17. Juni
Rating:1

Langweilig

Eigentlich weiß ich gar nicht so richtig, was ich dazu schreiben soll. Es war einerseits langweilig und oft wurden die Textpassagen sinnlos in die Länge gezogen. Andererseits kam weder Spannung auf, noch entstand, wenn man so will, "Empathie" zu den Protagonisten. Die Dialoge der Protagonisten wurden wie eine Wurst durchgezogen, ohne Punkt und lediglich mit Kommata getrennt. Normalerweise ärgere ich mich nicht über Bücher, aber in diesem Fall ärgere ich mich darüber, dass ich es nicht abgebrochen habe, da ich mir erhoffte, dass es vielleicht doch besser wird. Inhaltlich geht es darum, dass der Großteil der Wähler von der Regierung verdonnert wurde, weil sie weiß gewählt haben und die Staatsmänner sich das nicht erklären konnten. Damit brachten, nach Ansicht der Regierung, diese Wähler die demokratische Ordnung aus dem Gleichgewicht. Verschiedene Konsequenzen wurden später in Betracht gezogen und umgesetzt. Ich kann es keinesfalls empfehlen, obwohl das Thema per se, sehr spannend hätte sein können.

Die Stadt der Sehenden
Die Stadt der Sehendenby José SaramagoRowohlt
23. Sept.

Abgebrochen. Nicht etwa wegen des Inhalts. Rein der Schreibstil war einfach absolut furchtbar. Wörtliche Rede nicht nur nicht mit Anführungszeichen markiert, sondern mehrere wörtliche Reden verschiedener Menschen in einem Satz, ausschließlich von Kommata getrennt. Nein, wenn schon die Thematik anstrengend ist, muss doch wenigstens der Textfluss so sein, dass er nicht noch verjagt.

Die Stadt der Sehenden
Die Stadt der Sehendenby José SaramagoRowohlt