung mit unserem Körper macht.
Wie die Gesellschaft uns damit manipuliert und wie sie damit funktioniert.
Gibt es ihn überhaupt? Einen gesunden Perfektionismus?
Welche fatalen Folgen hat er auf unser Leben? Und davon gibt es viele!!!
Wie beeinflusst er das Leben? Was hat er mit Macht, Wirtschaft, Wachstum, Geld und sogar Social Media zu tun?
Und was kann uns helfen, damit besser umzugehen. Wie kann ein anderer Blickwinkel auf den Perfektionismus die Welt verändern?
Gut recherchiert, trotzdem aufgelockert und flüssig geschrieben. Immer mal wieder Persönliches des Autors, gepaart mit Expertenmeinungen.
Learning aus dem Buch:
Einfach mal nicht alles perfekt machen! Das Leben genießen! Weniger Konsum, weniger streben nach dem Allerhöchsten, sondern die kleinen Dinge genießen, die auch eh viel glücklicher machen.
Kaputte Gesellschaften
Wie sehr willst die Menschen zerstören, liebe Gesellschaft? JA! Was dieser Autor erkannt hat
und endlich in Worten und Seiten zusammenfasst, spiegelt so ziemlich alles wieder, was wir
jungen Menschen tagtäglich erleben. Leistungsdruck von Geburt an, jeder muss schneller,
höher, weiter als die anderen. Und da wundert sich noch jemand, dass die Geburtenrate in
Deutschland auf dem Tiefpunkt ist.
Besonders interessant fand ich, dass hier einschlägige Wissenschaftlerinnen aus Deutschland
benannt wurde, die aussagekräftige Studien belegen konnten und es trotzdem immer genau
so weitergeht. Dieses Buch strotzt vor Beweisen und keinen scheint es zu interessieren. Ganz
im Gegenteil, die jungen Menschen, die das ernstnehmen werden verurteilt, geächtet und
niedergemacht.
Wer möchte in solch einer Gesellschaft leben? Wie kann man es verantworten, Kinder in
diese kaputte Welt zu setzen, die aus Profitgier immer nur noch kaputter gemacht wird?
Fragen, die ich mir seit Jahren stelle. Hier sind die Antworten! Erschütternd ehrlich und
aufschlussreich.
„Nie gut genug - Die fatalen Folgen des Perfektionismus und wie wir uns vom Selbstoptimierungsdruck befreien können“ von Thomas Curran präsentiert einen kritischen Blick auf den Perfektionismus, erreicht jedoch nicht die erwartete Tiefe und Überzeugungskraft. Mit einer Bewertung von 2/5 offenbart das Buch Schwächen, da es an wirkungsvollen Lösungsansätzen und einer klar strukturierten Argumentation mangelt. Curran berührt relevante Themen, jedoch bleibt die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Befreiungsansätze oft vage. Eine enttäuschende Lektüre für Leser:innen, die konkrete Anleitungen und tiefergehende Einsichten zum Thema Perfektionismus erwarten.
Tolles Sachbuch. Hab mehr Informationen erhalten wie gedacht. Super aufgearbeitet und nur zu empfehlen!
Puh, also ich hab ein Buch bekommen. Das mehr war drin, als ich erwartet habe. Es ist ein Sachbuch, dass das Thema Perfektionismus auf den Kopf stellt. Das was alles dann kommt. Hab ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Wo wir alles den Druck nach Perfektionismus findet und was alles damit zusammen hängt, war mir komplett neu.
Neben den ganzen sachlichen und gut recherchierten Buch, sind Grafiken dabei, die Thesen und auch Statistiken nochmal visualisieren und sehr gut darstellen.
Das Buch ist wirklich für alle, die sich mit sich selbst auseinander setzten möchten, aber auch alle diejenigen die die kommende Epidemie mehr erfahren wollen. Ja genau Epidemie, weil das ist eins der Punkte die hier genauer innerhalb dieses Büchlein genauer erklärt wird.
Es ist aber auch kein Buch zum durchsuchten, weil ich hab einfach gebraucht um die ganzen Infos zu fassen.
"Sie haben jedes Recht, Ihr großartiges Selbst mit all seinen Fehlern zu lieben und mit Leben zu erfüllen, wie auch unseren großartigen, unvollkommenen Planeten." - Dieser Schlusssatz beschreibt perfekt die Botschaft des Buches, das über die fast 300 Seiten hinweg viele erschreckende Dinge aufzeigt, aber trotzdem auf eine solch positive und ermutigende Note endet.
Schon das Cover vermittelt wunderbar die Botschaft des Buches - einfach gehalten, klare Linien und doch nicht perfekt mit dem verrutschtem i-Punkt.
Wirft man einen Blick ins Inhaltsverzeichnis, findet man eine sehr sinnvolle Strukturierung, was sich auch beim Lesen so weiterführt. Die Gliederung ist logisch aufgebaut und man wird geschickt von einem Punkt zum nächsten geleitet. Ich hatte nie das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo ich bin oder wovon der Autor spricht.
Im Gegenteil, auch durch die einfache und verständliche Sprache zusammen mit den persönlichen Anekdoten Currans kombiniert das Buch perfekt Fakten, Studienergebnisse und lockere Erzählungen. Die Anteile sind dabei genau passend verteilt, sodass es nicht trocken wird, aber man auch nicht nur an der Oberfläche bleibt.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich am Anfang noch manchmal das Gefühl hatte, der Autor redet etwas um das Thema drumherum und kommt nicht so schnell zum Punkt, wie es möglich gewesen wäre.
Die aufgezeigten Aspekte und Punkte sind ebenso erschreckend wie aufrüttelnd. Gerade als Person, die selbst zum Perfektionismus neigt, war es so lehrreich und half mir sehr, das Phänomen Perfektionismus und damit auch das eigene Verhalten besser zu verstehen. Kein Aspekt des Lebens wird vergessen und so entmystifiziert sich Perfektionismus nach und nach und man fühlt sich weniger hilflos, auch wenn man den Perfektionismus natürlich noch lange nicht überwunden hat. Doch auch dafür gibt es ein Kapitel und so endet das Buch mit ermutigenden Worten, interessanten Lösungsansätzen und auf eine positive Note.
Zunächst einmal finde ich das Cover schon mal sehr gelungen, da es schlicht und zugleich auffällig ist. Die helle Farbe mit der schlichten Schrift lässt einen direkt auf das Thema aufmerksam werden. Ich selbst habe auch viel mit Perfektionismus im Alltag zu tun und habe zuvor noch nie etwas über das Thema gelesen, weshalb ich mit hohen Erwartungen bzw. Erwartungen an „Aha-Momenten“ an das Buch ging. Außerdem möchte ich erwähnen, dass ich es sehr gut finde, wie immer mehr Awareness für mentale Gesundheit in allen medialen Bereichen geschaffen wird!
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die man unabhängig voneinander lesen kann. Jeder Teil beschäftigt sich mit dem Perfektionismus und wie man ihn erkennt bzw. ablegen kann. Mir hat besonders gut gefallen, dass der Autor behutsam und nicht zu „vorschreibend“ mit dem Leser umgegangen ist.
Es hätte an manchen Stellen jedoch etwas knapper sein können..
Zusammenfassend kann ich sagen, dass derartige Selbsthilfe Bücher ein individuelles Erlebnis für jeden sind, weshalb ich nicht mehr über den Inhalt weggeben möchte. Jeder der mit dem Thema zu kämpfen hat, hat hier auf jeden Fall nach dem Lesen dieses Buches einen neuen Blick auf die Ursprünge etc bekommen.