Ein etwas anderer Thriller
Das Buch lässt mich recht zufrieden zurück. Auch wenn die Sympathie für den Protagonisten, der schon zu Beginn des Buches im Todestrakt sitzt, sehr schwankt. Von „was für ein xxxx“ bis hin zu „armer Teufel“, ist alles dabei. Es gibt im Buch so manch spannende Wendung - wenn auch nicht alle völlig unvorhergesehenen. Letztlich brilliert das Buch für mich darin, kein klassischer, mit Spannung geladener Thriller zu sein. Es handelt sich eher um eine persönliche Geschichte eines Mannes kurz vor seinem Tode, die es dennoch schafft, Fragen aufzuwerfen, Neugier zu wecken und vor allem das Thema Todesstrafe zu überdenken… Aus meiner Sicht ist das Buch sehr lesenswert, man sollte nur eben keinen klassischen Psychothriller - auf der Suche nach dem Täter - erwarten.





