Die letzte Astronautin von David Wellington aus dem #piperverlag 🪐 Ich bin enttäuscht und traurig. Der Anfang war so gut und dann habe ich quer gelesen und zum Schluss rollte ich nur noch das Ende wissen. . Die erste Hälfte fand ich wirklich gut, interessant und unterhaltsam. . Dann ging eine Art Wanderung los, eine Entdeckungsreise. Eine Expedition. . Ich fand es langweilig. Und bitte nicht verurteilen… das war genauso, wie den kleinen Hobbit als Erwachsene zu lesen. Es zieht sich einfach unheimlich dahin. Seite um Seite. Der kleine Hobbit wandert unendlich. Rosamunde Pilcher beschreibt Landschaften und hier in diesem Buch wird im Dunkeln geforscht. 😴🥱

"Die letzte Astronautin“ von David Wellington ist ein spannender SF Thriller, der tief in die psychologischen Ängste der Hauptfiguren eintaucht, während er gleichzeitig eine packende Geschichte über das Überleben im All erzählt. Die Geschichte folgt der Astronautin Sally Jansen, die nach einem misslungenen Mars-Einsatz ausgemustert wurde und Jahre später in den Weltraum zurück kehren soll um sich einem nie dagewesen Problem zu stellen. Zusammen mit einem Team muss sie sich ihren inneren Dämonen wie auch der Dunkelheit stellen. Was mir besonders gefallen hat, ist die dichte Atmosphäre und die detaillierte Beschreibung der Ereignisse. Wellington gelingt es, die Einsamkeit und die existenziellen Ängste, die mit der Weite des Weltalls und der Isolation der zu erforschenden Umgebung einhergehen, eindrucksvoll zu vermitteln. Sally Jansen aber auch die Nebencharaktere sind komplexe und gut ausgearbeitete Figuren, deren innere Konflikte und persönliche Herausforderungen die Geschichte tiefgründig machen. Auch wenn die Handlung an einigen Stellen etwas vorhersehbar wird und es gewisse Längen gibt, zieht der Autor die Lesenden durchgehend in seinen Bann. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zugänglich. Einzig die gelegentlichen Sprünge zu Leuten, die im Nachhinein die Ereignisse bewerten, passen nicht ganz in den Lesefluss. Fazit: Insgesamt ist Die letzte Astronautin ein unterhaltsames, emotionales und packendes Sci-Fi-Abenteuer mit starken Charakteren und einer tiefgründigen Story und gelegentlichen Horror Elementen. Eine Geschichte, die sowohl Fans des Genres als auch diejenigen, die eher weniger Sci-Fi-affin sind, fesseln dürfte. Ein paar kleinere Schwächen gibt es, aber sie trüben den Gesamteindruck nicht zu sehr.
4 Sterne (= sehr gut), Rezensionsexemplar Richtig spannendes Weltraumabenteuer! Ausführliche Rezension kommt.
Dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht. Was ein trockener Stoff hätte werden können, stellte sich als spannendes Abenteuer heraus, das mit großer Geschwindigkeit voranschreitet. Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen, da ich wissen musste, wie es weitergeht.
Die Geschichte hat gut angefangen, es war spannend, interessant und gut geschrieben. Der Mittelteil hat sich für mich aber viel zu sehr gezogen und wurde nur selten durch Wendungen oder Wow-Momente unterbrochen. Das Ende hat mir dann wieder gut gefallen, konnte den eher langweiligen Gesamteindruck aber nicht mehr retten.
INHALT: Sally Jansen ist die letzte Astronautin der Erde. Zumindest die letzte, die noch als Astronautin ausgebildet wurde. Nach einem Vorfall auf der Mars-Mission wurde sie zur Geächteten und das Raumfahrt-Programm eingestellt. Doch nun stehen die Wissenschaftler, die Regierung, ja die ganze Welt vor einer nie da gewesenen Herausforderung. Ein außerirdisches Raumschiff steuert auf die Erde zu. Niemand weiß, mit welcher Intention es auf dem Weg zur Erde ist. Die NASA will dem Objekt eine Besatzung entgegen schicken, um die Kommunikation zu suchen. Sie haben nur ein Problem - sie brauchen die über 50-Jährige Sally Jansen für die Mission und die Ausbildung der anderen Crew-Mitglieder. Das Buch dreht sich anschließend natürlich hauptsächlich um die Weltraum-Mission. Es wird die Reise zum unbekannten Objekt beschrieben, aber viel länger verbringt der Leser die Zeit mit den Crew-Mitgliedern innerhalb des außerirdischen Raumschiffes und begegnet dort allerlei Merkwürdigkeiten und vor allem sehr viel Dunkelheit. Ihr Leben ist in Gefahr, doch das realisieren sie viel zu spät. Ein Wettlauf gegen die Zeit und beginnt, der droht, ihr gesamtes Verständnis und Wissen auf den Kopf zu stellen. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil - ohja - der hat mich direkt zum Anfang des Buches erstmal sehr daran zweifeln lassen, ob ich das Buch beenden werde. Ich wurde ziemlich auf die Probe gestellt, denn zugegebenermaßen habe ich noch kein anderes Buch in einem ähnlichen Stil gelesen. Die Geschichte bedient sich des Perspektivwechsels, der ja mittlerweile ein sehr bekanntes Mittel ist, um verschiedene Einsichten in das Geschehen zu ermöglichen. Allerdings wurden die Perspektiven nicht kapitelweise durchgeführt, sondern absatzweise. Noch schwieriger war der Umstand für mich dadurch, dass die Perspektiven nicht gekennzeichnet wurden und ich so niemals wusste, wer gerade spricht. Das hat gerade zum Anfang der Geschichte bei mir für einiges an Verwirrung gesorgt, weil man praktisch mitten ins kalte Wasser geworfen wird und gar keine Orientierungshilfe bekommt. Die vielen unterschiedlichen Charaktere machen es nicht unbedingt einfacher, sich ein Bild von der Ausgangssituation zu verschaffen. Da wären wir bei einem weiteren Punkt, der mir etwas zu schaffen machte. Die Geschichte wird aus den Perspektiven aller Crew-Mitglieder und auch einer Menschen, die auf der Erde blieben, erzählt. Der Redeanteil hält sich hier fast die Waage, sodass nicht wie erwartet der Fokus auf Sally, der letzten Astronautin liegt. Ganz im Gegenteil verlor ich als Leser den Bezug zu Sally als vermeintlicher Hauptperson und konnte mich bis zuletzt kaum mit ihr identifizieren. Generell führte der ständige Perspektivwechsel zu einer unglaublichen Distanzierung von mir als Leser zu allen Personen und Geschehnissen. Unterstützt wurde dies dann auch noch durch den generell sehr trockenen, emotionsarmen Schreibstil des Autors, der nicht nur an Dialogen, sondern auch öfter an Tiefgründigkeit gespart hat. Ich hatte mir da von dem Buch etwas ganz anderes erhofft und finde es wirklich sehr schade, dass ich zu Sally so wenig Verbindung aufbauen konnte. Nichtsdestotrotz war der Handlungsstrang interessant und spannend, sodass ich motiviert war, herauszufinden, was eigentlich hinter all den Fragen steckt, die aufgeworfen wurden. Die größte Wendung um das Raumschiff hat mich dann auch wirklich beeindruckt, weil es für mich eine doch ganz andere Idee war, als man bisher in Sci-Fi-Romanen gelesen hat. Diese innovative Idee hatte unheimlich viel Potenzial, hat zum Ende hin allerdings an Magie und Strahlkraft verloren. Das passierte vor allem auch durch die vielen Längen, die sich immer wieder einschlichen. Aus meiner Sicht war der Spannungsbogen nicht groß, sondern es waren eher viele kleine Erhebungen, die durch direkt nachfolgende Längen ihre Wirkung nicht entfalten konnten. FAZIT: Das Cover, der Titel und der Klappentext haben aus meiner Sicht völlig andere Erwartungen geweckt, als das Buch sie erfüllen könnte. Sally Jansen steht nicht im Mittelpunkt und die Geschichte ist nicht so spannend konzipiert, wie ursprünglich gedacht. Zusätzlich wurde die Story immer wieder mit Grusel- bzw. Horror-Elementen ausgestattet, die für mich weder gruselig, noch ein Mehrwert waren. Die Grundidee und vor allem die Wendung bezüglich des Alien-Raumschiffes hat mir unglaublich gut gefallen und war sehr innovativ. Das Potenzial wurde zum Ende leider nicht ausgeschöpft. Alles in allem war die Geschichte interessant, aber ich fand es teilweise sehr anstrengend zu lesen, weil viele unnötige Längen vorhanden waren. Eine spannende Grundidee, leider mit vielen Längen. Horror-Elemente waren für mich zu gewollt platziert, der Perspektivwechsel unübersichtlich und inflationär gebraucht. An sich ein nettes Buch, ich fand es aber auch anstrengend beim Lesen. Meine Erwartungen wurden leider enttäuscht.





