Leider abgebrochen, sehr schwer zu lesen, unnötig verstrickt und langweiliger Anfang

Als Historikerin fand ich das Buch sehr ansprechend - es ist zwar reine Fiktion aber der Sprachduktus trifft schon sehr die damalige Sprache und es vermittelt die damalige Denkweise und Ansichten zum Thema der Hexenverfolgung. Es ist ansprechend zu lesen und man verliert auch gerne mal den Faden, aber wen das Thema interessiert, findet hier ein gutes Buch.
wouldn’t read it again
tbh i really liked the historical insight, but i barely made it through the book:“) it was super slow-paced and boring. many passages felt like unnecessary fillers in order to make the book longer.

Tolles Buch, das ein wichtiges Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte lebensnahe und kurzweilig aufarbeitet.
Ich muss sagen, dass mich das Buch positiv überrascht hat. Die Autorin schafft es hervorragend, den Zeitgeist einzufangen. Dabei stützt sie sich natürlich auf historische Dokumente. Dennoch wird das Buch nicht langweilig präsentiert. Das liegt vor allem daran, dass Rivka Galchen uns einen Mix verschiedenster Erzählweisen darstellt. Da gibt es natürlich die Erzählung der Hauptperson - Katharina Keppler - die selbst nicht lesen und schreiben kann; ergänzt wird dieser Erzählung mit Protokollen von Vernehmungen sowie Briefen und die Erzählung ihres gerichtlichen Beistands. So kommt Abwechslung in die Erzähltruktur und wir bekommen Einblicke in das Denken und Fühlen der Menschen während des 30-Jährigen Krieges. Sehr schön beschreibt die Autorin, wie wichtig die persönlichen Beziehungen in einer kleinen Gemeinde wie Leonberg sind, aber auch, wie schnell die persönlichen Beziehung zum Verhängnis werden können, wenn man jemanden Schaden zufügen möchte oder einen Sündenbock sucht. Die Folter - ein zentrales Element der damaligen Rechtsprechung - wird leider nur am Rand behandelt. Ich hätte mir da gerne noch mehr Einblick gewünscht. Nicht zwingend eine Folter literarisch ausgeschmückt, aber die Autorin hätte stärker thematisieren können, wie der Ablauf der Tortour von Statten ging. Ein großes Dankeschön an @buch.entdeckerin für den tollen BuddyRead. Gerne wieder :) Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ (4,5 von 5 Sternen) Autorin: Rivka Galchen Verlag: Rowohlt Seiten: 320 Genre: Historischer Roman Übersetzung: Grete Osterwald Ersterscheinung: 2024 Meine Version: E-Book

Ein interessanter Einblick in einen der längsten Hexenprozesse
Dieses Buch las ich im Buddyread☺️. In dem Buch, von Rivka Galchen, geht es um Katharina Kepler (Mutter von dem Astronom und Physiker Johannes Kepler). Sie wird der Hexerei beschuldigt und ihr soll der Prozess gemacht werden. Es war zur damaligen Zeit eines der längsten Hexenprozesse den es gab, von 1615-1621, im württembergischen Land. Ein historischer Roman, der sehr nah an die wahren Begebenheiten der Familie Kepler ran kam. Nichts desto trotz Fiktion beinhaltet. Diese Balance fand ich sehr gut gehalten von der Autorin. Es spiegelte relativ detailliert die damalige Zeit wieder (Pest, kurz vorm 30 jährigen Krieg). Interessant waren auch die Gerichtsprotokolle der Klagenden und der Angeklagten. Also, da weiß der Eine vom Anderen nichts und da sieht man mal, was das Hören sagen und Gerede von Dritten anrichten konnten und teils heute noch können. Wir begegnen diesen Themen, leider, auch heute noch auf der Erde... starke Frauen, starke Meinungen, auskennen in Dingen die andere nicht können, Neid, ecetara ecetara. Ein Buch, dass für mich sehr lesenswert war, weil mich der Bereich Geschichte einfach schon immer interessiert. Und ich jeder Person es empfehlen kann, die dafür auch etwas über hat📖🥰
Abgebrochen
Leider musste ich das Buch nach fast 120 Seiten abbrechen. Wie sehr ich dieses Buch auch mögen wollte, aber ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist der damaligen Sprache empfunden, was zunächst sehr gut ist. Jedoch konnte ich dadurch keine Bindung zu den Charakteren aufbauen.

📖 Leseeindruck 📖 Jeder weiß, dass deine Mutter eine Hexe ist von Rivka Galchen übersetzt von Grete Osterwald erschienen im Rowohlt Verlag, 6/2024 Ein historischer Roman über den wohl bekanntesten deutschen Hexenprozess gegen Katharina Kepler - Mutter des Astronoms und Mathematikers Johannes Kepler. Die Geschichte wird anhand einer Ansammlungen von Briefen, Berichten, Zeugenaussagen und Verteidigungsschriften erzählt und hält sich sehr an die damalige Art zu sprechen. Das ist sehr authentisch und entwickelt eine ganz eigene Spannung, war für mich emotional aber nicht so einbindend. Katharinas Leben wird aus ganz vielen Perspektiven ausgebreitet und besonders aus den Diskrepanzen entsteht eine stetig ansteigende Suspense. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie schwierig es in der damaligen Gesellschaft war als rechtschaffen zu gelten und das abweichende Meinung schnell als Ketzerei und Boshaftigkeit ausgelegt wurde. Die Authentizität aus der gründlichen historischen Recherche ist eine der großen Stärken der Geschichte. Leider bleiben viele Personen jedoch auf ihre kurzen Auftritte beschränkt und verblassen schnell. Auch das Ende hat mich nicht vollständig abgeholt, es kam ein wenig beiläufig daher. Hier hätte ich mir einen umfangreicheren Augenzeugenbericht gewünscht. Trotzdem ist es eine besondere Erzählung, die einem spannenden Zeitzeugenbericht gleicht.
Ich hab mich so sehr durch dieses Buch gequält - die Prämisse und Story war sehr vielversprechend, die Umsetzung einfach nur meh.
I enjoyed it, especially the writing and that’s it’s based on real events with some added spice. Interesting insight into the witch hunt
I adore this book. It is unlike most other witch trial books: it isn't tense or overly dramatic and avoids the typical clichees of historical fiction. It doesn't read that historical at all, apart from keeping the circumstances and values of the people of that time, it is written pretty modern and relatable. And that fits so well, showing that we aren't that far away from this behaviour, that I didn't mind not beeing able the immerse myself into the time period. It's also super funny without drifting into a comedy, the feelings and motives of the characters are still front and center, and the characters became very dear to me. I also love how scenes from the trial are sprinkled throughout the book instead of putting it at the end, I think it puts things into perspective.











