5. Feb.
Rating:2.5

Äh ja... nein

Also irgendwie war das nichts. Ich war eigentlich immer ein Fan von Holbein zumindest in meiner Jugend. Aber dad letzte Buch ist auch ewig her. Vielleicht hat sich mein Geschmack geändert. Oder das ist einfach eins der schlechteren. Grundsätzlich fand ich die Idee gut und interessant deswegen habe ich es doch etwas besser bewertet. Allerdings habe ich lange nicht mehr so einen Hass auf einen Prota gehabt wie auf diese... Verzeihung... "Dumme Kuh!" Sie ist so ätzend und arrogant das konnte ich gar nicht ab. Außerdem war einiges sehr schräg und merkwürdig. Und dann kam noch dieses Kind dazu was sich mit ihre um die Aufmerksamkeit des Jungen gestritten hat, was auch so hohl und unnötig war. Ich hab mich durchgezwungen bis zum Ende und auch wenn am Ende noch mal etwas interessantes passiert ist und ich gern wüsste was es damit auf sich hat. Werde ich nicht noch ein weiteres Buch mit dieser Protagonistin lesen und breche deswegen nach Band 1 ab

Armageddon
Armageddonby Wolfgang HohlbeinPiper
15. Juni
Rating:2

Langatmig, toxische Charaktäre und unausgereifte Dialoge

Zuerst: Ich habe damals das Lesen mit Büchern von Wolfgang Hohlbein angefangen. Seine älteren Werke "Das Druidentor", oder "Die Flut" konnten mich damals sehr begeistern. Als ich zu einem neueren Exemplar griff "Thirteen" war ich sehr verwirrt. Das ausgereifte, düstere, spannende Fantasy Thriller Setting wich einem Jugendbuch mit unreifen Charaktären und langweiliger Welt. Nunja damals gab ich Wolfgang Hohlbein auf. Dieses Cover hatte mich angesprochen und das Buch schien tolle Bewertungen zu haben. Ich dachte also ein Versuch ist es wert. Vielleicht ist es ja eher wie die alten Werke. Nun zu diesem Buch: Ich habe es nichz zuende gelesen. Es hat mich viel zu sehr gelangweilt. Die Geschichte an sich hat Interesse geweckt, allerdings war das Fortschreiten einer Handlung so stark ausgebremst durch ständige leere Konversationen von unwichtigen Charaktären dass ich irgendwann nicht mehr warten wollte.. Zudem gab es folgende Punkte zu bemängeln: Wer ein modernes Gesellschaftsbild und Geschlechterverständnis hat cringed mit Sichrrheit an einigen Stellen. Zwar war der Versuch da junges Publikum anzusprechen aber wenn man eine Referenz zu "Karl Lagerfeld" macht, denke ichwied deutlich dass Herrn Hohlbein die Distanz zu wirklich jungen Menschen zu groß ist und das Brückenschlagen nicht gelingt. Seine Charaktäre waren von Beginn an schwierig. Eine Frau die sich in einen toxisch manipulativen Macho verliebt, der zuvor ein Kind aus Spaß verletzt. Aber sie verfällt ihm blind weil er so gut ist und sie so toll manipuliert und respektlos behandelt. ouch. Weiter geht es später im Buch an einer Stelle die einen wirklich den Kopf schütteln lässt. Hier heißt es: "Aber ist sie nicht zu jung zum Kinder kriegen?" Dabei geht es um eine Protagonistin deren Alter nicht benannt aber deren Aussehen immer wieder als Kind beschrieben wird. Die Antwort ist "wäre sie zu jung würde die Natur es nicht zulassen." OUCH? wie kann man so etwas anstößiges, grenzwertig widerliches heute noch in ein Buch setzen. Und das während global Frauen und Mädchen wieder stärker unterdrückt werden und alle Hilfe brauchen die sie kriegen können um nicht als Objekt der Fortpflanzung miss*raucht zu werden. Die Begründung folgt eben so abartig: "Wir sind nurnoch so wenige. Wir brauchen dringend Kinder." Drei Mal OUCH. Zuletzt waren die Charaktäre flach. Und die Dialoge zu großen Teilen unreif wie aus einem Jugendroman. Eine emotionale Reife die bei Erwachsenen weitaus stärker entwickelt sein muss. Der Fokus der Hauptprotagonistin schien lange Zeit darum zu kreisen dass sie "shoppen gehen" will und das nachdem ihr Bekannter vor ihr erm*rdet wurde, sie ebenfalls auf brutalste Weise fast erm*rdet wurde und die Welt von einer Atombombe zerstört wurde. Ich habe es nicht verstanden. Das ganze Buch zeugt von einem sehr eindimensionalen Bild von Menschen und einem patriarchal geprägten Bild beider Geschlechter. Angesichts seiner Generation wohl nicht verwunderlich, aber keine Entschuldigung denn es gibt auch Menschen seiner Altersklasse die den Zeitgeist leben und erkennen dass diese Art zu denken überholt und schädlich ist. Wer stumpfsinnige Gewalt sucht und toxische Beziehungen auf der Altersklasse von 17-25 jährigen sucht könnte mit dem Buch Freude haben. Langatmig bleibt es und der Spannungsbogen war so zu flach als dass es bei der Stange halten konnte.

Armageddon
Armageddonby Wolfgang HohlbeinPiper