Der Gladiator und das Oberhaupt der Familie
Nach Nicks fatalen Entscheidung schafften es Joan, Nick, Aaron, Ruth und Jamie in die neue Zeitlinie, die Joans Schwester Eleanor erschaffen hat. In dieser Zeitlinie leben die Monster nicht nur offen und für alle sichtbar, sondern haben die Menschen unterdrückt. Alle Menschen müssen ein Halsband tragen um ihre Dienstzeit und ihre Zugehörigkeit klar zu kennzeichnen. Als sie erst einmal einen sicheren Unterschlupf suchen wollen, finden sie heraus, dass Joan sogar per Flugblatt gesucht wird. Die Schlinge zieht sich immer mehr zu und als sie schließlich erwischt werden, finden sie heraus, dass wohl Aaron das Oberhaupt der Oliver Familie ist und Nick als ein erfolgreicher Gladiator für die Olivers kämpfte und eine Rebellion anzettelte. Aber es bleibt keine Zeit durchzuatmen, denn inmitten der neuen Weltordnung zerfällt die Zeitlinie immer mehr und Joans Gefühle könnten chaotischer nicht mehr sein. Während sie also versuchen zurechtzukommen steht eins fest: sie müssen Eleanor töten um eine neue Welt und eine neue Zeitlinie zu erschaffen. Endlich der dritte Teil! Nachdem der zweite Teil weit hinter dem ersten Teil blieb, hatte ich wieder große Hoffnungen für den Abschluss der Reihe. Aaron ist wieder von Anfang an dabei und er und Nick haben eine witzige Dynamik, die viel Hoffnung macht. Glücklicherweise liefert der Roman größtenteils wie der erste Band. Da verziehen ich auch Joans ständiges hin und her zwischen Aaron und Nick. Ich bin gerne in diese "Neue Zeitlinie" eingeraucht und fand es jedesmal spannend mehr vok dieser Welt zu lernen. Auch wenn später das Sterben und wieder Leben etwas überreizt wurde. Leider gefiel mir das Ende so gar nicht... ich hätte Aarons Tod akzeptiert und damit das Joan-Nick-Pärchen, auch wenn ich immer Team Aaron war, aber eine Dreierbeziehung? Da hätte ich sogar das Aaron-Nick-Pärchen origineller gefunden. Aber dass diese Dreierbeziehung auch noch durch die Wahre Zeitlinie begründet wurde? Schade ... diese außergewöhnliche Romanidee und diese Welt hätten ein besseres Ende verdient ... Ein fast perfekter Abschluss einer außergewöhnlichen Reihe.







