
Wenn man mich vor einem Monat gefragt hätte,ob ich bereit sei,einen Haufen Fabelwesen kennenzulernen,hätte ich lachend mit den Schultern gezuckt und nicht weiter darüber nachgedacht. ⭐️Nun sah ich in jedem Pferd einen Zentauren,in jedem Heidebusch eine Elfe ,hinter jeder Wolke einen Drachen und in jedem Raben eine schaurige Eule ⭐️
Ein okayes Adventskalender-Buch 👍 Die Idee uns jeden Tag im Dezember ein Fabelwesen näher zu bringen,damit auch wir die Magie nicht vergessen,fand ich geradezu verlockend. Die Umsetzung eher weniger 😓 ————————————————————————————— -Durch das Einwirken von fünf unterschiedlichen Autoren,hat man deutlich gemerkt,dass der Schreibstil wechselhaft und nicht derselbe ist. Das hat mich schon ein bisschen gestört… -24 kleine Geschichten,indem Tilly und Cedric immer in den Adventskalender gezogen werden,um Bekanntschaft mit einem neuen Fabelwesen zu machen. Klar sind fünf Autoren hier ein Pluspunkt. Im selben Schreibstil jedesmal zu beschreiben,wie das Zimmer vor den beiden verschwindet und sie in die Anderwelt geraten,wäre auf Dauer langweilig und sehr eintönig. Durch diese kleineren Geschichten aber,ist klar,dass die Spannung bzw. das Hauptgeschehen erst am Ende geschieht. So fand ich die ersten paar Seiten von jedem Tag doch etwas langatmig und habe mich oft dabei erwischt,wie ich den ein oder anderen Satz geskippt habe😓 -Das führt uns zum nächsten Punkt: ✨ Das Stören des Leseflusses✨ Am Ende war es leider so,dass ich die letzten zehn Tage doch an einem Tag,dem 24.,gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht mehr ertragen,die Story so abgehackt lesen zu müssen. Das Buch ,,in einem Rutsch‘‘ durchzulesen hat mir dann doch besser gefallen. -Die Lovestory. Ich schwanke immernoch zwischen ,,extrem kitschig‘‘ und ,,romantisch-süß‘‘ 🥴—Was sagt ihr? ->,,Wie oft hört man,dass einseitige Liebe eine Freundschaft tötet? und ich hätte es nicht ertragen, dich zu verlieren.‘‘ ,, ich wollte wenigstens das behalten, denn lieber führe ich ein Leben mit dir als Freundin,als eins ganz ohne dich.‘‘ 😅Tja… Vielleicht liegt es auch daran,dass ich sonst eher ,,Enemies to Lovers’‘ lese und ,,Friends to Lovers‘‘ umgehe 😅… -Zum inhaltlichen: Ich denke es ist halt so nh Basic-Story🤷🏼♀️ Helden werden ,,geboren‘‘,um den Bösewicht zu besiegen. Auf dem Weg dahin gibt es viele Konflikte,die am Ende aber nur die Liebe zwischen den Helden stärker macht. Und eben durch diese mächtige Liebe gelingt es ihnen den Bösewicht zu besiegen. …Wirklich viel erfahren haben wir ja auch nicht über den Nachtwandler. Sehr schade. Vielleicht hätte gerade das,der Story noch etwas Tiefe gegeben. -Ich frage mich immernoch,wie es zu dem Titel ,,Winterblütenmagie‘‘ gekommen ist. Außer,dass Tilly und Cedric beim Zurückbringen des Adventskalenders eine Winterblüte vorfanden und dass der Riese Winterblüten gesät hat,gab es doch sonst keine besondere Erwähnung der Blüten,oder? Da fehlt mir noch etwas die Verbindung… ————————————————————————————— Positiv/toll fand ich: -Tillys Entwicklung. Erst wollte sie gar nichts von Magie hören und hatte keinen Glauben. Der Wendepunkt kam dann,wenn ich mich recht entsinne,mit dem geschwächten Phönix. Tilly erkannte die Notwendigkeit ihrer Hilfe und begann sich auf den folgenden Seiten immer mehr für die Fabelwesen einzusetzen. (Und das mit Herz und Seele.Manchmal kam sie mir sogar etwas übermotiviert vor 😅) -Das Ende(der Epilog). Als Cedric und Tilly den Adventskalender zurück in den geheimen Raum des Antiquitäten brachten,damit die Fabelwesen jedes Jahr Besuch von Menschen bekommen würden. Wobei ich mir ja nicht ganz sicher bin,ob das so ungefährlich ist. Nicht jeder kann der Basilisk mit einer spiegelnden Kugel gegenüber treten oder Lord Mortimer widerstehen. ————————————————————————————— Quotes: ,,Darauf,dass wir die Magie nie vergessen.‘‘ sagte Cedric und legte einen Arm um mich. ~⭐️~






























