>> Er gehört zu deinem Training wie die Schuhe und der Soundtrack: Dein Fitness-Tracker, der deine Laufstrecke online teilt. Jeder weiß, wo du warst - und wieder sein wirst. Doch damit inspirierst du jemanden zu einem ganz besonderen Kunstwerk, den du besser nicht auf dich aufmerksam gemacht hättest.
Er trackt deine Initialen in eine digitale Karte. Sein Zeichen, dass du die Nächste sein wirst ...
Lauf, so schnell du kannst - es wird dir nichts nützen. Er erwartet dich. <<
Kommissar Jens Kerner & sein Team ermittelt wieder, und wie schon in den vorigen Teilen schafft Andreas Winkelmann eine atemberaubende Atmosphäre. Der messerscharfe Verstand des Ermittlerteams, das immer neue Zusammenhänge entdeckt, liefert sich ein Wettrennen mit dem Täter, der durch sein abgebrühtes Verhalten und seine Gerissenheit den gesamten Polizeiapparat in Atem hält.
Mir hat das Buch einige schaurig-schöne Abende auf der Couch beschert und ich freue mich schon auf meinen nächsten Winkelmann-Thriller.
Wenn der Hass auf starke Frauen ausartet, wird es wild
Jens ist Polizist und arbeitet im 33. Komessariat am Wiesendamm. In seiner Spätschicht kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorkommnisse - es verspricht eine anstrengende Nacht zu werden.
Dies ist mein zweites Buch von Andreas Winkelmann. Vor ein paar Jahren hatte ich „Nicht ein Wort zu viel“ gelesen und war gar nicht überzeugt. Ich wollte dem Autor aber nochmal eine Chance geben. Und siehe da „Die Karte“ hat mir soweit eigentlich ganz gut gefallen. Ist ein netter Thriller für zwischendurch durch. Nichts hochtrabendes aber mit einer gewissen Portion Spannung. Der Schreibstil ist eingängig und insgesamt kann man sich von der Geschichte ganz gut reinziehen lassen. Bestimmt bekommt Andreas Winkelmann noch mal einen Platz auf meinem SuB für zwischendurch:)
Ich werde einfach nicht warm mit Andreas Winkelmanns Thrillern. Die Spannung ist eher mäßig und sein Fokus liegt eher auf entspannter Atmosphäre anstelle konstantem Nervenkitzel. Das Ende hat mich auch nicht umgehauen.
Ich muss sagen ich fand das Buch durchaus spannend. Was mich allerdings gestört hat, ist die Tatsache (ACHTUNG SPOILER), dass der Täter einfach irgendein Random Dude war. Da kann man doch als Leser gar nicht mitraten während man das Buch liest, weil wie soll man auf Person X als Täter kommen, wenn diese nicht 1x im Buch erwähnt wird. Also Spannung ist da und wenn es einen nicht stört, dass man als Leser den Fall nicht lösen kann, dann ist es ein gutes Buch. Wenn man aber selbst Detektiv spielen will, eher ein Nein.
Ein wirklich sehe gutes Buch mit einem überraschendem Ende.
Das Buch ist toll geschrieben, so dass man es gut lesen kann. Hatte es in 3 Tagen durchgelesen, weil es mich absolut fasziniert hat und ein bisschen an Fitzek erinnert hat. Es war auch meines Erachtens der beste Teil der 4 Bände. Zusammengefasst würde ich es auf alle Fälle nochmal lesen und kann es jedem Leser, der Spannung sucht, nur wärmstens empfehlen.
... ich habe etwas länger an dem Buch gebraucht, weil es so gewaltig intensiv und ausführlich ist. Es ist sehr umfassend mit vielen beteiligten Personen und man weiss bis zum Ende nicht, wer der Täter ist und was ihn bewogen hat. Der Tod eines der Hauptprotagnisten hat bei mir ein zwei Tränchen hinterlassen... Es war wirklich wieder ein toller Krimi/Thriller und hier 4 🌟 dafür. .. Ich weiss nicht, ob die Serie weiter geht, ich werde erst mal davon Pause machen und andere Bücher lesen... vielleicht komme ich später nochmals darauf zurück...
SPOILER: ich hätte mir gewünscht, dass man den Täter schon aus dem Verlauf des Buches kennt und man deswegen irgendwas übersehen hat, aber es war literally einfach ne komplett neue Person.
Auch das letzte Buch dieser Reihe ist wirklich gelungen. Bis zum Schluss war ich mir der kompletten Zusammenhänge nicht bewusst.
Ich hoffe es kommt noch mehr zu Kerner und Oswald 🔪☺️
Die Karte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Handlung ist durchgehend spannend und sehr abwechslungsreich, sodass es definitiv nie langweilig wird. Immer wieder gibt es Wendungen, die alles infrage stellen und einen mitfiebern lassen.
Mir hat es besonders gut gefallen, dass ich mir bis zum Schluss absolut nicht vorstellen konnte, wer der Täter ist. Die Spannung bleibt konstant hoch und man wird regelrecht durch die Seiten gezogen.
'Wir nutzen unsere Zeit nicht. Wir glauben zwar, wir täten es, lassen sie viel zu oft aber einfach verstreichen. Planen für die Zukunft, erledigen, was uns leichtfällt, schieben dringende Dinge aber immer wieder hinaus ... bis es irgendwann zu spät ist dafür.'
Andreas Winkelmann hat mich ehrlich überrascht. So oft ich dachte, das ist des Rätsels Lösung und das ist sicher der Gesuchte, so oft kam es zu Wendungen. Zu keinem Zeitpunkt war die Spannung weg, hab diesen Band nur so durch gesuchtet.
Obwohl die Auflage schon etwas älter ist hat das Thema brandaktuellen Bezug. Das ein oder andere Learning war dabei, manchmal muss man die Dinge einfach machen, statt sie lose auf eine to do Liste zu schreiben und dann doch nie zu erledigen. Und ich werde mir vor meinem nächsten Lauf draußen noch überlegen, ob ich bei Strava nicht doch wenigstens Start und Endpunkt ausblende..
So viele Cliffhänger auch zwischendrin, es passiert so viel, aber der rote Faden zieht sich erkennbar durch. Krasse Story, absolute Leseempfehlung!
Vorerst der letzte Band der Reihe, diesmal nur mit Jens und einem Mörder der Jogger erdrosselt. Spannend und auch die Thematik Drogen kommt hier vor. Irgendwie kam Becca zwar in dem Buch vor aber ich hätte gern mehr von hier gelesen. Ich finde es auch schade, dass nun die Reihe endet. Gerade die Zusammenarbeit mit Hillmann fand ich toll.
„Die Karte“ von Andreas Winkelmann hat mir sehr gut gefallen. Durch den guten Schreibstil lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Es ist wahnsinnig spannend und behandelt ein hochaktuelles Thema.
Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass mir nochmal ein Buch von dem Autor gefällt, aber das hier hat mich komplett überzeugt.
Tolle Charaktere, viele Spannungsmomente und große Emotionen.
Absolute Leseempfehlung.
Die Story war phasenweise durchaus spannend, konnte mich aber trotzdem nicht wirklich fesseln.
Irgendwie war mir das zu konstruiert und einfach nicht meins. 🤷🏻♀️
Ich mag den Sprecher sehr gerne.
Dies war der letzte Teil der „ Kerner und Oswald“ Reihe.
Hab sie aber als erstes gehört. Tut der Story keinen Abbruch nur wenn man von den Ermittlern alles wissen will sollte man mit „ das Haus des Mädchen“ anfangen.
Es war ein spannender Fall. Das Setting Hamburg gefällt mir gut. Auch weil ich ein paar Jahre in der Nähe gewohnt habe.
Auf den Täter bin ich nicht gekommen und auch die Szenen die in die Geschichte reingeworfen wurden verwitterten mich. Das was Absicht.
Ich finde die Bücher zu hören viel besser als zu lesen. Freue mich auf die anderen Teile der Reihe und weiteren Geschichten von Winkelmann
Teil 4 einer tollen Thriller Reihe, die ich zufällig entdeckt habe- Bücherschrank sei Dank!
Wie die ersten Teile hat diese Geschichte einen super Schreibstil, man fliegt nur so durch die Geschichte. Viele Details zu den Hauptfiguren sind angenehm dezent und lenken nicht von der Handlung ab. Trotzdem wird die Geschichte dadurch rund und unglaublich tief .
Winkelmann ist auf jeden Fall eine Entdeckung für mich, bin gespannt ob die Geschichten außerhalb dieser Reihe genau so fesselnd sind.
Erneut ein unterhaltsamer Krimi aus Hamburg mit dem Duo Jens und Becca. Solider Plot, empathische Figuren, zum Ende hin wieder richtig spannend. Empfehlenswert.
Es war anstrengend die ersten 100 Seiten zu lesen, da kam ich mit dem Stil nicht klar. Es wird alles etwas altbacken obwohl es recht aktuell sein soll.
Nach hinten raus wurde es deutlich besser und ich muss sagen, das Ende hat mich nachdenklich gemacht.
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, du trackst deine tägliche Laufrunde mit einer App und jemand schaut zu.
Jemand, der deine Route nutzt, um ein grausames Muster zu zeichnen.
In Berlin werden Läuferinnen ermordet, und der Täter hinterlässt eine digitale Spur auf der Landkarte.
Als die junge Laura ins Visier des Killers gerät, beginnt eine Hetzjagd auf vertrautem Terrain.
Die Bedrohung lauert nicht in einer dunklen Gasse, sondern direkt auf der Lieblingsstrecke im Park. Doch was ist das Ziel dieses perfiden Spiels?
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Das Grundkonzept: Die Idee, eine alltägliche Aktivität wie das Laufen und Tracking-Apps für einen Thriller zu nutzen, ist absolut genial und erzeugt eine beklemmende Gänsehaut-Atmosphäre.
• Der Schreibstil: Wie von Winkelmann gewohnt, ist das Buch ein rasanter Pageturner. Spannend, flüssig und man will eigentlich immer wissen, wie es weitergeht.
• Die Grundspannung: Die Bedrohung ist von Anfang an greifbar und die Atmosphäre bleibt durchgehend hoch.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Der Einstieg: Auch hier hatte ich anfangs wieder meine typischen 'Winkelmann-Schwierigkeiten', bei den vielen Figuren und Zusammenhängen den Überblick zu behalten.
• Logiklücken im Finale: Leider stolpert die Story am Ende gewaltig. Die Motivation des Täters für die Morde am Anfang blieb für mich völlig unklar es wirkte fast so, als wären die Opfer nur Spannungsfüller ohne echten Bezug zur Haupthandlung.
• Verschenktes Potenzial: Das Motiv der Karte als "Kunstwerk" oder Botschaft verpufft im Finale leider völlig und bekommt nicht die tiefere Bedeutung, die man nach dem starken Aufbau erwartet hätte. Das Ende wirkte insgesamt sehr überhastet.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Ein Thriller, der mit 4 Sternen groß anfängt, mich dann aber im Finale so unbefriedigt zurückgelassen hat, dass ich auf 3,5 von 5 Sternen korrigieren musste.
Die Spannung lohnt sich definitiv, aber wer einen bis ins Detail logischen Plot braucht, wird am Ende eventuell etwas enttäuscht sein.
Ein packender Pageturner, der leider auf der Zielgeraden etwas außer Puste gerät.
Erster Winkelmann dieses Jahr und der war leider...nicht gut.
Erster Winkelmann dieses Jahr und der war leider...nicht gut.
Irgendwie hat mich das ganze Buch an das letzte Buch von Winkelmann erinnert ("Der Fahrer")
welches ich letztes Jahr gelesen habe und das fand ich tatsächlich auch schon nicht gut.
Obwohl es mein Lieblings Ermittlerteam ist kam wieder keine rechte Spannung auf. Es war interessant, keine Frage, aber auch hier habe ich mich eher durch die Kapitel geschleppt.
Ich würde Winkelmann immer wieder eine Chance geben weil da wirklich ein paar richtige Schmuckstücke von ihm in meinem Bücherregal sind, aber das war leider nichts. Würde persönlich auch nicht sagen das es ein Thriller war. Vielleicht ein netter Krimi aber für einen Thriller war mir das zu unspektakuläre. Noch dazu war das Ende irgendwie sehr weit hergeholt bzw. der Mörder und dessen
"Beweggründe" zu Morden.
Gefällt mir nach dem ersten Band am besten aus der Reihe. Auch wenn es zwischendurch ein wenig langatmig war und teilweise ein wenig Verwirrung durch die vielen Namen entstand war es ziemlich spannend und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet, obwohl der Wink mit dem Zaunfahl da war ☺️
Denn Anfang fand ich echt schwer. Bin nur langsam vorran gekommen. Desto weiter ich kam desto spannender würde es. Also eigentlich echt tolles Buch und die Spannung steigt.
spannender Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen
es ist das erste Buch, das ich von Winkelmann gelesen habe aber sicher nicht mein letztes
Bei "die Karte" handelt es sich um Band 4 der Jens Kerner Reihe, man versteht die Handlung jedoch problemlos auch ohne die anderen Bücher zuvor gelesen zu haben, so wie in meinem Fall
der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Perspektiven wechseln zwischen den einzelnen Personen inklusive dem Täter, was ich persönlich immer sehr mag
Die vielen Hinweise und zum Teil falschen Fährten sind so gut gelegt, dass man bis zum Schluss miträtselt und am Ende doch überrascht wird - wenn man auch einige Details im Laufe des Buches bereits eraten kann
alles in einem ein wirklich guter Thriller, den ich nur empfehlen kann
Wiedereinmal ermitteln Jens und Rebecca in einem neuen Fall. Und dieser bietet wieder sehr viel Nervenkitzel.
Das Thema rund ums Laufen fand ich sehr spannend, vor allem da ich selber öfter laufen gehe. Ab Seite eins ist es wieder spannend und Winkelmann verschafft einem wieder einige Gänsehautmomente.
Das Ende war etwas schnell, aber die Auflösung war trotzdem gut und ich bin natürlich wieder nicht draufgekommen.
Insgesamt hat mir die Reihe und vor allem auch die Geschichte zwischen Becca und Jens sehr gut gefallen. Da ich die Charaktere alle echt gerne mochte, bin ich etwas traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist.
Eine sehr gute Geschichte mit spannendem Setting. Nur das Ende hat mich nicht zu 100 % überzeugt – die Auflösung wirkte auf mich etwas konstruiert und zu plötzlich . Trotzdem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich habe erst im Nachhinein herausgefunden, dass es der vierte Band einer Reihe ist, von der ich sonst noch keinen Teil gelesen habe, aber davon habe ich während des Lesens nichts gemerkt.
Einfach spannend, kurzweilig und dieses Mal auch mit viel Emotionen! Wie die verschiedenen Geschichten dann zueinander führen einfach unerwartet! Klare Leseempfehlung!
Hab alle 4 Teile jetzt in kurzer Zeit durchgesuchtet und man fiebert vollkommen mit, bei jedem Teil.
Was diesen aber hier besonders macht, ist wie sehr man an diesem Punkt mitfühlen kann, sich ähnlich zermürbt fühlt wie die Charaktere.
Es ist eben nie alles so fancy und klar wie im ständigen true crime und feiern sollte man es schon gar nicht.
Aber: dieser Teil hat einiges zum Nachdenken an social commentary und eigentlich geht mir sowas immer super schnell auf den Sack - aber hier nicht.
Die Reihe lässt einen vor allem dankbar zurück. Für all die Menschen, die sowas im echten Leben tun und versuchen uns alle damit vor dem Schlimmsten zu bewahren. Und natürlich kann das nicht immer klappen, wir sind ja alle nur Menschen.
Auch dieser Thriller ist gut geschrieben. Das Buch gehört zu dem vierten Teil der Reihe und ist eines der schwächeren Bücher. Die anderen Teile sollten unbedingt vorher gelesen werden, um die Beziehungen und die Gefühlslage der Hauptperson nachvollziehen zu können. Die Auflösung des Falls ist logisch erklärt, jedoch ohne Wow-Effekt.
Eva, die Frau von Laura Windmüller geht abends immer laufen. Währenddessen sind sie über eine App in Kontakt. Jedoch fängt dann der Notfall Countdown am und Laura bekommt eine Nachricht auf ihr Handy mit ,,Ihr läuft die Zeit davon!‘‘. Laura macht sich sofort auf die Suche nach Eva. Kurz darauf findet man Eva stranguliert in der Nähe des Hafens. Und der letzte Mensch, der zuvor mit Eva gesprochen hat, war Jens Kerner, da ein Nachbar in der Nähe ihres Hauses niedergestochen wurde…
Ich habe erst im Nachhinein herausgefunden, dass dies der vierte Band einer Reihe ist… aber ich muss ehrlich sagen, dass man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Mir hat beim Lesen überhaupt nichts gefehlt, daher empfand ich das auch nicht so als Problem. Zurück zur Geschichte: die Geschichte beginnt direkt spannend, denn es passiert ein Mord. Für einen Thriller ist das ein super Einstieg. Es bleibt durchweg spannend und wird nie langweilig.
Der Autor schafft es auch aktuelle Themen wie die Pandemie mit in sein Buch einzubauen, was ich genial finde. Außerdem find ich die Idee super mit den realen Handlungsorten in Hamburg. Mit diesem Buch schafft der Autor es, dass man selbst über sich und die sozialen Medien nachdenkt. Und ob es wirklich so schlau ist, alles Mögliche und vor allem seinen Aufenthaltsort öffentlich zu teilen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und mir waren alle sympathisch. Super fand ich auch, dass es sich um ein lesbisches Pärchen handelt, das gibt es in Thrillern ja auch nicht so oft. Laura war mir zu Beginn ein wenig suspekt, aber das hat sich im Laufe der Geschichte auch wieder gelegt. Von Eva hätte ich gerne noch ein bisschen mehr gelesen, aber da hat mir der Mörder leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Außerdem hat mir das Ermittler Duo echt gut gefallen. Die beiden sind echt süß zusammen und ich habe die beiden sehr gerne begleitet. Nebenbei fand ich es super, dass die Protagonistin eine Rollstuhlfahrerin ist, denn das sensibilisiert noch zusätzlich. Auch wenn man merkt, dass sie auf eine gewisse Art und Weise eingeschränkt bzw. benachteiligt ist.
Dies war mein erstes Buch von Andreas Winkelmann. Der Schreibstil hat mir total gut gefallen, er war flüssig und fesselnd. Als Leser wurden wir von ihm direkt in den Bann gezogen, dieses Buch hat süchtig gemacht und ich musste immer weiterlesen. Der Lesefluss war in keiner Weise gestört und es war immer spannend. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich ebenfalls total gut fand.
,,Die Karte‘‘ wird definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Winkelmann gewesen sein. Dieses Buch hat mich von Anfang an fesseln können und ich musste mich teilweise regelrecht dazu zu zwingen, es aus der Hand zu legen. Auch die tollen Beschreibungen von Hamburg haben mir unfassbar gut gefallen. Ich war leider noch nie dort, jedoch möchte ich gerne mal dahin fahren. Als Leser fiebert man bis zum Schluss mit den Protagonisten mit und selbst das Ende war für mich überraschend, denn für war dies eine Überraschung. Eine dicke Empfehlung von mir!
Lennart Wolf, wollte eigentlich nur den Müll raus bringen und in Ruhe eine rauchen, als er plötzlich jemanden sieht der die Nachbarn ausspioniert.
Er verfolgt den möglichen Einbrecher, wird von ihm überrumpelt und bekommt ein Messer ins Auge. Jens Kerner kommt zur Umfallstelle, doch der Täter ist längst geflüchtet.
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Kurz darauf wird Jens Kerner zu einem nächsten Fall gerufen. Seine Kollegin Becca Oswald hat eben einen Mann auf einem Fahrrad beobachtet der einen menschlichen Unterschenkel durch die Straßen fährt. Dann wird auch noch eine Joggerin brutal ermordet.
Kurz vor ihrem Tod hat die Joggerin einen Alarm in ihrer Lauf-App eingeschaltet und ihrer Lebensgefährtin eine Nachricht geschickt, dass sie sich beobachtet fühlt.
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Es dauert nicht lange und der Täter schlägt erneut zu. Wieder ist es eine Joggerin, die ihre Laufstrecke trackt und in einer Community online stellt.
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Alles etwas viel auf einmal, aber man kommt sehr gut rein in die Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Ermittler sind symphatisch.
Der Einstieg war spannend, doch mitten drin gab es einen Durchhänger.
Mich haben die ganzen Frauen in diesem Thriller ziemlich genervt. Jede dieser Frauen sind super emanzipiert und haben einen Hass auf Männer. Was jedesmal aufs neue einen an den Kopf geworfen wird. Mir war das eindeutig zu viel.
Der Schluss wurde langsam wieder spannender doch die Auflösung fand ich sehr merkwürdig. Der Täter hatte für mich nichts mit dem Thema zu tun. Da hätte ich mir gern mehr Bezug zum Titel und der App gewünscht.
Band 4 von Oswald und Kerner konnte meiner Meinung nach diesmal nicht mit dem Vorgänger mithalten.
Trotzdem freue ich mich auf einen weiteren Teil. Jens Kerner und Becca Oswald sind mir schon sehr ans Herz gewachsen.