Ich wollte das Buch mögen, weil ich die Idee einfach unfassbar spannend fand. Leider packte es mich so gar nicht. Nicht eine Petson ist mir Nahe gekommen. Die einzelnen Geschichten hätten super interessant sein können. Wurden sie für mich aber leider nicht. Das heißt nicht, dass ich das Buch schlecht fand, ich habe das eine oder andere mal auch schmunzeln müssen, aber der letzte Funke ist nicht übergesprungen.
Hochwertig durch mehr Philosophie als Science Fiction
Vordergründig könnte man meinen, dass es sich um einen Abklatsch eines nicht ganz neuen Science Fiction-Themas handelt. Aber weit gefehlt. Eingefleischte Literatur-Utopisten scheinen eher enttäuscht, wie manche Rezension monoman orientierter Leser zeigen. Im März 2021 landet ein Flugzeug der Air France in New York, nachdem es kurz vor Erreichen des amerikanischen Festlandes eine Gewitterfront durchflogen hat, die die Maschine fast zum Absturz gebracht hätte. Drei Monate später, also im Juni 2021, traut der Tower des JFK Airports seinen Ohren nicht, als sich der gleiche Kapitän aus der identischen Maschine zum Landeanflug anmeldet. Nach der Landung auf einem abgeschirmten Militärflughafen stellt sich heraus, dass nicht nur Maschine und Kapitän doublierte Exemplare des März-Fluges sind, sondern dass auch die gesamte sonstige Crew und alle Passagiere exakt denen entsprechen, die bereits im März gelandet sind. Neben vielen anderen auf die schnelle organisierten Tests durch ein Heer an Wissenschaftlern und Experten bestätigen auch DNA-Abgleiche die vollständige Identität der Menschen vom März und vom Juni. Wie reagieren? Da haben weit über 200 Personen ab März ihr Leben bis Juni weitergeführt, haben nun also etwa drei Monate Lebensweg Vorsprung und die gleichen Personen aus dem Juni erfahren erst kurz nach der Landung, dass ihnen drei Monate fehlen, sie sich also noch auf dem Wissensstand vom März befinden. Die Experten-Gruppen inklusive einiger Nobelpreisträger oder -anwärter diskutieren alle Optionen bezüglich möglicher Ursachen für diese Doppelung. Aktuell gängige Raum-Zeit-Konzepte wie die Theorien der Schwarzen Materie, des Lorentz-Wurmlochs, der multidimensionalen Faltung des Universums im Rahmen der Stringtheorie, einer perfektionierten Form des Bioprintings bis hin zu einer in seiner Dimension nicht fassbaren Computersimulation. Wobei Letzteres bedeuten würde, dass Universum und Mensch schlichtweg gut gemachte Programme sind. Matrix lässt grüßen. Wie in vielen anderen Teilbereichen dieses Buches war der Autor auch bei diesen Ansätzen zur Ursachenklärung richtig fleissig in seinen wissenschaftlichen Recherche-Arbeiten. Aber egal, ob er Philosophie, Psychologie, Flugtechnik, Astrophysik, Politik, Religion und vieles mehr einfliessen lässt, ist er dabei nie kompliziert. oder zu tief einsteigend. An diesen Stellen wie auch im sonstigen Verlauf des Buches dominieren Spannung, Unterhaltung, Staunen, Mitfühlen, Mitdenken. Was tun mit den gedoppelten, identischen Menschen? Man entschliesst sich zur raschen Gegenüberstellung nach wenigen Tagen. Und nun kommt ein weiterer Kunstkniff des Autors zum Tragen. Bereits vor dem ersten Flug vom März hat er seine Leser mit einer Reihe von Einzelschicksalen vertraut gemacht, sodass man nun emotional wie rational vollständig in den Prozess hineingezogen wird. Was es bedeutet, wenn es den einen oder anderen nochmals gibt. Nicht als Klon, nicht als Zwilling. Nein, sondern komplett identisch. Gleiches Aussehen, gleiche Vorgeschichte, gleicher Partner, gleiche Wohnung, gleicher Job, gleiches Verhalten, gleiche Gedanken. Und hier liegt die ganz große Stärke dieses Buches. Der Autor konstruiert Situationen, die einen mitreissen, die einen zur Bewertung und zur Lösungssuche zwingen. Situationen, die dem Alltag eines jeden Menschen entspringen können. Zwischenmenschliche Beziehungen aller Art. Sorgerecht für ein Kind. Verzweifelte, unbeantwortete Liebe. Verleugnete Geschlechtsidentität. Unheilbare Krebserkrankung. Variationen aus dem unendlichen Thema Menschsein. Menschen, die bereits vor der Doppelung ein Doppelleben geführt haben. Wem gibt die Anomalie eine neue Chance - dem März- oder dem Juni-Exemplar? Oder beiden? Oder keinem? Unweigerlich zwingt Le Tellier jeden empathischen und sensiblen Leser zu Eigenreflexionen. Wie oft ist man bemüht, sein Leben und Handeln aus der Metaebene zu betrachten, seinen „Mindset“ zu überprüfen, allenthalben eine beliebte Strategie aller Therapeuten und Coaches. Sich selbst und sein Tun zu hinterfragen. Wie wirke ich? Was mache ich von außen gesehen falsch oder richtig? Und auf einmal stehe ich mir selbst gegenüber! Ich weiß in jedem Augenblick ziemlich genau, was ich gerade denke und wie ich als nächstes reagiere. Wie würde ich selbst damit umgehen? Diesem Gedankenexperiment kann sich nach der Lektüre dieses Romanes niemand entziehen. Eine geniale Idee, genial umgesetzt. Zu Recht hat es Le Tellier durch diesen Roman von einem international eher unbekannten bis durchschnittlichen französischen Schriftsteller zum Gewinner des Prix Goncourt geschafft. Und damit direkt ins (gefaltete?) Universum der Weltbestseller.
Interessantes Gedankenspiel, teilweise verwirrend, teilweise amüsant. Ich hätte mir mehr von den Wissenschaftlern gewünscht und wie wir letztendlich mit der Theorie der Simulation umgehen
Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich abschließend über diesen Roman denke. Der erste Teil war etwas zäh, da in jedem Kapitel neue Protagonisten vorgestellt werden und man kaum alle Namen im Kopf behalten kann. Es ist zu Beginn etwas schwer, den einzelnen Kapiteln zu folgen, da ich überhaupt nicht wusste, wohin die Reise geht. (Ein Freund hatte mir den Tipp gegeben, nicht den Klappentext zu lesen, da der ein großes Handlungsereignis vorwegnimmt.) So baute sich zur Mitte hin auch mehr Spannung auf und ich habe das Buch gar nicht weglegen können. Das Ende jedoch zerfasert wieder in den Einzelgeschichten und lässt mich etwas ratlos damit zurück, was diese Geschichte erreichen möchte. Mir hat die grundsätzliche Idee der Anomalie gefallen und es hat mich auch zum Nachdenken gebracht, wie ich in einem solchen Moment denken und handeln würde. Die Frage, was mich zu der einzigartigen Person macht, die ich bin, fand ich sehr interessant: Mein Aussehen, mein Denken, mein Handeln, meine Erinnerungen oder meine Gefühle? Jedoch bleibt der Roman letztlich eher oberflächlich und steigt nicht vollends in diese Fragen ein und bleibt damit etwas belanglos zurück.
Das gleiche Flugzeug landet zwei Mal. Darin die identische Besatzung - vom Pilot bis zum letzten Passagier. Eine Maschine landete im März, die andere erst im Juni. Für die Juni Maschine sind nur wenige Minuten vergangen, keine Monate. Wie kann das passieren? Wie das passieren kann, wird nicht abschließend geklärt. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Theorien waren super interessant und spannend. Auch insgesamt sehr humoristisch teilweise, gerade als alle Theologen aufeinander treffen. Wie die Doppelgänger und auch die Öffentlichkeit damit umgeht, war leider sehr realistisch und dennoch teilweise auch sehr schön mitzubekommen. Insgesamt sehr empfehlenswert, sehr viele Handlungsstränge und vor allem Personen und mit unterschiedlichen Perspektiven, was gerade anfangs sehr verwirrend war. Das Ende war sehr interessant, aber ebenfalls auch verwirrend. Sehr philosophisch und komplex.
Ein kluges und vielschichtiges Werk, dass einen auf vielen Ebenen gebildeten Autor erkennen lässt. Absolute Empfehlung!
Erste Hälfte super gut, Danach leider sehr langweilig.
Die Anomalie -Herve‘ Le Tellier Also, es ist wirklich schwierig für mich, das Buch in Worte zu fassen. Das erste Drittel dieser Geschichte ist echt der Wahnsinn. Total spannend und mit einigen gruseligen Gänsehaut - Momenten. In diesem Teil wird beschrieben, dass 240 Menschen, die in der Welt verteilt sind, von unterschiedlichen Geheimdiensten aufgesucht und an einen geheimen Ort gebracht werden. Zusätzlich erlebt der Leser, wie Spitzen-Wissenschaftler und geistliche Oberhäupter verschiedener Religionen für ein geheimes Projekt rekrutiert werden. Alles dreht sich um ein mysteriöse Flugzeug, das durch die titelgebende Anomalie ein zweites mal landet. So weit, so spannend! Doch nach der Landung der Maschine und der Suche nach der Ursache dieses Phänomens, wandelt sich der unheimliche Science Fiction Plot in psychologisches Drama um die Situation der identischen Menschen, die bereits drei Monate früher mit der regulären Maschine gelandet sind, und demnach zweimal auf der Erde wandeln. Das war dann nicht mehr so meins. Durch die große Anzahl der Protagonist*Innen konnte ich der Geschichte nur sehr schwer folgen. Es ist wirklich eine tolle Story, doch wurde sie mir zum Ende hin zu zäh weitergeführt. Abschließend muss ich noch sagen, ich kann es leider nur erahnen, was es zu bedeuten hat. Verstanden habe ich es nicht wirklich.
Verwirrend
Richtig tolle Idee, aber die Umsetzung war teilweise sehr verwirrend. Ich bin bis zum Schluss gemischter Gefühle. Die Menge an Fremdworten hat das Lesen erheblich erschwert
„Schließlich bedeutet zu zweit in einem einzigen Leben zu sein, dass da einer zu viel ist.“🧠
Dieser Roman über die doppelt gelandete Maschine in New York war eine faszinierende Leseerfahrung. Hier werden in der Tat Tatsache und Fiktion miteinander vermischt, es wird aus 11 Perspektiven erzählt und in gewissen Themen bis ins tiefste Detail berichtet (Mytologie, Glaube, Staatsgeheimnisse). Nicht ganz einfach, allem zu folgen und alles aufzunehmen, gerade auch, weil der Satzbau mit sehr wenigen Punkten und dafür sehr vielen Verschachtelungen klar kam.😅 Empfehlung für alle, die über tiefgreifende Themen nachdenken wollen, mit Dystopien umzugehen wissen und inmitten all der Geschichten sich selbst mit ihren Themen wiedererkennen und weiterentwickeln🙏🏼

Faszinierendes Buch.
Ich mochte die Art und Weise sukzessive in die Charaktere und Geschichten einzutauchen und dann dieses absurde Szenario sich entfalten zu sehen. Die Verwehungen zwischen den Schicksalen und die Tiefen der Menschlichkeit. Das Ende fand ich verwirrend. Falls jemand den Sinn der Buchstaben erkannt hat, please let me know.
3 🌟; ich bin kein Kino- Mensch und tu mir mit amerikanischen Blockbuster eher schwer. Das hier ist einer in Buchform. In guter Buchform jedoch trotzdem sehr viel Dramatik, Epik und große Entscheidungen. Gut, aber eben eine amerikanische Dystopie
Ungewöhnlich und beklemmend
Mit Humor gewürzter, philosophischer Roman mit kleinen Schwächen in der Ausführung. Keine Sekunde langweilig. Sehr lesenswert.
„Es ist eine Anmaßung, so zu tun, als herrschten wir im Raum, wo wir doch nur den Kurven geringsten Kraftaufwands folgen.“ ~ Victør Miesel
Hervé Le Telliers „Die Anomalie“ lebt von einer sehr originellen Grundidee und einem cleveren, oft auch humorvollen Schreibstil. Besonders gut gelungen fand ich die satirische Auseinandersetzung mit Politik und Religion – gerade die Darstellung des US-Präsidenten war sehr treffend. Auch sprachlich hatte das Buch einige richtig starke, witzige Momente. Normalerweise gefällt mir die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen besonders gut, hier hat sie mich aber nicht durchgehend überzeugt. Einige Figuren und Stränge waren spannend, andere deutlich weniger, sodass das Ganze stellenweise überladen und etwas unübersichtlich wirkte. Ab dem zweiten Teil nahm die Geschichte zwar deutlich an Fahrt auf, zum Ende hin verlor sie diese Spannung jedoch wieder etwas. Dass viele Fragen offenbleiben und eher satirisch gespiegelt werden, insbesondere in Bezug auf den Umgang der Betroffenen und der Gesellschaft mit der „Anomalie“, passte für mich grundsätzlich gut ins Konzept, dennoch blieb das Ende für mich nicht ganz befriedigend. Unterm Strich ein kluges, ungewöhnliches, lesenswertes und stellenweise wirklich starkes Buch, das mich aber nicht komplett gepackt hat.
📚 Inhalt Ein Flug von Paris nach New York. In ihm, unterschiedliche Menschen, alle mit ihren eigenen Erfahrungen, Wünschen und Hoffnungen. Dann passiert etwas, wovor sich wohl viele Menschen fürchten: Die Maschine gerät in einen heftigen Sturm, doch kommt unbeschadet wieder daraus heraus. Die Passagiere kommen wohlbehalten in New York an und gehen ihrer Wege. Und dann, drei Monate später, landet die gleiche Maschine erneut. Mit der gleichen Besatzung, den selben Passagieren. Und auf einmal gibt es die betroffenen Menschen doppelt. 📖 Meinung Dieser Roman war irgendwie anders, als Bücher, die ich sonst lese. Ich muss zugeben, dass ich einen Moment brauchte, bis ich richtig in der Geschichte drin war und der Handlung auch folgen konnte. Durch die Erzählweise muss man sehr aufmerksam dabei bleiben, doch das lohnt sich auch. Wir lernen sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die alle ein Doppelleben führen und dann plötzlich eine perfekte Kopie von sich selbst haben. Es war für mich total spannend, einerseits ihre Leben kennen zu lernen, andererseits, wie sie mit ihren Doppelgängern umgegangen sind und sich arrangiert haben. Auch wie die Behörden und die Öffentlichkeit mit den Doppelgängern umgegangen sind, hat mich sehr gut unterhalten. Besonders das Ende hat mir super gefallen. Ich verrate nur so viel: ein drittes identisches Flugzeug taucht auf. Ich habe sehr unterschiedliche Bewertungen über diesen Roman gelesen und kann nachvollziehen, dass das Buch nicht alle anspricht, welches Buch tut das schon? Aber ich finde, dass es sich wirklich zu lesen lohnt und man dem Buch unbedingt eine Chance geben sollte.
🤯😵💫
Dieses Buch hat mich maximal verwirrt und konnte somit der Handlung nicht wirklich folgen. Kann das Buch dementsprechend nicht wirklich bewerten 🥲😅
Dieses Buch ist besonders. Wie schon viele hier beschrieben haben hat der Autor einen sehr eigenen Schreibstil und gerade zu Beginn tut man sich (oder zumindest ich) etwas schwer damit. Dazu kommt noch, dass die Geschichte aus so vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Bleibt man jedoch dran gewöhnt man sich schnell an die außergewöhnliche Erzählweise und gerade die vielen Charaktere und Perspektiven machen die Geschichte aus! Die Geschichte an sich ist ebenso außergewöhnlich und entwickelt sich meiner Meinung nach zu einem durchaus spannenden Handlungsstrang! Dran bleiben lohnt sich. Man wird mit einem sehr interessanten und unterhaltsamen Roman belohnt!
Ich weiss nicht was ich erwartet hatte, aber nicht ganz so einen philosophischen Ansatz. Der Schreibstil ist cool und nahm mich gefangen. Diesen Personen zu folgen mit ihren Leben und Doppelgängern, war ein echtes Lesevergnügen. Aber die Simulationserklärung, lässt mich ein wenig ratlos zurück. Zu metaphysisch. Trotzdem eine tolle Geschichte und Mal was völlig anderes.
Ausleihe ist verfallen, der Anfang des Buches war ganz gut, gerne nochmal anfangen
Un roman aussi brillant que captivant : L’Anomalie mêle suspense, philosophie et science avec une rare élégance. J’ai adoré suivre les multiples perspectives et me laisser surprendre par la profondeur des questions soulevées. Une lecture aussi fascinante qu’intelligente — à recommander sans hésitation !
Sans doute l’un des livres les plus intelligents et captivants que j’aie jamais lus. L’Anomalie d’Hervé Le Tellier est un roman aussi fascinant qu’inclassable, qui mêle avec brio suspense, philosophie, science et politique. Ce qui m’a particulièrement impressionnée, c’est la construction narrative : à travers plusieurs fils d’intrigue et une galerie de personnages aux parcours variés, le lecteur découvre, morceau par morceau, le mystère de ce vol qui atterrit deux fois — avec les mêmes passagers. Le style est fluide, précis et empreint d’une véritable finesse intellectuelle. On sent que l’auteur est mathématicien de formation : les réflexions sur la réalité, le hasard, la probabilité et la condition humaine sont aussi stimulantes qu’accessibles. Le Tellier joue habilement avec des références contemporaines — politiques et culturelles — sans jamais alourdir le récit, mais en le rendant d’autant plus ancré dans notre époque. Ce qui rend ce roman si rare, c’est sa capacité à être, à la fois, un page-turner haletant et une œuvre littéraire qui pousse à réfléchir, à remettre en question nos certitudes et à élargir notre horizon. Je ne peux que recommander vivement cette lecture — intelligente, originale et inoubliable.

Sci-Fi für Philosophen, war leider nichts für mich. Zu viele Perspektiven und die Schreibweise 😵💫. Wird direkt aussortiert.
Gute Idee, langweilige Umsetzung
Ich war sofort mega an der Prämisse des Buches interessiert, aber die UMSETZUNG?? Oh mein Gott. Das Buch hat sich so unendlich gezogen, der Autor hat stur immer wieder neue Charaktere und deren, teils sehr langweilige, Geschichte erzählt und dabei so unglaublich unsympathische Charaktere geschrieben (Ja Blake und André, ich meine euch! Wobei Lucie auch irgendwann nur noch grauenvoll ist) und ist trotzdem nie zum Punkt gekommen bis irgendwann vielleicht bei 75%. Der Thriller Aspekt in diesem Buch ist sehr gering, wenn auch kurz vorhanden. Meiner Meinung nach hatte die Geschichte so viel Potential, das nicht genutzt wurde (leider!). Dennoch zwei Sterne, weil es nicht gänzlich grausam ist und es zwischendrin selten doch mal spannend wurde.
Eine Boeing auf dem Weg von Paris nach New York gerät in einem Sturm und anschließend in "Die Anomalie", die physikalisch unmöglich ist und das Leben von Passagiern und Besatzung auf den Kopf stellt. Der Roman beschreibt zunächst Geschehnisse aus dem Leben eines knappen Dutzend Figuren isoliert voneinander, bevor die Fäden zusammengeschnürt werden. Dabei wechselt der Roman von Kapitel zu Kapitel Sprachstil sowie Genre und bildet damit eine literarische Spielwiese einer faszinierenden zugrundeliegenden Idee. "Die Anomalie" bewegt sich ständig irgendwo zwischen Science Fiction, Thriller, Satire, theologischer, ethischer und physikalischer Abhandlung, bleibt dabei aber immer flüssig zu lesen und herrlich selbstironisch. Der Roman erinnert mich dabei (in bester Weise) an eine sehr gute Folge von "Black Mirror" (die Serie wird neben diversen anderen SF-Werken auch im Roman erwähnt).
Komplex, komplexer anstrengend
Die Handlung Die zentrale Prämisse von Die Anomalie ist außergewöhnlich: Nach einem unerklärlichen Ereignis taucht ein Flugzeug, das bereits gelandet war, erneut auf – mit denselben Passagieren. Diese Situation wirft nicht nur ethische, persönliche und existenzielle Fragen auf, sondern auch den Umgang der Gesellschaft mit dem Unbegreiflichen. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Perspektiven der Passagiere hin und her, was eine breite Palette von Geschichten und Gefühlen bietet, aber auch super anstrengend ist. Manche Kapitel sind packend und emotional, andere wirken wie philosophische oder wissenschaftliche Exkurse, die den Lesefluss bremsen. Der Schreibstile ist anders,komplex, kompliziert und war einfach nichts für mich. Ein faszinierendes, aber auch forderndes Buch, das mehr mit Kopf als mit Herz gelesen werden muss. Empfehlenswert für Fans von tiefgründiger, komplexer Literatur, weniger für jene, die nach entspannter Unterhaltung suchen.
Mega Idee, nur an der Umsetzung scheitert es
Die Idee des Buches finde ich total spannend und habe mir daher auch recht viel vom Buch versprochen. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Zunächst ist mir der Einstieg in das Buch unfassbar schwer gefallen, da wir so viele POV's haben, sodass ich einfach nur den Überblick verloren habe. Da für mich ein Buch immer sehr stark von den Charakteren abhängt, war dies schon die erste "Hürde". Leider konnte die Handlung dies nicht wettmachen, da zwar viele interessante Fälle behandelt wurden, aber für mich war es bei den meisten zu sehr "dünn drüber", sodass ich gar nicht wirklich ins Buch reinkommen konnte. Vielleicht war die Idee des Autors aber auch, den Leser zum Weiterdenken anregen zu wollen, das hat mich nur leider nicht erreicht...

Philosophisch, spannend, hinterfragend
Ein Passagierflugzeug landet und löst Entsetzen aus. Es ist vor drei Monaten schon mal genauso gelandet. Mit einer Kopie der exakt gleichen Menschen. Dutzende Menschen gibt es nun doppelt. Wie geht man mit solch einer Situation um? Selten hat mich ein Buch so gepackt, wie dieses. Anfangs verwirrend mit vielen verschiedenen Charakteren, werden die Handlungsstränge so schön verwoben. Alle Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich konnte kaum erwarten, herauszufinden, was mit ihnen passiert. Gleichzeitig geht es um die großen Fragen der Philosophie: Was macht einen Menschen aus? Sind es die Erinnerungen? Was wenn zwei Menschen, die exakt selben Erinnerungen haben? Große Empfehlung✈️✈️
Super interessant, aber ausbaufähig
Ein interessantes Werk über das Mögliche und Unmögliche. Wie würden wir reagieren, wenn wir auf eine exakte Kopie von uns selbst treffen würden? Worin würden wir uns unterscheiden? Wären wir dann immer noch Ich? Dieses Buch regt zum Nachdenken an, wobei es kein Richtung und Falsch geben kann. Es ist ein Spiel, ein Gedankenspiel. Noch. Wer weiss schon, was unsere Realität wirklich ausmacht? Sie ist derart zerbrechlich, nur merken wir dies in den seltensten Fällen. Wir treffen auf eine Auswahl von Figuren und begleiten diese im Verarbeitungsprozess und ihrem weiteren Leben und Erleben. So viele Möglichkeiten. Le Tellier spielt und er macht es gerne. Bis ganz zum Schluss hört er nicht damit auf. Das macht die Besonderheit dieses Buches aus. Mehr und mehr Ebenen ergeben sich, Schicksale, Entscheidungen - die Frage nach dem, was uns ausmacht.
Hier wurde eine ganz spannende Idee wunderbar umgesetzt. Grade wenn man denkt "wurden jetzt nicht genug Charaktere vorgestellt? Wer sind diese Menschen" beginnt sich das Rätsel langsam aufzulösen. Das Ende hätte spektakulärer sein können.
Spannendes Thema - keine gute Umsetzung
Im März 2021 fliegt eine Boeing 787 auf dem Weg von Paris nach New York. Die Turbulenzen sind heftig. Im Juni landet die selbe Maschine mit den selben Passagieren. Die Handlung hört sich super spannend an, ist es auch! Aber die Umsetzung des Buches war eine Zumutung. Der Stil des Autors war furchtbar. Man konnte das Buch überhaupt nicht flüssig lesen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: 1 Teil: Vorstellung der Charaktere: es wurden unzählige Charaktere lieblos vorgestellt. Zu keinem Charakter konnte man eine Verbindung aufbauen. Langweilige Lebensgeschichten. Der zweite Teil war um Längen besser! Hierbei ging es um die Ankunft des 2. Flugzeugs und des Programms 42. Die Geschichte war an dem Punkt endlich spannend! Der dritte Teil handelt um die Begegnung der Doppelgänger. Es waren interessante Gedankenspiele. z.B wurden Passagiere aus dem ersten Flugzeug schwanger, haben selbstmord begangen oder waren über Nacht Superstars. Ich fand den Teil soweit ganz gut. Trotzdem kann ich nur 2,5 Sterne geben. Die Sätze waren verwirrend, viel Gesage um nichts, einfach nicht leicht zu lesen. Das hat einem die Lust am Lesen genommen - trotz des spannenden Themas!

Leider kein Highlight
Die Geschichte und der Klappentext sahen sehr zuversichtlich aus, allerdings hat das Buch mich leider überhaupt nicht abholen können. Die Geschichte hat gut gestartet aber die Umsetzung hat mir persönlich gar nicht gefallen
I hate the constant change of povs. Everytime a chapter was about to get good the author just switched to someone else. Makes it hard to care about any of the charcters or the story for that matter. I'm a hater of this book and idc
Für mich ein klarer Fail von: was der KT verspricht und das Buch eigentlich ist. Einfach in Buchform nicht meins, auch wenn es gut gemacht ist.
Das Buch beginnt vielversprechend und der erste der drei Teile ist super! Der zweite Teil hingegen leider zu langatmig und langweilig. Mit der Hoffnung auf Besserung im dritten Teil habe ich das Buch noch auf Seite 270 abgebrochen.
Nicht meins
Hat mich zu sehr verwirrt, daher habe ich es nach 60 Seiten bzw. 1 Stunde 45 Minuten hören abgebrochen.
Interessante Geschichte
Geschichte klingt für mich sehr spannend, ein identisches Flugzeug mit identischen Personen landet ein zweites Mal. Wir existieren also in Parallelwelten Leider hat das Buch einige Längen und die Geschichte hat sich extrem gezogen. Auch das häufige hin und her springen zwischen den Personen mach dir das Lesen etwas komplizierter. Überhaupt nicht zurecht gekommen bin ich mit der Schreibweise, mir hat die wörtliche Rede gefehlt, so dass ich oftmals schwierig fand, zu erfassen, wann die Person tatsächlich sprachen oder wann erzählt wurde. An einigen Passagen habe ich mich wirklich durch gequält, andere wiederum waren sehr spannend
Interessantes Setting mit ein paar Längen
Die Anomalie entstand dadurch, dass ein Flugzeug, dass im März gelandet war, noch einmal - mit den gleichen Passagieren - im Juni landet. Plötzlich gibt es alle diese Menschen doppelt. 100% gleiche Vergangenheit bis auf 3 Monate. Und so vielfältig die Menschen sind, so unterschiedlich gehen sie damit um. Ich mag Geschichten, in denen eine kleine „Schraube“ verdreht wird. Daraus entsteht Spannendes und es erzählt sehr viel über Menschen. Leider sind es sehr viele Personen in dem Buch, daher am besten eher schneller lesen, damit man nicht durcheinander gerät. Le Tellier schreibt flüssig mit einem zwinkernden Auge, das Buch hat sich so weggelesen. Und in allem ruht die Frage: Ist das echt?
Von über 200 Menschen existieren auf einmal Doppelgänger - was natürlich für allerlei ethische Fragen und Probleme sorgt. Wer ist das Original, gibt es überhaupt eine Kopie und wer hat denn jetzt Anspruch auf „sein“ Leben und die Liebsten? Wie ist das im Allgemeinen mit einem Doppelgänger, der sozusagen all deine Geheimnisse kennt und dem alles gehört, was dir auch gehört - ist er Bedrohung, Freund oder auch einfach ein Spiegel, der dir vorgehalten wird? Neben all diesen persönlichen Themen sorgt das ganze natürlich auch in der Öffentlichkeit und vorallem für die Religionen der Welt für einen absoluten Ausnahmezustand. Mir haben all diese Gedankenspiele sehr gefallen und ich finde es ist ein sehr schön geschriebenes Buch, welches das Unmögliche als neue Wirklichkeit untersucht.
Starker Anfang, passables Ende und ziemlich viel Durcheinander in der Mitte
literally incredible
Ein Flugzeug mitsamt den Passagieren verdoppelt sich aufgrund einer unerklärlichen Anomalie auf einem Flug von Frankreich in die USA. Plötzlich gibt es für über 200 Leute Doppelgänger. Das ist ein interessantes Gedankenspiel, welches man auf die verschiedenste Weise literarisch verarbeitet könnte. Man könnte es wie Stephen King in [b:The Langoliers|58954483|The Langoliers (Four Past Midnight Book 1)|Stephen King|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1631158179l/58954483._SY75_.jpg|92915584] in ein Horror verpacken. Man könnte die Verdoppelung eines Menschen wie Aldous Huxley in [b:Brave New World|5129|Brave New World|Aldous Huxley|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1575509280l/5129._SY75_.jpg|3204877] beim Klonen der Bokanowski-Gruppe utopisch und gesellschaftskritisch beleuchten. Man könnte einen billigen Fitzek-Thriller daraus formen oder wie Marc-Uwe Kling eine Satire wie in Qualityland schreiben. Nachdem Le Tellier sehr unterhaltsam in die Geschichte eingeführt und zahlreiche Passagiere und ihre Vorgeschichten als einzelne Handlungsstränge erzählt hat, kommt man im letzten Drittel dann an einen Punkt, wo es sich entscheidet, welcher der genannten Genre er wählt. Er entscheidet sich nach meinem Empfinden dann für einen Mix aus allem. Etwas Medienkritik, etwas Religionskritik, etwas Anprangern von Narzissmus und Individualitätsstreben, Politikerkritik, zu allem Überfluss dann auch noch sexueller Missbrauch in Familien und ein Killer darf auch nicht fehlen, damit man im Stile eines Dexter noch ausreichend Körperteile in Gefrierbeuteln vorweisen kann. Das Ganze fühlt sich für mich so an, wie wenn der Autor eine gute Idee hatte, seine Figuren auch prima entwickelte, aber dann vor der Frage stand, wie er die Fäden zusammenführt. Eigentlich spielt es ja keine Rolle, was der Autor mir sagen will. Von Interesse ist nur, was er bei mir auslöst und das ist ein unbefriedigendes Gefühl, denn die Satire ist nicht bissig genug, der Thriller-Faktor ist zu unterdurchschnittlich und die moralischen Fragen werden nur angedeutet. Die Kritik an der Sensationsgier des Fernsehens verpufft für mich, denn wer interessiert sich noch in der Zukunft für dieses Format? Und warum arbeitet sich ein französischer Schriftsteller so sehr an den Amerikanern ab. Er benennt Macron beim Namen, macht sich über ihn lustig, aber der amerikanische Präsident, der ohne Frage Trump sein muss, bleibt unbenannt. Warum das? Ich erwarte einen Knalleffekt zum Ende. Geknallt hat es auch, aber das war mir zu billig. Dabei fühlte ich mich eigentlich gut unterhalten durch das Buch. Mehr aber auch nicht.
Bin unentschlossen, weil die ersten 100 Seiten sehr zäh waren. Hierbei wird in jedem Kapitel ein neuer Charakter vorgestellt, wodurch kein Lesefluss zustande kam, was ich am Lesen aber eigentlich sehr schätze. Dann war es aber doch spannend für die letzten ca. 250 Seiten, wobei das Ende zwar optisch etwas hermacht, aber inhaltlich merkwürdig ist.
Story hätte Potential....
Ich hatte mich sehr auf das Hörbuch gefreut, auch weil die Erzählstimme angenehm war. Doch meime Vorfreude sollte sich nicht ganz bestätigen. Die Story klingt gut, es startet auch sehr gut, aber man hat den Eindruck es wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der dann plötzlich in sich zusammen fällt. Dabei gab es mehrfach so viel Potential..
Da hätte man mehr draus machen können
Dranbleiben,
am Anfang etwas unübersichtlich, aber die Spannung steigert sich langsam aber stetig und hat mich zum Ende nicht mehr vom Buch weggelassen
Mir hat besonders die Ausdrucksweise gefallen, die geschliffenheit der Worte und Sätze. Alle Charaktere, so unterschiedlich sie auch waren , empfand ich als sympathisch und haben mich unglaublich berührt. Die Story selbst war für mich ebenfalls neu und ließ einige Ansätze zum nachdenken zurück.
Abgebrochen nach der Hälfte. Grundsätzlich lustig aber waren mir zu viele Storys, zu viele einzelne Charaktere und der rote Faden war nicht wirklich spürbar.
Das Buch löst interessante Gedankenspiele aus.
Ein Flugzeug mitsamt den Passagieren verdoppelt sich aufgrund einer unerklärlichen Anomalie auf einem Flug von Frankreich in die USA. Plötzlich gibt es für über 200 Leute Doppelgänger. Das ist ein interessantes Gedankenspiel, welches man auf die verschiedenste Weise literarisch verarbeitet könnte. Man könnte es wie Stephen King in [b:The Langoliers|58954483|The Langoliers (Four Past Midnight Book 1)|Stephen King|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1631158179l/58954483._SY75_.jpg|92915584] in ein Horror verpacken. Man könnte die Verdoppelung eines Menschen wie Aldous Huxley in [b:Brave New World|5129|Brave New World|Aldous Huxley|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1575509280l/5129._SY75_.jpg|3204877] beim Klonen der Bokanowski-Gruppe utopisch und gesellschaftskritisch beleuchten. Man könnte einen billigen Fitzek-Thriller daraus formen oder wie Marc-Uwe Kling eine Satire wie in Qualityland schreiben. Nachdem Le Tellier sehr unterhaltsam in die Geschichte eingeführt und zahlreiche Passagiere und ihre Vorgeschichten als einzelne Handlungsstränge erzählt hat, kommt man im letzten Drittel dann an einen Punkt, wo es sich entscheidet, welcher der genannten Genre er wählt. Er entscheidet sich nach meinem Empfinden dann für einen Mix aus allem. Etwas Medienkritik, etwas Religionskritik, etwas Anprangern von Narzissmus und Individualitätsstreben, Politikerkritik, zu allem Überfluss dann auch noch sexueller Missbrauch in Familien und ein Killer darf auch nicht fehlen, damit man im Stile eines Dexter noch ausreichend Körperteile in Gefrierbeuteln vorweisen kann. Das Ganze fühlt sich für mich so an, wie wenn der Autor eine gute Idee hatte, seine Figuren auch prima entwickelte, aber dann vor der Frage stand, wie er die Fäden zusammenführt. Eigentlich spielt es ja keine Rolle, was der Autor mir sagen will. Von Interesse ist nur, was er bei mir auslöst und das ist ein unbefriedigendes Gefühl, denn die Satire ist nicht bissig genug, der Thriller-Faktor ist zu unterdurchschnittlich und die moralischen Fragen werden nur angedeutet. Die Kritik an der Sensationsgier des Fernsehens verpufft für mich, denn wer interessiert sich noch in der Zukunft für dieses Format? Und warum arbeitet sich ein französischer Schriftsteller so sehr an den Amerikanern ab. Er benennt Macron beim Namen, macht sich über ihn lustig, aber der amerikanische Präsident, der ohne Frage Trump sein muss, bleibt unbenannt. Warum das? Ich erwarte einen Knalleffekt zum Ende. Geknallt hat es auch, aber das war mir zu billig. Dabei fühlte ich mich eigentlich gut unterhalten durch das Buch. Mehr aber auch nicht.
Ich bin mir unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Meine Erwartungen an die Geschichte waren vielleicht falsch. Das Gedankenexperiment ist faszinierend: ein Flugzeug landet nach einem schweren Sturm. 3 Monate später landet das selbe Flugzeug samt allen Passagieren erneut. Leider wurde das Augenmerk nicht auf die einzelnen Individuen gelegt. Was würde man tun, wenn man auf sich selbst trifft? Gleiche Erinnerungen, gleiche Erfahrungen - bis auf diese 3 Monate. Diese Frage wurde zwar angekratzt, aber nur in den letzten ~80 Seiten. Da bekommt jeder Charakter eine kleine Szene in der er sich selbst gegenüber steht. Mir persönlich war das zu wenig. So coole Konzepte: eine der Frauen wurde in den 3 Monaten schwanger, ein Paar das sich inzwischen auseinander gelebt hatte, einer der Passagiere beging sogar Selbstmord, nur um 3 Monate später wieder "aufzuerstehen". All das wurde nur kurz abgefertigt, während sich fast die Hälfte des Buches mit der Organisation, der Politik und der Religion des Ganzen befasst hat. Schade. Sehr interessantes Konzept, für mich persönlich aber nicht ansprechend umgesetzt
Eine irre Geschichte, die mich gefesselt, meinen Verstand herausgefordert und mir unheimlich viel Freude bereitet hat. Große Teile habe ich hochkonzentriert am Stück gelesen. Eigentlich ein 5-Sterne-Buch. Allerdings sehe ich keine Notwendigkeit und/oder Entschuldigung, 2020 das N-Wort noch auszuschreiben. Möglicherweise ein Übersetzungsfehler. Das ändert aber nichts. Schadé.

















































