Diese Kurzgeschichte handelt von 2 Mädchen aus einem Waisenhaus, welche sehr unterschiedlich sind. Sie entwickeln sich auseinander und begegnen sich auch als Erwachsene wieder.
Eingangs wird erwähnt, dass ein Mädchen weiß ist und das andere schwarz, aber nicht, wer wer ist. Unwillkürlich sucht man nach Anzeichen, wer nun wer ist. Man erkennt selbst ein Rassist zu sein, wenn nicht willentlich so doch unwillkürlich und latent.
Der Titel verrät auch etwas über die Erzählweise. Allerdings lege ich einfach ans Herz, das Buch zu lesen, es sind 44 Seiten zzgl Nachwort.
Eine kraftvolle Erzählung die zwar kurz ist aber im Kopf dann sehr eindrücklich. Besonders das Nachwort von Zadie Smith bringt einen dazu noch intensiver über einen selbst nachzudenken. Ich hab es jetzt schon mehrfach weiter empfohlen.
Ich dieser kurzen Erzählung schafft Toni Morrison so viel: sie spielt mit den Erwartungen der Lesenden, verwebt das geteilte Schicksal zweier Frauen klug mit Gesellschaftskritik, um uns letztlich auf die eine essenzielle Frage zu führen, die und trennt uns eint: wie geht es uns? Ein kleines Kunstwerk.
Roberta und Twyla lernen sich in der kurzen Erzählung von Toni Morrison im Kinderheim kennen, werden Freundinnen, verlieren sich dann aber aus den Augen. In unterschiedlichen Etappen treffen sie sich wieder. Man erfährt, dass beide unterschiedliche Hautfarben haben, jedoch nicht wer von den beiden welche Hautfarbe hat. Gerade diese Prämisse hat mich sehr neugierig gemacht. Ich war etwas enttäuscht, dass es dabei keine Auflösung gibt. Ich hab mich sehr schnell festgelegt, welches der Mädchen welche Hautfarbe hat, Morrison lässt mich aber innerhalb der Erzählung immer wieder zweifeln - Auch Zadie Smith ging es so, die das Nachwort zum Buch geschrieben hat. Ein sehr lesenswertes Experiment, was mit den eigenen Erwartungen und Vorurteilen spielt. Ich hätte mir das Buch etwas länger gewünscht, besonders das Thema um Maggie hat sich mir nicht ganz erschlossen.
Eine kurze Geschichte über zwei Frauen, bei denen Toni Morrison bewusst nicht offenbart, welche von ihnen schwarz und welche weiss ist. Spannend, welche Gedanken einem selbst durch den Kopf dabei gehen und warum man überhaupt wissen möchte, welche welche Hautfarbe hat. Das (lange) Nachwort von Zadie Smith befasst sich nochmals intensiv mit der Geschichte, für mich etwas zu vertieft.
Eine Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die von Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Vorurteilen überschattet wird: Toni Morrison erzählt in "Rezitativ" eine ebenso kurze wie intensive Geschichte, die uns Leser:innen mit unseren eigenen Zuschreibungen konfrontiert. Morrison (1931–2019), Nobelpreisträgerin für Literatur, zählt zu den bedeutendsten Stimmen der afroamerikanischen Literatur. Als Lektorin, Autorin und Essayistin hat sie nicht nur das literarische Feld geprägt, sondern auch das Bewusstsein für schwarze Stimmen weltweit gestärkt.
Worum geht’s genau?
Twyla und Roberta lernen sich als Achtjährige in einem Kinderheim kennen. Sie sind beide Außenseiterinnen, geben einander Halt – und verlieren sich später wieder aus den Augen. Doch das Leben führt sie immer wieder zusammen: in einem Diner, in einem Supermarkt, bei Protesten. Was die beiden verbindet, ist eine gemeinsame Vergangenheit, doch ihre Lebenswege trennen sich. Von Anfang an wissen wir: Eine von ihnen ist schwarz, die andere weiß – doch welche welche ist, bleibt offen. Morrison lässt uns bewusst im Unklaren und macht daraus ein literarisches Experiment, das uns zwingt, über unsere eigenen Stereotype nachzudenken.
Meine Meinung
Wir haben das Buch im Buchclub gelesen – und ich kann nur sagen: Was für ein Ritt. Die Erzählung selbst umfasst knapp 40 Seiten, ergänzt durch ein ausführliches Nachwort von Zadie Smith. Ohne dieses Nachwort hätte ich vermutlich den Kern nicht vollständig erfasst, denn auch ich bin in Morrisons sorgfältig gelegte Falle getappt: Ganz selbstverständlich habe ich beim Lesen versucht, die beiden Mädchen einer Hautfarbe zuzuordnen. Erst später durch das Nachwort wurde mir klar, dass genau das der Punkt ist. Morrison schrieb Rezitativ 1983, doch die Aktualität ist frappierend. Sie zeigt, wie schnell wir in Stereotypen denken – anhand von Kleidung, Verhalten, Berufen oder Herkunft.
Der Text ist knapp, aber dicht. Jedes Wort sitzt, jedes Bild ist präzise gesetzt. Zadie Smith’ Nachwort erweitert den Blick noch einmal enorm: Sie beschreibt, wie Morrison das Experiment bewusst konzipiert hat und wie es uns zwingt, über Kategorien wie „schwarz“ und „weiß“ hinauszudenken – hin zu dem, was Menschen wirklich verbindet. „Eine Rätselgeschichte also ein Spiel. Nur dass Toni Morrison eben nicht spielt. Es war ihr sehr ernst damit, als sie Rezitativ als » Experiment» bezeichnete. Und das Versuchskaninchen bei diesem Experiment ist das Publikum.“ (S. 49). Diese Leerstelle zwingt uns, eigene Vorurteile zu reflektieren. Für mich hatte dieses Experiment mehr Wirkung als viele theoretische Abhandlungen über Rassismus.
Fazit
Rezitativ ist eine außergewöhnliche Erzählung, die uns unsere eigenen Vorurteile vor Augen führt, ohne belehrend zu sein. Kurz, präzise, klug und von zeitloser Relevanz – eine Lektüre, die in Schulen gelesen werden sollte. Empfehlenswert für alle, die sich mit Rassismus, Identität und literarischen Experimenten auseinandersetzen wollen, weniger für jene, die eine klassische, abgeschlossene Erzählung erwarten.
Ich habe Rezitativ als ein sprachlich reduziertes, aber emotional tiefes Werk erlebt. Morrison zwingt einen geradezu, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen ohne je eine klare Antwort zu geben. Die Konstruktion der Geschichte zwischen den Zeilen ist faszinierend und gleichzeitig herausfordernd. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Spannung und soziale Reibung in so wenig Text passt.
Die Figuren wirken gleichzeitig nah und distanziert, was mich beim Lesen oft irritiert, aber auch dazu bringt, innezuhalten. Es bleibt ein Gefühl von Unbehagen zurück, nicht unangenehm, sondern produktiv. Ich habe mich öfter dabei ertappt, automatisch Kategorien im Kopf zu bilden, nur um festzustellen, dass genau das der Punkt ist.
Ein Buch, das weniger gelesen als reflektiert werden will.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Zwischen Wahrheit und Vorurteil: Ein literarisches Experiment
Toni Morrisons einzige Kurzgeschichte ist ebenso raffiniert wie herausfordernd. In Rezitativ wird bewusst offengelassen, welche der beiden Protagonistinnen – Twyla oder Roberta – Schwarz oder weiß ist. Diese bewusste Erzählentscheidung ist kein Kunstgriff, sondern ein zentrales Element der Komposition: Morrison fordert ihre Leser dazu auf, die eigenen Vorannahmen, Lesegewohnheiten und tief verankerten Stereotype zu hinterfragen. Die Suche nach vermeintlichen Hinweisen auf ethnische Zugehörigkeit wird so zur Auseinandersetzung mit internalisierten Denkmustern.
Die Geschichte verhandelt auf engem Raum große Themen: Rassismus, Klassenzugehörigkeit, soziale Ungleichheit, Erinnerung und moralische Verantwortung. Dabei lebt der Text nicht von äußeren Ereignissen, sondern von Leerstellen, Widersprüchen und ambivalenten Erinnerungen. Was „wahr“ ist, bleibt oft offen – etwa im Fall der Figur Maggie, einer stummen Frau aus der Kindheit der beiden Protagonistinnen. Unterschiedliche Rückblicke auf sie werden zum Prüfstein für Wahrheit, Schuld und Verdrängung.
Morrisons Sprache ist auffallend reduziert – ein bewusster Verzicht auf Ausschmückung, der den Blick auf das Wesentliche lenkt: auf das, was unausgesprochen bleibt. Gerade diese formale Zurückhaltung steht im starken Kontrast zur inhaltlichen Tiefe.
Rezitativ ist kein klassisches Erzählen, sondern vielmehr ein literarisches Experiment, das Identitätskategorien dekonstruiert und gesellschaftliche Zuschreibungen infrage stellt. In seiner Präzision, seiner Strenge und seiner Offenheit für Mehrdeutigkeit wirkt der Text verstörend aktuell – besonders in Zeiten, in denen Identitätspolitik und Erinnerungskultur verstärkt im Fokus stehen.
Das Nachwort ist länger als die Geschichte selber, aber auch sehr lesenswert.
An Teilen hat sich das Nachwort (für mich) in die Länge gezogen aber insgesamt ein sehr tolles Buch, was einen an der ein oder anderen Stelle an seiner eigenen Wahrnehmung zweifeln lässt und zum reflektieren anregt.
Die Frage ob Schwarz oder Weiß ?! Wir Leser als Versuchskaninchen 🤍🖤🐇
Toni Morrisons außergewöhnliche Erzählung „Rezitativ“ war explizit als Experiment gedacht. Alle rassifizierenden Codes sollten in dieser Erzählung entfernt werden, die für eine Schwarze und eine weiße Figur und die jeweils mit ihrer Race verbundenen Identität, von grundlegender Bedeutung sind.
Die beiden Figuren, um die sich „Rezitativ“ dreht, sind Roberta und Twyla. Beide sind von Armut gebeutelte, achtjährige Mädchen, welche in staatlicher Obhut in einem Kinderheim, vier gemeinsame Monate verbringen.
Es beginnt mit einer Schilderung Twylas: „Meine Mutter tanzte die ganze Nacht, und die von Roberta war krank.“ Später werden sie zusammen auf ein Zimmer gesteckt, einem „fremden Ort […] zusammen mit einem Mädchen von ganz anderer Hautfarbe“.
Egal wie akribisch man liest, es bleibt offen, welches der Mädchen schwarz und welches weiß ist.
Wir erfahren viel über ihr Leben, ihre Kleidung, ihre Beziehungen, ihre Artikulationen, später von ihren Kindern - aber das wesentliche Detail wird uns nicht mitgeteilt.
Man kann diese Geschichte wie eine Mysterygeschichte oder ein Rätsel wahrnehmen, nur dass wir am Ende nicht des Rätsels Lösung erhalten.
Toni Morrison nimmt ihren Erzählungsaufbau, das Experiment, sehr genau und am Ende bleiben wir Leser als Versuchskaninchen zurück.
Ohne die Querverweise, die die Kommentatorin vornimmt und Vorkenntnisse anderer Werke der Autorin ist die Bedeutung der Geschichte und die Dekonstruktion des "Schwarz"-Seins und "Weiß"-Seins nicht zu erkennen. Außerdem geht durch die Übersetzung des Buches viel von der sprachlichen Kunst verloren, die die Kommentatorin beschreibt. Wer dieses Buch lesen will, liest es besser in der Originalfassung.
Diese Erzählung ist gerade mal 44 Seiten lang, aber - oh boy - hat sie es in sich. Twyla und Roberta verbringen mit acht Jahren vier Monate gemeinsam in einem Kinderheim. Weil die Mutter der einen krank ist und die andere gerne die Nächte durchtanzt. Eins der Mädchen ist schwarz und das andere weiß.
Welches Mädchen welches ist, verrät Toni Morrison gezielt nicht, sondern schickt einen vielmehr auf eine Reise, die einen sich selbst und die eigenen Vorurteile hinterfragen lässt. Und einen vor allem vor die sehr unangenehme Frage stellt: Warum ist es so wichtig, die Antwort zu wissen?
Ich weiß jetzt schon, dass dieses Buchlein in mir weiterarbeiten wird und ich es noch oft in die Hand nehmen werde.
Ein Mädchen schwarz, ein Mädchen weiß, findet man als Leser:in heraus welches von den beiden?
Für mich waren sie beim Lesen in erster Linie Menschen, ich hatte nicht das Bedürfnis dies herauszufinden.
Mit einem grossartigen Nachwort von Zadie Smith.
Interessanter Selbstversuch! Welche Eigenschaft sortiert mein Hirn welcher Hautfarbe zu.
Schwarz oder weiß? - gibt es überhaupt charakteristische Merkmale in Benehmen, Charakter, Sprache, Sozialverhalten...?
Sehr kluge Erzählung - in manchen Teilen für mich nicht zu erfassen. Deswegen war ich dankbar für die ausführliche Besprechung, die sich anschloss.
Ich weiß, ich werde noch weiteres von Toni Morrison lesen!
Cave: evtl Spoiler
Klug, eloquent, menschlich bringt sie in dieser Kurzgeschichte ganz wesentliches zum Ausdruck - Rassismus und die daraus folgenden Strukturen sind Menschen gemacht. Sie überführt den Leser durch ihre Protagonistinnen, wir müssen nicht wissen welche Hautfarbe jemand hat um die Strukturen rassistischen Denkens und Handelns zu erkennen, das wiederum bedeutet es liegt an uns, wir müssen so nicht leben und denken, es ist veränderbar.
Über die Hälfte des Buches enthält Zadie Smith' Nachwort. Für mein empfinden zuviel, ich will die Freiheit haben, selbst zu denken und zu verstehen.
Ich bewundere Toni Morrison, bedeutsame und inhaltstarke auf so wenige Seiten zu transportieren.
Die Literaturnobelpreis-Trägerin erzählt die Geschichte zweier Mädchen die sich in einem Kinderheim kennenlernen, weil die Mutter der einen krank war und die Mutter der anderen nachts lieber tanzen wollte als auf ihre Tochter aufzupassen. Die beiden Mädchen verlieren einander aus den Augen und treffen sich in späteren Jahren mehrfach zufällig wieder und immer ist das Thema Diskriminierung/Nachteile wegen der Hautfarbe Thema. Das Spannende: Wir werden während der gesamten Geschichte nicht erfahren, wer von den beiden Schwarz und wer Weiß ist. Die Geschichte macht nur die erste Hälfte des Buches aus. Die zweite Hälfte behandelt unsere Vorurteile und Überlegungen beim Lesen der Geschichte. Sehr spannend und man erfährt viel über die eigenen Vorurteile und Gedanken. Unbedingt lesen!!
Morrisons Erzählung handelt von zwei vernachlässigten Mädchen, die in einem Kinderheim aufwachsen. Eines der Mädchen ist schwarz, das andere weiß. Als Erwachsene treffen sich die beiden inzwischen zu Frauen herangereiften Protagonistinnen immer wieder zufällig. Als Leser*in ist man unentwegt auf der Suche nach der Lösung des Rätsels, doch die Grenzen des Beurteilbaren verschwimmen.
Toni Morrison ist ein interessantes Projekt gelungen, das einen auf ein Katz und Maus-Spiel mitnimmt, welches mit Fortschreiten der Handlung zunehmend sinnlos anmutet, da Realität und Fantasie immer mehr miteinander verschmelzen. Ein genialer Schachzug, eine nette Idee oder ein frustrierendes Unterfangen? Schwer zu beurteilen, denn einmal mehr verschwimmen die Grenzen.
|Beendet|
Toni Morrison erzählt von zwei Mädchen, die im laufe der Erzählung zu Frauen werden und sich immer wieder zufällig treffen. Morrison bezeichnet ihre Erzählung selbst als Experiment. Die lesenden erfahren nicht welches Mädchen Schwarz und welches Weiß ist. Zadie Smith ordnet im Nachwort ein, sucht Erklärungen und stellt Rezitativ auch in den Gesellschaftlichen Kontext.
Unbedingt lesen!
In der Übersetzung von Tanja Handels und mit einem Nachwort von Zadie Smith.
Diese Erzählung hat unfassbar viel in mir ausgelöst: Bewunderung, Schock, Scham aber auch Motivation und Hoffnung.
Toni Morrison schrieb ein Experiment. Eine Geschichte von zwei Mädchen, die eine Zeit lang gemeinsam in einem Heim aufwachsen. Eine von beiden ist Schwarz, die andere ist weiß. Doch welches Mädchen ist Schwarz und welches ist weiß. Mithilfe von „Stereotypen“, oder auch „rezitativer“ Sprache führt Morrison ein Gedankenexperiment durch, das ich so beim Lesen noch nicht erlebt habe. Ja, ich habe mich während des Lesens gefragt, welches Mädchen ein PoC-Person ist und das hat viel Scham in mir ausgelöst. Doch besonders das Nachwort von Zadie Smith hat mir gezeigt, dass genau diese Gefühlslage mit diesem Experiment ausgelöst werden sollte.
Es bedeutet, dass wir noch immer danach suchen, welche Eigenschaften oder Familienhintergründe für eine PoC-Person sprechen und warum dies so ist und warum wir dennoch nicht anfangen können, alle gleich zu behandeln, sondern es eine Gleichberechtigung geben muss, sodass alle Menschen die selben Chancen und Lebensbedingungen haben.
Ich bin keine Expertin, aber ich versuche mich weiter mit den Thema Segregation und Intersectionality auseinanderzusetzen. Hierbei lerne ich so unfassbar viel.
Wenn ihr mehr wissen wollt, solltet ihr euch unbedingt mal das Instagram-Profil von Natasha A. Kelly anschauen. In meinem 2. Semester durfte ich an einer Diskussionsrunde mit ihr teilnehmen und es hat mein Denken und meine Haltung deutlich geprägt. Danke an dieser Stelle dafür!
Also lest und lernt so viel ihr könnt über Women, Race und Class ( Angela Y. Davis) und die Intersektionalität dieser realen Phänomene.
Disclaimer: Ich hoffe, dass ich alles hier korrekt ausgedrückt habe, aber wenn ihr Tipps/Anregungen habt, bin ich super offen dazuzulernen. Danke!
morrison is one of the greatest story tellers of all time, i will not take criticism on this and this short story proves it. it’s easy to sympathies with roberta and twyla whose innocent childhood friendship is tainted by the racist reality of society outside of St. Bonny. recitatif shows how sometimes children are ignorant and cruel and that some of us might have a conscience as adults which won’t let us forget about our own childish cruelty
4,5/5 ⭐️
Amazing. Just wow. This was truly a brilliantly executed short story that simply makes you think. Despite it being so short, reading it was definitely intense and emotional, and you get to know the characters pretty quickly. Not knowing which of the main characters is black and which is white was a truly ingenious and very exciting concept. I highly recommend it!
- - -
Wahnsinn. Einfach nur wow. Das war wirklich einfach eine brillant umgesetzte Kurzgeschichte, die einen zum Nachdenken anregt. Obwohl sie so kurz war, war das Lesen definitiv sehr intensiv und emotional, und man lernt die Charaktere recht schnell kennen. Nicht zu wissen, welche der Hauptfiguren dunkelhäutig und welche hellhäutig ist, war wirklich ein geniales und sehr spannendes Konzept. Absolute Empfehlung!
4,5/5 ⭐️
Amazing. Just wow. This was truly a brilliantly executed short story that simply makes you think. Despite it being so short, reading it was definitely intense and emotional, and you get to know the characters pretty quickly. Not knowing which of the main characters is black and which is white was a truly ingenious and very exciting concept. I highly recommend it!
- - -
Wahnsinn. Einfach nur wow. Das war wirklich einfach eine brillant umgesetzte Kurzgeschichte, die einen zum Nachdenken anregt. Obwohl sie so kurz war, war das Lesen definitiv sehr intensiv und emotional, und man lernt die Charaktere recht schnell kennen. Nicht zu wissen, welche der Hauptfiguren dunkelhäutig und welche hellhäutig ist, war wirklich ein geniales und sehr spannendes Konzept. Absolute Empfehlung!