Das Thema bot viel - leider wurde (zu) wenig draus gemacht. Alles plätscherte vor sich hin, kratzte wenn überhaupt nur an der Oberfläche und man fühlte sich regelrecht durch das Buch gezogen bis es ein Ende fand. Kein wirklicher Spannungsbogen, weil zu oberflächlich. Grundsätzlich ein guter Schreibstil und auch der Wechsel von damals und heute war stilistisch gut gemacht. Stellenweise hatte ich zu zu Beginn auch große Hoffnung - es wurden Emotionen geweckt und es begann vielversprechend. Aber alles in allem leider zu wenig von allem und trotz der der so stark emotionalen Möglichkeiten blieb es deutlich hinter den Erwartungen zurück. Kann man lesen, ist kein Highlight.
Dystopische Zukunftsperspektive mit aktuellen Themen wie "Regretting Motherhood", Rolle der Mutter in der Gesellschaft, "Femal Rage" und patriarchale bzw. totalitäre Strukturen auf hohem Niveau. Dieses Buch macht wütend und müsste mehr Aufmerksamkeit bekommen.
In einer Gesellschaft zu leben, in der das eigene Leben nichts wert ist und du das auch von jedem Außenstehenden zu spüren bekommst, ob durch deinen Vermieter - der deine Mieten erhöht bis du dir nur noch die schäbigsten Wohnungen in den schlimmsten Gegenden leisten kannst, oder die Arbeitswelt - die eine Grenze zieht, bis wohin deine Karriere maximal gehen kann und auch dein Einkommen, oder deine sozialen Kontakte - die dich ausgrenzen wenn du nicht das machst, was der Allgemeinheit dienen würde und zwar EIN KIND BEKOMMEN. Was macht dieser Zwang mit einer Frau - einem Paar, was eigentlich nie Kinder wollte? Und was wenn man sich dazu entschied der unfruchtbar gewordenen Menschheit ein Kind zu schenken? Man durchlief ein strenges Programm um sicherzustellen das man als Eltern perfekt war - das umfasste die Mahlzeiten der Schwangeren, das Wissen über Elternschaft, und darüber hinaus führten die Medikamente, die eine Schwangerschaft realisieren konnten, nicht selten zum Tod der Frau. Das alles für eine 30%ige Chance wirklich ein Kind zu gebären. Und wenn das Paar es geschafft hat ein gesundes Kind auf diese Welt zu bringen, überwacht ein totalitäres System alles was die Eltern tun oder eben auch nicht tun nur um das Haar in der Suppe zu finden und das Kind der Familie zu entreißen. Absoluter Horror!
Ein interessanter Ansatz, aber... Die Idee fand ich nicht schlecht und interessant. Die Thematik ist erschreckend aktuell und wichtig, und ich war neugierig. Leider war das Buch ein wenig langatmig für mich und zog sich an einigen Stellen in die Länge. Das Ende war dann leider auch ein bisschen flach und nicht sehr befriedigend. Trotz der Schwächen ist das Buch aber immer noch lesenswert, wenn man sich für die Thematik interessiert.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, doch die Vorfreude wurde durch die eher negative Meinung einer Freundin etwas gebremst. Dieser Meinung kann ich mnñich zum Glück nicht anschließen. Ich fand das Buch spannend, die wechselnden Kapitel zwischen damals und jetzt gut gemacht. Ein Stern Abzug nur, weil ich mir ein anderes Ende gewünscht habe. :) Nichtsdestotrotz war es ein stimmiges Ende.
Düsterer Blick in die Zukunft?
Großbritannien in nicht allzu ferner Zukunft. 99,98 % der Frauen sind unfruchtbar, Kinder können nur in langwierigen, gesundheitlich gefährlichen künstlichen Befruchtungen gezeugt werden oder - für einige sehr Reiche - in künstlichen Gebärmüttern. Die Eltern werden danach streng überwacht und schon wenige Fehler genügen, um die Kinder wieder zu verlieren … Vorweg, ich finde das Buch wirklich toll und lesenswert für alle, die sich gerne mit diesen nicht unrealistischen Zukunftsszenarien beschäftigen. Der Schreibstil ist prägnant, die Grundidee beängstigend. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln abwechselnd in Jetzt (Kit auf der Flucht mit und ohne ihrer Tochter) und Damals (Kit vor ihrem Kinderwunsch und als Erzählerin der Geschichte ihrer Schwester) erzählt. Man springt recht schnell hin und her, aber nie wird es hektisch oder unübersichtlich, das Buch liest sich wirklich hervorragend und der leicht distanzierte Ton hilft sehr gut, nicht zu emotional in die Tiefe einzutauchen. Und das ist auch gut so, denn die Themen sind nicht ohne, vor allem wenn man selbst Kinder hat und ich weiß nicht, ob es empfehlenswert ist, den Roman zu lesen, wenn man gerade ein sehr kleines Kind hat. Die ‚Extraktionen‘ sind dann vermutlich schon sehr harter Tobak. Als Mutter kam mir auch sofort der Gedanke, das IST doch gar nicht zu schaffen, das man sein Kind behält - sieben (bzw. neun) Unachtsamkeiten in einem Jahr … das ist mir früher an einem Tag passiert. Die Überwachung der OSIP-Beamten hat mich dann auch stark an die ‚Müttermafia‘ oder an diese ganzen ‚Momfluencer‘ erinnert. Gut, sie haben keine Möglichkeit, die Kinder wegzunehmen, aber Ängste und das Gefühl der Unzulänglichkeit lösen sie allemal bei jungen Eltern aus … Warum ich dem Buch trotzdem nur 3,5 Sterne gebe, liegt schlicht und einfach an dem zu wenig ausgearbeiteten Worldbuilding und ein paar damit aufgeworfenen Logikfragen, die für mich am Ende aufkamen. Zum Einen ist da für mich die Frage der Relation der Menschen in den Vierteln und den wenigen Reichen - also von Induktionsbaby zu XC-Babys. Das passt meiner Meinung nach nicht. Wer sind die Menschen, die außerhalb der Viertel leben? Wie ist diese Gesellschaft anderweitig aufgebaut? Außerdem werden Kit und Thomas quasi in der Wohnung noch überwacht, Kit kann dann aber völlig unbehelligt quer durch‘s Land fahren, Strom tanken und dann in ein hochmodernes Haus, das aber keine Alarmanlage hat, einbrechen. Da passt für mich, gerade zum Schluss hin, einiges nicht zusammen … Und Jonah wirkt letztendlich ein bisschen wie gewollt reingeschrieben um einen Dreh aus der Geschichte zu finden. Das war eine zu einfache (und vorhersehbare) Auflösung. Trotzdem ist es eine lesenswerte, zum Nachdenken anregende Geschichte, auch darüber, wohin sich unsere Gesellschaft vielleicht entwickeln könnte.
Wie lebt es sich in einer Welt, in der 99% der Frauen unfruchtbar sind. Um der schwinden Weltbevölkerung entgegenzutreten, werden finanzielle Anreize geschaffen, um Frauen dazu zu bewegen, sich gefährlichen medizinischen Verfahren zu unterziehen. Auch später, wenn das Kind auf der Welt ist, kehrt keine Ruhe ein. Familien werden permanent überwacht und beim kleinsten Fehltritt droht die Entziehung des eigenen Kindes durch die Regierung. Die Thematik des Buches fand ich sehr interessant, die Umsetzung ist auf jeden Fall gelungen. Wir begleiten zwei Schwestern. Eine möchte unbedingt ein Kind und nimmt all die Strapazen auf sich. Die andere hat sich bewusst dagegen entschieden. Was die totale Überwachung mit den Familien macht, kann man in diesem Buch miterleben. Der Spannungsbogen wurde schon allein durch die sehr kurzen Kapitel und dem flüssigem Schreibstil hoch gehalten. So konnte man das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Gefehlt hat mir trotzdem irgendwas und mit dem Ende gehe ich auch nicht ganz mit. Aber alles in allem war das Buch lesenswert.
George Orwells '1984' trifft auf Margaret Atwoods 'Der Report der Magd'.
Was für eine Geschichte! Wir wechseln zwischen "damals" und "heute" und erleben Kit's Erfahrungen in einer dystopischen Zukunft, in der Mütter perfekt sein müssen, um ihre Kinder nicht an das OSIP zu verlieren. Die ersten 100 Seiten haben mich nicht vom Hocker gerissen, mich aber vom Hintergrund der Geschichte, die Umwelt als Grund für Unfruchtbarkeit, Kinder als besonders wertvolle Schätze der Gesamtgesellschaft etc. an die Hintergrundgeschichte von The handmaids' Tale erinnert. Kurz nach Seite 200 begann es spannend zu werden und durch die totalitäre Überwachung fühlte ich mich immer häufiger an 1984 erinnert. Wie viele andere schon in ihren Rezensionen geschrieben haben: absolut kein Buch für Schwangere, diejenigen die es gerade werden wollen oder frisch gebackene Eltern. Da mir die ersten 100 Seiten sehr trist vorkamen und ich sehr lange das Gefühlsleben der Protagonist*innen vermisst habe und auch die Beschreibung auf sinnlicher Ebene größtenteils fehlt, kann das Ende, welches wirklich zum Nachdenken anregt, nicht alles wieder rausholen.

Düstere Story - nichts für schwache Eltern-Nerven
Eine Zukunft in der 99% der Menschheit unfruchtbar geworden und das Elternstein zum Privileg mit Nachteilen wird. Denn nicht nur der Prozess bis zur Schwangerschaft ist schwer, auch danach wird das Familienleben zu einer Achterbahnfahrt. Denn niemand kann sich sicher sein, sein Baby behalten zu dürfen. Utopische Regeln, die man quasi kaum einhalten kann. Immer muss man auf der Hut sein, Fehler sind nicht erlaubt. Ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut. Die Story war flüssig geschrieben, kurze Kapitel in denen es im Wechsel in die Vergangenheit und Gegenwart geht. Ich persönlich hatte eine chronologische Reihenfolge besser gefunden. Die Abschnitte aus der Gegenwart fand ich etwas anstrengend am Anfang, weil man erst mit der Zeit nachvollziehen konnte, wieso sich die Hauptprotagonistin so seltsam verhält. Manche Handlungsstränge hätten auch noch ein wenig besser ausgearbeitet werden. Trotz allem war es spannend und düster. Und gerade wenn man selbst ein Elternteil ist, sind manche der Regeln einfach so unfassbar schrecklich und man konnte sich regelrecht reinfühlen. Aber wenn es nach dem Buch ginge, hätten sie uns unsere Kinder wohl schon oft weggenommen 😬
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Für Frauen mit Kinderwunsch oder Mütter gegebenenfalls nicht leicht zu ertragen an der ein oder anderen Stelle. Insgesamt war mir die Welt nicht genug beschrieben, wirkte etwas eindimensional. Dennoch durchaus lesenswert.

Glaubst du, du bist eine gute Mutter?
》 Sie müssen perfekt sein, oder der Staat nimmt ihnen ihr Kind. 《 "England in der nahen Zukunft: 99% der Frauen sind unfruchtbar. Nur durch gefährliche medizinische Verfahren ist es ihnen noch möglich, schwanger zu werden. Doch auch dann können sie ihr Mutterglück nicht genießen: Die totalitäre Regierung überwacht alle Eltern und entreißen ihnen beim kleinsten Fehler ihr Kind." Die Geschichte per se ist sehr spannend und gut geschrieben. Man kann die Spannung, unter der die Mütter stehen, förmlich spüren. Auch erkennt man hier und da parallelen zur heutigen Welt: Die Blicke, denen sich Eltern unterziehen müssen, weil andere Leute meinen, es besser zu wissen. Die unterschwellige Frage, ob man eine gute Mutter ist. Polle Ho-Yen hat mit ihrer Story eine wirklich grausame Überwachungsgesellschaft beschrieben, in welcher die Mütter und Väter jede Sekunde unter Beobachtung stehen und selbst der kleinste Fehler bestraft wird. Die Familie steht so unter Stress, in der ständigen Angst, ihr Kind zu verlieren, dass kein klarer Gedanke mehr gefasst werden kann. Der Grund, weshalb ich nur 3,5 ☆ vergeben liegt darin, dass mir die Welt zu klein gehalten wird. Die Erzählerin schweift manchmal so sehr aus, dass man vergisst, wo man ursprünglich ist und kehrt man dort hin zurück muss man sich über den Ort und die Gegebenheit erst wieder klar werden. Die Erzählung erweckt den Anschein eines Theaterspiels, bei welchem sich nach jeder Szene die Kulisse ändert, die Welt dahinter aber teilweise unnahbar wirkt. Dabei wird der Überwachungsstaat so spannend dargestellt.
Spannende Dystopie
Das Buch beschreibt eine Gesellschaft, in der fast Alle unfruchtbar sind. Frauen werden daher gesellschaftlich dazu quasi genötigt, sich künstlichen Befürchtungen zu unterziehen, um den Fortbestand des Staates zu sichern. Haben sie unter Gefahr fürs eigene Leben ein Kind geboren, sehen sie sich ständiger Überwachung ausgesetzt. Schon bei kleinen elterlichen Fehlern wird das Kind entzogen. Das Buch ist sehr spannend, interessant und flüssig. Auch wenn unser Leben - zum Glück - anders ist fühlt man doch die Unsicherheit und das Beobachtetwerden und die Angst vor Fehlern, die viele junge Mütter begleiten. Dieses diffuse Gefühl der Parallelität des Romans zu unserer Zeit hätte ich gerne noch stärker gefühlt. Ansonsten ein toller und spannender Roman, der zum Nachdenken anregt.

Ich bin sprachlos 🤐
Dieses Buch ist der Wahnsinn! Anfangs dachte ich, dass ich es vielleicht abbrechen werde, weil der Schreibstil sehr distanziert wirkt. Und dann hat es mich gepackt - zum Glück! "THE MOTHERS - Sie müssen perfekt sein oder der Staat nimmt ihnen ihr Kind" ist eine Dystopie die sehr beklemmend wirkt. Frauen sind zu 99% unfruchtbar, nur durch gefährliche medizinische Eingriffe können sie noch schwanger werden.🤰Schon während der Schwangerschaft beginnt die Überwachung.👀 In der Geschichte lernen wir Kit kennen und begleiten sie auf ihrem Weg, und der hat es in sich!!! Das Buch hat kurze Kapitel und ist wechselweise in "Damals" und "Jetzt" aufgeteilt. Ich kann es wirklich empfehlen!👍🏻
Ich liebe Dystopien
Ich finde die Idee hinter dieser Dystopien total gut. Durch die Umweltbelastung werden die Menschen bzw. Frauen unfruchtbar. Dadurch stirbt die Menschheit langsam aus. Um das zu verhindern, gibt es ein Verfahren, was medizinisch sehr gefährlich ist, um Kinder zu gebären. Da die Kinder dadurch etwas ganz besonderes sind achtet die Regierung sehr darauf, wie es den Kindern geht. Viele Kinder werden den Eltern weg genommen.. wohin, weiß eigentlich keiner.. Wir verfolgen das Leben von Kit, die eigentlich wegen den harten Umständen kein Kind bekommen wollte. Was schwere Folgen hat, wenn man in dieser Welt nicht gebären will. Was für Folgen und wohin die Kinder kommen, auf welche Art sie weg kommen, wegen welchen Gründen.. all das erfahrt ihr natürlich in dem Buch. Ich fande das Buch am Anfang erst anstrengend weil es in sehr kurzen Kapiteln von Gegenwart zu Vergangenheit hin und her wechselt. Aber man gewöhnt sich daran und will immer mehr wissen. Ich hätte am liebsten am Ende des Buches mit jemand diskutieren wollen.. es ist schon sehr Gesellschaftkritisch. Leider kann ich mir diese Dystopie sogar sehr real irgendwann vorstellen. Ich hatte viel Spaß beim lesen.

Richtig gutes Buch!
Mir hat das Buch sehr gefallen! Am Anfang hab ich gedacht das wird so ne ähnliche Story wie Handman‘s Tale aber es ging in eine andere Richtung.
Polly Ho-Yen beschreibt in "The Mothers" eine düstere Zukunft. Frauen sind unfruchtbar. Um schwanger zu werden, müssen die sich einer komplizierten und nicht ungefährlichen Behandlung unterziehen, nur um im Erfolgsfall komplett vom Staat überwacht zu werfen. Verstößt man zu oft gegen die Regeln, wird das Kind abgeholt. Kit hat das schon einige Male miterlebt und will keine Kinder, bis nach ihrer Hochzeit. "The Mothers" zeigt auf erschreckende Art und Weise, wie leicht wir zu manipulieren sind, man muss uns nur das Richtige erzählen...

Sie müssen perfekt sein oder der Staat nimmt Ihnen Ihr Kind. Piper / 432 Seiten / 30.03.23 / Bibliothek Wenn du mit dem Thema Kinderwunsch stark beschäftigt, dann lass ggf. die Finger von dem Buch, denn es ist überladen davon. Kit und Evie sind natürlich gezeugte Schwestern. Beinahe die letzten ihrer Art. Die Regierung hat ein Programm aufgestellt, um die Bevölkerung zu sichern, seit Frauen nicht mehr natürlich schwanger werden. Wie immer in diesen Büchern liegt der Fokus auf der Fähigkeit der Frau Kinder zu tragen, die Zeugungsfähigkeit der Männer wird nicht in Frage gestellt. Spannend, oder? Was wäre denn, wenn die Qualität der Samen nachlässt und wir deshalb keine Nachkommen bekommen? Das wäre wohl ein neues Buch. In dieser Geschichte gibt es ein Punkte System und nach xy Fehlern nimmt der Staat dir dein Kind und erzieht es für dich, weil du unfähig bist. Allein das Szenario übt schon unnötigen Druck aus und die Fehler sind lächerlich und wirken schnell konstruiert. Doch warum und wieso und was haben die beiden Frauen damit zu tun. In den kurzen Kapiteln zu 'damals' erleben wir vorwiegend Evies Geschichte aus der Sicht von Kit. Evie wird schwanger und bekommt einen Sohn. In den beinahe noch kürzeren Abschnitten 'heute' erzählt Kit, was gerade geschieht. Die Story liest sich unglaublich gut und schnell. Es ist eine ständige Spannung enthalten und ein gnadenloser Unglaube über diese Politik lässt mich das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Ich lese es gerne und mag auch solche Themen super gern. KiWu war für mich nie ein Thema, oder eine Schwierigkeit. Das Ende, muss ich zugeben hat mich dann doch enttäuscht. Ich hatte auf Rebellion gehofft. ☆☆☆☆ Eva England in der Zukunft: 99 % der Frauen sind unfruchtbar. Nur durch gefährliche medizinische Verfahren ist es ihnen noch möglich, schwanger zu werden. Doch auch dann können sie ihr Mutterglück nicht genießen: Die totalitäre Regierung überwacht alle Eltern und entreißt ihnen beim kleinsten Fehltritt ihr Kind. Daher will Kit keine Kinder – bis sie sich verliebt. Als ihre Tochter Mimi auf die Welt kommt, scheint ihr Glück perfekt. Dann jedoch erhält Kit eine Verwarnung nach der anderen und steht kurz davor, Mimi an den Staat zu verlieren. Aber Kit wird um Mimi kämpfen. Koste es, was es wolle …

Es war kurzweilig erzählt, Langeweile kam nicht auf. Für meinen Geschmack hätte das allerdings härterer Tobak sein können. Stellenweise tragisch, aber das Gewisse etwas hat mir gefehlt.
Grundsätzlich ist es eine gute Story. Ich bin allerings mit den Charakteren nicht ganz warm geworden und doe ständigen Sprünge haben mich etwas gestört. Die Geschichte fand ich interessant und erschrecken, da vieles nicht so weit hergeholt erscheint. Man hätte meiner Meinung nach etwas mehr daraus machen können.
Der Stil war gut, das Thema hatte enorm viel Potenzial, aber wirklich alles drehte sich darum. Das machte die Welt inhaltlich recht eintönig. Hinzu kommt, dass es permanent „zu drüber“ war mit den Konsequenzen (der Umgang mit OUTs, die Risiken um überhaupt schwanger zu werden und vor allem die Sorge um das Kindeswohl, in dessen Namen die Mütter terrorsisiert wurden - was sich ja auch negativ auf das Kind auswirkt) Das Ende ist ein „reales Ende“, aber für mich nicht befriedigend. Das Hamsterrad dreht sich endlos weiter.
Krasses Buch. Ich hätte wirklich nicht erwartet das das dabei raus kommt. Wow
Sicher keine leichte Kost für Eltern und werdende Mütter.
Sie müssen perfekt sein oder der Staat nimmt ihnen ihr Kind. Ich lese selten Dystopien wie „The Mothers“ von P. Ho-Yen aber irgendwie wurde ich magisch davon angezogen. Die Geschichte wirkte sehr interessant aber auch grausam und perfide, sicher keine leichte Kost für Eltern und werdende Mütter. England in der Zukunft: 99 % der Frauen sind unfruchtbar. Nur durch gefährliche medizinische Verfahren ist es ihnen noch möglich, schwanger zu werden. Doch auch dann können sie ihr Mutterglück nicht genießen: Die totalitäre Regierung überwacht alle Eltern und entreißt ihnen beim kleinsten Fehltritt ihr Kind. Daher will Kit keine Kinder – bis sie sich verliebt. Als ihre Tochter Mimi auf die Welt kommt, scheint ihr Glück perfekt. Dann jedoch erhält Kit eine Verwarnung nach der anderen und steht kurz davor, Mimi an den Staat zu verlieren. Aber Kit wird um Mimi kämpfen. Koste es, was es wolle … Das Buch ist in „Damals“ und „Jetzt“ aufgeteilt und wechselt sich ab. Dadurch entwickelt sich schon eine gewisse Spannung, die sich aber im Mittelteil verliert weil die Szenen, also die Flucht (Jetzt) und wie es dazu kam (Damals) nicht besonders abwechslungsreich ist. Der Radius der Geschichte ist klein und es kommt meiner Meinung nach häufig zu Wiederholungen. Die Schwesternbeziehung zwischen Kit und Evie fand ich am interessantesten. Letztendlich war die Dystopie solide aber auch nicht mehr. Der „Plott“ hat es dann auch nicht mehr so gerissen. 3 Sterne.
Eine spannende Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.
Das Buch war mit seinen recht kurzen Kapiteln sehr flüssig zu lesen. Ich hatte mir ein klein wenig mehr Spannung erhofft, das Buch konnte mich aber dennoch sehr gut unterhalten. Ehrlich gesagt fände ich es ganz gut wenn immer mehr Menschen unfruchtbar werden würden. So wie der Mensch mit unserem Planeten umgeht gehört er eingentlich weg bzw. die Bevölkerung deutlich reduziert.
"The Mothers" von Polly Ho-Yen ist ein Buch, das mich auf eine interessante Reise mitgenommen hat. Im ersten Drittel konnte ich mich nicht vollständig mit der Geschichte verbinden, jedoch wurde mein Interesse zum Ende hin geweckt. Ich bin kein großer Fan von Sprüngen in jedem Kapitel. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne. Die Entwicklung der Handlung hat mich beeindruckt, und ich hoffe auf einen möglichen zweiten Roman, der die Geschichte weiterführt. Ich mag Dystopien und finde es faszinierend, wie solche Welten aufgebaut werden. Gleichzeitig finde ich es erschreckend, wie die Gesellschaft oft dazu neigt, Frauen zu unterdrücken, wenn Schwierigkeiten auftreten. "The Mothers" regt dazu an, über solche Themen nachzudenken und lenkt den Fokus auf die Bedeutung von Gleichberechtigung und Empowerment.
Ein zu tiefst bedrückende Roman, der die Welt in ein Szenario setzt, wo 99% der Frauen unfruchtbar sind. Fesselnde Geschichte!
Dieses Buch erzählt ein Szenario, in dem Kinder und Babys das wichtigste Gut sind. Da 99 % der Frauen unfruchtbar ist, muss jedes einzelne Kind verdient werden. Wir begleiten hier Kit auf zwei Zeitebenen. Die eine Ebene "damals" und "jetzt". Und beide Zeitebenen machen so Sinn, weil man hier versteht warum und weshalb was geschieht oder geschehen muss. Die ganze Zeit hatte ich beim Lesen so ein bedrückende Gefühl, weil diese Szenario total krass und abschreckend ist. Bin durch den tollen Schreibstil so gut durch die Seiten geflogen und musste den letzten Tagen immer wieder daran denken. Für mich ein Highlight!

Zum Scheitern verurteilt?? Das Cover spiegelt exakt die Geschichte wider. Auch der Titel passt perfekt dazu. Beschreibung England in Naher Zukunft. Was wäre, wenn 99% der Frauen unfruchtbar sind. Wie könnte eins der Szenarios aussehen? Totale Überwachung und Kontrolle der Regierung? Beim kleinsten Fehltritt könnte ihr Kind den Eltern entrissen werden. Ist man da nicht direkt zum Scheitern verurteilt? Story Hier wird die Geschichte von Kit erzählt. Einer Frau, die fest entschlossen war, kein Kind in diese von der Regierung stark überwachte Welt zu setzen. Mit der Liebe hat sie nicht mitgerechnet. Als ihre Tochter Mimi auf die Welt kam, war es nahezu perfekt. Dann kamen die Verwarnungen eine nach der anderen und sie musste kämpfen. Mit jedem Mitteln. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und man erfährt Stück für Stück, was eine Mutter bereit ist für ihr Kind zu opfern. Fazit Die Guten werden bestraft und die Schlechten, da setzt man immerzu die Scheuklappen auf und schaut gerne weg. Was wäre, wenn man alle gleich behandelt und unter Beobachtung setzt. Oder gar ein Führerschein für Eltern einführt, ob man als Eltern geeignet ist oder.. halt nicht. So waren meine Gedanken und dieses Buch war quasi eine göttliche Fügung. Man rast von Seite zu Seite. Die Gefühle von Kit wurden sehr bildhaft beschrieben und man litt mit ihr. Wenn die Welt am Abgrund steht und nahezu die Rasse droht auszusterben. Wie will man dies verhindern? Aber ist es wirklich der richtige Schritt alle in Angst und Schrecken zu versetzen? Die Geschichte ist gut erzählt und erschreckend, wenn dies Mal wirklich eintreffen sollte, auch wenn es nicht unmöglich wäre… Hierfür gebe ich gerne 4 von 5 Sterne. 1 Punkt Abzug für den stetigen Hin und Her Wechseln der Zeit. Hat mich ab und an rasend gemacht..
Jederzeit spannend. Es war für mich nicht vorhersehbar und das Ende regt an die Geschichte weiter zu spinnen oder auf ein zweiten Band zu hoffen.
Wir befinden und in einer wenig fruchtbaren Zeit im zukünftigen England. Die Unfruchtbarkeit betrifft 99.8% und Kinder können nur durch Induktion entstehen. Bedeutet nur durch Fruchtbarkeitsbehandlungen. Und das ist echt hart und verlangt dem Körper jede Menge ab. Viele überleben die Induktionen auch nicht. Ist diese Hürde geschafft und die Frauen sind schwanger, werden Mütter schon während der Schwangerschaft in dem was sie essen, wieviel sie trinken und wie sie sich betätigen kontrolliert. Nach der Geburt werden die Eltern im Umgang mit ihren Kindern unauffällig überwacht. Das kleinste Vergehen zieht erst Verwarnungen mit sich und anschließend nimmt dir der Staat dein Kind. Der Nachwuchs muss gesichert werden und damit dies auch geschieht, wird viel seitens des Staates unternommen. Das Induktionsalter wird auf 16 heruntergesetzt, jeder kann eine Induktion bekommen egal ob alleinerziehend oder mit Partner, Steuern für Frauen die keine Kinder wollen sind höher und die Verdienstmöglichkeiten geringer, was natürlich Anreiz bieten soll. Man sieht, die, die für die Induktion in Frage kommen, aber diese nicht wollen, werden in ihrem Lebensstandards beschnitten. Du willst mehr vom Leben? Ganz einfach, melde dich für eine Induktion. Was mit den Frauen bzw. Eltern in diesem Buch passiert ist grausam. Zu aller erst die Induktion und deren mögliche Nebenwirkungen. Dann die Beschneidung in der Lebensqualität, wenn man sich dagegen entscheidet und schlussendlich die Grausamkeit, dass bei zu vielen Fehlern die Kinder den Eltern entrissen werden. Und da reden wir hier nicht von wirklich schwerwiegenden Sachen die einer Kindeswohlgefährdung nahe kommen. Wir reden von Sachen, die mich als Mama regelmäßig heimgesucht haben. Wir reden von Milchpulvergabe zum Zufüttern, nicht funktionierendem Stillen, Protesten des Kindes durch weinen. Nur als Beispiele. Diese Dinge ziehen Abmahnungen mit sich. Die Story sorgt auf jeden Fall für Puls und liest sich dadurch weg wie Nix. Dieses England, das hier beschrieben wird ist einfach nur krank und man will ständig wissen wie es weitergeht. Besteht die Chance, dass Eltern ihre Kinder wiederbekommen? Lehnt sich jemand gegen dieses System auf? Kommt Kit aus dieser Spirale raus und kann Mimi behalten? Fragen über Fragen, bei denen ich auf eine Antworte hoffte, aber mit einigen Wendungen hatte ich sogar nicht gerechnet und das machte es eigentlich noch schlimmer. Das Ende stellt mich nicht wirklich zufrieden, auch wenn es durchaus passend und auch nachvollziehbar ist. Fazit Ich hab es an einem Tag durchgezogen, so sehr hat mich dieses Buch gefesselt. Wahnsinn. Die Autorin hat hier ein absolut erschreckendes Zukunftsszenario geschaffen, was mich total in seinen Bann gezogen hat. Emotional hat es mich absolut abholen können. Man spürt diese Beklemmung, dass die Eltern ja Alles richtig machen wollen. Über jeder Handlung schwebt das Damoklesschwert und jeder "Fehler" bedeutet einen Schritt näher daran, sein Kind abgeben zu müssen. Für mich ein starkes Buch. Am Ende gibt es 4,5 Sterne von mir.
Wahnsinnig interessante Dystopie über einen Staat, in dem es fast nur unfruchtbare Frauen gibt. Man begleitet Kit auf ihrer Reise ihr Kind behalten zu können und bringt dabei Dinge über das OSIP in Erfahrung..




























