7. Dez.
Rating:3

Zombieromane gibt es ja nicht so viele und "Dark Love" ist wirklich mal eine ganz andere Geschichte. Die Geschichte spielt zwar in der Zukunft, die Gesellschaft hat sich aber zurückentwickelt und ähnelt an das Mittelalter. Dazu kommen dann die Zombies, die sich in gute und böse Zombies einteilen lassen. Erzählt wird das Buch aus ganz verschiedenen Sichten. Die Perspektivwechsel fand ich aber super. Besonders mochte ich, dass Lia Habel die Geschichte ohne Klischees geschrieben hat. Die Zombies sind lustig und foppen sich gegenseitig. Doch dann, wenn man fast keine Angst mehr vor Zombies hat, passiert irgendetwas ekliges :D Die weibliche Hauptfigur findet sich nicht nach 2 Minuten damit ab, dass es Zombies gibt. Nein, sie schreit rum, hat Angst und traut ihnen natürlich nicht! USW. Leider wurde das Buch nach über der Hälfte etwas langatmig und auch so waren zwischendurch einige Kapitel etwas langweilig.

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
16. März
Rating:4

Beschreibung Wir schreiben das Jahr 2195. Nora Dearly lebt in einer Welt von dampfbetriebenen Kutschen, digitalen Büchern und Kriegshollogrammen. Die Gesellschaft ist zerfallen, Menschen kämpfen gegen lebende Tote. Denn ein Virus der durch Körperflüssigkeiten übertragen wird und die Menschen in Zombies verwandelt ist im Umlauf. Als Nora entführt wird macht sie das erste Mal Bekanntschaft mit den lebenden Toten und erfährt das ihr Vater als einer von ihnen lebt und nach einem Impfstoff gegen den Virus sucht. Bram ist Noras einziger Halt, er ist der einzige der ihr alles erklärt und ihr die Welt der lebenden Toten näher bringt. Der liebenswürdige Zombie kommt Nora immer näher, währenddessen ist die Welt dem Untergang geweiht… Meine Meinung In Lia Habels Fantasyroman >>Dark Love<>Dark Love<< soviel mehr als ein Steampunk-Roman. Denn ein Virus der Menschen zu Zombies verwandelt greift um sich und Nora wird von diesen Kreaturen entführt. Eine spannende Geschichte mit fantasievollen Wendungen und emotionreichen Szenen nimmt ihren Lauf. Der bildliche Schreibstil von Lia Habel ist einmalig, man hat wirklich das Gefühl mitten im Buch zu stecken und an der Seite von Nora die verrückte Zombiewelt zu erkunden. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine Details einstreut und die Geschichte somit perkt abrundet. Lia Habel erzählt die Story gleich aus mehreren Sichtweisen, was mir auch ganz gut gefallen hat allerdings hätte ich es schöner gefunden wenn man das ganze etwas minimiert und nur in zwei Figuren geschlüpft wäre (z. B. Nora und Bram). Man erhält durch die vielen Perspektiven natürlich einen tollen Einblick allerdings fand ich es ab und an ziemlich ermüdend die Geschichten der Nebenfiguren zu lesen. Die ausgefallene Geschichte und die liebenswürdigen Figuren haben mir jedoch so gut gefallen das ich 4 von 5 Sterne vergebe! Über die Autorin Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Sie trinkt viel zu viel Kaffee und besitzt drei Katzen, denen sie in ihrem Debüt ein Denkmal setzt. Die Idee zu »Dark Love« hatte Lia während einer Busfahrt nach New York, als ihr der Lesestoff ausging und sie sich fragte, warum die Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichte mit Untoten gelesen hatte. (Quelle: Piper Verlag) Fazit Ein außergewöhnlicher Zombieroman der anderen Art! ------------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.04.2012

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
3. Mai
Rating:3

Deutsche Rezension: Obwohl ich die Grundidee des Buches mit den Zombies in Verbindung mit einer Dystopie wirklich interessant gefunden und mich auf dieses Buch gefreut habe, war es dann im Endeffekt doch etwas enttäuschend, weil es nicht so war, wie ich es erwartet habe. Gerade zu Beginn, bin ich sehr schwer in die Geschichte rein gekommen und es war auch eher langweilig und Klischeehaft präsentiert und es hat mich nicht sonderlich gereizt weiter zu lesen. Ich fand es sehr eigenartig, dass die Geschichte in der Zukunft spielt, aber trotzdem herrschten die gleichen Umstände wie damals im viktorianischen Zeitalter: mit Etikette, langen Röcken um kein Bein zu zeigen und überkonservative Gepflogenheiten usw., aber trotzdem war darin moderne Technik vermischt, die weiter fortgeschritten war, als unsere. Andere mögen das ansprechend finden, aber ich fand es eher unlogisch und auch nicht realistisch, obwohl die Umstände, die zu dieser Situation geführt haben, von der Autorin zu erklären versucht wurden. Genau kann ich nicht sagen, was mich so daran gestört hat, denn generell habe ich nichts gegen Vermischung von verschiedenen Elementen oder Genre. Aber hier passt alles irgendwie nicht ganz zusammen und es wirkte viel zu erzwungen und aufgesetzt. Zuerst war die beinahe Zerrstörrung der Menschheit, dann raufen sie sich wieder sammeln und wählen freiwillig so ähnlich zu Leben wie im viktorianischen Zeitalter, aber trotzdem benutzen sie ohne Ablehnung eine viel modernere Technik, als wir sie heutzutage haben -> da hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl, dass sie eigentlich eine Geschichte im 18-19 Jahrhundert schreiben wollte, um den Charakteren eine gewisse Sprache und Kleidung usw. zu verpassen und auch, um die Problemen dieser Zeit zu thematisieren, wie Klassenunterschiede, erzwungene Ehen, Tugendhaftigkeit,… Aber gleichzeitig will sie trotzdem etwas Modernes einbauen und es in einer dystopischen Zukunft spielen lassen … und ganz nebenbei gibt es auch noch Zombies, die aber nicht böse sind wie man sie kennt, sondern ganz normal handeln können, nur dass sie spezielles Essen brauchen, um ihren Körper zu erhalten. Ich finde, das ist schon viel zu viel Mischmasch und wie schon oben erwähnt, auch zu erzwungen. Und manches ist nicht immer ganz nachvollziehbar. Was mich leider auch gestört hat war, dass jedes Kapitel von einem anderen Charakter erzählt wurde und somit ein ständiger Wechsel war. Natürlich waren die meisten Kapitel von Nora oder Bram, aber es gab genauso einige von ihrer besten Freundin, ihrem Vater oder vom Bösen in der Story und das hat hier in diesem Buch nicht dazu geführt, dass es spannender wurde, sondern das Gegenteil. Denn genau immer wenn es in einem Kapitel interessant wurde, war ein Wechsel des Kapitels zu einer anderen Figur und dann, wenn es wieder zurück ging, war die ganze Spannung von vorhin weg. Das hat mich leider sehr gestört und meinen Lesefluss jedesmal extrem gestoppt. Auch das Handeln der Charaktere war für mich nicht immer nachvollziehbar und ich fand es teilweise einfach nur grausig. Die Sache mit den ganzen ‘guten’ Zombies, war für mich eher eine absurde Vorstellung-da kann ich mit ‘guten’ Vampiren mehr anfangen! *g* Die ‚guten‘ Zombies waren ja ganz nett und lustig und sie haben auch ihre Berechtigung und so weiter, ABER als romantischen Gegenpart, als Liebespartner, kann ich mir das nicht vorstellen, auch wenn ich es gerade gelesen habe und sich die Autorin Mühe gegeben hat, es romantisch zu beschreiben. Außerdem kann ich mir nur schwer vorstellen, dass im echten Leben normale Teenager-Mädchen so heldenhaft reagieren würden und ganz einfach mal einem Zombie den Sonnenschirm durch den Kopf stoßen?! *Augen roll* Zuerst hat ihre beste Freundin ständig herum gejammert und war eher nervig und wie ein kleines Mäuschen und dann plötzlich tat sie, wie wenn sie alles ohne Probleme wegstecken könnte. Bekämpft so ganz nebenbei Mal ein paar böse Zombies und riskiert alle paar Minuten für andere ihr Leben ohne mit der Wimper zu zucken. Man kann es mit Heldentum auch übertreiben und das war hier öfters der Fall. Für mehr Infos klicke hier: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/05/09/rezension-dark-love/

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
26. Feb.
Rating:4

Eine etwas andere Love Story

Ich bin eigentlich kein Fan von Zombies, egal ob Bücher oder Filme. Aber da mir das Buch von vielen empfohlen wurde, gab ich ihm eine Chance. Anfangs lief es etwas schleppend, aber nach ca 100 Seiten wurde es super und ich hab es an einem Tag zu Ende gelesen. Ich hab gelacht, mitgefiebert und auch geweint. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber es lohnt sich. Die Thematik passt in viele heutige Alltagssituationen und regt zum Nachdenken an. 4 Sterne deshalb weil es bei einem Buch immer noch eine Steigerung geben kann.

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
29. Jan.
Rating:3.5

Das ist der erste Band von insgesamt 3. Am Anfang hat es sich ganz schön gezogen am Ende wurde es sehr spannend und man möchte wissen wie es im nächsten Teil weiter geht. Ich bin kein Fan von Zombies die Liebesgeschichte ist für mich auch nicht ganz nachvollziehbar.

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
5. Nov.
Rating:5

Meine Meinung: "Dark Love" heißt die deutsche Version von Lia Habel's Buchdebüt, was im November 2011 auf den deutschen Markt kam. Als ich das Buchcover damals sah, wollte ich es eigentlich sofort haben, aber an dem Tag habe ich es dann doch nicht gekauft und daraufhin schon fast wieder vergessen. Als ich es dann auf einem Bücherblog wiederentdeckte, habe ich es sofort bestellt und nun auch endlich gelesen. Lia Habel selbst sagt, dass ihr die Idee im Bus kam, ihr der Lesestoff ausgegangen war und sie sich fragte warum Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichten mit Untoten gelesen hätte. Hat die Frau noch wirklich keine Vampirbücher gelesen?, war meine erste Reaktion. Da es in ihrem Buch aber um Zombies geht, muss ich ihr recht geben. Sowas habe ich auch noch nicht gelesen und umso erwartungsvoller bin ich an dieses Buch herangegangen. Es ist das Jahr 2195. Die 17-jährige Nora Dearly lebt in einem Internat und kommt nun, ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters wieder nach Hause zu ihrer Tante Gene, die gar nicht schnell genug über den Tod ihres Bruders hinwegkommen konnte um sich dann wieder der höheren Gesellschaft an den Hals zu schmeißen. Noras Haus ist unter der Erde begraben, künstliche Bäume und Waldgeräusche machen die Illusion perfekt. Nora ist ein sehr weibliches Mädchen - vom äußerlichen und der Stimme her - aber als Kind wollte sie immer Soldat werden. Ihr Vater, der Wissenschaftler und Mediziner in der Armee war, hat ihr immer Kriegshologramme gezeigt, von denen Nora total begeistert war, hat ihr beigebracht wie ein Soldat zu laufen und sich zu verteidigen. Pamela - Noras beste Freundin - ist das genaue Gegenteil. Sie will nichts von dem Krieg hören, der um sie herum existiert. Denn die Welt in der die Beiden leben, wird von Soldaten fast bescherrt, die gegen die sogenannten Punks an den Grenzen vorgehen. Die Punks sind eine Bewegung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Nachdem ein Land nach dem andern von der Weltkarte wegen Seuchen, Hunger und Krieg verschwand, mussten sich die Übrigen zusammenrotten und eine neue Lebensweise gründen. So entstanden auch die Neuviktorianer, zu denen Nora und Pam zählen. Die Punks haben sich aus Leuten gebildet, die dagegen vorgehen wollen sich wieder nur Vorschriften machen zu lassen. Die ganze Vorgeschichte zu diesem Buch fasst Lia Habel in ein paar Seiten zusammen und die ersten fünfzig Seiten haben sich sehr wirr lesen lassen. "Dark Love" beginnt mit einem Prolog von Bram, einem Jungen, der in einer Miene arbeitete und sich und seinen schwerverletzten Freund Jack in den Aufzug ziehen konnte. Erst nach und nach kommt die Todesangst rüber und man versteht, wovor Bram so eine Angst hat. Zombies, Menschenfresser wollen ihn zerfleischen... Dann geht die Geschichte aus Noras Sicht weiter und man wird ein wenig in ihren Alltag eingeführt. Wen sie mag und wen nicht, wofür sie sich interessiert, wie sie ihre Eltern verloren hat und wie sehr sie ihre Tante verabscheut. Als sie von einem Wildfremden vor ihrem Haus angesprochen wird, der ihren Vater kennt, horcht sie auf, statt dem Fluchtversuch zu folgen. Bis sie seine Augen sieht, milchig weiß und völlig fremd. Sie weiß nicht wer er ist, aber er scheint Nora gut zu kennen, sagt, dass er sie in Sicherheit bringen muss. Als zwei Polizisten auftauchen, nimmt der Fremde reißaus und Nora vergisst den Schrecken recht schnell. Bis sie plötzlich von einer Meute aufgeschreckt wird, die sie aus leblosen Fratzen furchterregend anstarren. Manche sind richtig übel zugerichtet, es fehlen ihnen Körperteile oder Haut. Nora fackelt nicht lange und ergreift die Flucht aufs Dach. Wo sie von anderen Kreaturen gepackt und gerettet wird. Doch die Erleichterung ist nicht von langer Dauer. Schnell kapiert Nora, dass sie entführt wird... Lia Habel hat mich in den ersten fünfzig Seiten sehr verwirrt, aber dann kam endlich der Punkt, wo es spannend wurde und seither gab es keine Verschnaufpause. Ich steckte plötzlich mittendrin zwischen Untoten, die irgendwie normal reden und sich zivilisiert benehmen konnten. Und die gegen die bösen Untoten kämpften. Ich konnte richtig mit Nora mitfühlen, die sich plötzlich in einer völlig fremden Umgebung wiederfindet. Nora ist ein sehr ungewöhnliches Mädchen. Sie ist einerseits figurlich sehr weiblich und interessiert sich andererseits sehr für Soldatenkram. Als sie die Wahrheit über die lebenden Toten rausbekommt hat sie richtig schiss und wie sie sich dann an Bram und die anderen gewöhnt hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Die Vorstellung wie Nora geguckt hat, als Bram ihr eine Waffe zur Verteidigung in die Hand drückte, lässt mich jetzt noch schmunzeln. Bram ist der Captain der Untoten und einem Lebenden unterstellt, Wolfe, der sehr griesgrämig ist und eine klare Meinung zu den Untoten hat. Sie sind verzichtbar und sollen sich strengstens an seine Befehle halten. Seit Noras Ankunft hat sich Bram jedoch kein einziges Mal an die Anweisungen gehalten. Die Geschichte wechselt immer die Perspektive. Am häufigsten wird sie von Nora und Bram erzählt, aber auch Pamela hat eine eigene Stimme, die nach Noras Entführung sehr laut ist. Pam ist im Laufe der Geschichte eine wichtige Quelle für den Leser, denn sie ist mitten in der Stadt, wo die Untoten sich ausbreiten. Sie bietet einen Wechsel der Perspektie, sodass man sich ein viel besseres Bild machen kann. Aber auch Noras Vater ist eine Schlüsselfigur in "Dark Love" und eine verdammt sympathische noch dazu! Meine Lieblingsfigur war jedoch Bram! Wenn ich an Untote denke, dann an schlurfende, dreckige Menschen, dessen Klamotten zerschlissen und blutig sind. Bram hingegen ist einer der wenigen, die dennoch duschen gehen, sich die Zähne putzt und auf seine Klamotten achtet. Man muss ihn einfach mögen, so wie er Noras harte Schale knackt und wie er mit den anderen umgeht. Er ist eine Führungspersönlichkeit, tut das, was sein totes Herz ihm sagt und schafft es, dass man sich zwischen dem ganzen Wahnsinn wohl fühlen kann. "Dark Love" hat mich überzeugt, dass Zombies nicht nur seelenlose, menschliche Hüllen sind, die Menschenfleisch fressen und zu wilden Bestien werden können, sondern auch, dass sie sich mit Technik, Computern und Führungsaufgaben auskennen können. Sie verschleißen zwar, aber haben einen Zusammenhalt der beeindruckt. Alle vorkommenden Untoten der guten Seite haben auf mich den Eindruck einer großen Familie gemacht. Sie lachen zusammen, nehmen sich gegenseitig aufs Korn und wenn sie eines sein können, dann loyal. Fazit: Habel erzählt eine lustige, schaurige, mit vielen Geheimnissen gespickte Geschichte, die mich vom ersten bis zum letzten Moment gepackt hat und die ich Lesern von Dark Fantasy und Dark Romance nur sehr ans Herz legen kann. Der Buchtitel verspricht und hält sein Versprechen! Es gibt überzeugende Charaktere zu bestaunen und eine völlig neue Welt zu entdecken, die auch nach der letzten Seite eigentlich weitergehen muss. Es gibt kein überzeugendes Happy End, aber dennoch etwas, wofür sich das lesen lohnt... Spannung!

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
1. Mai
Rating:4

Beschreibung Wir schreiben das Jahr 2195. Nora Dearly lebt in einer Welt von dampfbetriebenen Kutschen, digitalen Büchern und Kriegshollogrammen. Die Gesellschaft ist zerfallen, Menschen kämpfen gegen lebende Tote. Denn ein Virus der durch Körperflüssigkeiten übertragen wird und die Menschen in Zombies verwandelt ist im Umlauf. Als Nora entführt wird macht sie das erste Mal Bekanntschaft mit den lebenden Toten und erfährt das ihr Vater als einer von ihnen lebt und nach einem Impfstoff gegen den Virus sucht. Bram ist Noras einziger Halt, er ist der einzige der ihr alles erklärt und ihr die Welt der lebenden Toten näher bringt. Der liebenswürdige Zombie kommt Nora immer näher, währenddessen ist die Welt dem Untergang geweiht… Meine Meinung In Lia Habels Fantasyroman >>Dark Love<>Dark Love<< soviel mehr als ein Steampunk-Roman. Denn ein Virus der Menschen zu Zombies verwandelt greift um sich und Nora wird von diesen Kreaturen entführt. Eine spannende Geschichte mit fantasievollen Wendungen und emotionreichen Szenen nimmt ihren Lauf. Der bildliche Schreibstil von Lia Habel ist einmalig, man hat wirklich das Gefühl mitten im Buch zu stecken und an der Seite von Nora die verrückte Zombiewelt zu erkunden. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine Details einstreut und die Geschichte somit perkt abrundet. Lia Habel erzählt die Story gleich aus mehreren Sichtweisen, was mir auch ganz gut gefallen hat allerdings hätte ich es schöner gefunden wenn man das ganze etwas minimiert und nur in zwei Figuren geschlüpft wäre (z. B. Nora und Bram). Man erhält durch die vielen Perspektiven natürlich einen tollen Einblick allerdings fand ich es ab und an ziemlich ermüdend die Geschichten der Nebenfiguren zu lesen. Die ausgefallene Geschichte und die liebenswürdigen Figuren haben mir jedoch so gut gefallen das ich 4 von 5 Sterne vergebe! Über die Autorin Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Sie trinkt viel zu viel Kaffee und besitzt drei Katzen, denen sie in ihrem Debüt ein Denkmal setzt. Die Idee zu »Dark Love« hatte Lia während einer Busfahrt nach New York, als ihr der Lesestoff ausging und sie sich fragte, warum die Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichte mit Untoten gelesen hatte. (Quelle: Piper Verlag) Fazit Ein außergewöhnlicher Zombieroman der anderen Art! ------------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.04.2012

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
5. Sept.
Rating:5

Inhalt: Nora ist 15, als ihr Vater stirbt. Nach genau einem Jahr trauern kehrt sie in den Schulferien nach Hause zurück und wird auf dem Weg von einem Mann angesprochen, der sie überreden möchte, mit ihm zu kommen. Die Polizei geht allerdings dazwischen und bringt Nora nach Hause. In der darauffolgenden Nacht wird das Haus der Dearlys von Zombies angegriffen. Nora wird von einer Gruppe „guter“ Zombies gerettet und mit zu deren Stützpunkt genommen. Dort erfährt sie die ganze Geschichte über ihren Vater, der einen Impfstoff gegen den Zombie-Virus entwickelt, und verliebt sich außerdem in einen Zombie.. Meinung: Anfangs war es etwas schwer für mich, in das Buch reinzukommen, da es im Jahr 2195 spielt und die Menschen ganz anders leben, als heutzutage. Die Gesellschaft hat sich nicht wirklich weiterentwickelt, sondern eher zurück, nämlich ins neuviktorianische Zeitalter. Z.B. müssen die Frauen immer lange Kleider tragen und zu jedem freundlich und höflich sein. Es ist für die Menschen sehr wichtig, was die anderen von ihnen halten, damit sie in der Gesellschaft angesehen sind. Die Aufgabe der Frauen ist es, im Haus zu bleiben und gelegentlich Bekannte zu besuchen oder selber Besuch zu empfangen. Sind die Mädchen noch minderjährig, dürfen sie nicht mal ohne ausdrückliche Aufforderung sprechen. Was ich besonders seltsam fand ist, dass sich alle mit Miss oder Mr. Anreden, auch wenn sie sich schon lange kennen. Selbst den Eltern gegenüber müssen die Kinder respektvoll sein. Für die heutige Generation (die sich teilweise gegenseitig mit „Alter“ anredet) ist das besonders merkwürdig. ;) Obwohl der Umgang zwischen den Menschen sehr altmodisch ist, gibt es fortschrittliche Technologien, wie Hologramme und ähnliches. Auch die Geschichte mit den Zombies ist für mich neu gewesen. Im Moment gibt es ja sehr viele Vampir Geschichten, aber ein Buch mit Zombies habe ich noch nie gelesen. Dazu habe ich auch gleich mal ein Zitat: „Der Buchjunge klappte die Ausgabe zu und nahm die Brille von der Nase. ‚Ich sage die Wahrheit! In all diesen Büchern werfen sich die Mädchen den romantischen Helden nur so an den Hals. Und diese Helden sind tot und sie trinken Menschenblut. Seid also frohen Mutes, meine Brüder, denn ich sage euch, es gibt Hoffnung!‘ Der Junge, der sich dieses Wortgefecht mit ihm lieferte, rollte mit seinem einzigen Auge. ‚Okay, du bist endgültig hinüber. Kann dem nicht mal jemand ein Kochbuch oder so was besorgen?‘ ‚Oder vielleicht eine liebliche Jungfrau, die er verführen kann‘, warf das Mädchen ein und sah von ihrem Spiegelbild hoch. Dann fiel ihr Blick auf uns und sie lächelte breit. ‚Hey, wenn man vom Teufel spricht!‘ Der mit dem Buch wirbelte herum und hielt die Hand hoch. ‚Bevor wir zu den Formalien kommen – du!‘ Er fixierte mich und ich wich einen Schritt zurück. ‚Hast du jemals von Vampiren gehört?‘ Ich nickte. Wer nicht? ‚Und hattest du schon einmal von Zombies gehört, bevor du hierhergekommen bist?‘ Ich schüttelte den Kopf. 'Seht ihr?' Er schlug zur Betonung auf sein Buch. 'Vampire sind nur Zombies mit guter PR! In ein paar Jahren könnten das wir sein!'" Jedenfalls werden in diesem Buch nicht alle Zombies negativ dargestellt. Wird ein Mensch mit dem Virus infiziert, stirbt er innerhalb weniger Stunden und wacht danach als Zombie wieder auf. Da der Virus das Gehirn angreift kann es sein, dass der Mensch danach nicht mehr er selbst ist und nur noch seine Instinkte hat. Allerdings kommt es auch häufig vor, dass die Personen geistig genauso sind, wie vor ihrem Tod. Das ist die Gruppe, die Nora vor den anderen gerettet hat. Mittlerweile hat man einen Weg gefunden, wie man die Verwesung der Zombies verlangsamen kann, aber trotzdem regeneriert sich der Körper bei Verletzungen nicht mehr, weshalb vielen von ihnen Körperteile fehlen und sie überall Wunden und Narben haben. Das macht es einigen auch schwer, die Liebe zwischen Nora und Bram nachzuvollziehen, weil Bram nun mal eine Leiche ist und auch so aussieht. Dabei wird aber oft vergessen, dass es eben nicht nur ums Äußere geht, sondern um den Charakter. Viele Jugendbücher, besonders im Fantasy Bereich, sind meiner Meinung nach viel zu oberflächlich. Ich meine; beide Protagonisten sehen unglaublich gut aus und verlieben sich ineinander. Aber egal, ich versuche gar nicht erst tiefgründig zu sein, das ist einfach nicht mein Ding. ;) (Wieso schweife ich eigentlich immer so vom Thema ab?) Der wichtigste Teil der Handlung ist, dass alle auf der Suche nach Dr. Dearly, Noras Vater, sind. Er ist kurz davor einen Impfstoff gegen den Zombie-Virus zu entwickeln, wodurch die ganze Menschheit gerettet werden könnte. Das Ganze ist natürlich nicht so einfach, weil es wieder solche Bösewichte gibt, die das dann komplizierter machen. ;D Jedenfalls war es das, was mir an dem Buch so gut gefallen hat. Es läuft nicht alles so perfekt und reibungslos ab, wie man es sich erhofft hat. Es kommt einiges dazwischen, was aber nicht gestellt oder absolut unrealistisch erscheint, sondern durchdacht und gut umgesetzt ist. Auch die Beziehung zwischen Nora und Bram hat sich (verhältnismäßig) langsam aufgebaut. Ich habe eigentlich gar nichts Negatives zu dem Buch zu sagen. Vielleicht könnten einigen die Stellen nicht so gefallen, wo die Zombies genau beschrieben werden. Verwesende Menschen mit fehlenden Körperteilen sind vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache. ;) Fazit: Meine erste Dystopie und ich bin begeistert! Das Buch ist definitiv eines der besten, die ich in der letzten Zeit gelesen habe (auch wenn ich offensichtlich nicht besonders anspruchsvoll bin, was Bücher angeht^^). Es ist spannend und romantisch, obwohl die Liebesgeschichte nicht so stark im Vordergrund steht.

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper
5. Mai
Rating:3

Deutsche Rezension: Obwohl ich die Grundidee des Buches mit den Zombies in Verbindung mit einer Dystopie wirklich interessant gefunden und mich auf dieses Buch gefreut habe, war es dann im Endeffekt doch etwas enttäuschend, weil es nicht so war, wie ich es erwartet habe. Gerade zu Beginn, bin ich sehr schwer in die Geschichte rein gekommen und es war auch eher langweilig und Klischeehaft präsentiert und es hat mich nicht sonderlich gereizt weiter zu lesen. Ich fand es sehr eigenartig, dass die Geschichte in der Zukunft spielt, aber trotzdem herrschten die gleichen Umstände wie damals im viktorianischen Zeitalter: mit Etikette, langen Röcken um kein Bein zu zeigen und überkonservative Gepflogenheiten usw., aber trotzdem war darin moderne Technik vermischt, die weiter fortgeschritten war, als unsere. Andere mögen das ansprechend finden, aber ich fand es eher unlogisch und auch nicht realistisch, obwohl die Umstände, die zu dieser Situation geführt haben, von der Autorin zu erklären versucht wurden. Genau kann ich nicht sagen, was mich so daran gestört hat, denn generell habe ich nichts gegen Vermischung von verschiedenen Elementen oder Genre. Aber hier passt alles irgendwie nicht ganz zusammen und es wirkte viel zu erzwungen und aufgesetzt. Zuerst war die beinahe Zerrstörrung der Menschheit, dann raufen sie sich wieder sammeln und wählen freiwillig so ähnlich zu Leben wie im viktorianischen Zeitalter, aber trotzdem benutzen sie ohne Ablehnung eine viel modernere Technik, als wir sie heutzutage haben -> da hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl, dass sie eigentlich eine Geschichte im 18-19 Jahrhundert schreiben wollte, um den Charakteren eine gewisse Sprache und Kleidung usw. zu verpassen und auch, um die Problemen dieser Zeit zu thematisieren, wie Klassenunterschiede, erzwungene Ehen, Tugendhaftigkeit,… Aber gleichzeitig will sie trotzdem etwas Modernes einbauen und es in einer dystopischen Zukunft spielen lassen … und ganz nebenbei gibt es auch noch Zombies, die aber nicht böse sind wie man sie kennt, sondern ganz normal handeln können, nur dass sie spezielles Essen brauchen, um ihren Körper zu erhalten. Ich finde, das ist schon viel zu viel Mischmasch und wie schon oben erwähnt, auch zu erzwungen. Und manches ist nicht immer ganz nachvollziehbar. Was mich leider auch gestört hat war, dass jedes Kapitel von einem anderen Charakter erzählt wurde und somit ein ständiger Wechsel war. Natürlich waren die meisten Kapitel von Nora oder Bram, aber es gab genauso einige von ihrer besten Freundin, ihrem Vater oder vom Bösen in der Story und das hat hier in diesem Buch nicht dazu geführt, dass es spannender wurde, sondern das Gegenteil. Denn genau immer wenn es in einem Kapitel interessant wurde, war ein Wechsel des Kapitels zu einer anderen Figur und dann, wenn es wieder zurück ging, war die ganze Spannung von vorhin weg. Das hat mich leider sehr gestört und meinen Lesefluss jedesmal extrem gestoppt. Auch das Handeln der Charaktere war für mich nicht immer nachvollziehbar und ich fand es teilweise einfach nur grausig. Die Sache mit den ganzen ‘guten’ Zombies, war für mich eher eine absurde Vorstellung-da kann ich mit ‘guten’ Vampiren mehr anfangen! *g* Die ‚guten‘ Zombies waren ja ganz nett und lustig und sie haben auch ihre Berechtigung und so weiter, ABER als romantischen Gegenpart, als Liebespartner, kann ich mir das nicht vorstellen, auch wenn ich es gerade gelesen habe und sich die Autorin Mühe gegeben hat, es romantisch zu beschreiben. Außerdem kann ich mir nur schwer vorstellen, dass im echten Leben normale Teenager-Mädchen so heldenhaft reagieren würden und ganz einfach mal einem Zombie den Sonnenschirm durch den Kopf stoßen?! *Augen roll* Zuerst hat ihre beste Freundin ständig herum gejammert und war eher nervig und wie ein kleines Mäuschen und dann plötzlich tat sie, wie wenn sie alles ohne Probleme wegstecken könnte. Bekämpft so ganz nebenbei Mal ein paar böse Zombies und riskiert alle paar Minuten für andere ihr Leben ohne mit der Wimper zu zucken. Man kann es mit Heldentum auch übertreiben und das war hier öfters der Fall. Für mehr Infos klicke hier: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/05/09/rezension-dark-love/

Dark Love
Dark Loveby Lia HabelPiper