absolut nichts für mich… 🥲
es tut mir so leid, aber chasing melodies hat mich absolut nicht überzeugt. 💔 ⚠️ enthält spoilers! ich habe die geschichte zufällig entdeckt und da ich selbst kpop fan bin, war ich sofort neugierig. leider wurde ich enttäuscht. schon von anfang an fand ich die story langweilig. es hat sich meiner meinung nach viel zu lang gezogen, bis sie taewon endlich begegnet ist. junes alltag wurde unnötig detailliert beschrieben. nebencharaktere die am anfang super intensiv beleuchtet wurden (vor allem ihre beste freundin oder ihre cousine) haben am ende keine rolle mehr gespielt, weswegen ich diesen side-plot ehrlich gesagt etwas unnötig fand. (vor allem, dass nie so richtig aufgeklärt wurde, ob june und ihre beste freundin am ende überhaupt noch freundinnen waren??) hätte man sich meiner meinung nach also eher sparen können 🥲 sonst hat sich meiner meinung nach nie eine wirkliche spannung aufgebaut. gegen mitte, als die app dann erstmals eine rolle gespielt hat, fand ich es interessant und hatte gehofft, dass ich jetzt endlich in die geschichte reinkomme - leider verflog die spannung sehr schnell wieder. gegen ende hin hat sich alles so unnötig in die länge gezogen… das treffen mit seiner familie fand ich schrecklich 💀 sie tauchte einfach bei seinem haus auf?? gibt mir lowkey sasaeng… und dann war plötzlich alles wieder okay zwischen den beiden und sie wird als freundin vorgestellt??? finde ich irrational, vor allem weil june sonst so ein overthinker ist. dann das gespräch mit der mutter, was aber auch nur einen minimalen einfluss hatte letztendlich?? hätte man sich alles sparen können. generell gab es in den letzten hundert seiten vieles, was sich einfach nur künstlich in die länge gezogen hat. mit den charakteren bin ich ebenfalls nicht warm geworden. vor allem june konnte mich leider gar nicht überzeugen. beide hatten mit selbstzweifeln zu kämpfen, was aber irgendwie keine großartige hauptrolle gespielt hat. am anfang wurde das ganze noch sehr dolle beleuchtet, ist dann aber eher in den hintergrund gerückt weil dann die lovestory im fokus war. vor allem bei taewon hatte ich das gefühl, dass er am anfang total darunter gelitten hat, nicht gut genug zu sein - nur dass es dann während der haupthandlung nur sehr sporadisch immer mal wieder erwähnt wurde. bei june hingegen gab es wiederholt momente, bei denen man ihre unsicherheiten bemerkt hat - die waren aber ehrlich gesagt ziemlich nervig. sie hat sich nicht/kaum helfen lassen und daher kaum entwicklung gezeigt. sie hat zwar immer davon geredet, dass taewon ihr hilft und ihr zeigt, dass sie etwas wert ist - und trotzdem kommt sie immer wieder an diesen punkt zurück. erst gegen ende gab es dann zu dieser sache eine leichte charakterentwicklung, das konnte das ganze aber auch nicht mehr retten. im generellen habe ich keine verbindung zum pairing aufgebaut und ehrlich gesagt habe ich auch keinerlei tension zwischen den beiden gespürt. einerseits ging es mir etwas zu schnell mit den gefühlen - andererseits fand ich, dass es einfach kaum momente gab in denen die beiden so wirklich ein knistern hatten. ja, es wurde zwar beschrieben dass es gefunkt hat, gespürt habe ich das aber nicht. 🥲 der schreibstil ist sonst relativ gut. hat sich teils wie eine gut geschriebene fanfiction gelesen, war aber eigentlich solide. leider würde ich wahrscheinlich trotzdem nicht nochmal ein buch der autorin lesen. 🥲























