Rheuma, Mord & Rauhaardackel 🐾
was für ein Kracher! Als Dackel-Fan & Besitzer musste ich das Buch alleine wegen des Titels lesen! 😁
Adelaide & ihr Dackel Broderick sind einfach das Ermittler-Dreamteam, von dem ich nie wusste, dass ich es brauche. Eine ältere Dame mit Charme, ein Dackel mit Haltung & zusammen lösen sie Mordfälle mit mehr Witz als so mancher Kommissar.
Herrlich leicht, super unterhaltsam & perfekt, um einfach mal abzuschalten & laut loszulachen. Ich hab’s geliebt!
Zitat aus dem Buch:
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft. -Buddha-
Katie Kento hat mich mit diesem Buch mal wieder total überzeugt.
Es geht hier um eine 83-jährige Protagonistin, die zuviele Krimis liest. Nachdem sie zu Hause MacGyver gespielt hat, und ihr Haus abgefackelt hat, landet sie mit Broderick und ihren angekorkelten Krimis leider im Seniorenheim.
Die Protagonistin ist so gut ausgebaut, sie ist sehr hartnäckig und hat einen ausgesprochen trockenen Humor, der an Miss Marpel erinnert.
Was jedoch super ist, wie die Autorin wichtige Themen wie Einsamkeit, und das Älterwerden, sensibel und doch humorvoll behandelt.
Dieses ist ein überaus gelungener Crime-Roman, der für die liebevolle Darstellung der Charaktere wie auch fürs Älterwerden steht, und für schöne und humorvolle Lesestunden sorgt.
Ist zwar eine echt nette Geschichte aber doch etwas langweilig und langwierig. Der Mörder war mir eigentlich ziemlich schnell klar aber ich hab dafür evtuell vielleicht auch schon zu viele Krimis gelesen. Nett für zwischendurch
In diesem Cosy Crime muss die Hauptfigur Adelaide Peel notgedrungen & äußerst wiederwillig in einem Altenheim unterkommen.
Dort geschehen schon nach kurzer Zeit diverse Unfälle - welche für Adelaide ganz klar Mordanschläge sind. Also setzt sie sich ihren Fedora Hut auf, schnappt sich ihren treuen Freund ~Rauhaardackel Broderick~ & beginnt die Ermittlungen
Ein Cosy Crime mit Suchtwirkung. Sucht nach Tee und Kuchen inbegriffen 🍰
Wir begleiten Adelaide und Broderick, ihren Dackel, in ein Seniorenheim. 2 Wochen gibt der Heimleiter der rüstigen Rosine Zeit, zu beweisen dass sie immer noch alleine klar kommt und in kein Gefängnis mit anderem Trockenobst gehört. Einfacher gedacht als umgesetzt. Denn Adelaide kann nicht ignorieren das im Heim ein Mord passiert ist. Und so fängt die Hobbydetektivin das ermitteln an. Jeder gerät der Rentnerin ins Visir. Alle nimmt sie unter die Lupe. Denn anhand ihres jahrzehntelangen Studiums der wichtigsten Kriminallektüre, von Agatha und Co. kann ihr kein möchtegern Polizist das Wasser reichen. Auch nicht ihr lieber und doch naiver Großneffe.
»Tut mir leid, Tante Adelaide, aber du redest Blödsinn! Du klingst geradezu senil!«, polterte es aus ihm heraus. Seine Stimme bebte, und der schlaksige Körper zitterte vor Entrüstung. »Deine Ermittlungen bestehen aus nichts als Hirngespinsten, Zufallsbeobachtungen, überinterpretierten Indizien und zurechtgebogenen Motiven. Du bist eine grauenhaft untalentierte Detektivin! Du ermittelst wie jemand, der an Altersschwachsinn leidet!« 58% im Buch.
Auch mir kommt Adelaide manchmal etwas senil vor. Aber auch Großmütterlich, auch wenn ich einen Schienbeintritt dafür kassieren würde. Sie gibt sich stets kämpferisch und hart, und möchte allen beweisen wie selbständig sie ist und das sie keine Hilfe braucht. Aber stimmt das? Schaffen wir mit Familie und Freunden nicht mehr, als alleine? Auch alle anderen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Man rätselt mit, nascht ein wenig Shortbread und genießt diesen wunderbar witzigen Cosy Crime.
Das war wohl nichts (für mich).
Kurzfassung: Unsympathische Hauptfigur, wilde Verdächtigungen, keine Spannung, vorhersehbares Ende. Meh.
Ausführliche Rezension folgt auf Instagram.