Weil geschenkt gelesen, aber Kurzgeschichten, die nicht in irgendeinem Kontext stehen, finde ich meistens Zeitverschwendung.
Wenn es eine gute Idee ist, arbeite sie aus, ansonsten kann man sie verwerfen - grob gesagt.
Natürlich ist da auch nicht alles schlecht, aber am Ende einfach nicht meins🫶🏻
„Der gelbe Elefant“ besteht aus vielen Kurzgeschichten, die nicht miteinander verwoben sind. Der Schreibstil hat mir gefallen – klar und pointiert –, aber keine der Geschichten konnte mich wirklich catchen. Manche sind skurril und durchaus originell, andere eher unspektakulär, sodass ich am Ende oft mit der Frage dastand: „Ja, und jetzt…?“
Für mich fehlte der rote Faden oder ein Moment, der nachhallt. Insgesamt blieb deshalb wenig Eindruck zurück.
Für alle, die Kurzgeschichten lieben, die gleichzeitig unterhalten und nachhallen: eine absolute Empfehlung! 👌🏻
Gestern „Der gelbe Elefant“ von Heinz Strunk beendet – und wow! 🤩 Seine Kurzgeschichten sind für mich der Inbegriff von genialem Erzählen: lakonisch, bissig, manchmal absurd komisch und trotzdem so tief, dass man zwischen den Zeilen hängenbleibt. 🤓 Strunk schafft es, aus Alltäglichem etwas völlig Eigenes zu machen – jede Geschichte ein kleiner Schlag ins Gesicht, aber mit einer ordentlichen Portion Humor. ✨
2.5⭐
Vielleicht bin ich nicht intellektuell genug, aber diese Short Storys haben mich hauptsächlich deprimiert.
Eisengreis werde ich wahrscheinlich nie mehr vergessen.
Wenn man, wie ich, für den Autor etwas (oder womöglich sogar viel) übrig hat, bekommt man hier genau, was man möchte. Kurze und mittellange Geschichten, stets mit einem wunderbaren Vokabular geschrieben, das fließend zwischen blumig ausschmückend, präzise beschreibend und dann auch peitschend vulgär hin- und herwechselt, was die Lesefreude oben hält.
Ich musste einige Male laut lachen, oft schmunzeln und war fast durchweg gut amüsiert. Strunk beschreibt Figuren, die wir alle kennen und leuchtet, oft melancholisch, manchmal karikiert, in sie hinein. Bei den meisten nimmt er mehr oder weniger eine Seite ein und zeigt durch die Ereignisse der Geschichte, wie er zu ihnen steht. Das fand ich spannend und befand mich eigentlich durchgehend auf der gleichen wie er.
Viele der Storys haben eine gewisse Moral, was schön ist - leider zünden aber nicht alle. Manche versickern einfach ins Nichts, andere enden, bevor es wirklich spannend wird. Nun, das ist bei einer Sammlung aber vermutlich zu erwarten - und zu verschmerzen, wenn der Großteil so gut ist.
Die Kurzgeschichten in diesem Buch lassen einem in den Alltag von unterschiedlichsten Menschen springen, es ist total faszinierend geschrieben. Viele der Personen hat man selbst in seinem Umfeld oder schon mal auf der Straße gesehen. Heinz Strunk stellt die Gefühle und Gedanken der Protagonist*innen da, wie man es sich vorstellt, und zeigt auch, was hinter diesen teilweise "abgewrackten" Menschen steckt.
38% reingehört
Das ist echt nicht der Bringer. Finde die Themen recht flach und nicht über Twitterniveau hinaus verarbeitet.
Wer generell viel auf Twitter, oh Gott, X
Tolle Geschichten, die wirklich sehr zum Nachdenken anregen, oder einfach nur begeistern.
Absolut empfehlenswert. Ich werde mir weitere Bücher von ihm holen. Ich mag den Schreibstil sehr.
Kurzgeschichten mitten aus dem Leben und doch für mich meist aus fremden Welten. Vielseitig. Abwechslungsreich. Kurzweilig. Scheinbar banaler Alltag bis unglaubliche Ausnahmesituationen. Alles scharf beobachtet und mit tollen Sätzen und Worten erzählt.
Kurzgeschichten von Heinz Strunk - mal komisch, mal bitter, traurig. Keine wie die andere. Manchmal erwartbar, manchmal halt auch nicht. Strunk beobachtet und beschreibt perfekt. Gerne mehr!