Während ich den ersten Band der Trilogie noch ganz nett fand, konnte mich Band 2 der Geschichte leider nicht überzeugen. Zwar wurden die Hintergründe der Welt etwas näher erläutert und es wurde mit den zugrunde liegenden Ideen experimentiert, dennoch triftete es immer stärker in eine reine Beziehungsstory "Boy meets girl meets girl" ab. Für diese Thematik hätte man keine Dystopie erschaffen müssen... Den dritten Band werde ich nicht mehr lesen, ich habe das Interesse daran leider verloren.
Meine Gedanken zum Buch: Ich weiß nicht, was mit diesem Teil hier war, aber es konnte mich nicht im geringsten derart fesseln und begeistern, wie der erste Band es vermochte. Vielleicht liegt es daran, dass es im ersten noch viel mehr Geheimnisse aufzudecken gab, oder dieses Liebestriangel noch nicht stattgefunden hat, aber leider war dieser Teil hier wirklich schlecht, im Vergleich zum ersten Teil. Das Buch beginnt mit der strapaziösen Wanderung durch die winterliche Landschaft auf den Weg zu den Überlebenden der Gruppe A, die eigentlich als ausgestorben gelten, aber Gray und seine Rebellenfreunde erhoffen sich dort doch noch auf Überlebende zu stoßen, die sich ihnen anschließen, um gegen Frank zu kämpfen. Und falls nicht, erwarten sie zumindest eine gute Ausgangsposition zu haben, um dort einen weiteren Rebellenstützpunkt aufzubauen. Aber alles kommt anders, als man denkt. Zuerst werden sie von Blaine und einem Duplikat eingeholt und bald werden sie auch von anderen angegriffen und die Gruppe zersplittert immer weiter und keiner weiß, ob diese Mission nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Neben der ganzen Action im Buch, die manchmal etwas langatmig war, da oft nur tagelange Märsche anstanden oder Versteckspiele vor Franks Armee, spielte auch die Liebesgeschichte eine große Rolle im Buch. Ihr denkt jetzt wohl – ah, genau das richtige für die Tina, weil sie das ja so gerne mag – aber nein… falsch gedacht und es tut mir leid, dass zu sagen, aber die Romanze hat das Buch noch schlechter gemacht! Und das, obwohl das Buch von einem Typen, von Gray, erzählt wird! Gray war mir mir im ersten Teil wirklich sehr sympathisch und er hat Einsatz und einen starken Willen gezeigt – aber davon ist nicht mehr viel übrig. Er steht liebestechnisch zwischen zwei Frauen – was ich am Ende vom ersten Teil eigentlich ganz erfrischend gefunden habe – aber hier wurde Gray so richtig zur Pussy und ich konnte ich zeitweise gar nicht mehr ausstehen. Er jammert, weil er ja so arm ist, dann küsst er die eine und denkt danach über die andere Frau nach und während seines ganzen Gezeters verletzt er die anderen zwei Frauen, besonders Bree. Ich meine – glaubt die Autorin wirklich, dass ein Mann soooo derart blöd und blind sein kann?? Nein, sowas habe ich noch nicht erlebt und ich bin froh darüber. Keine Ahnung warum die Autorin das gemacht hat, aber obwohl der erzählende Hauptcharakter ein Mann war, verhielt sich dieser typisch wie sonst die Frauen und Bree war die toughe, eiserne Kämpferin, die mein absoluter Liebling im Buch gewesen ist – neben Sammy, der war auch ganz okay. Ansonsten kann ich leider keine Lieblinge mehr nennen, denn Emma geht mir mit ihrer ‚ich bin ja sowas von ein guter Mensch und alle müssen mich lieb haben‘ und ihrem ‚schüchternen Lächeln‘ ebenfalls wie Gray, sowas von am Keks, dass ich keine Worte dafür finde. Daher ja – ich hoffe, dass Bree einen richtigen Mann im dritten Teil trifft und die Finger von Gray lässt, denn Gray und Emma haben sich wirklich verdient -> so, und jetzt ab mit euch beiden, … geht in die Ecke heulen! ^^ Der Kampf bei Burg war für mich eigentlich nicht sehr überraschend und vorhersehbar, da vieles schon darauf hingedeutet hat, wie es dann auch passiert ist. Was ich nicht verstanden habe, war, warum dann plötzlich dieser Fiesling Marco wieder da war… aber anscheinend haben die ja in dieser zerstörten Dystopiewelt einen Teleporter oder so.^^ Das auch die ganzen Duplikate erschienen sind, fand ich aber wieder okay, obwohl Gray mir auch hier wieder zu emotional reagiert hat. Mensch, kann er sich nicht einmal zusammen reißen?? Das einzige gute an dem Buch war das Ende, weil sich jetzt endlich zwei Parteien zusammenschließen. Trotzdem hätte man das alles auch abkürzen können und die Sache mit Burg weglassen, aber okay, ich beschwere mich schon gar nicht mehr. Es war wohl einfach nicht mein Buch. Dennoch hoffe ich sehr, dass Band drei wieder mit altem Glanz aufwarten kann und Gray mehr Testosteron produziert, denn das war dieses Mal echt NICHTS! ;) Cover: Finde es gut, dass das Cover ähnlich ist, wie das vom ersten und bin schon gespannt auf die Aufmachung zum dritten Teil. All in all: Das Buch war wirklich kein Highlight der Autorin und es wäre wohl besser gewesen, sie hätte einiges gekürzt und den männlichen Helden auch wirklich männlich geschrieben, anstatt ihn so weich, emotional verwirrt und schwach erscheinen zu lassen. Hat für mich leider nicht so gut funktioniert, wie Teil eins, aber meine Hoffnungen für den letzten Teil gebe ich noch nicht auf. Da bin ich stur. ^^ Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/12/rezension-taken-das-erfrorene-land-2/
Inhalt: Nachdem die Rebellen in Taem entdeckt haben, dass es in der ausgerottet geglaubten Gruppe A doch noch Überlebende gibt, machen sie sich auf den Weg dorthin. In der Hoffnung, Verbündete zu finden, nehmen sie die lange und gefährliche Reise in Kauf. Und das, obwohl der Orden ihnen auf der Spur ist und sie zahlenmäßig weit unterlegen sind. Als sogar noch Ordensmitglieder unbemerkt in ihre Gruppe eingeschleust werden, stellt sich die Frage, ob sie wirklich eine Chance haben, ihr Ziel zu erreichen. Meinung: Die Handlung setzt in diesem Band einige Wochen nach Ende des Vorgängers ein. Gray hat sich gemeinsam mit einigen anderen Rebellen auf den Weg zu Gruppe A gemacht, weil sie sich in ihnen wichtige Verbündete erhoffen. Gray ist ziemlich impulsiv und handelte bisher eher spontan, allerdings macht er sich mittlerweile mehr Gedanken darüber, welche Konsequenzen seine Handlungen haben könnten und er handelt verantwortungsbewusster, auch wenn er immer noch oft durch seine Gefühle getrieben wird. Genau das macht ihn zu einem realistischen Protagonisten, dem man seine Jugend auch anmerkt und durch den es nie langweilig wird, weil seine Reaktionen nicht immer vorhersehbar sind. Die meisten Personen, die ihn auf der Reise begleiten, lernt man im Laufe des Buches gut kennen und die bisher eher oberflächlich wirkenden Charaktere erhalten mehr Tiefe, indem man mehr über sie erfährt und ihnen bestimmte Eigenschaften zuordnen kann. Das Buch startet mit dem Beginn der gefährlichen Reise, sodass es von Anfang an nicht an Spannung fehlt. Mit jeder Seite steigert diese sich, bis es zum ersten Konflikt kommt – und die Spannung von dort an nur noch weiter und weiter steigt. Es gibt nur kurze Passagen, in denen die Charaktere sich in keiner Situation befinden, bei der man als Leser mitfiebern und -hoffen muss und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen und größere Pausen einzulegen. Viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger, der einen sofort zum weiterlesen verleitet. Band 2 dieser Trilogie konnte mich mit vielen Wendungen und Entdeckungen überraschen und an einigen Stellen war ich regelrecht geschockt, weil ich eine solche Entwicklung nicht erwartet habe. Das ist eine deutliche Verbesserung zu Band 1, den ich stellenweise ziemlich vorhersehbar fand. Im Vorgänger gab es außerdem weniger Action und Spannung und dafür zahlreiche Informationen über das System und seine Hintergründe. Diese fehlen hier fast gänzlich, da man als Leser praktisch schon alles weiß, aber durch die konstante Spannung hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Wer Liebesgeschichten mag, wird hier trotz all der Spannung auf gewisse Weise auch auf seine Kosten kommen. Gray ist immer noch hin- und hergerissen zwischen Emma, seiner Kindheits- und Jugendliebe und Bree, der furchtlosen Rebellin, zu der er sich seit seiner Flucht hingezogen fühlt. Wirklich romantisch oder kitschig wird es nicht, sondern das Thema steht eher am Rande der Handlung, allerdings bringt es noch einen zusätzlichen Aspekt ein und die „Dreiecks-Geschichte“ ist logisch und glaubhaft. Fazit: Eine Fortsetzung, die sich im Vergleich zu Band 1 deutlich steigern konnte. Die Spannung, die von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten wird und immer wieder durch überraschende Wendungen zusätzlich gesteigert wird, sorgen dafür, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. 5/5 Punkten
Meine Gedanken zum Buch: Ich weiß nicht, was mit diesem Teil hier war, aber es konnte mich nicht im geringsten derart fesseln und begeistern, wie der erste Band es vermochte. Vielleicht liegt es daran, dass es im ersten noch viel mehr Geheimnisse aufzudecken gab, oder dieses Liebestriangel noch nicht stattgefunden hat, aber leider war dieser Teil hier wirklich schlecht, im Vergleich zum ersten Teil. Das Buch beginnt mit der strapaziösen Wanderung durch die winterliche Landschaft auf den Weg zu den Überlebenden der Gruppe A, die eigentlich als ausgestorben gelten, aber Gray und seine Rebellenfreunde erhoffen sich dort doch noch auf Überlebende zu stoßen, die sich ihnen anschließen, um gegen Frank zu kämpfen. Und falls nicht, erwarten sie zumindest eine gute Ausgangsposition zu haben, um dort einen weiteren Rebellenstützpunkt aufzubauen. Aber alles kommt anders, als man denkt. Zuerst werden sie von Blaine und einem Duplikat eingeholt und bald werden sie auch von anderen angegriffen und die Gruppe zersplittert immer weiter und keiner weiß, ob diese Mission nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Neben der ganzen Action im Buch, die manchmal etwas langatmig war, da oft nur tagelange Märsche anstanden oder Versteckspiele vor Franks Armee, spielte auch die Liebesgeschichte eine große Rolle im Buch. Ihr denkt jetzt wohl – ah, genau das richtige für die Tina, weil sie das ja so gerne mag – aber nein… falsch gedacht und es tut mir leid, dass zu sagen, aber die Romanze hat das Buch noch schlechter gemacht! Und das, obwohl das Buch von einem Typen, von Gray, erzählt wird! Gray war mir mir im ersten Teil wirklich sehr sympathisch und er hat Einsatz und einen starken Willen gezeigt – aber davon ist nicht mehr viel übrig. Er steht liebestechnisch zwischen zwei Frauen – was ich am Ende vom ersten Teil eigentlich ganz erfrischend gefunden habe – aber hier wurde Gray so richtig zur Pussy und ich konnte ich zeitweise gar nicht mehr ausstehen. Er jammert, weil er ja so arm ist, dann küsst er die eine und denkt danach über die andere Frau nach und während seines ganzen Gezeters verletzt er die anderen zwei Frauen, besonders Bree. Ich meine – glaubt die Autorin wirklich, dass ein Mann soooo derart blöd und blind sein kann?? Nein, sowas habe ich noch nicht erlebt und ich bin froh darüber. Keine Ahnung warum die Autorin das gemacht hat, aber obwohl der erzählende Hauptcharakter ein Mann war, verhielt sich dieser typisch wie sonst die Frauen und Bree war die toughe, eiserne Kämpferin, die mein absoluter Liebling im Buch gewesen ist – neben Sammy, der war auch ganz okay. Ansonsten kann ich leider keine Lieblinge mehr nennen, denn Emma geht mir mit ihrer ‚ich bin ja sowas von ein guter Mensch und alle müssen mich lieb haben‘ und ihrem ‚schüchternen Lächeln‘ ebenfalls wie Gray, sowas von am Keks, dass ich keine Worte dafür finde. Daher ja – ich hoffe, dass Bree einen richtigen Mann im dritten Teil trifft und die Finger von Gray lässt, denn Gray und Emma haben sich wirklich verdient -> so, und jetzt ab mit euch beiden, … geht in die Ecke heulen! ^^ Der Kampf bei Burg war für mich eigentlich nicht sehr überraschend und vorhersehbar, da vieles schon darauf hingedeutet hat, wie es dann auch passiert ist. Was ich nicht verstanden habe, war, warum dann plötzlich dieser Fiesling Marco wieder da war… aber anscheinend haben die ja in dieser zerstörten Dystopiewelt einen Teleporter oder so.^^ Das auch die ganzen Duplikate erschienen sind, fand ich aber wieder okay, obwohl Gray mir auch hier wieder zu emotional reagiert hat. Mensch, kann er sich nicht einmal zusammen reißen?? Das einzige gute an dem Buch war das Ende, weil sich jetzt endlich zwei Parteien zusammenschließen. Trotzdem hätte man das alles auch abkürzen können und die Sache mit Burg weglassen, aber okay, ich beschwere mich schon gar nicht mehr. Es war wohl einfach nicht mein Buch. Dennoch hoffe ich sehr, dass Band drei wieder mit altem Glanz aufwarten kann und Gray mehr Testosteron produziert, denn das war dieses Mal echt NICHTS! ;) Cover: Finde es gut, dass das Cover ähnlich ist, wie das vom ersten und bin schon gespannt auf die Aufmachung zum dritten Teil. All in all: Das Buch war wirklich kein Highlight der Autorin und es wäre wohl besser gewesen, sie hätte einiges gekürzt und den männlichen Helden auch wirklich männlich geschrieben, anstatt ihn so weich, emotional verwirrt und schwach erscheinen zu lassen. Hat für mich leider nicht so gut funktioniert, wie Teil eins, aber meine Hoffnungen für den letzten Teil gebe ich noch nicht auf. Da bin ich stur. ^^ Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/07/12/rezension-taken-das-erfrorene-land-2/



